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Und was ist mit den kleineren mittleren Städten?

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  1. Und was ist mit den kleineren mittleren Städten?

    Autor: CrasherAtWeb 30.08.21 - 14:57

    Ich lebe in einer 33.000 Einwohner-Stadt. Glasfaser wird gerade erst in den Industriegebieten am Stadtrand gelegt und für vereinzelte Behörden auch innerhalb des Stadtgebiets. Der Rest muss sich mit VDSL 100 bis 250 oder Kabel-Internet zufrieden geben. Ja, im Vergleich zu vielen ländlichen Gebieten, die noch bei DSL 3000 oder langsamer rumkrebsen, ist das absoluter Luxus, aber man muss halt bedenken, dass VDSL und Kabel-Internet nur für den Privatgebrauch relativ zufriedenstellend ist. Für den professionellen Bedarf von Firmen, wo ein Firmenserver und mehrere Web-Entwickler oder dergleichen einen Anschluss teilen müssen, reicht das einfach nicht. Sollen die Städte noch weiter ausbluten, wenn das alles in die Industriegebiete abwandert, anstatt die Innenstädte zu beleben? Ich hoffe man versteht da endlich, wie wichtig es ist da das Tempo zu erhöhen, denn sonst wird das nach dem Sterben der kleinen mittelständischen Läden, der nächste Sargnagel für die Innenstädte, die dann allenfalls noch zum Spazierengehen und Kaffeetrinken zu gebrauchen sind...

  2. Re: Und was ist mit den kleineren mittleren Städten?

    Autor: MarcusK 30.08.21 - 15:37

    CrasherAtWeb schrieb:
    > Für den
    > professionellen Bedarf von Firmen, wo ein Firmenserver und mehrere
    > Web-Entwickler oder dergleichen einen Anschluss teilen müssen, reicht das
    > einfach nicht.
    warum sollte da nicht reichen? Die meisten Webentwicker brauchen deutlich weniger Bandbreite als ein Gamer.
    Für Webseiten oder Webapplikation die in der Cloud laufen, braucht man keine Bandbreite. Und Firmen die wirklich Webserver an ihren Standort betreiben wollen, bekommen auch von der Telekom die passenden Leitung. Nur nicht 19¤ im Monat.

  3. Re: Und was ist mit den kleineren mittleren Städten?

    Autor: CrasherAtWeb 30.08.21 - 16:02

    1. Okay, nehmen wir nicht Webentwickler, sondern Webdesigner und sonstige Kreative oder Ingenieursbüros, welche täglich mehrfach größere Videodateien, CAD-Modelle und sonst dergleichen übertragen müssen. Dafür braucht man definitiv als ein Gamer der alle paar Wochen mal ein größeres Update lädt und da auch ruhig mal ein paar Stunden warten kann.
    2. Und nein, Firmen bekommen in der Innenstadt nicht mal eben eine Leitung von der Telekom, wenn in dem Gebiet kein Ausbau vorgesehen ist. Da kannst Du bereit sein 10-20k für die Leitungslegung zu zahlen und bekommst sie trotzdem nicht, wenn nicht der Rest der Straße auch die Leitung legen lassen will, weil man in der Innenstadt eben nicht mal für eine einzelne Leitung alles aufreißen kann, sondern wenn dann gleich Massenverteilung stattfinden muss. Wobei dann aber auch erstmal die Kapazitäten für den Auftrag sein müssen, denn die Leitungsverleger sind in der Regel komplett ausgebucht.

