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Was die Bitcoin-Untergangspropheten nicht verstehen

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  1. Was die Bitcoin-Untergangspropheten nicht verstehen

    Autor: Steffo 08.09.21 - 22:19

    Was die Bitcoin-Untergangspropheten nicht verstehen: Die Fiat-Währungen verlieren tatsächlich an Wert, während der Bitcoin-Kurs, trotz vieler Crashes, stetig gestiegen ist.

    Bitcoin ist einer der wenigen "Währungen", die man nicht einfach nachdrucken kann, wenn Politiker meinen ihre Schulden und gleichzeitig auch das Geld der Bürger, entwerten zu müssen.

  2. Re: Was die Bitcoin-Untergangspropheten nicht verstehen

    Autor: Gole-mAndI 08.09.21 - 22:40

    Steffo schrieb:
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    > Was die Bitcoin-Untergangspropheten nicht verstehen: Die Fiat-Währungen
    > verlieren tatsächlich an Wert, während der Bitcoin-Kurs, trotz vieler
    > Crashes, stetig gestiegen ist.
    >
    > Bitcoin ist einer der wenigen "Währungen", die man nicht einfach
    > nachdrucken kann, wenn Politiker meinen ihre Schulden und gleichzeitig auch
    > das Geld der Bürger, entwerten zu müssen.
    Dafür hat bitcoin keinen inherenten Wert. Sobald keiner mehr Geld tum spekulieren hat ist Bitcoin auch wertlos

  3. Re: Was die Bitcoin-Untergangspropheten nicht verstehen

    Autor: Steffo 08.09.21 - 22:45

    Gole-mAndI schrieb:
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    > Steffo schrieb:
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    > > Was die Bitcoin-Untergangspropheten nicht verstehen: Die Fiat-Währungen
    > > verlieren tatsächlich an Wert, während der Bitcoin-Kurs, trotz vieler
    > > Crashes, stetig gestiegen ist.
    > >
    > > Bitcoin ist einer der wenigen "Währungen", die man nicht einfach
    > > nachdrucken kann, wenn Politiker meinen ihre Schulden und gleichzeitig
    > auch
    > > das Geld der Bürger, entwerten zu müssen.
    > Dafür hat bitcoin keinen inherenten Wert. Sobald keiner mehr Geld tum
    > spekulieren hat ist Bitcoin auch wertlos

    Das stimmt nicht. Der Bitcoin hat, genau so wie Gold, einen eingebauten Inflationsschutz. Er ist sogar deflationär. Es ist daher besser ein Teil (!) seines Geldes in Bitcoin zu investieren als es auf dem Konto rumgammeln zu lassen, wo es nur an Wert verliert.
    Auch mit gemangeten Fonds habe ich schlechte Erfahrungen gemacht. Mein bestes Jahr waren 5% Rendite. Davor +- 2%. - Lächerlich. - Übrigens vom Bankberater empfohlene Fonds und es waren 3 verschiedene Titel.

  4. Re: Was die Bitcoin-Untergangspropheten nicht verstehen

    Autor: Gole-mAndI 08.09.21 - 22:53

    Steffo schrieb:
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    > Gole-mAndI schrieb:
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    > > Steffo schrieb:
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    > > > Was die Bitcoin-Untergangspropheten nicht verstehen: Die
    > Fiat-Währungen
    > > > verlieren tatsächlich an Wert, während der Bitcoin-Kurs, trotz vieler
    > > > Crashes, stetig gestiegen ist.
    > > >
    > > > Bitcoin ist einer der wenigen "Währungen", die man nicht einfach
    > > > nachdrucken kann, wenn Politiker meinen ihre Schulden und gleichzeitig
    > > auch
    > > > das Geld der Bürger, entwerten zu müssen.
    > > Dafür hat bitcoin keinen inherenten Wert. Sobald keiner mehr Geld tum
    > > spekulieren hat ist Bitcoin auch wertlos
    >
    > Das stimmt nicht. Der Bitcoin hat, genau so wie Gold, einen eingebauten
    > Inflationsschutz. Er ist sogar deflationär. Es ist daher besser ein Teil
    > (!) seines Geldes in Bitcoin zu investieren als es auf dem Konto rumgammeln
    > zu lassen, wo es nur an Wert verliert.
    > Auch mit gemangeten Fonds habe ich schlechte Erfahrungen gemacht. Mein
    > bestes Jahr waren 5% Rendite. Davor +- 2%. - Lächerlich. - Übrigens vom
    > Bankberater empfohlene Fonds und es waren 3 verschiedene Titel.

