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Alles unter 4000¤/Jahr ist Subvention des Autofahrers!

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  1. Alles unter 4000¤/Jahr ist Subvention des Autofahrers!

    Autor: Harryhh 21.09.21 - 11:32

    Die Kosten für die Gesellschaft werden mit ca 4000 Euro im Jahr beziffert, die nicht gedeckt sind durch KFZ-Abhängige Steuern, also von der Allgemeinheit getragen werden. Mineralöl- KFZ- und Mehrwertsteuer sind bereits berücksichtigt. Es schmarotzt sich tatsächlich jeder PKW-Besitzer 4000 Euro im Jahr aus der Steuerkasse für seine Karre.
    180¤ "Parkgebühr"? Was ist mit den anderen 3820¤? Wann werden die mal eingetrieben?
    Und ja, es ist mir egal, wenn das Autofahren dann für manche zu teuer wird. Sollen sie sich anders fortbewegen - machen Millionen Deutsche und Ich ja auch. Aber warum subventioniere ich die Leute mit ihren Autos auch noch? Billig parken, fett ausgebaute Gratis-Asphaltschneisen und die Umweltfolgen werden noch meine Kinder und Enkel für diese Ego-Assis bezahlen dürfen.

    Harry

  2. Re: Alles unter 4000¤/Jahr ist Subvention des Autofahrers!

    Autor: Kawim 21.09.21 - 11:36

    Hast du irgendeine fundierte Quelle für diese Zahl?

  3. Re: Alles unter 4000¤/Jahr ist Subvention des Autofahrers!

    Autor: derdiedas 21.09.21 - 11:40

    So ein Blödsinn im Quadrat.

    Ein Großteil der Fahrten mit dem Auto sind Fahrten zum Arbeitgeber und zurück. Sprich man kann nur Steuern zahlen wenn man einen Job auch logistisch annehmen kann. Und das ist für viele Menschen die nicht in einer Metropole leben halt das Auto.

    Und ich glaube kaum das Du Fabriken direkt in eine Metropole bauen möchtest. Oder rund um ein Chemiewerk eine Neubausiedlung und Kindergärten anlegen willst.

    Deine "Scheinargumente" zeigen es immer wieder wie man die Welt zusammenschneidet auf das was man erreichen will.

    In Deutschland hängt jeder 7 Job von der Automobilindustrie ab. Auch das wird von den Grünen gerne kleingeredet weil ja "nur" 900.000 Menschen bei Automobilherstellern und deren Zulieferer arbeiten. Viele andere Jobs (Etwa IT Hersteller und sonstige bedarf bis hin zum Toilettenpapierhersteller) hat man da schon vergessen. Und das die Mitarbeiter wiederum Ihr Geld in die Wirtschaft tragen und damit Krankenversicherungen finanzieren oder auch den Bäcker um die Ecke wird ebenfalls vergessen.


    Also komm mit echten Argumenten wenn Du welche bringen kannst.

    Gruß DDD

  4. Re: Alles unter 4000¤/Jahr ist Subvention des Autofahrers!

    Autor: oldmcdonald 21.09.21 - 11:43

    Wenn man sich mal den Preis von Grundstücken ansieht, dann sind weniger als 50¢ am Tag für den Platz, den Autos in Anspruch nehmen, ein schlechter Witz - und ja: Subvention. Das ist der Preis für ein Edel-Fahrrad + Bahncard 50 jedes Jahr!
    Die Straßen wären frei und auch die Autos sähen anders aus: kleiner, leichter, umweltfreundlicher. Car-Sharing wäre trotzdem Standard und der ÖPNV überall ausgebaut. Und wer mal was transportieren muss, der mietet sich eben was entsprechendes, statt mit seinem 2-Tonnen-Gefährt öffentlichen Raum zu beschlagnahmen, nur, damit er allein für alle möglichen und unmöglichen Eventualitäten gewappnet ist.

  5. Re: Alles unter 4000¤/Jahr ist Subvention des Autofahrers!

    Autor: Oktavian 21.09.21 - 11:44

    > Die Kosten für die Gesellschaft werden mit ca 4000 Euro im Jahr beziffert,
    > die nicht gedeckt sind durch KFZ-Abhängige Steuern, also von der
    > Allgemeinheit getragen werden.

