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IPC

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  1. IPC

    Autor: thrust26 30.08.21 - 20:21

    Wenn ich die SingleCore Punkte von Cinebench vergleiche, dann ist die IPC in beim 11900K im Vergleich zum 2x00K um gerade mal 63% (R20) bzw. 46% (R15) gestiegen. Und bis zum 10900K waren es gar nur 35% bzw. 27%. D.h. pro Generation gerade mal im Schnitt 4% bzw. 3%. Erst mit der neuesten Generation gelingt mal wieder ein größerer Sprung (~20%/15%).

    CPU GHz Cinebench R20 ptk/GHz % Cinebench R15 ptk/GHz %
    11900K 5,3 648 122 163 % 262 49 146 %
    10900K 5,3 537 101 135 % 227 43 127 %
    9900K 5,0 529 106 141 % 224 45 133 %
    8700K 4,7 505 107 143 % 212 45 134 %
    7700K 4,5 463 103 137 % 196 44 129 %
    6700K 4,2 411 98 130 % 183 44 129 %
    2600K 5,0 361 72 96 % 175 35 104 %
    2600K 3,8 286 75 100 % 136 36 106 %
    2500K 3,7 278 75 100 % 125 34 100 %

    Mich wundert aber das schlechtere Ergebnis des 10900K im Vergleich zum 9900K. Hat jemand eine Erklärung? Hält der seinen Turbotakt nicht mal bei SingleCore Last?



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 30.08.21 20:24 durch thrust26.

  2. Re: IPC

    Autor: ms (Golem.de) 30.08.21 - 20:35

    Alles von 6700K bis 10900K ist die gleiche Architektur, nämlich Skylake - einzig der größere L3 (bedingt durch mehr Kerne) und der teils schnellere DDR4 sorgt hier für ein Plus bei der IPC.

    Marc Sauter, Sr Editor
    Golem.de

  3. Re: IPC

    Autor: pica 30.08.21 - 20:52

    Wie reihen sich dort eigentlich die AMD Bulldozer, Piledriver and Ryzen ein?

    Gruß,
    pica

  4. Re: IPC

    Autor: thrust26 30.08.21 - 21:12

    Schon klar. Trotzdem immer wieder erschreckend wie Intel wohl mangels Konkurrenz jahrelang praktisch nichts Neues entwickelt hat. Ohne AMDs Ryzen wäre das wohl ewig so weiter gegangen.

  5. Re: IPC

    Autor: thrust26 30.08.21 - 21:13

    Musst du schon selber heraussuchen. :)

  6. Re: IPC

    Autor: gan 30.08.21 - 22:56

    thrust26 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich die SingleCore Punkte von Cinebench vergleiche, dann ist die IPC
    > in beim 11900K im Vergleich zum 2x00K um gerade mal 63% (R20) bzw. 46%
    > (R15) gestiegen. Und bis zum 10900K waren es gar nur 35% bzw. 27%. D.h. pro
    > Generation gerade mal im Schnitt 4% bzw. 3%.

    Naja, das ist eigentlich schon ganz ordentlich. Das Problem ist halt, dass sich beim Takt praktisch nichts mehr tut. Da sind nominell zwar 40% dazugekommen, praktisch sind es aber nicht einmal 10%, wenn man die Übertaktbarkeit mit berücksichtigt. Ende der 90er Jahre hat sich dagegen der Takt im Lauf eines Jahres teilweise mehr als verdoppelt. Nach 2 Jahren gab es für denselben Preis die 5 bis 6-fache Leistung und der alte Rechner fühlte sich dementsprechend uralt und unsagbar langsam an.

    Heute sieht das völlig anders aus, weshalb Vielen auch ein 10 Jahre alter Rechner immer noch schnell genug ist. Wenn man keine Spiele oder Anwendungen nutzt, die viele Kerne auslasten können, ist eine moderne CPU gerade einmal etwa doppelt so schnell wie eine 10 Jahre alte. Das ist noch in einem Bereich, wo eine Neuanschaffung meist nicht erwogen wird.

  7. Re: IPC

    Autor: ms (Golem.de) 30.08.21 - 23:00

    Der Bulldozer History Artikel kommt im Oktober =)

    Marc Sauter, Sr Editor
    Golem.de

  8. Re: IPC

    Autor: Bananularphone 31.08.21 - 10:38

    Ich frag mich gerade wie viel man die IPC überhaupt theoretisch verbessern kann?

    Selbst wenn ich beliebig viele instructions parallel (und out of order) abarbeiten kann hab ich doch trotzdem noch das Problem mit Abhängigkeiten und branches.

    Das ist doch auch der Grund warum man dazu übergegangen ist mehrere CPU Cores zu verbauen.

  9. Re: IPC

    Autor: nate 31.08.21 - 10:56

    > Ich frag mich gerade wie viel man die IPC überhaupt theoretisch verbessern
    > kann?
    >
    > Selbst wenn ich beliebig viele instructions parallel (und out of order)
    > abarbeiten kann hab ich doch trotzdem noch das Problem mit Abhängigkeiten
    > und branches.

    Das ist ja das Problem. Seit 25 Jahren geht's da kaum vorwärts, einfach weil es extrem schwer ist, da noch nennenswert etwas herauszukitzeln. Caches auf allen Ebenen sind ein Weg, Branch Prediction und Prefetching wird immer cleverer, so manche CPU macht mehr Speculative Execution als einem lieb ist (Spectre, anyone?) ... das kann aber auch nicht beliebig weitergehen.

  10. Re: IPC

    Autor: thrust26 31.08.21 - 12:52

    AMD hat bei den Ryzens trotzdem die IPC kontinuierlich verbessern können. Und Cachegrößen, Anzahl der internen Einheiten, Busbreiten etc. wird man bei immer kleineren Strukturen auch relativ problemlos weiter optimieren können.

    Aber das gilt eben nicht für alles. Insofern werden die Schritte kleiner werden.

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