1. Foren
  2. Kommentare
  3. Games-Forum
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Diablo 2 Resurrected: Entwickler…

Es geht nicht nur um die Skandale...

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Es geht nicht nur um die Skandale...

    Autor: V0llekanne 21.09.21 - 11:51

    Mir und allen die ich seit knapp 20 Jahren (teils noch aus Diablo 2) kenne geht es bei dem Boykott primär darum, dass Blizzard / Actvision die Spieler mit falschen Versprechen belügt und dann noch für dumm verkaufen möchte.

    Über die Änderung mit den Ladder only items / Uber Bosse / Diablo Clone die jetzt im Singleplayer verfügbar werden kann man ja noch verstehen. Dass sie aber auch Online in der non Ladder verfügbar sind stößt einem unangenehm auf da sie den größten teil der Spieler die Ladder mit dieser änderung unattraktiv machen.

    Was aber am meisten stört, sind die dreisten Lügen bzgl. "wir lassen alles wie es ist" und "man kann nach wie vor seine Lieblings mod spielen".
    TCP-IP war in der alpha enthalten -> wurde jetzt entfernt
    Singleplayer ja -> aber man muss dazu Online sein
    Modding?

    Modding ist das was Diablo 2 für viele Jahrelang am Leben gehalten hat. Blizzard hat vorab versprochen das diese unterstützt werden.
    Nachdem es für die Alpha Version schon Mods gegeben hat, möchte Blizzard nichts mehr dazu sagen.

    Zu TCP-IP und Modding behaupten sie (ohne handfeste Beweise) dass es damit Sicherheitsprobleme gibt.

    Dabei geht es primär nur darum, dass Modding so wie es bisher fast 20 Jahre lang möglich war, auf Servern gespielt werden, die nicht von Blizzard betrieben werden und das Sicherheitsrisiko für Actvision ist, dass sie dadurch ggf. weniger Geld einnehmen.

    Wäre ja zu schade für den Umsatz, wenn der Kunde wieder 20 Jahre Spaß an einem Produkt hat und sich nicht das nächste WOW Add-on oder Diablo 4 kauft.

    Man darf dabei nicht außer Acht lassen, dass Activision einfach nur ein altes Spiel nimmt und es mit neuer Grafik nochmal verkauft. Dazu nur als digitale Version und nur vom Hersteller direkt, damit maximaler Gewinn eingefahren wird.

    Und dann kommen noch die Vorfälle mit den sexuellen übergriffen + missbrauch in den eigenen reihen und Mitarbeiter die neben diesen Sachen auch berichten, dass die Geschäftsleitung die Spieler (Kunden) als dumm bezeichnet.

    Da können die Spielemagazine so viele "unter dem Boykott leiden primär die normalen angestellten" Artikel bringen wie sie möchten. Das wird daran nichts ändern.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.09.21 11:51 durch V0llekanne.

  2. sondern um persönliche Probleme...

    Autor: Pecker 22.09.21 - 14:36

    V0llekanne schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mir und allen die ich seit knapp 20 Jahren (teils noch aus Diablo 2) kenne
    > geht es bei dem Boykott primär darum, dass Blizzard / Actvision die Spieler
    > mit falschen Versprechen belügt und dann noch für dumm verkaufen möchte.

    Ja, das kann einen nerven, wenn man etwas haben möchte, das angekündigt wurde und dann nicht kommt. Wäre jetzt jemandem, dem das Versprechen nicht wichtig war völlig egal.

    > Über die Änderung mit den Ladder only items / Uber Bosse / Diablo Clone die
    > jetzt im Singleplayer verfügbar werden kann man ja noch verstehen. Dass sie
    > aber auch Online in der non Ladder verfügbar sind stößt einem unangenehm
    > auf da sie den größten teil der Spieler die Ladder mit dieser änderung
    > unattraktiv machen.

    Das ärgert und betrifft dich persönlich.

    > Was aber am meisten stört, sind die dreisten Lügen bzgl. "wir lassen alles
    > wie es ist" und "man kann nach wie vor seine Lieblings mod spielen".
    > TCP-IP war in der alpha enthalten -> wurde jetzt entfernt
    > Singleplayer ja -> aber man muss dazu Online sein
    > Modding?

    Nicht die Lügen stören dich. Das fehlen der Funktionen ärgert dich. Hey, das Spiel ist noch gar nicht draußen, wenn du es jetzt kaufst, bekommst du genau das, was Blizzard JETZT sagt.

    > Modding ist das was Diablo 2 für viele Jahrelang am Leben gehalten hat.
    > Blizzard hat vorab versprochen das diese unterstützt werden.
    > Nachdem es für die Alpha Version schon Mods gegeben hat, möchte Blizzard
    > nichts mehr dazu sagen.