    Kannst Du die Zahl genauer belegen? Welche Kosten werden alles mit eingerechnet? Und welche Steuern werden gegengerechnet? Werden auch indirekte Steuern gegengerechnet (Mehrwertsteuer auf KFZ und Verbrauch, Mehrwersteuer auf Steuern)? Werden auch analog zu Werbungskosten die Effekte mitberücksichtigt, die durch die Mobilität der Arbeitnehmer entsteht (höheres Einkommen und damit mehr Einkommensteuer, weniger Ausgaben für Hartz4, etc.)?

    > Und ja, es ist mir egal, wenn das Autofahren dann für manche zu teuer wird.
    > Sollen sie sich anders fortbewegen - machen Millionen Deutsche und Ich ja
    > auch.

    Und weil es in Deiner Lebenssituation funktioniert, funktioniert es auch für alle anderen.

  6. Re: Alles unter 4000¤/Jahr ist Subvention des Autofahrers!

    Autor: oldmcdonald 21.09.21 - 11:59

    Ein paar Fragen dazu:

    Wie viel Auto wird nochmal gebraucht, um selbst in den abgelegensten Regionen zur Arbeitsstelle zu kommen?

    Wie viel Geld müsste ich eigentlich NICHT verdienen, wenn ich KEIN Auto hätte?

    Wie bepreist Du eigentlich die Schäden an Umwelt und Mitmenschen, die Verkehrstoten durch Autoverkehr, die Schäden an der Gesellschaft, dadurch, dass Kinder nicht einfach "auf die Straße" zum Spielen gehen und sich nicht frei bewegen können, in Deine Kalkulation mit ein?

    Das alles sollte man, denke ich, mitbedenken, wenn man sich darauf einschießen will, dass 180¤ Parkgebühren für ein Über-Fahrzeug pro Jahr angeblich viel zu viel sein sollen.

  7. Re: Alles unter 4000¤/Jahr ist Subvention des Autofahrers!

    Autor: Harryhh 21.09.21 - 12:00

    Quellen? Sind wir hier in einem IT-Forum? Gibst du bei Google "studie gesellschaftliche kosten PKW" ein, da kommen dann so Treffer zu FAZ, Zeit, "Internationales-Verkehrswesen" usw.

    Und bevor jetzt einer kommt und laut "Aber da steht 750¤!!" oder "Hey, das sind aber nur 2000¤ laut der einen Studie!" schreibt, bitte mal genau lesen, im Kopf behalten, die nächste Quelle lesen und im Kopf behalten... ja, unter 4000¤ kommt man immer dann raus, wenn man große Posten weg lässt (Gesundheitskosten durch Lärm z.B.), nur selten werden alle Kosten berücksichtigt. Aber es gibt auch Publikationen, in denen versucht wurde alles einzuberechnen. Da sind es dann meistens um die 4k¤, mal bisschen mehr, mal bisschen weniger.
    Das Netz ist voll mit Quellen, man muss sie nur lesen (wollen).

    Harry

  8. Re: Alles unter 4000¤/Jahr ist Subvention des Autofahrers!

    Autor: Harryhh 21.09.21 - 12:03

    Hey DDD, wie wäre es, wenn DU erstmal mit Argumenten kommst?
    So ein bisschen Autolobby-Blabla von wegen jeder 7. Arbeitsplatz und so. Schon mal dran gedacht, dass an der Trinkwasserindustrie 100% der Arbeitsplätze in Deutschland hängen?
    Mit dem Auto zur Arbeit ins Chemiewerk... yo, schon klar. Da kann ja auch kein Bus hin fahren.
    Wie mache ich das eigentlich seit bald 20 Jahren ohne Auto? Muss ich mal meine Familie fragen, wie wir das machen. Wie meine Frau und ich zur Arbeit kommen und so. Das scheint ja eigentlich gar nicht zu gehen.
    Also komm' du erstmal mit Fakten.

    Harry

  9. Re: Alles unter 4000¤/Jahr ist Subvention des Autofahrers!

    Autor: Harryhh 21.09.21 - 12:06

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und weil es in Deiner Lebenssituation funktioniert, funktioniert es auch
    > für alle anderen.

    Nicht für alle, aber die allermeisten - sie sind nur zu bequem und lügen sich selbst ins Gesicht, um sich nicht einzugestehen, dass sie ein Problem für die Gesellschaft darstellen.
    Und da, wo man ohne Auto echt nicht leben kann, sollte man überlegen, ob da dann überhaupt jemand leben sollte, oder aber die Verkehrsanbindung in Ordnung bringen.