  4. Re: Und was ist mit den kleineren mittleren Städten?

    Autor: MarcusK 30.08.21 - 16:08

    CrasherAtWeb schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1. Okay, nehmen wir nicht Webentwickler, sondern Webdesigner und sonstige
    > Kreative oder Ingenieursbüros, welche täglich mehrfach größere
    > Videodateien, CAD-Modelle und sonst dergleichen übertragen müssen. Dafür
    > braucht man definitiv als ein Gamer der alle paar Wochen mal ein größeres
    > Update lädt und da auch ruhig mal ein paar Stunden warten kann.
    > 2. Und nein, Firmen bekommen in der Innenstadt nicht mal eben eine Leitung
    > von der Telekom, wenn in dem Gebiet kein Ausbau vorgesehen ist. Da kannst
    > Du bereit sein 10-20k für die Leitungslegung zu zahlen und bekommst sie
    > trotzdem nicht, wenn nicht der Rest der Straße auch die Leitung legen
    > lassen will, weil man in der Innenstadt eben nicht mal für eine einzelne
    > Leitung alles aufreißen kann, sondern wenn dann gleich Massenverteilung
    > stattfinden muss. Wobei dann aber auch erstmal die Kapazitäten für den
    > Auftrag sein müssen, denn die Leitungsverleger sind in der Regel komplett
    > ausgebucht.

    wir haben eine Leitung bekommen. Es mag bestimm Orte geben wo es nicht der fall ist, aber überwiegend wird es gehen. Es gibt ja auch noch anderen Firmen die solche Leitungen anbieten.

  5. Re: Und was ist mit den kleineren mittleren Städten?

    Autor: CrasherAtWeb 30.08.21 - 16:14

    MarcusK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wir haben eine Leitung bekommen. Es mag bestimm Orte geben wo es nicht der
    > fall ist, aber überwiegend wird es gehen. Es gibt ja auch noch anderen
    > Firmen die solche Leitungen anbieten.

    Bei uns geht das nur über die Telekom. Ich würde es nicht als Problem ansprechen, wenn es nicht nachgewiesen eines wäre, über welches entsprechende Firmen sich auch schon beschweren und sich auf Grund dessen genötigt fühlen in den Industriegebieten zu verweilen, auch wenn sie viel lieber den einen oder anderen Leerstand in der Innenstadt füllen würden.

  6. Re: Und was ist mit den kleineren mittleren Städten?

    Autor: MarcusK 30.08.21 - 16:25

    CrasherAtWeb schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > MarcusK schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > wir haben eine Leitung bekommen. Es mag bestimm Orte geben wo es nicht
    > der
    > > fall ist, aber überwiegend wird es gehen. Es gibt ja auch noch anderen
    > > Firmen die solche Leitungen anbieten.
    >
    > Bei uns geht das nur über die Telekom. Ich würde es nicht als Problem
    > ansprechen, wenn es nicht nachgewiesen eines wäre, über welches
    > entsprechende Firmen sich auch schon beschweren und sich auf Grund dessen
    > genötigt fühlen in den Industriegebieten zu verweilen, auch wenn sie viel
    > lieber den einen oder anderen Leerstand in der Innenstadt füllen würden.

    Schon merkwürdig, aber selbst für Privatenkunden bieten sie es an
    https://www.heise.de/newsticker/meldung/Telekom-bietet-Glasfaseranschluss-fuer-jedermann-3164480.html

    Bei Firmen war es schon früher möglich. Oder sind viele einfach nicht bereit den Preis zu zahlen?

  7. Re: Und was ist mit den kleineren mittleren Städten?

    Autor: CrasherAtWeb 30.08.21 - 17:29

    Nochmal richtig lesen. Ja, sie bieten es grundsätzlich an, aber sie verlegen in der Innenstadt nicht mal eben einen einzelnen Anschluss, sondern nur, wenn auch der Rest der Straße mitmacht. Und wenn in der Straße ansonsten von Läden, Leerständen usw. besetzt wird, die keinen dringenden Bedarf für einen Glasfaserausbau haben, dann machen die meist nicht mit, wenn der Ausbau nicht auch gefördert wird, besonders nicht in der aktuell so angespannten Marktsituation, wo viele Gewerbetreibenden massive Gewinneinbrüche hinnehmen mussten.

  8. Re: Und was ist mit den kleineren mittleren Städten?

    Autor: spezi 30.08.21 - 17:52

    CrasherAtWeb schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nochmal richtig lesen. Ja, sie bieten es grundsätzlich an, aber sie
    > verlegen in der Innenstadt nicht mal eben einen einzelnen Anschluss,
    > sondern nur, wenn auch der Rest der Straße mitmacht.

