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Wer auf Elektro umsteigt darf also zahlen

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  1. Erst denken, dann schreiben.

    Autor: Pecker 21.09.21 - 08:58

    Snoozel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Prima Idee, so werden einige den Umstieg vermeiden.

    Anwohnerparkplätze sind nochmals wie sonderlich für E-Autos geeignet? Die wirst du da kaum antreffen, weil man die da nicht laden kann. Für die paar E-Autos, die wirklich dauerhaft als Laternenparker unterwegs sind, ja mei.

    > Wohin fließt das Geld denn?

    Vielleicht kann man damit einen Bruchteil der Schäden wieder reparieren, die schwere Fahrzeuge auf den Straßen verursachen.

    Auf jeden Fall war Palmer nicht so blöd wie Scheuer und wollte ein Regelwerk, das keiner mehr versteht. 1,8 tonnen und gut ists.

  2. Re: Wer auf Elektro umsteigt darf also zahlen

    Autor: bplhkp 21.09.21 - 08:58

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Nehmen wir mal ein Vernunftauto wie den Skoda Fabia und vergleichen damit
    > mal eine Prollkarre wie GLC, vielleicht fallen dir dann die Fakten in der
    > Breite auf.

    Der Unterschied liegt auch darin dass der GLC zwei Klassen über dem Fabia ist.

    Wenn du einen Kleinwagen-SUV wie den Skoda Kamiq nimmst, schrumpft die Mehrbreite auf 1 cm zusammen.

  3. Re: Wer auf Elektro umsteigt darf also zahlen

    Autor: Lapje 21.09.21 - 09:00

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Alternativ kann man die Stadtpanzerfahrer gerne direkt an den Kosten für
    > die zusätzlichen Schäden beteiligen, die sie mit ihren Fahrzeugen gerade an
    > der städtischen Infrastruktur anrichten.

    Das sind dann wohl eher die Busse, LKW usw...


    > Betrifft insbesondere Spurrinnen
    > auf Teer und Verbundsteinen, aber auch Schäden an Brücken - und natürlich
    > übermäßigem Platzverbrauch, so manche Parklücke neben einem SUV ist
    > bestenfalls noch für ein Motorrad brauchbar.

    Schau Dir den Abstand zwischen den Rillen an, dann wirst Du meist erkennen, dass diese niemals von PKW sein kann.
    >
    > Wenn man grundsätzlich 2500kg Gesamtgewicht bewegt, nur um seine
    > lächerlichen 75kg Eigengewicht von A nach B zu schaffen, dann stimmt echt
    > irgendwo was geistig nicht. Für die Stadt reicht ein Fahrzeug mit 250kg
    > Eigengewicht.

    Bei Deinen Äußerungen könnte ich genauso gut fragen, was bei Dir geistig nicht stimmt. Ein Auto mit 250Kg für die ganze Familie? Wirklich? Dusolltest Deine Idiologie mal zurückschrauben.

    >
    > Mit modernen Materialien wie Kohlefaser oder Aluminium könnte man solche
    > Leichtgewichte von Fahrzeugen bauen, die kaum mehr als 50PS benötigen und
    > trotzdem agil fahren.

    Achso. Aber anstatt da die Hersteller in die Pflicht zu nehmen, sollen es die Nutzer ausbügeln.

    > Aber nein, man baut ein Panzer und ein 500PS Motor

    Auweia...hier spricht geballtes Unwissen...

    > (bzw. übergroßem Akkupack) dazu, nur damit das Ding halbwegs mit seinem
    > eigenen Gewicht klarkommt.

    Nochmal: NIcht das Problem der Käufer

    > Was eine Fehlkonstruktion, sowas muss einfach
    > hoch besteuert und im Verkehr grundsätzlich benachteiligt werden (z.B.
    > Parkhausverbot), anders lernen es weder Industrie und erstrecht nicht die
    > Kundschaft.

    Dann mach es doch besser. Los, entwickle so ein Auto...würde sicherlich großen Absatz finden...bei Singles...

  4. Re: Wer auf Elektro umsteigt darf also zahlen

    Autor: Bluefoxx 21.09.21 - 09:00

    Pferdesalami schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sich über Politiker aufregen und selbst den größten Schwachsinn verzapfen,
    > so mag ich das.