    Das meine ich nicht. Bitcoin hat anders als Gold keinen Eigenwert, ist keine staatliche Währung (bis auf 1 Land) und wir nur an sehr wenigen Stellen anerkannt. Der Weg führt fast immer über die Beziehung Bitcoin - > Landeswährung. Ein Großteil des Kurses kommt wohl aufgrund von Spekulaten und Niedrigzinsen zustande. Sollte irgendwann niemand mehr Bitcoin Bedeutung beimessen ist er wertlos.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.09.21 22:54 durch Gole-mAndI.

  5. Re: Was die Bitcoin-Untergangspropheten nicht verstehen

    Autor: TurbinenBewunderer 08.09.21 - 22:55

    Gole-mAndI schrieb:
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    > Steffo schrieb:
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    > > Was die Bitcoin-Untergangspropheten nicht verstehen: Die Fiat-Währungen
    > > verlieren tatsächlich an Wert, während der Bitcoin-Kurs, trotz vieler
    > > Crashes, stetig gestiegen ist.
    > >
    > > Bitcoin ist einer der wenigen "Währungen", die man nicht einfach
    > > nachdrucken kann, wenn Politiker meinen ihre Schulden und gleichzeitig
    > auch
    > > das Geld der Bürger, entwerten zu müssen.
    > Dafür hat bitcoin keinen inherenten Wert. Sobald keiner mehr Geld tum
    > spekulieren hat ist Bitcoin auch wertlos

    - Bitcoin ist das erste digitale Produkt, dass "Dezentrale Scarcity" erfunden hat. Es ist endlich, es gibt nur 21 Millionen BTC. Das gilt für keine andere Währung, die du kennst. Nicht mal für Gold!
    - Bitcoin löst das Trilemma (Scalable, Secure, Decentral), indem es den "Scalable" Part den 2nd Layern überlässt.
    - Bitcoin hat mehr inherenten Wert als FIAT (reine unbeweisbare Meinung, aber das FIAT Netzwerk ist bei weitem nicht so potent wie das von Bitcoin).
    - Bitcoin ist "for the people". Nicht "for the banked people".
    - Bitcoin ist Zensur-Resistent.
    - Bitcoin is anonym (durch das Lightning Netzwerk). Nur Bargeld oder andere Cryptos sind anonymer, aber BTC verbessert sich immer mehr in der Hinsicht.

    Reicht das? Oder willst du dir eine Platine giessen und brauchst dafür was wie Gold, weshalb du einen Wert in Gold erkennen kannst?

    Netflix sind auch nur 0en und 1en und trotzdem bezahlen die Leute monatlich einen Teil ihrer >>Arbeitszeit<<, um die Inhalte konsumieren zu können. Hat Netflix einen inherenten Wert für dich? Ist ja auch nur digitales Zeug. Nix zum anfassen und nix, dass die Metallindustrie braucht.

  6. Re: Was die Bitcoin-Untergangspropheten nicht verstehen

    Autor: Schroeffu 08.09.21 - 23:41

    Cool, hier in den Kommentaren wird ja Bitcoin endlich mal gut und sachlich erklärt anstatt nur auf BTC draufgehauen mit unwissen und sich über ein Kurs Drop lustig gemacht. Gefällt mir :-)

    Viele Mitmenschen verstehen ja schon unser derzeitiges Fiat Geldsystem nicht (bzw. ignorieren dessen Probleme inflationären gekonnt), deshalb wird auch BTC als Werterhaltsspeicher weil endlich und nicht vermehrbar als x BTC pro Block alle 5 Jahre weniger nicht verstanden.

