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Macherinnen?

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  1. Macherinnen?

    Autor: Muntermacher 17.09.21 - 17:59

    Sind also alle 60 Beteiligten weiblich? Zumindest Wesley dürfte ein Mann sein. Wenn also gendern, dann korrekt Macherinnen und Macher o.ä.

  2. Re: Macherinnen?

    Autor: tk (Golem.de) 17.09.21 - 19:26

    Hallo,

    Wir haben uns auf die beiden Gründerinnen bezogen.

    Gruß,

    tk (Golem.de)

  3. Re: Macherinnen?

    Autor: john4344 17.09.21 - 19:43

    Muntermacher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sind also alle 60 Beteiligten weiblich? Zumindest Wesley dürfte ein Mann
    > sein. Wenn also gendern, dann korrekt Macherinnen und Macher o.ä.

    Wenn dann MacherInnen oder Macher*Innen

  4. Re: Macherinnen?

    Autor: Packwahn 17.09.21 - 21:18

    Mir geht das kack-gendern auf den Keks. Ich nehme jetzt wieder nur den Maskulinum. Das hat immer mehr vom Streisand Effekt.

  5. Re: Macherinnen?

    Autor: Oktavian 17.09.21 - 21:21

    > Wir haben uns auf die beiden Gründerinnen bezogen.

    Wie wäre Machende? Oder Machierende? Macher:Innen? MachInnen? Mach(er|erinnen)? Machix? Machy?

    Da mach'se am Ende nix mehr.

  6. Re: Macherinnen?

    Autor: spitfire_ch 17.09.21 - 23:58

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Wir haben uns auf die beiden Gründerinnen bezogen.
    >
    > Wie wäre Machende? Oder Machierende? Macher:Innen? MachInnen?
    > Mach(er|erinnen)? Machix? Machy?
    >
    > Da mach'se am Ende nix mehr.

    MachOs ...

  7. Re: Macherinnen?

    Autor: ds4real 18.09.21 - 04:34

    Machendeninnen oder so... Man könnte hervorragend nen Algorithmus schreiben, der so etwas im Text ergänzt. Dann könnten alle, die sich diesen Textkrebs geben oder einfach Mal was zum Lachen haben wollen, sich diese Version des Textes geben.

    Alle anderen, die von dem grammatikalisch falschen Gendern die Schnauze voll haben, könnten einen halbwegs lesbaren Text lesen. Legt endlich eure Ideologien ab und schaut auf eure Kundschaft. Bin ich froh, dass ich vor Ewigkeiten mein Golem Pur Abo gekündigt habe. Wenn ich das damals wegen den Männer-feindlichen Artikeln nicht getan hätte, wäre spätestens jetzt Schluss gewesen.

    Ich überlege, ob man nicht ein Briwser-Plugin programmieren könnte, der diesen Mist rausfiltert. Hätte bestimmt ne Menge Nutzer.

  8. Re: Macherinnen?

    Autor: Oktavian 18.09.21 - 06:24

    > MachOs ...

    Die Doppeldeutigkeit gefällt mir.

  9. Re: Macherinnen?

    Autor: Oktavian 18.09.21 - 06:26

    > Ich überlege, ob man nicht ein Briwser-Plugin programmieren könnte, der
    > diesen Mist rausfiltert. Hätte bestimmt ne Menge Nutzer.

    https://chrome.google.com/webstore/detail/binnen-i-be-gone/ginkajgcbeolbiflkjomlkcdapbegaff?hl=de

    https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/binnen-i-be-gone/

    Funktioniert sogar erstaunlich gut.

  10. Re: Macherinnen?

    Autor: mhstar 18.09.21 - 07:57

    tk (Golem.de) schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hallo,
    >
    > Wir haben uns auf die beiden Gründerinnen bezogen.

    Wenn man den Artikel jedenfalls durchliest, fällt schon auf, dass das Wort "Macherinnen" wiederholt verwendet wird. Vermutlich stört dass die hier postenden Leser:innen.

    Bei einem ähnlichen Projekt - z.B. https://www.golem.de/news/kickstarter-mechanische-tastatur-mit-transparentem-gehaeuse-und-2-4-ghz-2108-159211.html - wo das Team eben aus zwei Männern besteht, wird hauptsächlich im Passiv geschrieben, was sich auch angenehmer und professioneller liest.

    zum Beispiel:
    "Die Mojo68 wird per USB-C-Kabel betrieben, integriert aber auch einen Akku. Optional ist das Produkt also auch per Bluetooth oder mit 2,4-GHz-USB-Dongle nutzbar. Allerdings sind wohl zunächst nur ANSI-Versionen der Tastatur geplant."

    hier:
    "Wie die Macherinnen selbst in einem kleinen Video zeigen, sind die Ecken einer App aufgrund des runden Displays nicht sichtbar."

