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OT: Ist das noch sinnvoll gegendert?

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. OT: Ist das noch sinnvoll gegendert?

    Autor: bennob87 15.09.21 - 07:01

    "Das Display mit seiner Bild­wiederhol­rate bis zu 120 Hz und die Grafikleistung der neuen 5‑Core GPU auf dem A15 Bionic machen das iPhone 13 Pro perfekt für Gamer:innen"
    Quote von Apple.de.
    Gamer ist doch nicht einmal ein deutsches Wort, warum muss aus diesem Wort ein "Gamerinnen" entstehen?
    Langsam wirds lächerlich.

  2. Re: OT: Ist das noch sinnvoll gegendert?

    Autor: Lapje 15.09.21 - 07:22

    Das ist genauso dämlich wie "User:innen"...den Vogel hat aber die Tage Ikea in einer PM abgeschossen, bei der von "DJs und DJanes" die Rede war. Bezeichne mal einen weiblichen DJ als DJane...Du solltest schneller laufen als Platten fliegen können...

    Dieser Irrsinn wird mittlerweile von über 80% der Bevölkerung abgelehnt - und trotzdem wird es krampfhaft versucht, egal ob Texte dadurch unleserlich wird. Für mich war die Grenze erreicht, als ich in einem Sachbuch die Stelle gelesen habe, wo von "ein*e Nachrichtensprecher*in" die Rede war. Da bin ich raus.

    Mal davon abgesehen, dass es gegen jede Form der Grammatik verstößt...

  3. Re: OT: Ist das noch sinnvoll gegendert?

    Autor: ITnachHauseTelefonieren 15.09.21 - 07:53

    Lapje schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist genauso dämlich wie "User:innen"...den Vogel hat aber die Tage Ikea
    > in einer PM abgeschossen, bei der von "DJs und DJanes" die Rede war.
    > Bezeichne mal einen weiblichen DJ als DJane...Du solltest schneller laufen
    > als Platten fliegen können...
    >
    > Dieser Irrsinn wird mittlerweile von über 80% der Bevölkerung abgelehnt -
    > und trotzdem wird es krampfhaft versucht, egal ob Texte dadurch unleserlich
    > wird. Für mich war die Grenze erreicht, als ich in einem Sachbuch die
    > Stelle gelesen habe, wo von "ein*e Nachrichtensprecher*in" die Rede war. Da
    > bin ich raus.
    >
    > Mal davon abgesehen, dass es gegen jede Form der Grammatik verstößt...

    "DJane" ist keine neue Modeerscheinung im Zuge des Genderwahnsinns, sondern schon seit Jahrzehnten ein üblicher Szene-Begriff, zumindest im englischsprachigen Raum.

  4. Re: OT: Ist das noch sinnvoll gegendert?

    Autor: Lapje 15.09.21 - 07:55

    ITnachHauseTelefonieren schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lapje schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das ist genauso dämlich wie "User:innen"...den Vogel hat aber die Tage
    > Ikea
    > > in einer PM abgeschossen, bei der von "DJs und DJanes" die Rede war.
    > > Bezeichne mal einen weiblichen DJ als DJane...Du solltest schneller
    > laufen
    > > als Platten fliegen können...
    > >
    > > Dieser Irrsinn wird mittlerweile von über 80% der Bevölkerung abgelehnt
    > -
    > > und trotzdem wird es krampfhaft versucht, egal ob Texte dadurch
    > unleserlich
    > > wird. Für mich war die Grenze erreicht, als ich in einem Sachbuch die
    > > Stelle gelesen habe, wo von "ein*e Nachrichtensprecher*in" die Rede war.
    > Da
    > > bin ich raus.
    > >
    > > Mal davon abgesehen, dass es gegen jede Form der Grammatik verstößt...
    >
    > "DJane" ist keine neue Modeerscheinung im Zuge des Genderwahnsinns, sondern
    > schon seit Jahrzehnten ein üblicher Szene-Begriff, zumindest im
    > englischsprachigen Raum.

