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Fahrzeugklassenunterteilung eigentlich hinfällig

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  1. Fahrzeugklassenunterteilung eigentlich hinfällig

    Autor: AllDayPiano 21.09.21 - 13:01

    Früher war ein Kleinwagen ein Kleinwagen, eine Limousine eine Limousine und ein Kombi ein Kombi. Ein Kastenwagen war ein Kastenwagen und ein Bus war ein Bus.

    Heutzutage verschwimmt diese Grenze eigentlich komplett. Es macht kaum mehr einen Sinn, warum das im Fahrzeugschein steht, was drinnen steht. Es steht das drinne, was sich gut verkauft. Und wenn das, was inzwischen ein hochgebauter Kleinwagen ist, SUV genannt wird (Opel Mokka) und damit eigentlich vollkommen widersinnig auf die gleiche Stufe gestellt wird, wie ein Schlachtschiff (BMW X7), aber gleichzeitig ein überdimensionales Auto, wie der BMW 3 GT eine Kombilimousine ist, dann zeigt das nur, dass die Bezeichnung "SUV" komplett widersinnig ist.

    Es würde weitaus mehr Sinn machen, nicht anhand der Fahrzeuggröße, sondern anhand der Parameter zu bewerten, die Aussage darüber geben, ob ein Fahrzeug im Vergleich zu anderen besser, oder schlechter ist. Und das sind - mehr oder minder - einzig Gewicht, windaktive Fläche und cw-Wert.

    Aber moment mal: Eigentlich machen wir das doch schon?! Nennt sich CO2-abhängige KFZ-Steuer. Denn je größer, je schwerer, oder je stromlinienunförmiger ein Fahrzeug ist, umso mehr verbraucht es, umso mehr CO2 stößt es aus. Vollkommen unabhängig vom Kraftstoff gilt das. Auch für Stromer, solange die einen fossilen Anteil im Mix beziehen.

    Aber vielleicht ist das auch das Problem. Ein rationale Begründung gibt es nicht. Ein Jürgen Resch tut sich in seinen regelmäßigen Bettel-Emails natürlich viel viel leichter, wenn er auf das Feindbild SUV einprügeln kann. Und Schubladen waren schon immer etwas, das dem Menschen liebstes Kind ist.

    Aber die Realität sieht nunmal anders aus. Es gibt keine Grenzen. Es ist ein fließender, stetiger Vorgang: Größer = schlechter, auch wenn der Besitzer genau umgekehrt denkt. Aus irgendeinem verqueren Statusgedanken heraus.

    Vllt. sollte man aber, um das System "Parkgebühren" zu vereinfachen, einfach die Projektionsfläche von Oben heranziehen. Ein 2 m² Auto, das 3m hoch ist, verbraucht weniger Stellfläche, als ein Fahrzeug, das 6m² groß ist, aber nur 1,50m hoch ist. Und darum geht es doch; um zu viele Autos auf zu geringer Fläche. Aber da würde der Kampfbegriff "SUV" keinen Platz mehr finden. Also bleiben wir doch lieber dabei, alles, mit S, U und V schlecht zu finden. Und führen eine Gewichts-Krücke als Maßstab ein.

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich eine absolute Aussage treffe, dann ist das ebenfalls eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich etwas mit Quellen belege, ist es entsprechend gekennzeichnet und damit keine Meinung, sondern eine Schlussfolgerung oder Tatsachendarstellung. Gut, dass wir das jetzt abschließend geklärt haben. Springen wird Golem.de trotzdem weiterhin.

  2. Re: Fahrzeugklassenunterteilung eigentlich hinfällig

    Autor: Oktavian 21.09.21 - 14:43

    > Heutzutage verschwimmt diese Grenze eigentlich komplett. Es macht kaum mehr
    > einen Sinn, warum das im Fahrzeugschein steht, was drinnen steht. Es steht
    > das drinne, was sich gut verkauft. Und wenn das, was inzwischen ein
    > hochgebauter Kleinwagen ist, SUV genannt wird (Opel Mokka) und damit
    > eigentlich vollkommen widersinnig auf die gleiche Stufe gestellt wird, wie
    > ein Schlachtschiff (BMW X7), aber gleichzeitig ein überdimensionales Auto,
    > wie der BMW 3 GT eine Kombilimousine ist, dann zeigt das nur, dass die
    > Bezeichnung "SUV" komplett widersinnig ist.

    Das hat ja nun auch der Stadtrat erkannt und erhebt die Abgaben nach Gewicht in zwei Klassen. Ist auch sinnlos, aber nicht ganz so sinnlos wie nach irgendwelchen Fahrzeugklassen.

    > > Es würde weitaus mehr Sinn machen, nicht anhand der Fahrzeuggröße, sondern
    > anhand der Parameter zu bewerten, die Aussage darüber geben, ob ein
    > Fahrzeug im Vergleich zu anderen besser, oder schlechter ist. Und das sind
    > - mehr oder minder - einzig Gewicht, windaktive Fläche und cw-Wert.

    Welche Bedeutung hat das bei einem stehenden Auto? Nur darum geht es. Die Ressource, die es zu verteilen gilt, ist Parkplatz. Abgaben müssen halt in einem logischen Verhältnis zu der Ressource stehen, auf die sie angewandt werden. Meine Abwasserabgabe bezahlt ich ja auch danach, wieviel Abwasser ich zur Klärung abgegeben habe und nicht, welche Farbe das Dach meinen Hauses hat.

    > Aber vielleicht ist das auch das Problem. Ein rationale Begründung gibt es
    > nicht.

    Richtig. Zweck der Abgabe ist es, Geld in den Haushalt zu bringen. Nicht mehr, nicht weniger.

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