    Kürzlich kam ein älterer Arbeitskollege rum und sah eine Market Seite offen auf einem Display, und meintr das müsse man allllessss verbieten das werde ja nur illegal benutzt und tauge zu rein gar nichts als strom verbrennen. Woher diese Meinung kommt? Von einer NDR TV Reportage am Vorabend. Tja.

  7. Re: Was die Bitcoin-Untergangspropheten nicht verstehen

    Autor: Allandor 09.09.21 - 00:09

    Steffo schrieb:
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    > Gole-mAndI schrieb:
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    > > Steffo schrieb:
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    > > > Was die Bitcoin-Untergangspropheten nicht verstehen: Die
    > Fiat-Währungen
    > > > verlieren tatsächlich an Wert, während der Bitcoin-Kurs, trotz vieler
    > > > Crashes, stetig gestiegen ist.
    > > >
    > > > Bitcoin ist einer der wenigen "Währungen", die man nicht einfach
    > > > nachdrucken kann, wenn Politiker meinen ihre Schulden und gleichzeitig
    > > auch
    > > > das Geld der Bürger, entwerten zu müssen.
    > > Dafür hat bitcoin keinen inherenten Wert. Sobald keiner mehr Geld tum
    > > spekulieren hat ist Bitcoin auch wertlos
    >
    > Das stimmt nicht. Der Bitcoin hat, genau so wie Gold, einen eingebauten
    > Inflationsschutz. Er ist sogar deflationär. Es ist daher besser ein Teil
    > (!) seines Geldes in Bitcoin zu investieren als es auf dem Konto rumgammeln
    > zu lassen, wo es nur an Wert verliert.
    > Auch mit gemangeten Fonds habe ich schlechte Erfahrungen gemacht. Mein
    > bestes Jahr waren 5% Rendite. Davor +- 2%. - Lächerlich. - Übrigens vom
    > Bankberater empfohlene Fonds und es waren 3 verschiedene Titel.
    Also mit breit gestreuten ETFs liegst du eigentlich bei ca 6% wenn du es relativ risikolos anlegst.

    Und nein, Bitcoin ist kein sicherer Hafen. Zum einen, ja es gehen ständig Coins verloren (weil die Leute ihre Daten verlieren). Das Problem beim Bitcoin ist, du weißt nicht wann er ein Hoch hat oder ein Tief. D.h. wenn du in den letzten Jahren gekauft hast, wirst du mit hoher Wahrscheinlichkeit Verlust gemacht haben, es sei denn du hast ein Tief mitgenommen. Aber das Bringt dir alles nix, wenn du nicht verkaufst und es wieder umtauschst. Ergo, es ist nach wie vor ein reines Spekulationsobjekt, denn die Kurse sinken auch ständig. wieder.

  8. Re: Was die Bitcoin-Untergangspropheten nicht verstehen

    Autor: freundlicherGnom 09.09.21 - 00:13

    Wie habt ihr euch das ganze Wissen über Bitcoin und Lightning etc. angeeignet? Würde gerne auch einsteigen, weiß nur nicht womit anfangen…

    maxpower@liebt-dich.info

  9. Re: Was die Bitcoin-Untergangspropheten nicht verstehen

    Autor: Sharra 09.09.21 - 00:21

    Und wenn deine Regierung morgen beschließt, BC für illegal zu erklären, und den Handel damit zu untersagen, hast du was? Richtig: Datenmüll. Oder du wirst Wirtschaftskrimineller.

  10. Re: Was die Bitcoin-Untergangspropheten nicht verstehen

    Autor: Schroeffu 09.09.21 - 01:09

    freundlicherGnom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie habt ihr euch das ganze Wissen über Bitcoin und Lightning etc.
    > angeeignet? Würde gerne auch einsteigen, weiß nur nicht womit
    > anfangen…

    Das Buch "Der Bitcoin Standard" zum Thema Bitcoin absolut empfehlenswert. 80% des Buches dreht sich um Ökonomie, erst am Ende wirklich um Bitcoin. Ich fand es sehr gut.
    Lightning keine Ahnung, mir kam es so vor als würde Lightning nie wirklich durchstarten. Scheint aber noch nicht tot zu sein.

