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Gewöhnt euch generneutrale und Inklusionsprache an.

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  1. Re: Was machen eigentlich...

    Autor: Emulex 17.09.21 - 09:41

    Extrawurst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Werden Frauen in der US-Polizei automatisch diskriminiert, weil es
    > sprachlich keine "Police Officerin" gibt?
    >

    Einer der - für mich - besten Artikel zu dem Thema, erklärt auch wieso man das Problem im Englischen nicht hat:
    https://www.focus.de/politik/deutschland/kommentar-von-philosoph-richard-schroeder-wir-gendern-seit-jahrtausenden-nun-wird-es-jedoch-total-absurd_id_13520617.html

  2. Re: Gewöhnt euch generneutrale und Inklusionsprache an.

    Autor: unbuntu 17.09.21 - 09:46

    katze_sonne schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du lässt ne Pause bei "Kund:innen". Also "Kund - innen".

    Und was ist ein Kund?

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  3. Re: Gewöhnt euch generneutrale und Inklusionsprache an.

    Autor: unbuntu 17.09.21 - 09:50

    Gutes Beispiel, denn die Rechtschreibreform hat vieles vereinfacht und eben beim Doppel-S eine Logik eingebracht, die es vorher nicht gab.

    Das Gendern macht dagegen alles komplizierter und konstruiert grammatikalischen Quatsch, der immer falsch ist. Bauerinnen bei Bauer:innen gibt es nicht, genauso wie einen Bäuer bei Bäuer:innen. Oder so Wörter wie "Studierende", die je nach Einsatz inhaltlich falsch sind.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  4. Re: Gewöhnt euch generneutrale und Inklusionsprache an.

    Autor: dododo 17.09.21 - 11:43

    unbuntu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oder so Wörter wie "Studierende", die je nach Einsatz inhaltlich falsch sind.

    Das ist schlicht kleinkarriert. Geläufig versteht man unter jemandem der gerade studiert eine Person die an einer Hochschule eingeschrieben ist, unabhängig von dem was sie gerade tut. Wenn mich jemand frägt "Was machst du?" und ich antworte "ich studiere" muss ich dafür nicht im Hörsaal sitzen. Sprache ist bei weitem nicht so starr definiert.

    Zu dem verstehen viele nicht, dass sich die Regeln der Sprache aus deren Verwendung ableitet, nicht die Verwendung aus den Regeln. Klar man versucht das natürlich immer zu formalisieren in dem man diese Regeln niederschreibt um einen Leitfaden zu bieten. Regelwerke wie der Duden bilden dabei aber letztlich schlicht einen bestimmten Stand ab auf den man sich geeinigt hat (bzw. in diesem Fall der Verlag).

    Und so wie Anglizismen und Wörter welche verstärkt von folgenden Generationen genutzt werden in die Sprache fließen, können auch Regeln fürs Gendern welche sich vermehrt Personen und Unternehmen aneignen in die Sprache fließen.

    Das kannst du nicht aufhalten, noch musst du das tun. Du kannst doch für dich schlicht entscheiden darauf zu verzichten, so wie bei anderen Sprachkonstrukten auch. Ebenso können natürlich Redakteure entscheiden diese zu verwenden.

    Du musst es natürlich nicht lesen wenn es dich dann so sehr stört. Ich etwa finde die Nutzung von "in" vor Jahreszahlen im Deutschen äußerst unschön, was ja verstärkt aus dem Englischen rüberschwabt. Boykottieren werde ich dafür aber keine Artikel, vielleicht gewöhne ich mich sogar irgendwann daran. Benutzen werde ich es selbst aber wohl nie.