    Da liegst Du aber vollkommen daneben. Natürlich gibt es den Begriff schon länger, wird aber im aktuellen Gender-Wahn in dem Zusammenhang mitbenutzt - ohne zu wissen, dass die weiblichesn DJs so nicht genannt werden wollen.

    https://www.frohfroh.de/35728/djane-nein-danke

  5. Re: OT: Ist das noch sinnvoll gegendert?

    Autor: forenuser 15.09.21 - 07:57

    Jupp... Ich verstehe das Konzept des "Gendern" und ja, es scheint hier und da auch notwendig zu sein um ein Bewusstsein für die Problematik zu schaffen.

    Aber Begriffe aus fremden Sprachen, in denen es ggf. gar kein generisches Maskulin gibt, ins Deutsche zu verschleppen und dann kaputt zu gendern...

    Spieler:in, damit habe ich kein Problem. Aber Gamer:in ist schlicht Schwachsinn.
    Die an Sprechdurchfall leidenden Hipster bei meinem Arbeitgeber haben wohl den Vogel abgeschossen. Die Entwicklung der neuen Unternehmenswebseite lief unter "User:innen friendly". Das sind die Augenblicke bei den ich zur Axt greifen möchte...

    --
    Für Computerforen: Ich nutze RISC OS - und wünsch' es bleibt auch so.
    Für Mob.-Tel.-Foren: Ich nutze <del>Windows 10 Mobile</del> iOS - und bin froh, dass es kein Android ist. Aber es ist leider auch kein Windows 10 Mobile oder gar webOS.

  6. Re: OT: Ist das noch sinnvoll gegendert?

    Autor: Lapje 15.09.21 - 08:02

    forenuser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jupp... Ich verstehe das Konzept des "Gendern" und ja, es scheint hier und
    > da auch notwendig zu sein um ein Bewusstsein für die Problematik zu
    > schaffen.

    Welches Problem denn? Es wird künstlich ein Problem geschaffen, welches es gar nicht gibt. Wenn 80% der Menschen in diesem Land nur noch angenervt davon sind (und der Anteil ist mit jedem Monat gestiegen), dann zeigt es deutlich, dass es kein Problem gibt - höchstens bei denen, die es krampfhaft durchdrücken wollen.

  7. Re: OT: Ist das noch sinnvoll gegendert?

    Autor: forenuser 15.09.21 - 08:09

    Lapje schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > forenuser schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Jupp... Ich verstehe das Konzept des "Gendern" und ja, es scheint hier
    > und
    > > da auch notwendig zu sein um ein Bewusstsein für die Problematik zu
    > > schaffen.
    >
    > Welches Problem denn? Es wird künstlich ein Problem geschaffen, welches es
    > gar nicht gibt. Wenn 80% der Menschen in diesem Land nur noch angenervt
    > davon sind (und der Anteil ist mit jedem Monat gestiegen), dann zeigt es
    > deutlich, dass es kein Problem gibt - höchstens bei denen, die es
    > krampfhaft durchdrücken wollen.

    Gibt es dazu Zahlen?
    Und dass das/die nicht-männlichen Gechlechter benachteiligt werden ist kein Geheimnis, Stichwort Lohn und Gehalt. Wenn man dann im sprachlichen Umfeld anfängt, das geradezu rücken, warum nicht.

    Mal davon ab, wenn es um Männer und deren Berufsbezeichnungen geht, "gendert" man schon recht lange, und kein Mann beschwerte sich. Krankenschwester oder Hebamme z.B., so wollte doch kein Mann genannt werden.

    --
    Für Computerforen: Ich nutze RISC OS - und wünsch' es bleibt auch so.
    Für Mob.-Tel.-Foren: Ich nutze <del>Windows 10 Mobile</del> iOS - und bin froh, dass es kein Android ist. Aber es ist leider auch kein Windows 10 Mobile oder gar webOS.

