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Der E-Up könnte ähnlich erfolgreich sein

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  1. Der E-Up könnte ähnlich erfolgreich sein

    Autor: Stefan Grotz 22.09.21 - 11:02

    Der Hongguang Mini EV zeigt wie viel Erfolg man mit günstigen Elektroautos haben kann. Deswegen verstehe ich nicht, warum ausgerechnet die günstigen Drillinge (E-Up, Citigo e iV & Mii electric) in dem Jahr, an dem sie alle Verkaufsrekorde gebrochen haben, aus dem Sortiment genommen wurden. Sie könnten problemlos dank der höheren Kaufkraft in Europa so erfolgreich werden wie der Hongguang.

    Ich weiß, dass die Hersteller kaum Gewinne mit ihnen machen, aber selbst wenn diese Wagen ein paar tausend Euro teuer würden, wäre das dank der Förderung nach wie vor ein extrem atraktives Angebot. Der E-UP ist seit Monaten nicht mehr bestellbar und war trotzdem lange auf Platz 1 der verkauften Elektroautos, weil die Warteliste noch abgearbeitet wird.

    Ich hoffe wirklich, dass die Drillinge 2022 noch mal auf dem Markt kommen. Klar ist die ID-Plattform toll, aber es wird bis mindestens 2023 nichts in der Preisklasse auf Basis der Plattform geben und für viele Menschen genügen solche einfache Autos ohne Touchscreen im Alltag vollkommen.

    Alternativ kann natürlich auch der Hongguang Mini EV in Europa auf dem Markt kommen (es gibt schon erste Importeure). Aber das wäre wahrscheinlich dann doch eine Nummer zu viel gespart im Innenraum für die meisten Kunden.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.09.21 11:03 durch Stefan Grotz.

  2. Re: Der E-Up könnte ähnlich erfolgreich sein

    Autor: Klausens 22.09.21 - 11:04

    > Deswegen verstehe ich nicht, warum ausgerechnet die günstigen Drillinge (E-Up, Citigo e iV & Mii electric) in dem Jahr, an dem sie alle Verkaufsrekorde gebrochen haben, aus dem Sortiment genommen wurden.

    Ich könnte mir vorstellen, dass VW damit kräftig draufbezahlt hat. Vielleicht waren sie aber dennoch die günstigste Alternative, um den CO2-Strafen zu entkommen bis ID3 und Co. fertig waren.

  3. Re: Der E-Up könnte ähnlich erfolgreich sein

    Autor: rizla 22.09.21 - 11:13

    Die Produktion hat sich einfach nicht gelohnt. Ob man nun VW glauben muss, dass sie mit dem Auto Miese gemacht haben, sei mal dahin gestellt, aber ein wichtiger Grund für den Absatz der Fahrzeuge ist, dass diese für die EU als Null-Emission-fahrzeuge in die Quote zählen. Die Produktion der Drillinge war wohl recht aufwendig für einen Kleinstwagen.

    Bei e-Up ließ sich da mit einer relativ kleinen Batterie ein Fahrzeug absetzen, um die Emissionsziele zu erreichen. Jetzt ist aber die Nachfrage und die Produktion soweit, auch größere Fahrzeuge zu produzieren und die Produktion beim MEB wurde vereinfacht. Deswegen braucht Volkswagen im Moment einfach keinen E-Kleinstwagen verkaufen, um die Emissionsziele zu erreichen und können mit den gekauften Batterien Gewinne erwirtschaften. Wenn die Minderungsziele weiter stärker anziehen, Batterien weiter günstiger geworden sind und die Integration von Kleinstwagen in die Produktion fertig ist, dann ändert sich das wieder.

  4. Re: Der E-Up könnte ähnlich erfolgreich sein

    Autor: haschmich 22.09.21 - 11:42

    Der e-Up kommt nicht wieder. Wahrscheinlich nicht einmal ein Nachfolger. VW bastelt an der Plattform MEB small und hat vor ein paar Wochen eine Studie vorgestellt, das Showcar ID. Life. Sogar mit Preisnennung, 20000 EUR. Aber erst 2025, als ID.1. Aber das ist kein Nachfolger, das Ding ist Dank MEB small sage und schreibe 1,85m breit, breiter wie ein ID.3, mit Aussenspiegel über zwei Meter.