    Dann reddit, zb Gruppen wie cardano um bei weichem und nicht hartem kryptogeld sich einzulesen. ETH oder ADA und fast alle der 4000+ Coins sind keinesfalls digitales Gold was Bitcoin ist. Fundamentaler Unteschied.

    Naja und wenn man nur schnell Geld machen will holt man ADAX für noch 1$ das Stück ^.^



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.09.21 01:21 durch Schroeffu.

  11. Re: Was die Bitcoin-Untergangspropheten nicht verstehen

    Autor: Schroeffu 09.09.21 - 01:17

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wenn deine Regierung morgen beschließt, BC für illegal zu erklären, und
    > den Handel damit zu untersagen, hast du was? Richtig: Datenmüll. Oder du
    > wirst Wirtschaftskrimineller.

    Nur eine Frage der Zeit bis das einige Länder tun. Vorher wird aber an der mehr versteuern Schraube gedreht.

    Wegnehmen von Bitcoins durch den Staat geht ja nicht und genau das ist der Sinn von Bitcoin. Ich würde sagen der Wert seines Wallets wird sich weiter steigern bis die eigene Regierung das Verbot aufheben wird.

    Handel mit Gold wurde doch auch schon temporär verboten zu Kriegszeiten?



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 09.09.21 01:19 durch Schroeffu.

  12. Re: Was die Bitcoin-Untergangspropheten nicht verstehen

    Autor: Tr1umph 09.09.21 - 02:01

    Schroeffu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sharra schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und wenn deine Regierung morgen beschließt, BC für illegal zu erklären,
    > und
    > > den Handel damit zu untersagen, hast du was? Richtig: Datenmüll. Oder du
    > > wirst Wirtschaftskrimineller.
    >
    > Nur eine Frage der Zeit bis das einige Länder tun. Vorher wird aber an der
    > mehr versteuern Schraube gedreht.
    >
    > Wegnehmen von Bitcoins durch den Staat geht ja nicht und genau das ist der
    > Sinn von Bitcoin. Ich würde sagen der Wert seines Wallets wird sich weiter
    > steigern bis die eigene Regierung das Verbot aufheben wird.
    >
    > Handel mit Gold wurde doch auch schon temporär verboten zu Kriegszeiten?

    Der Unterschied zum Gold ist, dass Geld einen Wert an sich hat. Einen eigenen Nutzen. Gold wird als Rohstoff in der Industrie gebraucht oder als Schmuck. Und da ist es nicht ersetzbar. Es wird also vorausichtlich immer eine Nachfrage und knappheit bestehen.

    BitCoins sind erstmal nur einsen und nullen. Der Wert kommt vor allem durch die Nachfrage bei Spekulanten. Als Währung wird der BitCoin, von Lösegeldzahlungen mal abgesehen, kaum gebraucht.
    Wenn der BitCoin wegfällt, dann hat das so gut wie keine Auswirkungen. Spekulanten haben genug anderes zum spekulieren. Als Währung hat die eh keiner gebraucht. Alles legale geht auch mit staatlichen Währungen. Erpresser haben ein Problem. Die Welt ist wieder ein wenig besser.

    Die Industriestaaten und deren Notenbanken werden auf Dauer wohl kaum eine nicht kontrollierbare Währung neben der Staatswährung dulden. Und kontrollierbar ist der BitCoin und die meisten anderen Cryptos nicht. Daher ist es nur eine Frage der Zeit, bis da ein Riegel vorgeschoben wird.

  13. Re: Was die Bitcoin-Untergangspropheten nicht verstehen

    Autor: Das Original 09.09.21 - 03:02

    > Der Unterschied zum Gold ist, dass Geld einen Wert an sich hat.


    ich würde da lieber noch mal nachlesen, was wert bedeutet.