  5. Re: Gewöhnt euch generneutrale und Inklusionsprache an.

    Autor: ubuntu_user 17.09.21 - 12:09

    dododo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist schlicht kleinkarriert. Geläufig versteht man unter jemandem der
    > gerade studiert eine Person die an einer Hochschule eingeschrieben ist,
    > unabhängig von dem was sie gerade tut. Wenn mich jemand frägt "Was machst
    > du?" und ich antworte "ich studiere" muss ich dafür nicht im Hörsaal
    > sitzen. Sprache ist bei weitem nicht so starr definiert.

    naja ist jetzt ein Halbherziges Beispiel. Gibt auch sowas wie Lehrende oder Laufende wo das offensichtlich falsch ist.
    Aber selbst Dozenten studieren ja auch sind aber keine Studenten.

  6. Re: Gewöhnt euch generneutrale und Inklusionsprache an.

    Autor: hutschat 17.09.21 - 12:28

    Truster schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > die einzig richtige Form der Sprache. So wird niemand ausgeschlossen oder
    > bevorzugt.

    Eben doch und zwar Menschen, die divers sind. Die ganze Genderdebatte reduziert sich auf Männlein/Weiblein.

  7. Re: Gewöhnt euch generneutrale und Inklusionsprache an.

    Autor: velo 17.09.21 - 12:45

    Wenn hier noch mehr gegendert wird, lese ich es nicht mehr. Der Bookmark ist schnell entfernt.

    Ich finde schon Programmierer und Programmiererinnen unnötig und es nervt total beim Lesen.

    Wenn ich Programmierer sehe, denke ich nicht an Männer, sondern an alle. Wer das doch tut, kann ja an sich selbst arbeiten.

  8. Re: Gewöhnt euch generneutrale und Inklusionsprache an.

    Autor: DAASSI 17.09.21 - 13:14

    Kurze Antwort: Nein, keinesfalls!

  9. Re: Gewöhnt euch generneutrale und Inklusionsprache an.

    Autor: dododo 17.09.21 - 13:26

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > naja ist jetzt ein Halbherziges Beispiel. Gibt auch sowas wie Lehrende oder
    > Laufende wo das offensichtlich falsch ist.
    > Aber selbst Dozenten studieren ja auch sind aber keine Studenten.

    Ja es gibt sicher Fälle in welchen es für sich allein nicht differnzierbar ist, meist lässt es sich jedoch aus dem Kontext ableiten ob hier eine gegenderte Form gemeint ist oder nicht, deshalb fällt es denen die das ablehen hier im Forum ja überhaupt erst auf.

    Auch ist Sprache nie 100% präzise. Im Deutschen wird etwa bei "wir" nicht zwischen inklusivem und exklusivem "wir" unterschieden, man kann beim Satz "Wir gehen ins Kino" nicht unterscheiden ob der angesprochene inkludiert wird oder nicht, andere Sprachen können das. Dennoch ist es in den meisten Fällen klar, im Zweifel muss man mehr Kontext liefern, das ist aber wie gesagt nichts ungewöhnliches.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.09.21 13:35 durch dododo.

  10. Re: Gewöhnt euch generneutrale und Inklusionsprache an.

    Autor: leonardo-nav 17.09.21 - 13:36

    katze_sonne schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > deefens schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Gut. Wie genau spricht man eigentlich genderneutral?
    >
    > Du lässt ne Pause bei "Kund:innen". Also "Kund - innen". Klingt nicht
    > schön, ist schwer zuzuhören. Aber wenn du's dir antun willst: Viele der
    > öffentlich rechtlichen Podcasts machen das inzwischen so... Ich kann da
    > nicht lange zuhören, leider.
    >
    > (Zumal Kund:innen beispielsweise alles andere als genderneutral ist, da es
    > einzig und allein die weibliche Form darstellt, mit nem Doppelpunkt
    > dazwischen... der funktioniert eigentlich nur bei ein paar Wörtern wie
    > Lehrer:in richtig)

    Deshalb spricht der schlaue Mensch auch von "Kundinnen, Kunden und auch non-binäre Menschen, die bei uns konsumieren möchten oder das schon getan haben" - da kann niemand mehr sich aufregen, nicht explizit angesprochen zu werden, und man macht sich zudem auch noch über die Gendersprache lustig.