    Sie verlegen schon einzelne Anschlüsse. In dem Text steht auch nichts gegenteiliges, nur dass es sinnvoll wäre sich mit der Nachbarschaft zusammen zu tun, weil es nicht ganz billig ist.

    Gab hier ja mal einen Artikel zu einem Angebot im Rahmen dieses Programms: da ging es um eine Hütte im Harz, Angebot war 1 Mio Euro, inklusive Verlegen von 8km Glasfaser:
    https://www.golem.de/news/deutsche-telekom-ftth-in-der-berghuette-kostet-ueber-eine-million-euro-1705-127858.html

    Um auf Deine ursprüngliche Frage zurück zu kommen: Es gibt keinen Grund zur Annahme, dass Städte mit um die 30k Einwohner nicht ausgebaut werden.

  9. Re: Und was ist mit den kleineren mittleren Städten?

    Autor: Gormenghast 30.08.21 - 18:09

    In unserem Kaff (ähnliche Größe) wurde vor einiger Zeit bereits FTTH ausgebaut, was zu dem Luxusproblem führte, zwischen Kupfer, Koax und Glas wählen zu müssen.

    Die Migration auf Glas haben wir coronabedinht im Prinzip aus Langeweile gebucht, gebraucht hätten wir es aktuell in gar keinem Fall (trotz 7-Personenhaushalt).

    Frag mal einen der Wettbewerber (Vodafone, 1&1, ...) nach ihren Ausbauplänen - möglicherweise baut die faule Bande ja auch mal Netze aus.

  10. Re: Und was ist mit den kleineren mittleren Städten?

    Autor: Paule 30.08.21 - 18:30

    CrasherAtWeb schrieb:
    -----------------------------------------------
    > 2. Und nein, Firmen bekommen in der Innenstadt nicht
    > mal eben eine Leitung von der Telekom, wenn in dem
    > Gebiet kein Ausbau vorgesehen ist.

    Nicht "Mal eben" stimmt natürlich, weil eine einzelne Glasfaserverlegung natürlich auch extra für diesen Anschluss geplant werden muss, dazu dann ggf. behördliche Genehmigungen, Beauftragung Bauunternehmen, Durchführen des Bauvorhabens usw. ... wo dann die von Dir erwähnte Auslastung der Leitungsverleger ins Spiel kommt.

    Dauert dann ggf. schon mal 3-6 Monate, je nach örtlicher Lage und wie viele Meter / Kilometer Glasfaser neu verlegt werden müssen.

    Aber für entsprechendes Geld kann man mit etwas Vorlaufzeit quasi überall sogar 10 GBit/s Business Anschlüsse / Standleitungen erhalten.

    > Da kannst Du bereit sein 10-20k für die Leitungslegung zu zahlen
    > und bekommst sie trotzdem nicht,

    Naja, das von mir eben erwähnte "entsprechende Geld" kann auch deutlich mehr sein, je nach Aufwand. Und monatlich ist man dann natürlich auch nicht mehr mit 99,99 ¤ dabei.

    Das von Marcus erwähnte MBFM Programm ist die Möglichkeit für Privathaushalte FTTH Anschlüsse zu erhalten, wenn es mit halbwegs erträglichem Aufwand möglich ist, die dann zumindest im monatlichen Preis günstig sind. Wird aber halt im Gegensatz zu Standleitungen nur dort angeboten wo der Aufwand nicht völlig aus dem Rahmen fällt.

