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so kann man Innovation killen

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  1. so kann man Innovation killen

    Autor: MartinVerges 23.09.21 - 07:39

    Wenn man in 10 Jahren dann nur noch den alten Krempel USB-C verbauen darf und deswegen auch nichts neues und besseres entwickelt hat uns das sicherlich viel geholfen.

    Pauschale Verbote sind für mich der größte Feind von Innovation! Ich hätte gerne den Standard, aber bitte zeitlich begrenzt z.B. von 2022-2025 dürfen nur Geräte mit USB-C verkauft werden. Wer danach den Standard wechseln will, hat sicher extrem gute Gründe dafür und sollte das auch dürfen.

  2. Re: so kann man Innovation killen

    Autor: Sterling-Archer 23.09.21 - 07:43

    Dann macht man den neuen Stecker eben kompatibel zu USB c.

    Von der Form her wird es wohl kaum etwas besseres mehr geben.

  3. Re: so kann man Innovation killen

    Autor: sigma2 23.09.21 - 07:54

    Wow, deine Glaskugel möchte ich haben.

  4. Re: so kann man Innovation killen

    Autor: Dhakra 23.09.21 - 07:56

    Was hat das Eine denn mit dem Anderen zu tun? Nur weil was vorgeschrieben ist, darf man ja trotzdem weiterhin experimentieren und forschen. Wer einen deutlich Mehrwert konzipiert hat, wird auch nicht daran gehindert das zu kommunizieren. Natürlich wird es schwieriger werden ein komplett anderes Design, was nicht kompatibel ist in den Markt zu drücken, aber wenn es dafür Gründe gibt, ist es vllt. der nächste neue Standard. Ist ja nicht so, dass das nun unantastbar für 30 Jahre festgeschrieben ist.

    Nur weil einer Verordnung gemacht wird, ist die nicht bis 2999 gültig. Verstehe da das "Miesmachen" immer nicht. Der Vorteil eines einheitlichen Standards für Tablets/Handys und ggf. sogar Notebooks ist definitiv kein negativer Aspekt für den Endverbraucher. Bis zu 100 Watt sollte für den Großteil der Geräte ausreichen, sogar für die ein oder andere Konsole.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.09.21 07:57 durch Dhakra.

  5. Deutschland würde innovativer

    Autor: M.P. 23.09.21 - 08:13

    Wenn die Netzsteckdosen im Bereich jedes deutschen Verteil - Netzbetreibers anders aussähen?

    Die Smartphone-Hersteller gehen immer mehr dazu über, weder Ladekabel, noch Netzteil mitzuliefern, da sollte man schon auf standardisierte Stecker setzen....

  6. Re: so kann man Innovation killen

    Autor: sigma2 23.09.21 - 08:22

    Wenn man sieht, wie lang die EU gebraucht hat, USB-C vorzuschreiben, dann kann ich deinen Optimismus bezüglich der Änderung von EU-Verordnungen nicht nachvollziehen.

  7. Re: so kann man Innovation killen

    Autor: Wechselgänger 23.09.21 - 08:26

    sigma2 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man sieht, wie lang die EU gebraucht hat, USB-C vorzuschreiben, dann
    > kann ich deinen Optimismus bezüglich der Änderung von EU-Verordnungen nicht
    > nachvollziehen.

    Die Industrie hatte mit einer Selbstverpflichtung versucht, ein entsprechendes Gesetzt zu verhindern. Und die EU hat der Industrie 10 Jahre Zeit gegeben, das selber zu regeln.
    Hätte die Industrie (und damit meine ich vor allem Apple, die ja der größte Roadblock sind) sich bewegt, wäre kein eingreifen der EU notwendig gewesen.

  8. Re: so kann man Innovation killen

    Autor: franzropen 23.09.21 - 08:27

    Die Innovation sollte am Gerät erfolgen, nicht am Stecker oder mangelte es etwa an Innovation weil alle Geräte an einer Schuko-Steckdose angeschlossen werden können?