  8. Re: OT: Ist das noch sinnvoll gegendert?

    Autor: ITnachHauseTelefonieren 15.09.21 - 08:23

    Lapje schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ITnachHauseTelefonieren schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Lapje schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Das ist genauso dämlich wie "User:innen"...den Vogel hat aber die Tage
    > > Ikea
    > > > in einer PM abgeschossen, bei der von "DJs und DJanes" die Rede war.
    > > > Bezeichne mal einen weiblichen DJ als DJane...Du solltest schneller
    > > laufen
    > > > als Platten fliegen können...
    > > >
    > > > Dieser Irrsinn wird mittlerweile von über 80% der Bevölkerung
    > abgelehnt
    > > -
    > > > und trotzdem wird es krampfhaft versucht, egal ob Texte dadurch
    > > unleserlich
    > > > wird. Für mich war die Grenze erreicht, als ich in einem Sachbuch die
    > > > Stelle gelesen habe, wo von "ein*e Nachrichtensprecher*in" die Rede
    > war.
    > > Da
    > > > bin ich raus.
    > > >
    > > > Mal davon abgesehen, dass es gegen jede Form der Grammatik verstößt...
    > >
    > > "DJane" ist keine neue Modeerscheinung im Zuge des Genderwahnsinns,
    > sondern
    > > schon seit Jahrzehnten ein üblicher Szene-Begriff, zumindest im
    > > englischsprachigen Raum.
    >
    > Da liegst Du aber vollkommen daneben. Natürlich gibt es den Begriff schon
    > länger, wird aber im aktuellen Gender-Wahn in dem Zusammenhang mitbenutzt -
    > ohne zu wissen, dass die weiblichesn DJs so nicht genannt werden wollen.
    >
    > www.frohfroh.de

    Jup, hast recht - habe ich bislang auch tatsächlich falsch genutzt.

  9. Re: OT: Ist das noch sinnvoll gegendert?

    Autor: jiggiwowow 15.09.21 - 08:48

    forenuser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gibt es dazu Zahlen?
    > Und dass das/die nicht-männlichen Gechlechter benachteiligt werden ist kein
    > Geheimnis, Stichwort Lohn und Gehalt.
    Ich frage mich immer noch, warum es dann nicht Firmen voller Benachteiligter gibt, weil die alten, weißen, gierigen Chefs ja wie jeder weiß keinen Groschen mehr bezahlen wollen. Es ergibt für mich einfach null Sinn.

    > Mal davon ab, wenn es um Männer und deren Berufsbezeichnungen geht,
    > "gendert" man schon recht lange, und kein Mann beschwerte sich.
    > Krankenschwester oder Hebamme z.B., so wollte doch kein Mann genannt
    > werden.
    Hätte ich für meinen Teil keinen Stress mit. Bin aber auch nicht in der Situation, deshalb kann ich das natürlich nicht real bestätigen. Und dass das in diesen Fällen von Twitter-Hobbyempörten und studierenden, idealisitischen Weltverbesserern durchgedrückt werden wollte, wäre mir auch neu.
    Krankenpfleger oder Geburtshelfer sind halt auch irgendwie akkurater, weil die meisten Geburtshelfer heutzutage nichts mehr mit dem etymologischen Hintergrund einer Hebamme gemein haben und Krankenschwester für sich gesehen ein sinnloses Wort ist.

  10. Re: OT: Ist das noch sinnvoll gegendert?

    Autor: Casio 15.09.21 - 08:55

    forenuser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lapje schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > forenuser schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Jupp... Ich verstehe das Konzept des "Gendern" und ja, es scheint hier
    > > und
    > > > da auch notwendig zu sein um ein Bewusstsein für die Problematik zu
    > > > schaffen.
    > >
    > > Welches Problem denn? Es wird künstlich ein Problem geschaffen, welches
    > es
    > > gar nicht gibt. Wenn 80% der Menschen in diesem Land nur noch angenervt
    > > davon sind (und der Anteil ist mit jedem Monat gestiegen), dann zeigt es
    > > deutlich, dass es kein Problem gibt - höchstens bei denen, die es
    > > krampfhaft durchdrücken wollen.
    >
    > Gibt es dazu Zahlen?
    > Und dass das/die nicht-männlichen Gechlechter benachteiligt werden ist kein
    > Geheimnis, Stichwort Lohn und Gehalt. Wenn man dann im sprachlichen Umfeld
    > anfängt, das geradezu rücken, warum nicht.
    >
    > Mal davon ab, wenn es um Männer und deren Berufsbezeichnungen geht,
    > "gendert" man schon recht lange, und kein Mann beschwerte sich.
    > Krankenschwester oder Hebamme z.B., so wollte doch kein Mann genannt
    > werden.