    Dass es sich um "Macherinnen" handelt (wobei ja wirklich die Frage ist, ob es nicht ein besseres Wort als "Macher" gibt), kann gerne Verwendung finden, für diejenigen, die es interessiert. Wenn das Wort in dem kurzen Text jedoch ständig wiederholt wird, dann klingt es schon so, als wenn der/die Schreiber/in darauf insistiert. Zumal es auch sicher nicht ganz undiskriminierend ist, wenn bei einem Projekt, welches von weiblichen Personen geleitet wird, das so in den Vordergrund gehoben wird, dass die eigentliche Arbeit in den Hintergrund gerät -

    wie hier, im Forum zu sehen.

    Die eigentliche News ist ja, dass es ein rundes Smartphone ist, dass dort eigene Probleme bestehen, aber dass es über kurz oder lang so etwas zum Erwerben geben könnte.
    Dass die Idee von Frauen kommt, ist zwar eine nette Info, aber im Bezug auf was eigentlich *neu* ist, relativ egal. Es wäre auch vollkommen egal, wenn es Männer wären.

    Es fragt sich auch, ob es nicht diskriminierend ist, wenn man es so hervorheben muss, wenn die Leistung von Frauen erbracht wurde. Das impliziert, dass es etwas Außergewöhnliches ist, was es nicht sein sollte. Jeder Mann und jede Frau sollte gute Ideen haben können, und in die Welt setzen können, egal von - und hier kommt die Gleichberechtigung - Geschlecht, Hautfarbe, und Religion.

  11. Re: Macherinnen?

    Autor: Vollstrecker 18.09.21 - 08:42

    Das Überschallschnelle Betriebssystem von Männer für Männer.

    Sehr nice.

  12. Re: Macherinnen?

    Autor: Oktavian 18.09.21 - 10:30

    > > Wir haben uns auf die beiden Gründerinnen bezogen.
    >
    > Wenn man den Artikel jedenfalls durchliest, fällt schon auf, dass das Wort
    > "Macherinnen" wiederholt verwendet wird. Vermutlich stört dass die hier
    > postenden Leser:innen.
    >
    > Bei einem ähnlichen Projekt - z.B. www.golem.de - wo das Team eben aus zwei
    > Männern besteht, wird hauptsächlich im Passiv geschrieben, was sich auch
    > angenehmer und professioneller liest.

    Ich denke, das ist der Kern des ganzen. Natürlich ist es ungewöhnlich, dass zwei Frauen Gründerinnen eines Unternehmens sind, die Technik bauen wollen. Der Autor betont deshalb vielleicht sogar unbewusst das Geschlecht, indem er es mehrfach aufführt.

    Das schlimme ist nicht, dass er das tut. Das schlimme ist, dass er das wohl eher unbewusst tut.

  13. Re: Macherinnen?

    Autor: action_jaxor 18.09.21 - 11:10

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > > Wir haben uns auf die beiden Gründerinnen bezogen.
    > >
    > > Wenn man den Artikel jedenfalls durchliest, fällt schon auf, dass das
    > Wort
    > > "Macherinnen" wiederholt verwendet wird. Vermutlich stört dass die hier
    > > postenden Leser:innen.
    > >
    > > Bei einem ähnlichen Projekt - z.B. www-golem-de - wo das Team eben aus
    > zwei
    > > Männern besteht, wird hauptsächlich im Passiv geschrieben, was sich auch
    > > angenehmer und professioneller liest.
    >
    > Ich denke, das ist der Kern des ganzen. Natürlich ist es ungewöhnlich, dass
    > zwei Frauen Gründerinnen eines Unternehmens sind, die Technik bauen wollen.
    > Der Autor betont deshalb vielleicht sogar unbewusst das Geschlecht, indem
    > er es mehrfach aufführt.
    >
    > Das schlimme ist nicht, dass er das tut. Das schlimme ist, dass er das wohl
    > eher unbewusst tut.

    Das Schlimme an der ganzen Sache ist, dass sich tatsächlich Personen darüber den Kopf zerbrechen, anstatt es einfach hinzunehmen, dass zwei Menschen die Gründer sind. Natürlich ist dieses dumme Gendern absolut überflüssig, aber es entwickelt sich nun mal alles im Leben weiter. So auch die Sprache.

  14. Re: Macherinnen?

    Autor: Oktavian 18.09.21 - 11:41

    > Das Schlimme an der ganzen Sache ist, dass sich tatsächlich Personen
    > darüber den Kopf zerbrechen, anstatt es einfach hinzunehmen, dass zwei
    > Menschen die Gründer sind.

    Na ob zwei Personen ein Unternehmen gründen, von dem man nach dieser Meldung hier allenfalls nochmal hören wird, dass das Unternehmen insolvent ist, das Geld weg und die Ware nie geliefert wird, ist tatsächlich sowas von egal.

    > Natürlich ist dieses dumme Gendern absolut
    > überflüssig, aber es entwickelt sich nun mal alles im Leben weiter.