    Gut, manchem, mancher oder auch solchen, die sich non-binär sehen, mag das anstrengend erscheinen, sowohl beim Schreiben/Sprechen als auch beim Zuhören/Lesen. Aber hey, was tun wir nicht alles für unsere diskriminierten Mitmenschen - womit ich natürlich auch, trotz des maskulinen Genus des Wort "Mensch", Frauen und non-binäre Personen meine. Nicht nur mit-meine, wohlgemerkt!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.09.21 13:37 durch leonardo-nav.

  11. Re: Gewöhnt euch generneutrale und Inklusionsprache an.

    Autor: unbuntu 17.09.21 - 14:43

    dododo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist schlicht kleinkarriert. Geläufig versteht man

    Ja und das ist das Problem. Man soll es nicht grammatikalisch richtig machen, sondern so wie es umgangssprachlich verstanden wird.

    Können ja parallel auch in den Duden schreiben, dass "dasselbe" und "das Gleiche" jetzt nur noch eine gemeinsame Bedeutung haben.

    "Wird ja geläufig so verstanden" und "aus dem Kontext kann man sich das ja schon ableiten", sollte also keine Probleme geben.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.09.21 14:45 durch unbuntu.

  12. Re: Gewöhnt euch generneutrale und Inklusionsprache an.

    Autor: unbuntu 17.09.21 - 14:46

    Fühlen die sich denn durch Sonderzeichen zwischen Wortteilen angesprochen?

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  13. Re: Gewöhnt euch generneutrale und Inklusionsprache an.

    Autor: leonardo-nav 17.09.21 - 14:51

    unbuntu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dododo schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das ist schlicht kleinkarriert. Geläufig versteht man
    >
    > Ja und das ist das Problem. Man soll es nicht grammatikalisch richtig
    > machen, sondern so wie es umgangssprachlich verstanden wird.
    >
    > Können ja parallel auch in den Duden schreiben, dass "dasselbe" und "das
    > Gleiche" jetzt eine Bedeutung haben. "Wird ja geläufig so verstanden".

    Bei scheinbar ist das ja schon geschehen. Die eigentliche Bedeutung ist beim Duden nur "a", bei b steht:

    "dem Anschein nach gegeben, vorhanden, bestehend - Gebrauch: selten"

    Wobei ich das Gefühl habe, dass das mittlerweile vornehmlich so benutzt wird. Ich lese ständig, dass Leute von "scheinbar" sprechen, obgleich sie anscheinend "anscheinend" meinen.

    Witzigerweise gelistet sind auch Komperativ und Superlativ. Scheinbar, scheinbarer, am scheinbarsten. Was das bedeuten soll, wer weiß...

    Auch witzig war ein Artikel, indem über einen Fahrradunfall - weniger witzig, mit Todesfolge - die Rede war. Da war dann von den "toten Fahrradfahrenden" die Rede. Apokalypse now!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.09.21 14:52 durch leonardo-nav.

  14. Re: Gewöhnt euch generneutrale und Inklusionsprache an.

    Autor: leonardo-nav 17.09.21 - 14:54

    unbuntu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Fühlen die sich denn durch Sonderzeichen zwischen Wortteilen angesprochen?

    Mir wurde erklärt, das Sonderzeichen stehe für unsere Mitmenschen, die sich nicht als Mann oder Frau sondern als etwas anderes oder möglicherweise auch gar nichts sehen - zusammengefasst als "non-binär".

    Mir wurde weiterhin erklärt, dass kein Einsatz zu groß sei um Diskriminierungen zu verhindern. Da finde ich diese Lösung mit Sternchen und Doppelpunkten allerdings doch ziemlich faul. Einfach ausschreiben, und zwar so ausschweifend wie irgend möglich.