  9. Re: so kann man Innovation killen

    Autor: EWCH 23.09.21 - 08:28

    > Pauschale Verbote sind für mich der größte Feind von Innovation!

    Da ist was dran, aber es wird ja nur ein Anschluss zum Laden vorgeschrieben.
    Das Smartphone kann darueber hinaus weitere Schnittstellen bieten.

  10. Re: so kann man Innovation killen

    Autor: OnlyXeno 23.09.21 - 08:29

    Dhakra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was hat das Eine denn mit dem Anderen zu tun? Nur weil was vorgeschrieben
    > ist, darf man ja trotzdem weiterhin experimentieren und forschen. Wer einen
    > deutlich Mehrwert konzipiert hat, wird auch nicht daran gehindert das zu
    > kommunizieren. Natürlich wird es schwieriger werden ein komplett anderes
    > Design, was nicht kompatibel ist in den Markt zu drücken, aber wenn es
    > dafür Gründe gibt, ist es vllt. der nächste neue Standard. Ist ja nicht so,
    > dass das nun unantastbar für 30 Jahre festgeschrieben ist.
    >
    > Nur weil einer Verordnung gemacht wird, ist die nicht bis 2999 gültig.
    > Verstehe da das "Miesmachen" immer nicht. Der Vorteil eines einheitlichen
    > Standards für Tablets/Handys und ggf. sogar Notebooks ist definitiv kein
    > negativer Aspekt für den Endverbraucher. Bis zu 100 Watt sollte für den
    > Großteil der Geräte ausreichen, sogar für die ein oder andere Konsole.

    und warum sollten Hersteller neue Standards entwickeln? Das kostet viel Zeit und Geld... Bisher machen sie es um einen Wettbewerbs Vorteil zu haben. Appels Anschluss ist zum Beispiel ultra flach, was dünnere Geräte ermöglicht.... Das ist nicht immer ein Vorteil, aber etwas das den Hersteller von anderen abhebt. Wenn ein Gesetzlicher Standard auf USB C eingeführt wird, fällt sowas komplett weg. Denn wenn ein Hersteller sagt "ich habe eine bessere Lösung" kann er sie A nicht auf den Markt bringen oder B wird sie neuer Standard. Also hat im besten fall der Hersteller Entwicklung bezahlt und alle Profitieren...
    Wieso sollte das irgend jemand machen?

    Wie immer ist diese Forderung nicht bis zum ende durchdacht... 99% aller alt Geräte haben micro USB und quasi alle neueren USB-C bis auf Apple machen da eigentlich auch alle Hersteller mit, weil es im eigenen Interesse ist. Es ist einfach unnötig so etwas vorzuschreiben wenn es sowieso schon der Großteil des Marktes macht. Ich als Verbraucher würde auch keine Geräte mit Sonderanschluss kaufen.... Handy könnte ich nicht bei Freunden aufladen, Kabel gehen Kaputt und müssten teuer ersetzt werde... Von so etwas hat der Verbraucher keine Vorteile

  11. Re: so kann man Innovation killen

    Autor: Dino13 23.09.21 - 08:32

    MartinVerges schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man in 10 Jahren dann nur noch den alten Krempel USB-C verbauen darf
    > und deswegen auch nichts neues und besseres entwickelt hat uns das
    > sicherlich viel geholfen.
    >
    > Pauschale Verbote sind für mich der größte Feind von Innovation! Ich hätte
    > gerne den Standard, aber bitte zeitlich begrenzt z.B. von 2022-2025 dürfen
    > nur Geräte mit USB-C verkauft werden. Wer danach den Standard wechseln
    > will, hat sicher extrem gute Gründe dafür und sollte das auch dürfen.

    Ach was waren es für Innovationszeiten als man Berge an Kabeln gesammelt hat, weil jeder Hersteller gemeint hat er muss seinen eigenen Stecker rausbringen.

    Ich sehe das eher positiv, die Innovationsstränge werden in die richtige Richtung gebündelt.
    Es gibt zwei Hauptkriterien bei denen ich gerade beim USB-C kein Problem sehe, kann es genügend Strom und auch genügend Daten über das Kabel übertragen. Die Antwort ist eindeutig ja USB 4 kann das.