    Danke, sehr das sehr ähnlich. Es gibt zig Studien, die belegen, dass Sprache das Denken steuert und das maskuline Berufsbezeichnungen Frauen von den Berufen abhalten.

    Wenn man da durch ein paar * / : etwas helfen kann, dann ist das ein unglaublich kleiner Preis für einen kleinen Schritt Richtung Geschlechtergerechtigkeit.

    Und von meiner Tochter (9 Jahre) kann ich sagen, sie achtet darauf und für sie ist es ein Thema.

  11. Re: OT: Ist das noch sinnvoll gegendert?

    Autor: Lapje 15.09.21 - 09:02

    forenuser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Gibt es dazu Zahlen?

    Nimm die Suchmaschine Deines Vertrauens und schau die Entwicklung seit Anfang des Jahres. Es würde hier nichts bringen nur eine Quelle zu nennen - die Entwicklung ist dabei das interessante: Je mehr das versucht wird durchzudrücken und je mehr Medien drauf anspringen, desto meh ist die Ablehnung in den letzten Monaten gestiegen


    > Und dass das/die nicht-männlichen Gechlechter benachteiligt werden ist kein
    > Geheimnis, Stichwort Lohn und Gehalt.

    Und durch ein "*in" bekommen die jetzt plötzlich mehr Geld?

    > wenn man dann im sprachlichen Umfeld
    > anfängt, das geradezu rücken, warum nicht.

    Im Gegenteil, man erweist der Sache einen Bärendienst. Warum muss es plötzlich "Zuhörer*innen" sein? Warum nicht "Zuhörende"? Warum nicht direkt neutral? Vielleicht weil eine bestimmte Minderheit dann nicht den Revoluzer spielen kann? Warum nicht direkt alles neutral und ohne Geschlecht - wie in so vielen anderen Sprachen? Nein, hier geht es gar nicht um Gleichberechtigung - sondern um Vorteile. Ich will nicht wissen wie genau die Gruppe aufschreien würde, wenn es auch erlaubt wäre, plötzlich "meine Herren und Damen" gesagt werden würde...wäre ja auch wieder eine Benachteiligung. Oder wenn die Frauen uns Männer mal die Tür aufhalten müssten.


    > Mal davon ab, wenn es um Männer und deren Berufsbezeichnungen geht,
    > "gendert" man schon recht lange, und kein Mann beschwerte sich.
    > Krankenschwester oder Hebamme z.B., so wollte doch kein Mann genannt
    > werden.

    Richtig. Aber warum gibt es dann hier keine ensprechenden neutralen Bezeichnungen? Und nein, "Geburtshelfer*in" ist für mich keine Lösung.

    Witzig ist auch dabei, dass es keinen von den Verfechtern interessiert, dass Texte dadurch immer mehr unlesbar werden.

  12. Re: OT: Ist das noch sinnvoll gegendert?

    Autor: Lapje 15.09.21 - 09:07

    Casio schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Danke, sehr das sehr ähnlich. Es gibt zig Studien, die belegen, dass
    > Sprache das Denken steuert und das maskuline Berufsbezeichnungen Frauen von
    > den Berufen abhalten.

    Und warum dann nicht direkt eine neutrale Bezeichnung? Das ist ja eben nicht gewollt - es geht weiterhin um Vorteile.

    >
    > Wenn man da durch ein paar * / : etwas helfen kann, dann ist das ein
    > unglaublich kleiner Preis für einen kleinen Schritt Richtung
    > Geschlechtergerechtigkeit.

    Ich bitte Dich. So etwas soll Gerechtigkeit bringen? Es wird in den Köpfen der Verantwortlichen rein gar nichts ändern. Und wie respektlos ist es bitte, etwas krampfhaft gegen den Willen der Mehrheit durchzudrücken? Oder Texte unlesbar zu machen.

    Keiner hätte etwas gegen wirkliche neutrale Bezeichnungen - aber nicht so...

    > Und von meiner Tochter (9 Jahre) kann ich sagen, sie achtet darauf und für
    > sie ist es ein Thema.

