Ein bisschen wie die Killerspiel-Debatte
Autor: Sukram71 30.11.06 - 08:24
Ein bisschen erinnert mich das Thema an die Killerspiel-Debatte.
Die Manager, die vor Gericht standen, werden das wohl aus Ihrer Sicht ähnlich sehen wie wir "Killerspieler". Und sagen, dass die Öffentlichkeit von Dingen spricht, von denen sie keine Ahnung hat, aber ihren Kopf fordert.
Die sagen sicher:
"Wir Wirtschafts-Manager müssen Verantwortung für Milliarden Euro tragen und es ist unsere Aufgabe täglich mit hunderten von Millionen Euros um uns werfen, im internationalen harten Markt-Umfeld.
Und wenn was schlimmes passiert ist, wie dass ein deutsches Traditionsunternehmen von nem anderen geschluckt wurde, dann wird in der Öffentlichkeit eine Hexenjagt veranstaltet und es werden Schuldige gesucht.
Obwohl wir doch gar nix anderes gemacht haben, als wie es überall auf der Welt gang und gäbe ist und absolut üblich. Nämlich dass man nach ner Auseinandersetzung um ein riesiges Geschäft auch dem Verlierer nur ein paar winzige Milliönchen von den ganzen hunderten von Millarden Euros abgibt, weil die doch genau so viel Mühe damit hatten, wie die Manager, die gewonnen haben und mit Gold überhäuft werden. Und die Millionen wurden aus der Portokasse bezahlt.
Außerdem konnten wir doch gar nicht so genau wissen, dass das strafbar war, weil sich ja nichtmal die Juristen da völlig sicher sind und es sowas noch nicht gab."
Und weil die damit eben zumindest teilweise Recht haben, sind die Strafen auch nicht so hoch. Aber immerhin müssen die trotz der Einstellung des Verfahrens millonen Euro Strafe zahlen. Und für die Zunkunft werden sich ander Leute das überlegen.
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Sukram71 | 30.11.06 - 08:24 |