  12. Re: so kann man Innovation killen

    Autor: Dino13 23.09.21 - 08:37

    OnlyXeno schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dhakra schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Was hat das Eine denn mit dem Anderen zu tun? Nur weil was
    > vorgeschrieben
    > > ist, darf man ja trotzdem weiterhin experimentieren und forschen. Wer
    > einen
    > > deutlich Mehrwert konzipiert hat, wird auch nicht daran gehindert das zu
    > > kommunizieren. Natürlich wird es schwieriger werden ein komplett anderes
    > > Design, was nicht kompatibel ist in den Markt zu drücken, aber wenn es
    > > dafür Gründe gibt, ist es vllt. der nächste neue Standard. Ist ja nicht
    > so,
    > > dass das nun unantastbar für 30 Jahre festgeschrieben ist.
    > >
    > > Nur weil einer Verordnung gemacht wird, ist die nicht bis 2999 gültig.
    > > Verstehe da das "Miesmachen" immer nicht. Der Vorteil eines
    > einheitlichen
    > > Standards für Tablets/Handys und ggf. sogar Notebooks ist definitiv kein
    > > negativer Aspekt für den Endverbraucher. Bis zu 100 Watt sollte für den
    > > Großteil der Geräte ausreichen, sogar für die ein oder andere Konsole.
    >
    > und warum sollten Hersteller neue Standards entwickeln? Das kostet viel
    > Zeit und Geld... Bisher machen sie es um einen Wettbewerbs Vorteil zu
    > haben. Appels Anschluss ist zum Beispiel ultra flach, was dünnere Geräte
    > ermöglicht.... Das ist nicht immer ein Vorteil, aber etwas das den
    > Hersteller von anderen abhebt. Wenn ein Gesetzlicher Standard auf USB C
    > eingeführt wird, fällt sowas komplett weg. Denn wenn ein Hersteller sagt
    > "ich habe eine bessere Lösung" kann er sie A nicht auf den Markt bringen
    > oder B wird sie neuer Standard. Also hat im besten fall der Hersteller
    > Entwicklung bezahlt und alle Profitieren...
    > Wieso sollte das irgend jemand machen?
    >
    > Wie immer ist diese Forderung nicht bis zum ende durchdacht... 99% aller
    > alt Geräte haben micro USB und quasi alle neueren USB-C bis auf Apple
    > machen da eigentlich auch alle Hersteller mit, weil es im eigenen Interesse
    > ist. Es ist einfach unnötig so etwas vorzuschreiben wenn es sowieso schon
    > der Großteil des Marktes macht. Ich als Verbraucher würde auch keine Geräte
    > mit Sonderanschluss kaufen.... Handy könnte ich nicht bei Freunden
    > aufladen, Kabel gehen Kaputt und müssten teuer ersetzt werde... Von so
    > etwas hat der Verbraucher keine Vorteile

    Der Lightning Port ist 6,7 mm und der USB-C Port 8,4 mm groß, so viel kleiner kann das Gerät gar nicht werden. Zumal es keine praktikable Anwendung bis jetzt gegeben hat, die zeigen könnte, dass diese 1,7mm so einen Unterschied ausmachen.

    Leider stimmt das eben nicht das quasi alle neuen Geräte einen USB-C-Anschluss haben und hier geht es ja nicht nur um Smartphones, sondern um Elektronik im weiteren Sinn.

  13. Im Gegenteil

    Autor: demon driver 23.09.21 - 08:42

    MartinVerges schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man in 10 Jahren dann nur noch den alten Krempel USB-C verbauen darf
    > und deswegen auch nichts neues und besseres entwickelt hat uns das
    > sicherlich viel geholfen

    Ja, hat es. "Innovation" ist ein Wort fürs Bullshitbingo, sonst nichts, und die Mär, dass Regeln "Innovation" be- oder gar verhindern, nur die traditionelle Propaganda der Wirtschaftslobbys. Vereinheitlichung von Ladeanschlüssen behindert gar nichts außer dem mutwilligen Herstellen von Inkompatibilität zu Profitzwecken. Nichts hindert die Industrie, sich zusammenzusetzen und kooperativ an Verbesserungen unter Berücksichtigung gesetzlicher Regeln zu arbeiten, und durch den befruchtenden gegenseitigen Austausch noch "innovativer" zu werden als zuvor. Sie können sich im Bereich der geregelten Komponenten bloß nicht mehr ohne Weiteres Vorteile auf Kosten der Konkurrenz verschaffen.