    Klein ist anders. VW hat sich davon verabschiedet, warum auch immer. Andere werden sich das nicht entgehen lassen. Vermutlich chinesischer Entwicklung und Produktion.

  5. Re: Der E-Up könnte ähnlich erfolgreich sein

    Autor: ChMu 22.09.21 - 11:55

    Stefan Grotz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Hongguang Mini EV zeigt wie viel Erfolg man mit günstigen Elektroautos
    > haben kann. Deswegen verstehe ich nicht, warum ausgerechnet die günstigen
    > Drillinge (E-Up, Citigo e iV & Mii electric) in dem Jahr, an dem sie alle
    > Verkaufsrekorde gebrochen haben, aus dem Sortiment genommen wurden. Sie
    > könnten problemlos dank der höheren Kaufkraft in Europa so erfolgreich
    > werden wie der Hongguang.op

    Der up! and friends wird nie wieder kommen. Der wurde primaer fuer die VW eigenen Verleih Flotten gebaut und am Anfang mit knapp 30000 Euro und mini Batterie so bepreisst, das private Kaeufer gar nicht erst darueber nachdachten, das zu kaufen.
    Dann haben sie den Preis gesenkt auf "nur" das doppelte der Verbrenner Version und konnten nun einige Bestellungen einfahren. Obwohl ein tolles Auto, immer noch viel zu teuer und null "haben wollen" Effect der diesen Preis rechtfertigen wuerde.
    Inzwischen vom Dacia Spring in jeder Beziehung ueberholt und der soll scheinbar tatsaechlich irgendwann lieferbar sein. Beim hiesigen Haendler wird tatsaechlich Ende 2021 gesagt.
    >
    VW baut e-Autos nicht fuer Kunden, die sind komplett sekundaer, es geht nur um einzusparende CO2 Kosten. "Richtig" los geht es erst 2020. Ach nein, 2023 bezw 2025, ganz bestimmt 2030.

  6. Re: Der E-Up könnte ähnlich erfolgreich sein

    Autor: Steff87 22.09.21 - 12:49

    Vollkommener Quatsch. Der e-Up ist gerade in Österreich wieder mit Kontingenten zur Bestellung freigegeben worden und auch in DE gibt es von VW keine offizielle Aussage darüber, dass die Produktion eingestellt wurde.

    Auch wurde der Preis nicht auf die Hälfte des Verbrenners reduziert. Es waren exakt 5000 Euro die VW mit dem Preis nach unten gegangen ist. Auch die Akkuzellen wurden erneuert und die Batterie neu konstruiert. Seit dem Modelljahr 2020 ( spätes 2019) werden im UP Zellen aus der gleichen Produktfamilie wie beim E-Tron verbaut. Die Bruttokapazität stieg so auf 36,x KWH. Die Reichweite hat sich quasi verdoppelt.

    Wir haben eines dieser Fahrzeuge gekauft. Bis auf die 4 Schlüssel (50 Euro Aufpreis), haben wir überall ein Kreuz gesetzt gehabt. Style mit 16er Felgen, alle drei Pakete dabei, Garantieverlängerung, Winterräder, Rückfahrkamera, CCS. Was es halt alles gab. Mit individuellen Rabatten und 3000 Euro Inzahlungnahme von unserem alten Zweitwagen (Polo), haben wir abzüglich aller Förderungen für ein knapp 27000 Euro teures Fahrzeug nur etwas über 10000 Euro bezahlt.

    Im Winter schrumpft dabei die Reichweiter klar auf ca. 150-180km. Im Sommer bzw. bei Temperaturen ab 16-17 Grad, liegen wir aber gut und gerne realistisch bei 240-270km pro Ladung. Das halte ich für einen kleinen Cityhopper als Zweitwagen für mehr als ausreichend.

    Ein Produktionsende wird von VW bisher dementiert. Die länderspezifischen Rückstände müssen erst abgearbeitet werden.