    Ich rege mich öfters über Politiker auf, wenn sie dummes tun, wie in dem Beispiel. Wenn es tatsächlich um die Umwelt gegangen wäre hätte man etwas tun können das hilft, hier gehts nur um Selbstbefriedigung, um den Erfolg "etwas getan zu haben" und bekannt zu werden. Die Wirkung wird nicht nachweisbar sein, und wir haben wieder etwas mehr Bürokratie, und bisschen mehr Steuereinnahmen, die dann gleich für die Administration draufgehen.
    Kann man jemand ausrechen, wie viele Stellen für Bürokratie geschaffen werden und wieviel CO2 das denn eigentlich verursacht?

  5. Re: Wer auf Elektro umsteigt darf also zahlen

    Autor: bplhkp 21.09.21 - 09:01

    foobarJim schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > SUVs sind eben das typische Beispiel für sinnlos große Autos.

    Diese Aussage ist mal wieder ein klassisches Beispiel für den Dunning Kruger-Effekt, denn:
    der Großteil der hier verkauften SUVs sind Kompaktklasse oder darunter. Auf PKW-Plattformen aufbauend sind sie meistens nicht übermäßig breit und sogar kürzer als vergleichbare Kombis.

  6. Re: Wer auf Elektro umsteigt darf also zahlen

    Autor: Lapje 21.09.21 - 09:03

    foobarJim schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Hexenjadgd?! Du bist mir ja mal ein Spaßvögelchen. In so ziemlich jeder
    > Stadt sind die Straßen beidseitig komplett zugeparkt. Den gesunden
    > Menschenverstand vorausgesetzt würde man annehmen, dass die Leute dann eher
    > kleinere Autos kaufen.

    Genau...kleine Autos für Familien. Ne is klar...lass mich raten: Du hast keine eigene Familie, richtig?

    > Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Weniger
    > Parkraum führt zu größeren Autos. Dazu wird dieser Parkraum von der
    > Allgemeinheit finanziert.

    Genau, der wird eben schon finanziert.

    > SUVs sind eben das typische Beispiel für sinnlos große Autos.

    Falsch. Das ist bei Dir so, weil es Dich triggert. Dabei sollten Läute wie Du mal schauen, wie große das, was unter SUV fällt, wirklich ist. Dann wirst Du merken, dass es, von der Höhe einmal abgesehen, bei den meisten keine großen Unterschiede zu einem Golf oder ähnlichem gibt. Aber dann könnte man sich ja nicht so künstlich empören, als wenn man nichts anderes im Leben hätte.

  7. Re: Wer auf Elektro umsteigt darf also zahlen

    Autor: Dino13 21.09.21 - 09:05

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bplhkp schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dino13 schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > >
    > > > Na ja andere Autos sind ja auch nicht wirklich kürzer oder schmäler,
    > > also
    > > > ist das eher kein Argument.
    > >
    > >
    > > Solche Fakten stören in der Diskussion um SUV.
    >
    > Weil diese alternativen Fakten auch nicht wahr sind ist. Ja, ein Audi A8
    > ist kein Stück besser, auch wenn er kein SUV ist.
    >
    > Nehmen wir mal ein Vernunftauto wie den Skoda Fabia und vergleichen damit
    > mal eine Prollkarre wie GLC, vielleicht fallen dir dann die Fakten in der
    > Breite auf. Und zu 90% sind es nunmal die SUVs, die überbreit sind. Weil
    > sie mit ihrem hässlichen, unsportlichen hochgelegten Aufbau mit unglücklich
    > hohem Schwerpunkt sonst in jeder Kurve umkippen würden, brauchen sie halt
    > breite Achsen + Reifen.
    >
    > Und für die >40k Euro, was sone Kiste kostet, kann ich verdammt viel
    > Kohlefaser und Leichtbauelemente einbauen, statt ein dicken Motor und
    > Materialverschwendung für eine entsprechend schwere Karosserie.