    Und warum? Weil sie das von Dir hat? Meinem Sohn ist was ganz anderes wichtig - das es den Menschen in seinem Umfeld gut geht. Das ist mir auch wichtiger als irgendwo ein dämliches "*in" anzuhängen.

    Und ganz ehrlich? Einem Land, welches für solche Diskussionen Ressourcen übrig hat, kann es nicht wirklich schlecht gehen. Haben wir nicht wichtigere Probleme?

  13. Re: OT: Ist das noch sinnvoll gegendert?

    Autor: ScottiePippen 15.09.21 - 09:41

    Ständiges anpassen und gerechter machen wollen der Sprache führt meiner Meinung nach nicht zur Verbesserung der betroffenen Personen im echten Leben. Deshalb wird leider kein Schwarzer (darf man das noch sagen) in den USA weniger Opfer von Polizeigewalt und keine Frau wird deswegen ein höheres Gehalt bekommen. Wenn alle Leute die sich so intensiv damit beschäftigen diese Energie verwenden würden um Gerechtigkeit tatsächlich vorwärts zu bringen wären wir wesentlich weiter, denke ich. Ich habe kein Problem damit als weiß bezeichnet zu werden. Es gibt aber in Deutschland bestimmt drei Leute die sich als beige sehen. Ist auch ne Farbe, damit wären wir dann endlich alle People of Color (ist der Begriff noch aktuell/ korrekt?). Macht halt nur auch absolut keinen Sinn mehr.

  14. Re: OT: Ist das noch sinnvoll gegendert?

    Autor: Balion 15.09.21 - 09:43

    Lapje schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Witzig ist auch dabei, dass es keinen von den Verfechtern interessiert,
    > dass Texte dadurch immer mehr unlesbar werden.

    Witzig, höre ich immer wieder und frage mich, warum soll das so sein? Der Text wird dadurch viel einfacher zu lesen. Man sieht auf einen Schlag, ok, niemand in Person angesprochen.
    Witzig ist auch, dass man sich über so etwas überhaupt aufregt, entweder es setzt sich durch oder eben nicht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.09.21 09:45 durch Balion.

  15. Re: OT: Ist das noch sinnvoll gegendert?

    Autor: Lapje 15.09.21 - 09:56

    Balion schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lapje schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Witzig ist auch dabei, dass es keinen von den Verfechtern interessiert,
    > > dass Texte dadurch immer mehr unlesbar werden.
    >
    > Witzig, höre ich immer wieder und frage mich, warum soll das so sein? Der
    > Text wird dadurch viel einfacher zu lesen. Man sieht auf einen Schlag, ok,
    > niemand in Person angesprochen.
    > Witzig ist auch, dass man sich über so etwas überhaupt aufregt, entweder es
    > setzt sich durch oder eben nicht.

    Nein, weil es den Fluss hindert. Mal davon abgesehen, dass es grammatikalisch auch noch falsch ist. Warum muss jetzt auf biegen und brechen "Zuhörer:in" geschrieben werden? Was ist weiterhin an "Zuhörer und Zuhörerin" falsch?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.09.21 09:57 durch Lapje.

  16. Re: OT: Ist das noch sinnvoll gegendert?

    Autor: redmord 15.09.21 - 10:14

    Casio schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Danke, sehr das sehr ähnlich. Es gibt zig Studien, die belegen, dass
    > Sprache das Denken steuert und das maskuline Berufsbezeichnungen Frauen von
    > den Berufen abhalten.

    Wenn Sprache an diesem Punkt das Handeln derart stark beeinflusst, dann führt eine explizite Nennung der jeweiligen Geschlechter zur Manifestierung eines selbstbezogenen Gruppendenkens.
    Wir sind nicht Menschen, wir sind Männer und Frauen. Oder, für einige besonders wichtig: Frauen und Männer.

    > Wenn man da durch ein paar * / : etwas helfen kann, dann ist das ein
    > unglaublich kleiner Preis für einen kleinen Schritt Richtung
    > Geschlechtergerechtigkeit.
    >
    > Und von meiner Tochter (9 Jahre) kann ich sagen, sie achtet darauf und für
    > sie ist es ein Thema.