    Harry

  10. Re: Alles unter 4000¤/Jahr ist Subvention des Autofahrers!

    Autor: Kawim 21.09.21 - 12:23

    Harryhh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Quellen? Sind wir hier in einem IT-Forum? Gibst du bei Google "studie
    > gesellschaftliche kosten PKW" ein, da kommen dann so Treffer zu FAZ, Zeit,
    > "Internationales-Verkehrswesen" usw.
    >
    > Und bevor jetzt einer kommt und laut "Aber da steht 750¤!!" oder "Hey, das
    > sind aber nur 2000¤ laut der einen Studie!" schreibt, bitte mal genau
    > lesen, im Kopf behalten, die nächste Quelle lesen und im Kopf behalten...
    > ja, unter 4000¤ kommt man immer dann raus, wenn man große Posten weg lässt
    > (Gesundheitskosten durch Lärm z.B.), nur selten werden alle Kosten
    > berücksichtigt. Aber es gibt auch Publikationen, in denen versucht wurde
    > alles einzuberechnen. Da sind es dann meistens um die 4k¤, mal bisschen
    > mehr, mal bisschen weniger.
    > Das Netz ist voll mit Quellen, man muss sie nur lesen (wollen).
    >
    > Harry

    Mit anderen Worten, genau die eine Aufzählung wo 4000 Euro ist legit, alle anderern darf man nicht ernst nehmen weil sie deiner persönlichen Ansicht nicht so gut passen.

  11. Re: Alles unter 4000¤/Jahr ist Subvention des Autofahrers!

    Autor: gaym0r 21.09.21 - 12:26

    Harryhh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Quellen? Sind wir hier in einem IT-Forum? Gibst du bei Google "studie
    > gesellschaftliche kosten PKW" ein, da kommen dann so Treffer zu FAZ, Zeit,
    > "Internationales-Verkehrswesen" usw.
    >
    > Und bevor jetzt einer kommt und laut "Aber da steht 750¤!!" oder "Hey, das
    > sind aber nur 2000¤ laut der einen Studie!" schreibt, bitte mal genau
    > lesen, im Kopf behalten, die nächste Quelle lesen und im Kopf behalten...
    > ja, unter 4000¤ kommt man immer dann raus, wenn man große Posten weg lässt
    > (Gesundheitskosten durch Lärm z.B.), nur selten werden alle Kosten
    > berücksichtigt. Aber es gibt auch Publikationen, in denen versucht wurde
    > alles einzuberechnen. Da sind es dann meistens um die 4k¤, mal bisschen
    > mehr, mal bisschen weniger.
    > Das Netz ist voll mit Quellen, man muss sie nur lesen (wollen).
    >
    > Harry

    Wenn es danach geht müsste vermutlich jeder hier 90% seines Gehaltes zahlen, da externe Kosten verursacht werden, die noch nicht durch irgendeine Steuer abgedeckt werden. Wow. Und jetzt?

  12. Re: Alles unter 4000¤/Jahr ist Subvention des Autofahrers!

    Autor: narfomat 21.09.21 - 12:26

    ich nehme mal an man kann es zumindest bei normalen strassen-parkplätzen ausrechnen, indem man die kosten für die erhaltung der strassenfläche die zum parken nötig ist durch die anzahl der pkw teilt die darauf parken können? die strasse könnte ja theoretisch schmaler sein wenn nur 2 pkw bzw. lkw (je nachdem) nebeneinander passen müssten...

    für die zusätzlich benötigte >>PARKFLÄCHE<< um pkws zu parken können jedoch keinesfalls 4000euro/PKW/jahr zu stande kommen.

    nehmen wir mal an bei dem fahrzeug handelt es sich um einen passat b8 variant und wir setzen als parkfläche 12m2 an, und diese wird alle 10 jahre erneuert.

    bei 4000euro/jahr müsste also die strassenerneuerung ca. 3300euro/m2 kosten... das wäre allerdings ein "bisschen" teuer und kostet nur dann so viel wenn andreas scheuer den deal ausgehandelt hat... =)

    was gesamtgesellschaftliche finanzielle belastungen wie die strasse selbst bzw. infrastrukturkosten oder umweltfolgekosten oder gesundheitsfolgekosten mit den kosten für einen parkplatz zu tun haben sollen ist mir nicht ganz klar... kann es sein das du etwas abdriftest? das hat nicht das geringste mit parkplatzkosten zu tun!

    daher sind theoretische 4000euro pro parkplatz auch kompletter bogus weil u.a. gesundheitsfolgekosten durch lärm nicht beim parken entstehen... =)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.09.21 12:29 durch narfomat.