    Na dann nehmen wir doch die Maße von einem Skoda Fabia dieser ist 4108mm x 1780mm und im Vergleich dazu den Opel Mokka dieser ist 4150mm x 1791mm

  8. Re: Wer auf Elektro umsteigt darf also zahlen

    Autor: Lapje 21.09.21 - 09:05

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Nehmen wir mal ein Vernunftauto wie den Skoda Fabia und vergleichen damit
    > mal eine Prollkarre wie GLC, vielleicht fallen dir dann die Fakten in der
    > Breite auf. Und zu 90% sind es nunmal die SUVs, die überbreit sind. Weil
    > sie mit ihrem hässlichen, unsportlichen hochgelegten Aufbau mit unglücklich
    > hohem Schwerpunkt sonst in jeder Kurve umkippen würden, brauchen sie halt
    > breite Achsen + Reifen.

    Auweia...warum nicht direkt ein Polo? Oder ein Lupo? Klar, da wird dann ein kleines Auto zum Vergleich herangezogen. Der Fabia ist sicherlich als zweitwagen toll, aber nicht als Familienauto mit 2 Kindern. Fahr mit dem mal in Urlaub...tolle ache. Ehrlicher und realistischer wäre ein Oktavia gewesen. Nur da wäre der Unterschied eben nicht mehr so groß gewesen.

  9. Re: Wer auf Elektro umsteigt darf also zahlen

    Autor: Lapje 21.09.21 - 09:07

    bplhkp schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > McWiesel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > >
    > > Nehmen wir mal ein Vernunftauto wie den Skoda Fabia und vergleichen
    > damit
    > > mal eine Prollkarre wie GLC, vielleicht fallen dir dann die Fakten in
    > der
    > > Breite auf.
    >
    > Der Unterschied liegt auch darin dass der GLC zwei Klassen über dem Fabia
    > ist.
    >
    > Wenn du einen Kleinwagen-SUV wie den Skoda Kamiq nimmst, schrumpft die
    > Mehrbreite auf 1 cm zusammen.

    Jetzt zerstöre ihm doch nicht seine Argumentation...

  10. Re: Wer auf Elektro umsteigt darf also zahlen

    Autor: McWiesel 21.09.21 - 09:09

    Ja, aber das ist kein Argument, dass der Fabia 2 Klassen unter einem GLC ist.

    Die „Oberklasse“ darf es einfach nicht mehr geben. Jedenfalls nicht so, dass die Kisten immer schwerer und immer breiter werden.
    Im amerikanischen Hinterland und auch in vielen amerikanischen Städten, wo einfach alles viel größer ist, kann man ja sowas fahren (wobei die Umweltbelastung bleibt), aber gerade in deutschen Städten, deren Straßen oft noch aus dem Mittelalter sind und für den Ochsenkarren dimensioniert wurden, geht das mit diesem steigenden Verkehrsvolumen nicht mehr. Gerade Tübingen ist eine uralte Stadt - um 15 Jahrhundert hat man die Häuser nicht so gebaut, dass da Schwerverkehr durchpasst. Und schon gar kein nutzloser Schwerverkehr - ein LKW ist ja nicht zum Spaß breit und schwer, ein SUV schon. Und auch kleine SUVs sind sinnlos schwer, das merkt man schon am Verbrauch, der grundsätzlich mindestens 0,5l höher ist als eine gleichwertige Limousine, die jedoch keine Breitreifen braucht (leider auch öfters mal hat, ja).

    Wenn wir nicht alle bald nur noch Rad fahren wollen, müssen wir mit den Autos zurück zu einer neuen Vernunft. Genauso wie der Concorde-Flug wirtschaftlich/ökologisch nicht mehr drin ist, ist unnötiger Schwerverkehr in den Städten nicht mehr drin.

    Das Thema mit den Sprintern geht man ja genauso an, ich glaube die Tage, an denen eine Haustürlieferung in den Städten kostenlos ist, sind auch gezählt. Entweder man holt es in einer Packstation ab, kriegt es mit Aufpreis von einem Fahrradkurier oder die Zustellung von Sperrgut mit einem LKW wird auch deutlich teurer. Die Paketdienstleister denken da auch schon laut über neue Konzepte nach.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.09.21 09:13 durch McWiesel.