    > eigenen Nutzen. Gold wird als Rohstoff in der Industrie gebraucht oder als
    > Schmuck. Und da ist es nicht ersetzbar.


    und deswegen hat gold einen wert, während geld keinen hat. :)


    > BitCoins sind erstmal nur einsen und nullen. Der Wert kommt vor allem durch
    > die Nachfrage bei Spekulanten.


    den "wert" von kryptowährungen in deren kurs in geldwährungen zu messen, ergibt dann überhaupt keinen sinn mehr - zumal dann nicht, wenn man zwischen beiden einen unterschied machen will.

    der gebrauchswert von beiden ist indes identisch: er basiert darauf, dass der besitz von währungen schuldverhältnisse regelt, die verrechtet sind.

    vereinfacht gesagt: kein staat -> keine gesetze -> kein dollar -> keine bitcoins.

    sobald man für bitcoins keine dollar mehr bekommt, kann man für bitcoins auch keine autos mehr kaufen.

    denn darüber gibt es kein gesellschaftliches commitment, und wenn es eines gäbe, könnte man seine ansprüche daraus nicht durchsetzen.

    > Als Währung wird der BitCoin, von
    > Lösegeldzahlungen mal abgesehen, kaum gebraucht.

    das ist nun wieder vollkommen richtig.

    damit haben glaube ich auch die anhänger dieser systems aufgehört, sich damit selbst zu belügen. die anleger und user wissen inzwischen, dass das nur ein kettenspiel ist. :)

    während unser giralgeld als fiat geld aus dem nichts geschöpft wird - was man ja gerne kritisieren kann - werden bitcoins ebenfalls aus dem nichts geschöpft, das aber ohne demokratische kontrolle und mithilfe des abbrennens von regenwäldern.

    und die trennung zur tatsächlichen wertschöpfung, nämlich der produktion von gütern, ist sogar noch mal eine ecke stärker als bei geld.

    ergo eine wenig sinnvolle alternative.

    > Wenn der BitCoin wegfällt, dann hat das so gut wie keine Auswirkungen.
    > Spekulanten haben genug anderes zum spekulieren.

    richtig.

    ein paar gewinner werden dann natürlich rumheulen, aber ansonsten ist das zeug überflüssig.

    man könnte diese ganzen märchen über den tieferen sinn dahinter einfach weglassen und um plastikchips wetten.

    > alles legale geht auch mit staatlichen Währungen.

    wenn man dabei an dikaturen und die dortigen oppositionellen denkt, wird diese frage schon komplizierter zu beantworten. der staat ist leider nicht nur gut.

    > Die Industriestaaten und deren Notenbanken werden auf Dauer wohl kaum eine
    > nicht kontrollierbare Währung neben der Staatswährung dulden.

    es ist ja noch viel schlimmer: viele banken denken schon länger darüber nach, eigene kryptos zu emittieren. dass sie sich damit selbst widersprechen, ist ja leuten, die 20 millionen euro damit verdienen, für die andere dann arbeiten müssen, vollkommen gleich.

    also ich bin da voll auf der seite der chinesischen regierung. erst muss das mining verbpten werden, dann der börsenhandel und die kurswetten, dann jede form von anlage oder umtausch.

    dann und nur dann werden krytos wieder zu dem, was die erfinder uns ganz am anfagn mal versprochen hatten. dann und nur dann können kryptos, das, was sie positiv von staatlichem geld unterscheidet, ausspielen.

    würde die EU oder die USA oder auch nur japan diesem beispiel folgen, könnte man den mist vielleicht noch stoppen.

    > kontrollierbar ist der BitCoin und die meisten anderen Cryptos nicht.

    jep. nicht mal die gegner von krytos hätten sich vor 15 jahren vorstellen können, dass so dermaßen viele verschiedene formen von betrug und technischen problemen damit entstehen werden, dass die deustche bank dagegen wie ein braver bub wirkt.

    dass der bitcoin jetzt ausgerechnet in einem land als zahlungsmittel anerkannt wird, das sowieso schon kurz vorm bürgerkrieg asteht, da könnte man schon fast eine verschwörung dahinter vermuten, weil dann dort an der nächsten hungerkrise einfach das böse internet zur ursache erklärt wird.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.09.21 03:12 durch Das Original.

  14. Re: Was die Bitcoin-Untergangspropheten nicht verstehen

    Autor: Emulex 09.09.21 - 04:41

    Steffo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Das stimmt nicht. Der Bitcoin hat, genau so wie Gold, einen eingebauten
    > Inflationsschutz.