    Auch ein Punkt der dich persönlich betrifft und stört.

    > Zu TCP-IP und Modding behaupten sie (ohne handfeste Beweise) dass es damit
    > Sicherheitsprobleme gibt.

    Stört dich auch persönlich, du hättest das Feature halt gerne.

    > Dabei geht es primär nur darum, dass Modding so wie es bisher fast 20 Jahre
    > lang möglich war, auf Servern gespielt werden, die nicht von Blizzard
    > betrieben werden und das Sicherheitsrisiko für Actvision ist, dass sie
    > dadurch ggf. weniger Geld einnehmen.

    Warum Blizzard das macht, ist ja offensichtlich. Ja, es geht ums Produkt und Geld.

    > Man darf dabei nicht außer Acht lassen, dass Activision einfach nur ein
    > altes Spiel nimmt und es mit neuer Grafik nochmal verkauft. Dazu nur als
    > digitale Version und nur vom Hersteller direkt, damit maximaler Gewinn
    > eingefahren wird.

    Ja, aber ein gutes Spiel, das alte Diablo 2 kann ich halt nicht auf der Switch spielen.
    In wie weit die Änderungen den Spielspaß trüben, ist für jeden persönlich anders.

    > Und dann kommen noch die Vorfälle mit den sexuellen übergriffen +
    > missbrauch in den eigenen reihen und Mitarbeiter die neben diesen Sachen
    > auch berichten, dass die Geschäftsleitung die Spieler (Kunden) als dumm
    > bezeichnet.

    Die den allermeisten völlig egal sind. Wäre D2R das neue Fortnite, die Leute würden es kaufen wie blöd.

    > Da können die Spielemagazine so viele "unter dem Boykott leiden primär die
    > normalen angestellten" Artikel bringen wie sie möchten. Das wird daran
    > nichts ändern.

    Richtig, in der Regel interessiert es aber niemanden. Leute kaufen oder kaufen nicht aus persönlichen Gründen.

    Also nicht falsch verstehen, mit allen deinen Punkten hast du für dich persönlich recht und das ist alles nachvollziehbar. Du wirst dir das Spiel so nicht kaufen. Wäre aber D2R in den Punkten, die du am Spiel selber kritisierst, so wie du sie dir wünscht, dann würdest du dir das Spiel auch kaufen. Unabhängig von irgendwelchen Arbeitsbedingungen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.09.21 14:38 durch Pecker.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Full Stack Java Software-Entwickler (m/w/d)
    NOVENTI Health SE, verschiedene Standorte (Home-Office möglich)
  2. Full Stack Java Software Developer (m/w/d)
    NOVENTI Health SE, Lübeck (Home-Office möglich)
  3. Product Owner Microsoft Dynamics NAV (m/f/d)
    Autodoc AG, Berlin, Moldawien, Ukraine, Polen, Tschechische Republik (Home-Office)
  4. KIS-Betreuer iMedOne (m/w/d)
    Helios IT Service GmbH, Leipzig

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Ryzen 5 5600X 358,03€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Ohne Google, Android oder Amazon: Der Open-Source-Großangriff
Ohne Google, Android oder Amazon
Der Open-Source-Großangriff

Smarte Geräte sollen auch ohne die Cloud von Google oder Amazon funktionieren. Huawei hat mit Oniro dafür ein ausgefeiltes Open-Source-Projekt gestartet.
Ein Bericht von Sebastian Grüner

  1. Internet der Dinge Asistenten wie Alexa und Siri droht EU-Regulierung

Satellitenkonstellationen: Iod statt Xenon ist eine kleine Raumfahrtrevolution
Satellitenkonstellationen
Iod statt Xenon ist eine kleine Raumfahrtrevolution

Ionentriebwerke mit Iod sollen keine Leistungsrekorde aufstellen, sondern eine einfache und günstige Lösung für Satellitenkonstellationen wie Starlink sein.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Skynet SpaceX soll britischen Militärsatelliten ins All bringen
  2. Patrick Drahi Eutelsat verhandelt über Verkauf an Telekom-Milliardär
  3. Von Cubesats zu Disksats Satelliten als fliegende Scheiben

Software: 20 Dinge, die ich in 20 Jahren als Entwickler gelernt habe
Software
20 Dinge, die ich in 20 Jahren als Entwickler gelernt habe

Der Entwickler Justin Etheredge über zu große Systeme, zu kleine Ziele, die Bescheidenheit von Entwicklern und den Mythos des Superprogrammierers.
Von Justin Etheredge

  1. Programmierung Githubs Copilot produziert Bugs und Sicherheitslücken
  2. Verteilte Systeme Die häufigsten Probleme mit Microservices
  3. Mendix-CTO Johan den Haan "Der durchschnittliche Entwickler ist kein Experte"