  11. Re: SUV == "sinnlos große Autos"

    Autor: grmpf 21.09.21 - 09:17

    Zu der Liste kommen noch beliebte Transporter / Familienkutschen
    VW Sharan (inklusive aller Varianten / Kopien bei Markengeschwistern und Ford)
    VW Caddy (inklusive aller Varianten / Kopien bei Markengeschwistern und bauform gleicher bei anderen Herstellern)
    VW Transporter T4... 5... 6... etc.
    V-Klasse
    Vito
    Ford Turneo Custom, oder auch Connect.
    Ford Transit
    Mit den entsprechenden Modellen von Opel, Renault, Toyota, Nissan etc. wird die Liste sehr lang und die Zahl der großen SUVs doch eher überschaubar.

    Ich bin vor 5 oder 6 Jahren von meinem Passat Kombi auf einen Nissan Pathfinder umgestiegen, weil ich leider ein paar Mal mit dem Passat aufgesetzt bin und der Anhänger auf der Autobahn gern mal am zu leichten Passat geruckt hat.
    Nachteil war, dass der alte Pathfinder von 2006 mit den gleichen 170 PS, wie der Passat hatte, leider deutlich höher drehen musste, um aus den Quark zu kommen und verbrauchte damit auch mehr.
    Durch eine glückliche Fügung konnte ich dieses Jahr auf einen moderneren Touareg umsteigen und schon war ich bei einem Verbrauch auf Niveau des alten Passat Kombi.
    Von den Außenmaßen her war der Pathfinder 2cm breiter und 3cm länger als der Passat - keine wirklichen Welten und eher das, was neuere Passat Modelle eh zugelegt haben.
    Dank der aktuellen Arbeitswelt bleibt der Dicke aber aktuell sehr unberührt.
    Zum Einkaufen, oder die Kindergarten Tour nehme ich lieber unsere ZOE.
    Macht unglaublich Spaß, das kleine Ding zu fahren... auch wenn ich mich bei knapp unter 1,9m da auch ziemlich reinfalten muss... keine Sitzhöhenverstellung und der Abstand zu den Pedalen ist auch was kurz, also hau ich mir regelmäßig den Kopf an.

  12. Re: Wer auf Elektro umsteigt darf also zahlen

    Autor: foobarJim 21.09.21 - 09:29

    Lapje schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > > SUVs sind eben das typische Beispiel für sinnlos große Autos.
    >
    > Falsch. Das ist bei Dir so, weil es Dich triggert. Dabei sollten Läute wie
    > Du mal schauen, wie große das, was unter SUV fällt, wirklich ist. Dann
    > wirst Du merken, dass es, von der Höhe einmal abgesehen, bei den meisten
    > keine großen Unterschiede zu einem Golf oder ähnlichem gibt. Aber dann
    > könnte man sich ja nicht so künstlich empören, als wenn man nichts anderes
    > im Leben hätte.

    Kleine Möchtegern-SUVs werden i.A. ja auch unter den 1,8t liegen. D.h. man braucht sich gar nicht angesprochen fühlen.

  13. Re: Wer auf Elektro umsteigt darf also zahlen

    Autor: McWiesel 21.09.21 - 09:32

    Und dann nehmen wir das Gewicht dazu:

    Opel Mokka: 1295 kg (E-modell 1600kg)
    Skoda Fabia: 1192 kg

    Und was rechtfertigt jetzt 100kg Gewicht? Und ja, das ist maßgeblich auf die stabilere Karosserie und Bereifung zurückzuführen, die noch weitere negative Effekte verursacht.

    100kg Gewicht sind wenig - dennoch kann der Fabia eine Person mehr mitnehmen, während der Mokka nur rein sein Eigengewicht mitnimmt. Und genau dieser Schwachsinn macht die Einsparungen zunichte, die man mit effizienteren Motoren erreicht. Drückt die neue Motorengeneration den Verbrauch um 0,2l, wird sofort irgendein Luxus- oder Designquatsch eingebaut, der das kompensiert.