    Jein. Natürlich ist er als Kunstobjekt erstmal in die Sachwerte einzustufen.
    Aber was ihm im ggs. zu Gold z.B. fehlt ist der Schmuck-Markt und die Industrie.
    Knapp die Hälfte der Goldnachfrage entsteht durch diese beiden Bereiche.

    Und wie Gold hat er das Problem, dass er bei steigender Inflation und damit steigenden Zinsen keine Rendite abwirft.
    Hier sind Aktien klar im Vorteil.

    > Er ist sogar deflationär.

    Und daher als Währung grundsätzlich untauglich.
    Ohne (moderate) Inflation funktioniert so ziemlich nixmehr.
    Investitionen und Konsum werden zurückgehalten (morgen krieg ich ja mehr dafür als heute), die Generationen-Ungerechtigkeit wird verstärkt (vergleiche Immobilienmarkt), (Staats-)Schulden wären kaum noch zurückzuzahlen (bei einer Deflation sinken ja auch die Löhne und Steuereinnahmen), usw. usf.

    >Es ist daher besser ein Teil
    > (!) seines Geldes in Bitcoin zu investieren als es auf dem Konto rumgammeln
    > zu lassen, wo es nur an Wert verliert.

    Das ist grundsätzlich richtig, aber nach dem letzten größeren Hype 2017/2018 hat sich der Bitcoin zwischendurch mal gefünftelt innerhalb eines Jahres.
    Wer dann das Geld gebraucht hätte, hätte es lieber aufm Konto gelassen.
    Und das kann jederzeit wieder passieren.

    Als kleine Beimischung im Bereich 5% kann man Bitcoin aber sicherlich ins Portfolio nehmen.

    > Auch mit gemangeten Fonds habe ich schlechte Erfahrungen gemacht. Mein
    > bestes Jahr waren 5% Rendite. Davor +- 2%. - Lächerlich. - Übrigens vom
    > Bankberater empfohlene Fonds und es waren 3 verschiedene Titel.

    Ja gut dann hat dir der halt den Schrott seiner Bank verkauft oder so.
    Musst ja nur die großen Indizes anschaun oder z.B. den MSCI World.
    ETF auf letzteren hat in den letzten 10 Jahren im Schnitt 14% p.a. gemacht.

  15. Re: Was die Bitcoin-Untergangspropheten nicht verstehen

    Autor: Psy2063 09.09.21 - 07:16

    Gole-mAndI schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dafür hat bitcoin keinen inherenten Wert. Sobald keiner mehr Geld tum
    > spekulieren hat ist Bitcoin auch wertlos

    Das verhält sich doch mit sämtlichen Fiatwährungen nicht anders seit der Dollar nicht mehr ans Gold gekoppelt ist. Ob man jetzt ein paar Nullen mehr oder weniger aufs Papier druckt ist vollkommen egal.

    Und ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass selbst Gold keinen inhärenten Wert besitzt. Es ist selten und glitzert schön wenn man es poliert, was Leute aus unerfindlichen Gründen dazu bringt es in Tresore zu legen oder sich um den Hals zu hängen. Würde man es nur für technische Anwendungen nutzen, läge der Kilopreis vielleicht bei 100¤. Es ist lediglich viel wert, weil andere bereit sind den Preis zu zahlen - nichts anderes bestimmt auch den Wert von Kryptos.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.09.21 07:17 durch Psy2063.

  16. Re: Was die Bitcoin-Untergangspropheten nicht verstehen

    Autor: smonkey 09.09.21 - 08:09

    Ich fühle da mal nicht angesprochen, auch wenn ich mir den Untergang Bitcoins rein aus ökologischen Gründen wünschen würde.

    Es ist einfach nur traurig, wie die nachhaltigen Bemühungen von vielen Millionen Menschen durch die Profitgier von einigen wenigen zunichte gemacht wird.