  13. Re: Alles unter 4000¤/Jahr ist Subvention des Autofahrers!

    Autor: gaym0r 21.09.21 - 12:27

    Harryhh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie mache ich das eigentlich seit bald 20 Jahren ohne Auto? Muss ich mal
    > meine Familie fragen, wie wir das machen. Wie meine Frau und ich zur Arbeit
    > kommen und so. Das scheint ja eigentlich gar nicht zu gehen.

    Meine Frau muss über die Straße fallen und ist auf der Arbeit. Ich nicht. Immer von sich auf andere schließen ist murks. Schön, dass du ohne Auto zur Arbeit kommst. Würde ich auch machen, wenn ich könnte. Kann ich aber nicht.

  14. Re: Alles unter 4000¤/Jahr ist Subvention des Autofahrers!

    Autor: Oktavian 21.09.21 - 12:29

    Harryhh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oktavian schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und weil es in Deiner Lebenssituation funktioniert, funktioniert es auch
    > > für alle anderen.
    >
    > Nicht für alle, aber die allermeisten

    Achso, und das kannst Du beurteilen, weil die die Lebenssituationen der allermeisten da draußen persönlich erlebt hast.

    Finde ich spannend. Ich mute mir nicht zu, die Lebenssituation eines Bauern im Allgäu, eines Krabbenfischers an der Nordsee, eines Waldarbeiters im Sauerland oder eines Schuhmachers in der Lüneburger Heide beurteilen zu können.

    Lass mich raten, Du bist Berliner?

    > Und da, wo man ohne Auto echt nicht leben kann, sollte man überlegen, ob da
    > dann überhaupt jemand leben sollte, oder aber die Verkehrsanbindung in
    > Ordnung bringen.

    Wer ist dieser "man"? Kann ich mit dem mal reden? Der scheint echt vielbeschäftigt zu sein, so oft wie der was erledigen soll.

  15. Re: Alles unter 4000¤/Jahr ist Subvention des Autofahrers!

    Autor: narfomat 21.09.21 - 12:32

    >> Wie mache ich das eigentlich seit bald 20 Jahren ohne Auto? Muss ich mal
    > meine Familie fragen, wie wir das machen. Wie meine Frau und ich zur Arbeit
    > kommen und so. Das scheint ja eigentlich gar nicht zu gehen.

    richtig ist: bei manchen menschen GEHT das in der tat NICHT. das war dir aber selber klar als du das geschrieben hast... =)
    das ein nicht unerheblicher anteil an menschen AUCH mit öp(n)v fahren KÖNNTE statt mit dem pkw hat damit nichts zu tun.

    >> Und da, wo man ohne Auto echt nicht leben kann, sollte man überlegen, ob da
    > dann überhaupt jemand leben sollte,

    achsoooo. alle menschen sollen in städten leben und arbeiten... klar. leider gibt es dann für dich morgen nichts zu essen denn dein essen wächst nicht auf dem dach eines hochhauses. junge, denk doch mal bisschen weiter als von der wand bis zur tapete. ^^

    >oder aber die Verkehrsanbindung in Ordnung bringen.
    öpnv macht dann sinn wenn eine ausreichend grosse menge damit fährt, ansonsten sind pkw energieeffizienter.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.09.21 12:35 durch narfomat.

  16. Re: Alles unter 4000¤/Jahr ist Subvention des Autofahrers!

    Autor: MrSand 21.09.21 - 12:50

    Harryhh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oktavian schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und weil es in Deiner Lebenssituation funktioniert, funktioniert es auch
    > > für alle anderen.
    >
    > Nicht für alle, aber die allermeisten - sie sind nur zu bequem und lügen
    > sich selbst ins Gesicht, um sich nicht einzugestehen, dass sie ein Problem
    > für die Gesellschaft darstellen.
    > Und da, wo man ohne Auto echt nicht leben kann, sollte man überlegen, ob da
    > dann überhaupt jemand leben sollte, oder aber die Verkehrsanbindung in
    > Ordnung bringen.
    >
    > Harry


    Find ich etwas dreist die Aussage. Es gibt soviele Millionen Pendler die gezwungen sind mit dem Auto zu pendeln mangels Infrastruktur vor Ort. Meinst du die machen das gern?

    Wir sind selbst ein klassischer Pendler-Ort hier. 1200 Einwohner - nur der Schulbus, keine Bahn vorhanden. Ich selbst pendel täglich einfache Strecke 70km in die nächste Großstadt, meine Frau 40km in die gegensätzliche Richtung. Und genau so pendeln viele hier aus dem Ort.