    Ein SUV auf einer Straße ist halt genauso sinnlos wie 250 auf der Autobahn. Im Einzelfall unwichtig (daher berücksichtigt es ja keiner beim Kauf oder wird kleingeredeet), in der Masse kommt halt ein enormer, total unnötiger Fußabdruck zu Stande.

    Ganz am Ende wird es auch kaum um den Mokka gehen, das ist schon die Untergrenze vom SUV. Es geht hier eher um Cayenne, Hummer, GLK, X7, Defender, Nivara und was hier alles in den Städten rumfährt und für Staus sorgt, da die Kisten kaum aneinander vorbeikommen. Und keine dieser Kisten wiegt unter 2000kg.

  14. Re: Wer auf Elektro umsteigt darf also zahlen

    Autor: ConstantinPrime 21.09.21 - 09:39

    Bluefoxx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dai schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > 180¤ pro Jahr bzw. 120¤ sind ja immer noch spottgünstig, das sind gerade
    > > mal 15¤ pro Monat. Ginge es nach mir sollte so ein Stadtparkplatz locker
    > > 1000 - 1500¤ pro Jahr kosten, damit es richtig weh tut.
    > >
    > > Das Geld kann man super in den ÖPNV oder Fahrradinfrastruktur stecken
    > und
    > > dies damit fördern. Mit sukzessive Steigerung der Parkplatzkosten bis
    > man
    > > innerstädtisches Parken komplett verbietet.
    >
    > Ja, es soll so richtig wehtun, gell. Weil du ja kein Auto brauchst, nehm
    > ich an.
    > Ich wäre dafür den ÖPNV massiv zu besteuern, denn die Förderung gibt
    > Anreize mehr zu reisen und Energie zu verbrauchen. In Deutschland fährt man
    > ja noch teilweise mit Diesel und Strom kommt aus Kohle. Wie wärs zudem mit
    > einer Steuer auf Kinder, sagen wir 200'000Euro ab dem zweiten Kind, die
    > brauchen Platz und erzeugen CO2. Oder eine Umlage für Städter, die könnten
    > doch mal die Ladeinfra auf dem Land bezahlen. Und eine Lebensmittelsteuer
    > für alle, die ihre Lebensmittel nicht auf dem eigenen Land herstellen, und
    > die Belastung externalisieren. Oder eine Kompensationssteuer für Städter,
    > an die Pendler, die nicht den Vorteil eines lokalen Arbeitsplatzes haben.
    > heiteres Steuer-Bashing, macht doch Spass, oder?

    Hör bitte auf den Grünen hier so gute Vorschläge aufzutischen, die machen das noch!

  15. Re: Wer auf Elektro umsteigt darf also zahlen

    Autor: McWiesel 21.09.21 - 09:40

    Lapje schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > McWiesel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Nehmen wir mal ein Vernunftauto wie den Skoda Fabia und vergleichen
    > damit
    > > mal eine Prollkarre wie GLC, vielleicht fallen dir dann die Fakten in
    > der
    > > Breite auf. Und zu 90% sind es nunmal die SUVs, die überbreit sind.
    > Weil
    > > sie mit ihrem hässlichen, unsportlichen hochgelegten Aufbau mit
    > unglücklich
    > > hohem Schwerpunkt sonst in jeder Kurve umkippen würden, brauchen sie
    > halt
    > > breite Achsen + Reifen.
    >
    > Auweia...warum nicht direkt ein Polo? Oder ein Lupo? Klar, da wird dann ein
    > kleines Auto zum Vergleich herangezogen. Der Fabia ist sicherlich als
    > zweitwagen toll, aber nicht als Familienauto mit 2 Kindern. Fahr mit dem
    > mal in Urlaub...tolle ache. Ehrlicher und realistischer wäre ein Oktavia
    > gewesen. Nur da wäre der Unterschied eben nicht mehr so groß gewesen.

    Polo und Lupo sind genau die Autos, die man in der Stadt fährt und sich als Stadtmensch, der alle Vorzüge der Stadt haben will, maximal anschaffen sollte. Wenn man in der Stadt wohnt, muss man auch mit leben, dass man viele Vorteile, aber eben auch Nachteile hat.

