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Keine Massenüberwachung

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  1. Keine Massenüberwachung

    Autor: mxcd 13.09.21 - 18:37

    Diese Mittel werden natürlich nur zur Aufklärung schwerster Verbrechen und keinesfalls zur Massenüberwachung eingesetzt.

  2. Re: Keine Massenüberwachung

    Autor: Termuellinator 13.09.21 - 19:57

    Das ist ja eigentlich die "Aufgabe" des Richtervorbehalt - wenn die Gerichte wegen Überlastung oder Unfähigkeit aber jeden Scheiss abnicken ist das nur so semi-optimal...

  3. Re: Keine Massenüberwachung

    Autor: DieTatsaechlicheDimensionDesGanzen 14.09.21 - 05:54

    Termuellinator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist ja eigentlich die "Aufgabe" des Richtervorbehalt - wenn die
    > Gerichte wegen Überlastung oder Unfähigkeit aber jeden Scheiss abnicken ist
    > das nur so semi-optimal...

    Und ihr glaubt, das diese zehntausenden SMS genauso viele Überwachte betreffen?

    Steht doch im Text.
    Es werden zahlreiche SMS in kurzer Zeit versendet.

    Es werden also unter anderen Bewegungen nachverfolgt, zB im PKW, in Quasi-Echtzeit.
    Und wenn eine Person mehre Tage oder Wochen überwacht wird, dann kommen alleine pro Fall schon viele hundert oder tausende SMS zustande.

    Am Ende sind es dann wenige Hundert überwachte Personen.


    Ich mag ja unsere Staatsschnüffler nicht verteidigen.
    Aber ebenso wenig bringt Euer Herumgeraune irgendetwas nach vorne.
    Einen Erkenntnisgewinn schon mal gar nicht.

    Die Fallzahlen müssen zusätzlich zur Menge der SMS genannt werden.
    Sonst lässt sich keine Einchätzung vornehmen.

    Entweder fehlt das hier im News-Artikel oder es fehlt schon in den originalen Auskünften der jeweiligen Behörden.

    .

  4. Re: Keine Massenüberwachung

    Autor: DerYupp 14.09.21 - 06:18

    DieTatsaechlicheDimensionDesGanzen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Termuellinator schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das ist ja eigentlich die "Aufgabe" des Richtervorbehalt - wenn die
    > > Gerichte wegen Überlastung oder Unfähigkeit aber jeden Scheiss abnicken
    > ist
    > > das nur so semi-optimal...
    >
    > Und ihr glaubt, das diese zehntausenden SMS genauso viele Überwachte
    > betreffen?
    >
    > Steht doch im Text.
    > Es werden zahlreiche SMS in kurzer Zeit versendet.
    >
    > Es werden also unter anderen Bewegungen nachverfolgt, zB im PKW, in
    > Quasi-Echtzeit.
    > Und wenn eine Person mehre Tage oder Wochen überwacht wird, dann kommen
    > alleine pro Fall schon viele hundert oder tausende SMS zustande.
    >
    > Am Ende sind es dann wenige Hundert überwachte Personen.
    >
    > Ich mag ja unsere Staatsschnüffler nicht verteidigen.
    > Aber ebenso wenig bringt Euer Herumgeraune irgendetwas nach vorne.
    > Einen Erkenntnisgewinn schon mal gar nicht.
    >
    > Die Fallzahlen müssen zusätzlich zur Menge der SMS genannt werden.
    > Sonst lässt sich keine Einchätzung vornehmen.
    >
    > Entweder fehlt das hier im News-Artikel oder es fehlt schon in den
    > originalen Auskünften der jeweiligen Behörden.
    >
    > .
    Leider wahr, die Anzahl der SMS ist völlig irrelevant. Die Anzahl der damit überwachten Fälle wäre interessant.

  5. Re: Keine Massenüberwachung

    Autor: Hallonator 14.09.21 - 07:58

    mxcd schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Diese Mittel werden natürlich nur zur Aufklärung schwerster Verbrechen und
    > keinesfalls zur Massenüberwachung eingesetzt.

    Ich hätte sowieso erwartet, dass die sich einfach sehr viel bessere Daten bei Google und Apple holen.

    Immerhin erlauben stille SMS heute keinen Aufschluss darüber, ob du gestern an dem Ort warst, wo Straftat xyz begangen worden ist.

  6. Re: Keine Massenüberwachung

    Autor: chefin 14.09.21 - 10:56

    Ja, es ist immer das selbe

    Unternimmt der Staat etwas um Täter aufzuspüren, ist es ein Polizeistaat. Verüben die Täter ein Verbrechen und können entkommen, ist es ein machtloser Staat, der mehr Polizei benötigt.

    Kontrolle bitte nur bei denen die was verbrochen haben. Also zuerst beweisen das er es war, dann ihn tracken....was so sinnlos ist. Wenn man es beweisen kann, ist sein Aufenthaltsort staatlich vorgeschrieben. Er sitzt im Knast, das muss ich nicht tracken.

    Ich muss immer tracken bevor ich weis wer der Täter ist. Und das führt zwangsläufig dazu, das man auch unschuldige ins Raster bekommt. 270.000 SMS in 8 Monaten sind vieleicht 100-150 Überwachungen. Je nach dem wie intensiv ich jemanden überwache sind 100-200 SMS am Tag nötig. Wenn ich zb 200 mögliche Telefonnummern aus einem Telefon eines Verdächtigen erbeute und eine bestimmte Person zuordnen will, suche ich diese Person auf und schicke an 200 Nummern die SMS. Nur eine oder vieleicht 2-3 liegen dann auf dieser Position an der ich den verdächtigen sehe. Nun kenne ich die Zuordnung des Telefons zur Person. Aber schon 200 SMS weg dafür. Und den tracke ich nun ne Weile.

    150 Verdächtige in Berlin ist jetzt nicht wirklich viel. Auch 300 Verdächtige wäre unterdurchschnittlich.

  7. Re: Keine Massenüberwachung

    Autor: ds4real 14.09.21 - 13:18

    Das Problem ist, dass der Staat zuerst dafür sorgt, dass man sich Sorgen machen muss - und dann mit einer Lösung, die potentiell dann jeden zu einem Verbrecher erklärt, auftrumpfen will. Das ist für mich ein Polizeistaat. Das alles wäre gar nicht notwendig wenn die Politik an anderer Stelle nicht äußerst fahrlässig gehandelt hätte.

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