  11. Re: Und was ist mit den kleineren mittleren Städten?

    Autor: CrasherAtWeb 30.08.21 - 18:40

    Paule schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > CrasherAtWeb schrieb:
    > -----------------------------------------------
    > > 2. Und nein, Firmen bekommen in der Innenstadt nicht
    > > mal eben eine Leitung von der Telekom, wenn in dem
    > > Gebiet kein Ausbau vorgesehen ist.
    >
    > Nicht "Mal eben" stimmt natürlich, weil eine einzelne Glasfaserverlegung
    > natürlich auch extra für diesen Anschluss geplant werden muss, dazu dann
    > ggf. behördliche Genehmigungen, Beauftragung Bauunternehmen, Durchführen
    > des Bauvorhabens usw. ... wo dann die von Dir erwähnte Auslastung der
    > Leitungsverleger ins Spiel kommt.
    >
    > Dauert dann ggf. schon mal 3-6 Monate, je nach örtlicher Lage und wie viele
    > Meter / Kilometer Glasfaser neu verlegt werden müssen.
    >
    > Aber für entsprechendes Geld kann man mit etwas Vorlaufzeit quasi überall
    > sogar 10 GBit/s Business Anschlüsse / Standleitungen erhalten.
    >
    > > Da kannst Du bereit sein 10-20k für die Leitungslegung zu zahlen
    > > und bekommst sie trotzdem nicht,
    >
    > Naja, das von mir eben erwähnte "entsprechende Geld" kann auch deutlich
    > mehr sein, je nach Aufwand. Und monatlich ist man dann natürlich auch nicht
    > mehr mit 99,99 ¤ dabei.
    >
    > Das von Marcus erwähnte MBFM Programm ist die Möglichkeit für
    > Privathaushalte FTTH Anschlüsse zu erhalten, wenn es mit halbwegs
    > erträglichem Aufwand möglich ist, die dann zumindest im monatlichen Preis
    > günstig sind. Wird aber halt im Gegensatz zu Standleitungen nur dort
    > angeboten wo der Aufwand nicht völlig aus dem Rahmen fällt.

    Das Problem ist halt, wenn Du die Nachbarn nicht mit überzeugst, dann wird das so teuer, weil Du dann effektiv zumindest die Vorbereitung der Anschlüsse für die Nachbarn mit bezahlen musst, dass es im Vergleich zum Industriegebiet, wo die Telekom von sich aus ausbaut, schlicht nicht mehr wirtschaftlich ist. Und deswegen braucht es eben einen öffentlich geförderten Ausbau für die Innenstädte, dort wo halt auch Gewerbe ansässig ist, auch wenn da VDSL und Kabel-Gigabit schon verfügbar ist.

  12. Re: Und was ist mit den kleineren mittleren Städten?

    Autor: Bonarewitz 30.08.21 - 18:42

    CrasherAtWeb schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nochmal richtig lesen. Ja, sie bieten es grundsätzlich an, aber sie
    > verlegen in der Innenstadt nicht mal eben einen einzelnen Anschluss,
    > sondern nur, wenn auch der Rest der Straße mitmacht. Und wenn in der Straße
    > ansonsten von Läden, Leerständen usw. besetzt wird, die keinen dringenden
    > Bedarf für einen Glasfaserausbau haben, dann machen die meist nicht mit,
    > wenn der Ausbau nicht auch gefördert wird, besonders nicht in der aktuell
    > so angespannten Marktsituation, wo viele Gewerbetreibenden massive
    > Gewinneinbrüche hinnehmen mussten.


    Völliger Blödsinn.

    Seit vielen Jahren gibt es den (inzwischen nicht mehr vermarkteten) company connect Anschluss mit bis zu 622MBit/s über einen eigenen Glasfaseranschluss.
    Den bekam man nur per individuellem Angebot und ja, es wurde nur für dich die Straße aufgerissen, wenn noch keine Faser lag.
    Du hattest halt in der Regel lange Vertragslaufzeiten von ~5 Jahren und entsprechend hohe Grundgebühren. Mit 100¤/Monat kommst du da nicht weit.
    Und das ist in der Stadt sicherlich günstiger, als auf dem Land, wo die nächste Faser weit weg ist.
    Aber es war schon lange möglich.

    Heute werden die entsprechenden IP-Äquivalente vermarktet, da Company Connect ein SDH-Produkt ist/war.