    Ist sie natürlich ganz alleine drauf gekommen? ;-)

  17. Re: OT: Ist das noch sinnvoll gegendert?

    Autor: redmord 15.09.21 - 10:19

    Balion schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lapje schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Witzig ist auch dabei, dass es keinen von den Verfechtern interessiert,
    > > dass Texte dadurch immer mehr unlesbar werden.
    >
    > Witzig, höre ich immer wieder und frage mich, warum soll das so sein? Der
    > Text wird dadurch viel einfacher zu lesen. Man sieht auf einen Schlag, ok,
    > niemand in Person angesprochen.
    > Witzig ist auch, dass man sich über so etwas überhaupt aufregt, entweder es
    > setzt sich durch oder eben nicht.

    Jag den Text doch mal durch den Screenreader.

  18. Re: OT: Ist das noch sinnvoll gegendert?

    Autor: Lapje 15.09.21 - 10:24

    Balion schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Witzig ist auch, dass man sich über so etwas überhaupt aufregt, entweder es
    > setzt sich durch oder eben nicht.

    Der Aufreger dabei ist schlicht der, dass es auf breiter Front auf Ablehnung stößt und es dennoch auf Biegen und Brechen durchgedrückt wird. Es war ein Versuch wert, die Menschen wollen es nicht, fertig. Dann wird aber davon gesprochen, dass dadurch der Respekt für das Gegenüber ausgedrückt wird. Ich finde es dagegen respektlos etwas gegen den Willen der Mehrheit durchdrücken zu wollen.

  19. Re: OT: Ist das noch sinnvoll gegendert?

    Autor: unbuntu 15.09.21 - 11:00

    Lapje schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im Gegenteil, man erweist der Sache einen Bärendienst. Warum muss es
    > plötzlich "Zuhörer*innen" sein? Warum nicht "Zuhörende"?

    In dem Fall wäre das ausnahmsweise sogar richtig. Aber viele dieser Ersatzwörter sind inhaltlich halt falsch und es tun viele so, als wenn die allgemein immer gültig wären und nicht nur in der Situation, in der man die Wörter eigentlich benutzen sollte.

    So ist Lewandowski halt Fußballspieler, aber wenn er zu Hause schläft ist er ganz sicher kein "Fußballspielender". Da wäre so ein Wort inhaltlich komplett falsch. Kommt halt immer drauf an, worum es gerade geht.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  20. Re: OT: Ist das noch sinnvoll gegendert?

    Autor: forenuser 15.09.21 - 11:24

    jiggiwowow schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > forenuser schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------

    > > Mal davon ab, wenn es um Männer und deren Berufsbezeichnungen geht,
    > > "gendert" man schon recht lange, und kein Mann beschwerte sich.
    > > Krankenschwester oder Hebamme z.B., so wollte doch kein Mann genannt
    > > werden.

    > Hätte ich für meinen Teil keinen Stress mit. Bin aber auch nicht in der
    > Situation, deshalb kann ich das natürlich nicht real bestätigen.

    Es war seinerzeit, reichlich vor dem Gendern, ein echtes Thema. "Echte Männer" übten seinerzeit derlei Berufe nicht aus. Das Bild änderte sich erst (überraschung) mit Schaffung des Krankenpflegers und Geburtshelfers.
    Das war mit Masseur ganz ähnlich. Masseur war der von Männern ausgeübte medizinische Beruf, Masseuse die von Frauen ausgebübte sexuelle Dienstleistung.

    > Und dass
    > das in diesen Fällen von Twitter-Hobbyempörten und studierenden,
    > idealisitischen Weltverbesserern durchgedrückt werden wollte, wäre mir auch
    > neu.
    > Krankenpfleger oder Geburtshelfer sind halt auch irgendwie akkurater, weil
    > die meisten Geburtshelfer heutzutage nichts mehr mit dem etymologischen
    > Hintergrund einer Hebamme gemein haben und Krankenschwester für sich
    > gesehen ein sinnloses Wort ist.

    Wie geschrieben, wenn es um Berufsbezeichnungen für Männer geht dann wird man(n) da schon was finden.

    --
    Für Computerforen: Ich nutze RISC OS - und wünsch' es bleibt auch so.
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