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ob man mit einem eigenen OS wirklich schneller ist

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  1. ob man mit einem eigenen OS wirklich schneller ist

    Autor: Poison Nuke 17.09.21 - 16:56

    muss sich erstmal zeigen. Das haben schon viele OEMs voher versucht und sind an der Komplexität und Geschwindigkeit der Entwicklung gescheitert. Am Ende nutzen alle dann doch iwie wieder einen Linux-Kernel und passen mehr oder minder nur die UI an.

  2. Re: ob man mit einem eigenen OS wirklich schneller ist

    Autor: Oviing 17.09.21 - 17:53

    Warum auch nicht? Der Linux Kernel ist ja nicht per se schlecht

  3. Re: ob man mit einem eigenen OS wirklich schneller ist

    Autor: AynRandHatteRecht 17.09.21 - 18:14

    Oviing schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum auch nicht? Der Linux Kernel ist ja nicht per se schlecht


    Aber sie sagen nicht: "Wir nutzen FOSS/Linux und bauen darauf was auf" sondern hochstapeln "eigenes Betriebssystem".

  4. Re: ob man mit einem eigenen OS wirklich schneller ist

    Autor: Brian Kernighan 17.09.21 - 18:46

    AynRandHatteRecht schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oviing schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Warum auch nicht? Der Linux Kernel ist ja nicht per se schlecht
    >
    > Aber sie sagen nicht: "Wir nutzen FOSS/Linux und bauen darauf was auf"
    > sondern hochstapeln "eigenes Betriebssystem".

    Also ist android für dich auch kein Betriebssystem? Web.os auch nicht? Kann man so sehen. Ich denke dass Linux als Unterbau das dann modifiziert ist und eigene Apps/GUI draufpackt durchaus als OS bezeichnet werden kann und der Aufwand beschränkt sich dann überwiegend auf das Schreiben und pflegen von applikationen und Interfaces zu Hardware.

    Der Aufwand für die Pflege des basis os ist eher geringer als bei einer distribution.

    Du darfst nicht vergessen: das wird kein os für beliebige applikationen administriert von DAUs. Das wird ein special purpose os. Wie beim Fernseher.

  5. Re: ob man mit einem eigenen OS wirklich schneller ist

    Autor: Steffo 17.09.21 - 21:43

    Tesla und sogar SpaceX nutzen Linux. Dennoch ist Tesla und SpaceX der Konkurrenz in Sachen Software weit voraus. Ein Linux-Kernel macht eben noch lange kein OS und erst recht keine Plattform aus.

  6. Re: ob man mit einem eigenen OS wirklich schneller ist

    Autor: schnedan 18.09.21 - 14:36

    diese Themenauswahl: "inux-Kernel und passen mehr oder minder nur die UI " zeigt schon mal das hier Null Wissen über Automotove Software vorhanden ist...

    OS = Autosar (wobei das auch mit Linux als Unterbau möglich ist) = standarisierte Stacks und API's
    Außerdem sind die Hauptthemen: Regelungstechnik (Realtime) und Diagnose + dezentrale Systeme

    UI ist eine Randthema

  7. Re: ob man mit einem eigenen OS wirklich schneller ist

    Autor: pica 18.09.21 - 16:02

    Das OS bei AUTOSAR ist beim classic AUTOSAR ein OSEK kompatibles OS und bei adative AUTOSAR ein POSIX kompatibles OS. Ich kenne ECUs da stammt der AUTOSAR Stack von Vektor und das Betriebssystem von ETAS.

    Gruß,
    pica

  8. Re: ob man mit einem eigenen OS wirklich schneller ist

    Autor: schnedan 18.09.21 - 16:19

    Jepp, und soweit ich mich erinnere arbeiten Daimler und VW beide beim "eigenen" OS mit Vector zusammen, einfach weil das die Referenz ist und das alles neu zu schreiben Jahre bräuchte.

    und ob man jetzt Linux unter die Autosar Stacks schiebt oder das Side by Side betreibt... die Möglichkeiten sind vielfältig. Die OS Spec in Autosar ist ja nur ein kleiner Teil.

    Für Gateways und Bildschirme ist Linux sicher ne gute Wahl...

  9. Re: ob man mit einem eigenen OS wirklich schneller ist

    Autor: pica 18.09.21 - 16:31

    Die adaptive Autosar Stacks von Vector und EB laufen in der Regel unter Linux. Gut EB und ETAS unterstützen auch QNX.
    Und ja gerade bei Gateway ECUs gibt es häufig eine VM auf der ein classic Autosar läuft um die Außenwelt anzuschließen und eine VM auf der adaptive Autosar läuft um die Rechenpower zu liefern.

    Gruß,
    pica

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