    Nein, es verändert sich alles. "Weiter" hat einen teleologischen Aspekt. Es besagt, die Entwicklung sei zielgerichtet. Das möchte ich gerade im Bereich des Genderns verneinen, es sei denn, man möchte die Spaltung der Gesellschaft tatsächlich als Ziel anerkennen.

    > So auch die Sprache.

    Hier handelt es sich aber um eine von oben verordnete Veränderung der Sprache. Das hat eher den Charakter von Neusprech. Eine natürliche Sprachentwicklung würde bedeuten, dass sukzessive immer mehr Leute das von sich aus annehmen und irgendwann wird es formalisiert.

    Zur Zeit erhalten in etlichen Fachbereichen an Universitäten Studenten schlechtere Noten für ihre Hausarbeiten, wenn sie nicht korrekt gegendert haben. Das korrekte Gendern wird zum wesentlichen Maßstab erhoben, ob eine Arbeit wertig ist. Und das ist abzulehnen, solange eine Mehrheit der Deutschen Genderei für großen Quatsch hält

  15. Re: Macherinnen?

    Autor: Muntermacher 18.09.21 - 11:43

    tk (Golem.de) schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hallo,
    >
    > Wir haben uns auf die beiden Gründerinnen bezogen.


    Gründer ungleich Macher. Klingt für mich mehr wie eine Ausrede nur die weibliche Form nehmen zu können.
    Das sprachliche Gendern reißt imho tiefere Gräben als welche zuzuschütten.

  16. Re: Macherinnen?

    Autor: altuser 18.09.21 - 12:50

    > Hier handelt es sich aber um eine von oben verordnete Veränderung der Sprache.

    Gott hat bei Golem angerufen und gesagt, sie müssten gendern? Und noch kam keine göttliche Plage über Golem, obwohl sie es nicht durchgehend tun? Oder hat die Frau Merkel angerufen und das verordnet? Oder Bill Gates? Wer oder was ist "oben" und woher kommt dessen allgemeine Verordnungsmöglichkeit? Und warum kam das in viereinhalb Jahrzehnten noch nicht bei mir an?

    Fragen über Fragen...

  17. Re: Macherinnen?

    Autor: Jominator 18.09.21 - 13:15

    Golem hätte ja auch einfach direkt "die beiden Gründerinnen" schreiben können. "Macherinnen" klingt doch arg aufgesetzt. Mich beschleicht langsam das Gefühl, dass das zu Clickgenerierung extra verwendet wurde.

  18. Re: Macherinnen?

    Autor: action_jaxor 18.09.21 - 19:46

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Das Schlimme an der ganzen Sache ist, dass sich tatsächlich Personen
    > > darüber den Kopf zerbrechen, anstatt es einfach hinzunehmen, dass zwei
    > > Menschen die Gründer sind.
    >
    > Na ob zwei Personen ein Unternehmen gründen, von dem man nach dieser
    > Meldung hier allenfalls nochmal hören wird, dass das Unternehmen insolvent
    > ist, das Geld weg und die Ware nie geliefert wird, ist tatsächlich sowas
    > von egal.
    >
    > > Natürlich ist dieses dumme Gendern absolut
    > > überflüssig, aber es entwickelt sich nun mal alles im Leben weiter.
    >
    > Nein, es verändert sich alles. "Weiter" hat einen teleologischen Aspekt. Es
    > besagt, die Entwicklung sei zielgerichtet. Das möchte ich gerade im Bereich
    > des Genderns verneinen, es sei denn, man möchte die Spaltung der
    > Gesellschaft tatsächlich als Ziel anerkennen.

    >Hier handelt es sich aber um eine von oben verordnete Veränderung der Sprache. Das hat eher >den Charakter von Neusprech. Eine natürliche Sprachentwicklung würde bedeuten, dass >sukzessive immer mehr Leute das von sich aus annehmen und irgendwann wird es formalisiert.

    Du kannst also in die Zukunft schauen? Ja, guck an.
    Natürlich ist das Gendern zielgerichtet. Nämlich die Kategorisierung der Geschlechtsidentitäten und deren Orthographie.


    Die Sprachentwicklung setzt aber Worte und Anpassungen voraus. Diese müssen erstmal gebildet werden, wie beim Gendern, und können dann sukzessive aufgenommen und umgesetzt werden. Meiner Meinung argumentierst du nur aus einer subjektiven Perspektive, weil du es für sinnlos hältst. So funktioniert das aber nicht. Ich bin absolut kein Fan vom Gendern, aber Entwicklung findet nie die Anerkennung aller. Somit ist es auch möglich, dass sie sich nicht final in der deutschen Sprache etabliert, dennoch ist sie da und treibt die Entwicklung vorerst voran.

  19. Re: Macherinnen?

    Autor: Garius 19.09.21 - 14:10

    Kann nur für mich sprechen und ich muss ehrlich sagen, ich hab's völlig überlesen. Was bei Macher*innen oder Macher_innen definitiv nicht der Fall gewesen wäre.

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