    Ich hatte letztens ein Mondeo als Mietwagen und musste damit nach München. Die Karre war auf der Autobahn noch toll, aber vom Ortsschild bis zur Hebeparkplatz in der Hotel-TG einfach nur nervig. Dickschiff, an jedem am Rand parkenden Auto auf den Gegenverkehr warten müssen, ein einziges Gekurbel bis der um so manche zugeparkte Kreuzung kommt. Ich wäre wahrlich über ein Polo froh gewesen. Allein da frag ich mich schon, wie an als Stadtmensch solche dicken Karren fahren kann, das ist doch nur nervig. Ich hab ja privat auch ein großen Kombi, aber um 100 Winter würde ich damit nicht in eine Innenstadt fahren. Früher mal ja, heutzutage ist das auch gar nicht mehr nötig.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.09.21 09:42 durch McWiesel.

  16. Re: Wer auf Elektro umsteigt darf also zahlen

    Autor: happymeal 21.09.21 - 10:11

    Dai schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 180¤ pro Jahr bzw. 120¤ sind ja immer noch spottgünstig, das sind gerade
    > mal 15¤ pro Monat. Ginge es nach mir sollte so ein Stadtparkplatz locker
    > 1000 - 1500¤ pro Jahr kosten, damit es richtig weh tut.

    Ein Stadtparkplatz kostet üblicherweise 600 EUR/Jahr.
    Hier geht es aber nur um eine Parkberechtigung.

  17. Re: Wer auf Elektro umsteigt darf also zahlen

    Autor: gaym0r 21.09.21 - 10:24

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die „Oberklasse“ darf es einfach nicht mehr geben.

    OK. Hast dich disqualifiziert. D:

  18. Re: Wer auf Elektro umsteigt darf also zahlen

    Autor: McWiesel 21.09.21 - 22:13

    gaym0r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > McWiesel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die „Oberklasse“ darf es einfach nicht mehr geben.
    >
    > OK. Hast dich disqualifiziert. D:

    Und Du hast dich so richtig qualifiziert. Da spricht der typische Petrol-Head, der halt seine 600PS-Dreckschleuder braucht, um damit die Nachbarn zu beeindrucken oder sein langweiliges Leben zu kompensieren. Ich kann über die Gründe für derartiges Gehabe nur spekulieren, aber wenn diese urprimitive und dekadente Denke nicht bald ausstirbt, haben wir echt in 50 Jahren eine Staubwüste und 50°C. Und nein, die Klimaanlage des SUVs hilft auf Dauer nicht dagegen.

  19. Re: Wer auf Elektro umsteigt darf also zahlen

    Autor: stan__lemur 21.09.21 - 23:06

    Lapje schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Der Fabia ist sicherlich als
    > zweitwagen toll, aber nicht als Familienauto mit 2 Kindern. Fahr mit dem
    > mal in Urlaub...tolle ache. Ehrlicher und realistischer wäre ein Oktavia
    > gewesen. Nur da wäre der Unterschied eben nicht mehr so groß gewesen.

    Dann nimm doch einfach die Hochdach-Version vom Fabia - den Roomster. Deutlich mehr Platz innen und dann noch variabler in der zweiten Reihe - bei Außenmaßen wie der Fabia Kombi der gleichen Baureihe. Leider aus dem Programm genommen ...

  20. Re: Wer auf Elektro umsteigt darf also zahlen

    Autor: Ein Spieler 22.09.21 - 01:05

    Immer wieder spannend, wie sehr sich hier geprügelt wird, wenn es um gerechte Platzverteilung in der Stadt geht.

    Die Maßnahmen in Tübingen sind mehr als milde, vor allem wenn man bedenkt, dass die von der Allgemeinheit bezahlten öffentlichen Stellplätze wesentlich günstiger sind als die deswegen häufig leerstehenden privaten Stellplätze (welche in der Regel verpflichtend gebaut werden müssen). Damit verbraucht man doppelt Platz, der nicht einmal annähernd den entstandenen Kosten entspricht. Wie kann es sein, dass ein Parkplatz wesentlich günstiger berechnet wird als andere Flächen? Wo ist da die Wirtschaftlichkeitsrechnung?

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