  13. Re: Und was ist mit den kleineren mittleren Städten?

    Autor: CrasherAtWeb 30.08.21 - 18:53

    Bonarewitz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Völliger Blödsinn.
    >
    > Seit vielen Jahren gibt es den (inzwischen nicht mehr vermarkteten) company
    > connect Anschluss mit bis zu 622MBit/s über einen eigenen
    > Glasfaseranschluss.
    > Den bekam man nur per individuellem Angebot und ja, es wurde nur für dich
    > die Straße aufgerissen, wenn noch keine Faser lag.
    > Du hattest halt in der Regel lange Vertragslaufzeiten von ~5 Jahren und
    > entsprechend hohe Grundgebühren. Mit 100¤/Monat kommst du da nicht weit.
    > Und das ist in der Stadt sicherlich günstiger, als auf dem Land, wo die
    > nächste Faser weit weg ist.
    > Aber es war schon lange möglich.
    >
    > Heute werden die entsprechenden IP-Äquivalente vermarktet, da Company
    > Connect ein SDH-Produkt ist/war.

    Nein, das ist kein völliger Blödsinn. Die Telekom kann nicht mal eben überall die Straße aufreißen wie sie gerade lustig ist. Besonders nicht in den Innenstädten wo teilweise Rücksicht auf Denkmalschutz genommen werden muss und zig alte Leitungen verbuddelt sind, die teilweise schlecht dokumentiert sind oder wo es auch schon mal teilweise ein Baustellenverbot für eine gewisse Zeit gibt, weil der Verkehr an der jeweiligen Stelle zwingend fließen können muss, weil gerade ein anderer Verkehrsstrang bebaut wird. Daher ist das eben nicht mal eben günstiger als auf dem Land, wo man vielleicht längere Strecken überbrücken muss, die dann aber vom Verfahren her in der Regel wesentlich einfacher umzusetzen sind und wo auch weniger Interessen unter einen Hut gebracht werden müssen, sodass auch das Planverfahren einfacher ist.

  14. Re: Und was ist mit den kleineren mittleren Städten?

    Autor: MarcusK 30.08.21 - 19:04

    CrasherAtWeb schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bonarewitz schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Völliger Blödsinn.
    > >
    > > Seit vielen Jahren gibt es den (inzwischen nicht mehr vermarkteten)
    > company
    > > connect Anschluss mit bis zu 622MBit/s über einen eigenen
    > > Glasfaseranschluss.
    > > Den bekam man nur per individuellem Angebot und ja, es wurde nur für
    > dich
    > > die Straße aufgerissen, wenn noch keine Faser lag.
    > > Du hattest halt in der Regel lange Vertragslaufzeiten von ~5 Jahren und
    > > entsprechend hohe Grundgebühren. Mit 100¤/Monat kommst du da nicht weit.
    > > Und das ist in der Stadt sicherlich günstiger, als auf dem Land, wo die
    > > nächste Faser weit weg ist.
    > > Aber es war schon lange möglich.
    > >
    > > Heute werden die entsprechenden IP-Äquivalente vermarktet, da Company
    > > Connect ein SDH-Produkt ist/war.
    >
    > Nein, das ist kein völliger Blödsinn. Die Telekom kann nicht mal eben
    > überall die Straße aufreißen wie sie gerade lustig ist.
    eigentlich schon, das ist öffentlicher Raum und die Telekom darf dort kostenlos ihre Leitungen verlegen -
    > Besonders nicht in
    > den Innenstädten wo teilweise Rücksicht auf Denkmalschutz genommen werden
    > muss und zig alte Leitungen verbuddelt sind, die teilweise schlecht
    > dokumentiert sind
    Die Telekom kennt ihre Glasfaserleitungen, dort müssen sie nur hinkommen. Wenn auf dem Weg andere Leitungen gekreuzt werden ist das viel mehr ein Problem der Baufirma die darf einfach nichts beschädigen auch wenn es nicht eingezeichnet ist.