  17. Re: Was die Bitcoin-Untergangspropheten nicht verstehen

    Autor: Sharra 09.09.21 - 08:48

    China hat bereits. Banken dort ist es verboten Transaktionen mit Cryptowährung zu tätigen. Und Finanzgeschäfte dürfen dort nur über offizielle Banken etc. getätigt werden. Ergo: Kryptoverbot in China. (ob sich jeder dran hält, oder riskiert von klein Stalin verhaftet zu werden, weiss ich nicht)

  18. Re: Was die Bitcoin-Untergangspropheten nicht verstehen

    Autor: digitalnative 09.09.21 - 09:31

    >
    > - Bitcoin ist das erste digitale Produkt, dass "Dezentrale Scarcity"
    > erfunden hat. Es ist endlich, es gibt nur 21 Millionen BTC. Das gilt für
    > keine andere Währung, die du kennst. Nicht mal für Gold!
    > - Bitcoin löst das Trilemma (Scalable, Secure, Decentral), indem es den
    > "Scalable" Part den 2nd Layern überlässt.
    > - Bitcoin hat mehr inherenten Wert als FIAT (reine unbeweisbare Meinung,
    > aber das FIAT Netzwerk ist bei weitem nicht so potent wie das von
    > Bitcoin).
    > - Bitcoin ist "for the people". Nicht "for the banked people".
    > - Bitcoin ist Zensur-Resistent.
    > - Bitcoin is anonym (durch das Lightning Netzwerk). Nur Bargeld oder andere
    > Cryptos sind anonymer, aber BTC verbessert sich immer mehr in der
    > Hinsicht.
    >
    For the people.... deshalb spekulieren jetzt Banken und andere Finanzinvestoren damit.. ja ne, is klar.
    Zensur-Resistent.... bitte näher erläutern
    Bitcoin ist nicht anonym.... Lightning Netzwerk ist für mich quasi die nächste "Bank".... warum sollte ich was dranstöpseln, wenn das Ursprüngliche auch den Zweck erfüllt. Da kommen dann wieder Transaktionskosten usw. Ich dachte Bitcoin ist so toll.... Offchain...
    Oder andere Cryptos. Monero ist anonym by design. Bitcoin selbst muss angepasst werden.
    Um es Umgangssprachlich zu sagen. BTC ist ein Frickelwerk und ist einfach nicht mit den Anforderungen gewachsen.... weil es derzeit ein reines Spekulationsobjekt ist.

  19. Re: Was die Bitcoin-Untergangspropheten nicht verstehen

    Autor: Allandor 09.09.21 - 09:35

    Psy2063 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gole-mAndI schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dafür hat bitcoin keinen inherenten Wert. Sobald keiner mehr Geld tum
    > > spekulieren hat ist Bitcoin auch wertlos
    >
    > Das verhält sich doch mit sämtlichen Fiatwährungen nicht anders seit der
    > Dollar nicht mehr ans Gold gekoppelt ist. Ob man jetzt ein paar Nullen mehr
    > oder weniger aufs Papier druckt ist vollkommen egal.
    >
    > Und ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass selbst Gold keinen
    > inhärenten Wert besitzt. Es ist selten und glitzert schön wenn man es
    > poliert, was Leute aus unerfindlichen Gründen dazu bringt es in Tresore zu
    > legen oder sich um den Hals zu hängen. Würde man es nur für technische
    > Anwendungen nutzen, läge der Kilopreis vielleicht bei 100¤. Es ist
    > lediglich viel wert, weil andere bereit sind den Preis zu zahlen - nichts
    > anderes bestimmt auch den Wert von Kryptos.

    Noch mal, Gold hat auch einen Wert. Zum einen, ja als Glitzerschmuck aber zum anderen wird es in der Technik gebraucht. Es ist ein Handelsgut das einen tatsächlichen nutzen hat. Bei Bitcoin hast du im zweifel nix außer einer deflation weil ständig Coins "verloren" gehen (da die Leute ihre Daten verlegt haben und nicht mehr dran kommen).

  20. Re: Was die Bitcoin-Untergangspropheten nicht verstehen

    Autor: unbuntu 09.09.21 - 09:44

    Naja der Eigenwert von Gold ist auch nur ausgedacht. Bei Diamanten ist das noch schlimmer, die kosten eigentlich viel mehr, als sie wert sein müssten.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

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Einmal Cyberpunk mit Beleuchtung bitte: Tragen wir Razers Zephyr in der U-Bahn, fallen wir auf. Allerdings ist das Produkt nicht ausgereift.
Ein Test von Oliver Nickel

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