  15. Re: Gewöhnt euch generneutrale und Inklusionsprache an.

    Autor: dododo 17.09.21 - 15:28

    unbuntu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja und das ist das Problem. Man soll es nicht grammatikalisch richtig
    > machen, sondern so wie es umgangssprachlich verstanden wird.
    >
    > Können ja parallel auch in den Duden schreiben, dass "dasselbe" und "das
    > Gleiche" jetzt nur noch eine gemeinsame Bedeutung haben.
    >
    > "Wird ja geläufig so verstanden" und "aus dem Kontext kann man sich das ja
    > schon ableiten", sollte also keine Probleme geben.

    Im Duden steht die Gleichbedeutung als umgangssprachliche Variante[ auch drin. Das ist auch der Punkt den ich meine, es muss doch kein entweder oder geben. Unterschiedliche Menschen verwenden in unterschiedlichen Situationen unterschiedliche Querschnitte unserer Sprache. Die Regeln sind nicht starr und werden der Sprache letztlich angepasst bzw. erweitert. Pizzas und Pizzen stehen im Duden auch schon lange als gleichwertige alternativen für den Plural von Pizza.____Und ja, in der Regel lässt sich er Unterschied von "dasselbe" und "das Gleiche" auch aus dem Kontext ableiten. Du kannst Menschen natürlich verbessern wenn sie beim Bäcker "dasselbe Brötchen" bestellen wie der Kunde zuvor, nur interessiert das Niemanden.]

  16. Re: Gewöhnt euch generneutrale und Inklusionsprache an.

    Autor: dododo 17.09.21 - 16:30

    Da ist beim BBCode wohl was schief gegangen, kann es leider nicht mehr ändern.

  17. Re: Gewöhnt euch generneutrale und Inklusionsprache an.

    Autor: ds4real 18.09.21 - 04:41

    Diese Diskussion ist müßig und sollte meiner Meinung nach geschlossen werden. Grammatikfeindliche Sprache wird einfach überall durch gedrückt. Ich will sie nicht. Meine Frau, der ich empfohlen hatte für News in Deutsch und mit leichtem IT-Bezug Golem zu lesen, sagt auch, dass sie keine Rechtschreibregeln für die schwer zu lesenden Genderzeugs finden kann (Deutsch ist für sie eine Fremdsprache und über ihre Inklusion macht sich niemand Gedanken - wo sind die Regeln in der Rechtschreibung für diesen Stuß?).

    Summa summarum: baut nen Toggle, der per Cookie speichert, ob man Artikel gegendert lesen möchte weil man sich nicht inkludiert fühlt - oder normal und rechtschreibkonform. Das kriegt sogar ein Junior Entwickler hin.

  18. Re: Gewöhnt euch generneutrale und Inklusionsprache an.

    Autor: Tiles 18.09.21 - 09:04

    Gendern ist genauso eine Form der Diskriminierung. Und der Versuch einer verschwindend geringen Minderheit die Mehrheit zu gängeln. Und da hab ich was dagegen.

  19. Re: Gewöhnt euch generneutrale und Inklusionsprache an.

    Autor: violator 18.09.21 - 11:46

    Nunja, eine Genderregel sollte als Vorgabe aber grammatikalisch korrekt sein und sich nicht an Umgangssprache orientieren. Das wäre halt falschrum gedacht.

    In einer Publikation achtest du ja hoffentlich auch darauf, ob du jetzt "dasselbe" oder "das Gleiche" schreibst und machst nicht einfach irgendwas und sagst dann, dass sich die Leute ja aus dem Kontext zusammen reimen können, wie das gemeint ist.

    Auch wenn man irgendwie weiß, was gemeint ist, macht das eine falsche Nutzung nicht richtig.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.09.21 11:50 durch violator.

  20. Re: Gewöhnt euch generneutrale und Inklusionsprache an.

    Autor: twothe 18.09.21 - 13:20

    Truster schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > die einzig richtige Form der Sprache. So wird niemand ausgeschlossen oder
    > bevorzugt.

    Ich sags mal ganz direkt: wenn Golem hier auf den Gender-Religions-Zug aufspringt, dann bin ich raus. So einen Quatsch unterstütze ich nicht.

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