    > oder wo es auch schon mal teilweise ein Baustellenverbot
    > für eine gewisse Zeit gibt, weil der Verkehr an der jeweiligen Stelle
    > zwingend fließen können muss, weil gerade ein anderer Verkehrsstrang bebaut
    > wird.
    das ist nur Temporär - so schnell bekommt du eh keinen Anschluss - da vergehen ein paar Monate

    > Daher ist das eben nicht mal eben günstiger als auf dem Land, wo man
    > vielleicht längere Strecken überbrücken muss, die dann aber vom Verfahren
    > her in der Regel wesentlich einfacher umzusetzen sind und wo auch weniger
    > Interessen unter einen Hut gebracht werden müssen, sodass auch das
    > Planverfahren einfacher ist.
    Dafür hat man dort länger Wege, in der Stadt liegen schon in viele Bereichen Glasfaser. Dort hat man oft sogar mit Möglichkeit in eine andere Richtung zu verlegen weil es weniger aufwendig ist.

    Große Probleme sind Anlagen der Bahn - da dauert es ewig bis man eine Schiene unterqueren darf.

  15. Re: Und was ist mit den kleineren mittleren Städten?

    Autor: notuf 30.08.21 - 20:28

    MarcusK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > CrasherAtWeb schrieb:
    > > Für den
    > > professionellen Bedarf von Firmen, wo ein Firmenserver und mehrere
    > > Web-Entwickler oder dergleichen einen Anschluss teilen müssen, reicht
    > das
    > > einfach nicht.
    > warum sollte da nicht reichen? Die meisten Webentwicker brauchen deutlich
    > weniger Bandbreite als ein Gamer.
    > Für Webseiten oder Webapplikation die in der Cloud laufen, braucht man
    > keine Bandbreite. Und Firmen die wirklich Webserver an ihren Standort
    > betreiben wollen, bekommen auch von der Telekom die passenden Leitung. Nur
    > nicht 19¤ im Monat.

    Sorry aber hast du fürs Web entwickelt in letzter Zeit?! Da wird nicht mehr per Telnet oder SSH auf dem Server in VI oder Emacs entwickelt. Es werden riesige VM Images durch die Gegend geschoben. Da will man eine schnelle Leitung vor allem auch im Upload haben sonst kann man gleich eine Festplatte per UPS nach AWS schicken.

  16. Re: Und was ist mit den kleineren mittleren Städten?

    Autor: MarcusK 31.08.21 - 09:17

    notuf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > MarcusK schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > CrasherAtWeb schrieb:
    > > > Für den
    > > > professionellen Bedarf von Firmen, wo ein Firmenserver und mehrere
    > > > Web-Entwickler oder dergleichen einen Anschluss teilen müssen, reicht
    > > das
    > > > einfach nicht.
    > > warum sollte da nicht reichen? Die meisten Webentwicker brauchen
    > deutlich
    > > weniger Bandbreite als ein Gamer.
    > > Für Webseiten oder Webapplikation die in der Cloud laufen, braucht man
    > > keine Bandbreite. Und Firmen die wirklich Webserver an ihren Standort
    > > betreiben wollen, bekommen auch von der Telekom die passenden Leitung.
    > Nur
    > > nicht 19¤ im Monat.
    >
    > Sorry aber hast du fürs Web entwickelt in letzter Zeit?! Da wird nicht mehr
    > per Telnet oder SSH auf dem Server in VI oder Emacs entwickelt. Es werden
    > riesige VM Images durch die Gegend geschoben. Da will man eine schnelle
    > Leitung vor allem auch im Upload haben sonst kann man gleich eine
    > Festplatte per UPS nach AWS schicken.

    ja, das wissen wie man sparsam Daten übertragen kann ist leider in den letzten Jahre verloren gegangen.
    Nur weil man heute mit Docker und Co arbeitet und dort zwar große Images vorhanden sind, ändert sich an dem Image nur ein sehr kleiner Teil. Dort könnte man genauso Änderungen übertragen oder das Image direkt auf einen externen Server bauen.
    Wenn man will geht geht vieles.

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