  14. Re: so kann man Innovation killen

    Autor: spyro2000 23.09.21 - 08:46

    MartinVerges schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man in 10 Jahren dann nur noch den alten Krempel USB-C verbauen darf
    > und deswegen auch nichts neues und besseres entwickelt hat uns das
    > sicherlich viel geholfen.

    Das ist es mir wert.

    > Pauschale Verbote sind für mich der größte Feind von Innovation!

    Feste Standards sind dem eher zuträglich.

    > Ich hätte
    > gerne den Standard, aber bitte zeitlich begrenzt z.B. von 2022-2025 dürfen
    > nur Geräte mit USB-C verkauft werden. Wer danach den Standard wechseln
    > will, hat sicher extrem gute Gründe dafür und sollte das auch dürfen.

    Ein "Standard" für Netzteile, der alle 3 Jahre wechselt, ist keiner.

  15. Re: so kann man Innovation killen

    Autor: xSureface 23.09.21 - 08:49

    Es gibt auch noch neuere Smartphones mit Micro USB. Es ist nicht alleinig Apple. Du zählst nur die großen Hersteller auf, die dir so in den Sinn kommen.

  16. Re: so kann man Innovation killen

    Autor: googie 23.09.21 - 08:50

    Am Beispiel Blue-ray kann man doch aufzeigen, dass es nicht stimmt, was du in den Raum stellst. Irgendwann wird der Tag kommen, dann reicht USB-C nicht mehr und einer oder mehrere parallel werden etwas neues entwickeln und eines davon wird dann der neue Standard.

  17. Re: so kann man Innovation killen

    Autor: hibiscus.coffee 23.09.21 - 09:02

    Hab jetzt alle Kommentare gelesen. Kann mir jetzt bitte jemand erklären wo genau das Problem eines einheitlichen Ladestandards liegt?

  18. Re: so kann man Innovation killen

    Autor: Gunslinger Gary 23.09.21 - 09:04

    Mit so einer Vorgabe wird keine Innovation gekillt.

    Das hier ist besser als Kraut und Rüben Wucherung, weil jeder seine eigene Suppe kocht.

    Verifizierter Top 500 Poster!

    Signatur von quineloe geklaut!

  19. Re: so kann man Innovation killen

    Autor: unbuntu 23.09.21 - 09:04

    DaS vErHiNdErT iNnOvAtIoNeN!!!

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  20. Re: so kann man Innovation killen

    Autor: Der Kewle 23.09.21 - 09:06

    Wechselgänger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sigma2 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn man sieht, wie lang die EU gebraucht hat, USB-C vorzuschreiben,
    > dann
    > > kann ich deinen Optimismus bezüglich der Änderung von EU-Verordnungen
    > nicht
    > > nachvollziehen.
    >
    > Die Industrie hatte mit einer Selbstverpflichtung versucht, ein
    > entsprechendes Gesetzt zu verhindern. Und die EU hat der Industrie 10 Jahre
    > Zeit gegeben, das selber zu regeln.
    > Hätte die Industrie (und damit meine ich vor allem Apple, die ja der größte
    > Roadblock sind) sich bewegt, wäre kein eingreifen der EU notwendig gewesen.

    Apple war hier überhaupt nicht der Blocker. Apple wollte einen neuen Standard und nahezu alle anderen Hersteller sind nicht aus dem Quark gekommen. Daraufhin hat Apple doch erst Lightning entwickelt. Für alle anderen Smartphone Hersteller war Micro-USB ja fein.

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