    Gerne würden wir auf andere Transportmittel umsteigen, aber die muss es erstmal geben! Und unser Dorf ist sicher nicht das einzige dieser Art!

    Es ist immer einfach aus der Großstadt oder dem gut angebundenen Speckgürtel gegen das Auto zu bashen aber in der Realität sind eben Millionen einfach mangels Alternativen darauf angewiesen!

  17. Re: Alles unter 4000¤/Jahr ist Subvention des Autofahrers!

    Autor: ElTentakel 21.09.21 - 12:50

    oldmcdonald schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie viel Geld müsste ich eigentlich NICHT verdienen, wenn ich KEIN Auto
    > hätte?

    Diese Frage habe ich mir mit meiner Freundin tatsächlich vor 10 Jahren gestellt - wir kamen darauf, dass wir zwei Autos bräuchten und wir mit dem Budget in der Stadt eine viel schönere Wohnung bekommen. Wir haben dabei auch 60min Pendeln Pro Tag in die Kalkulation eingerechnet.

    Ist die Entscheidung erst getroffen, wird weiter ausgebaut. Das Auto wird zur Selbstlegitimation, da natürlich alles einfacher mit Auto erscheint. Man baut dann sein Leben um das Auto herum. Ich kann verstehen, dass es dann im Nachhinein schwer fällt - aber ich sehe auch nicht ein, dass ich unter den Fehlentscheidungen anderer leiden muss.

  18. Re: Alles unter 4000¤/Jahr ist Subvention des Autofahrers!

    Autor: MiWe 21.09.21 - 12:57

    ~Der Staat~ sollte maximal fürs Kurzzeitparken gebührenpflichtige Parkplätze zur Verfügung stellen. Heißt am Krankenhaus, am Rathaus, usw. eventuell in einer Einkaufstraße (sofern man da wirklich Autos reinlassen will).

    Wichtig sind noch Lösungen für den Liefer- und Pflegeverkehr. Wobei man auch da die Dienstleister nicht ins Auto zwingen muss.
    Privates Blech sollte auf auf privatem Grund abgestellt werden. Ich vertraue da auf den Markt, dass er die Gebühren anhand des entstehenden Flächenverbrauchs und der jeweiligen Kosten regelt.

    Ansonsten ist öffentlicher Verkehrsraum viel zu wertvoll um ihn dem sog. ruhenden Verkehr (was für 1 dumme Wortschöpfung) zur Verfügung zu stellen.

  19. Re: Alles unter 4000¤/Jahr ist Subvention des Autofahrers!

    Autor: ruediger2010 21.09.21 - 13:18

    oldmcdonald schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie bepreist Du eigentlich die Schäden an Umwelt und Mitmenschen, die
    > Verkehrstoten durch Autoverkehr, die Schäden an der Gesellschaft, dadurch,
    > dass Kinder nicht einfach "auf die Straße" zum Spielen gehen und sich nicht
    > frei bewegen können, in Deine Kalkulation mit ein?


    Keine Ahnung welches Kind auf der Straße spielt, vermutlich müssen die Eltern dazu während der Schwangerschaft zu viel Lack gesoffen haben, aber Kinder fühlen sich auf Sportplätzen, Wiesen, Spielplätzen und auch Flussläufen und Wäldern deutlich wohler als auf hartem Asphalt.

  20. Re: Alles unter 4000¤/Jahr ist Subvention des Autofahrers!

    Autor: oldmcdonald 21.09.21 - 13:29

    Dann hast Du noch nicht mitbekommen, dass die Straße vor Einführung des Automobils ein öffentlicher Raum war, der von allen genutzt wurde. Auch von Kindern. Die Eltern damals, die ihre Kinder auf die Straße geschickt haben, haben eben keinen Lack gesoffen - es war schlicht selbstverständlich, dass der Platz vor dem Haus nicht von lebensgefährlichen Blechkisten belagert war. Mal ganz abgesehen davon, dass sie keine Autos hatten, um ihre Kinder auf Sportplätze und Spielplätze zu karren.

    Weißt Du eigentlich, warum es Spielplätze gibt? So rein historisch betrachtet?
    Die Erfindung des Automobils und die Okkupation des öffentlichen Raums durch diese Erfindung machten es notwendig, "sichere Plätze" für unsere Kinder bereitzustellen.

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