  7. Re: Der E-Up könnte ähnlich erfolgreich sein

    Autor: Klausens 22.09.21 - 12:55

    "Diese Frage hat Nextmove bei Volkswagen vor Ort gestellt und die klare Ansage bekommen, dass der VW e-up endgültig Geschichte ist. Die Bestellungen werden natürlich noch abgearbeitet und manche Händler haben Modelle, aber Volkswagen hat derzeit nicht vor, dass der VW e-up ein weiteres Mal verkauft wird."

  8. Re: Der E-Up könnte ähnlich erfolgreich sein

    Autor: Dino13 22.09.21 - 13:01

    haschmich schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der e-Up kommt nicht wieder. Wahrscheinlich nicht einmal ein Nachfolger. VW
    > bastelt an der Plattform MEB small und hat vor ein paar Wochen eine Studie
    > vorgestellt, das Showcar ID. Life. Sogar mit Preisnennung, 20000 EUR. Aber
    > erst 2025, als ID.1. Aber das ist kein Nachfolger, das Ding ist Dank MEB
    > small sage und schreibe 1,85m breit, breiter wie ein ID.3, mit
    > Aussenspiegel über zwei Meter.
    >
    > Klein ist anders. VW hat sich davon verabschiedet, warum auch immer. Andere
    > werden sich das nicht entgehen lassen. Vermutlich chinesischer Entwicklung
    > und Produktion.

    Na ja, eine Designstudie ist eine Designstudie ist eine Designstudie. Aber sehe nicht das Problem in der Breite, ganz im Gegenteil es steigert den Sitzkomfort und ermöglicht IMHO dadurch mehr Menschen anzusprechen.

  9. Re: Der E-Up könnte ähnlich erfolgreich sein

    Autor: Steff87 22.09.21 - 15:59

    Und von wann ist diese Aussage? Auf schriftliche Nachfrage wurde dies dementiert und Volkswagen AT hat bereits mit der erneuten Verfügbarkeit seit Juli 2021 fleißig geworben.

  10. Re: Der E-Up könnte ähnlich erfolgreich sein

    Autor: haschmich 22.09.21 - 16:42

    Dino13 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Na ja, eine Designstudie ist eine Designstudie ist eine Designstudie. Aber
    > sehe nicht das Problem in der Breite, ganz im Gegenteil es steigert den
    > Sitzkomfort und ermöglicht IMHO dadurch mehr Menschen anzusprechen.

    Leider falsch, das Design obendrauf ist sowieso irrelevant, aber die Plattform MEB small mit ihren Maßen drunter bestimmt durchaus, wohin die Reise bei den Abmessungen geht. Und das zeigt: VW bekommt nichts kleines mehr ins Programm.

    Es geht auch nicht um die Frage, ob ein breiter Hintern lieber ein breites Auto fährt. Mag ja sein. 2,5m breiter und 6m lang wäre dann sicher noch bequemer. Es gibt massenhaft dicke Karren, wir ersaufen doch sowieso in einer Dickschiff-Flut. Es ging aber um kleine Autos, wie der up eins ist. Das ist ein Marktsegment. Nicht jeder will nun mal fette Abmessungen.

    Übrigens fahren wir als Familie einen Fiat Panda. Einziges Auto. Geiles Fahrzeug, macht Spass. 3,70m lang, 1,67m breit. Der wutscht überall durch. Ist auch bequem und für die wenigen Gelegenheiten, wo wir Langstreckenkomfort wollen, nehmen wir einen Mietwagen. Gibts mal wirklich grösseres zu transportieren, hänge ich einen Anhänger an, das geht sogar beim Panda. Ich will keinen grösseren Blechhaufen, eagl wie er angetrieben ist und der ganze behauptete Pseudokomfort kann mir gestohlen bleiben, dafür zahle ich keinen Cent und geben keinen Zentimeter Platz. Und ich glaube nicht, dass ich der einzige Käufer mit solchen Wünschen bin. Das Marktsegment hat sich auch die letzten Jahre sehr gut verkauft.

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