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Man stelle sich mal vor

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  1. Man stelle sich mal vor

    Autor: WhiteWisp 23.09.21 - 10:56

    der ganze Aufwand müsste nicht mehr betrieben werden, weil der/die Staat/en alles kontrolliert abgibt/abgeben. Wie viel Steuergeld und Zeit man sparen und für andere Verfahren nutzen könnte. Für Einbrüche, Sexualdelikte undso, also wichtige Dinge.

  2. Re: Man stelle sich mal vor

    Autor: skyandsand 23.09.21 - 12:21

    Aber Cannabis ist doch kein Brokkoli!

  3. Re: Man stelle sich mal vor

    Autor: Garius 23.09.21 - 12:21

    Alles?

  4. Re: Man stelle sich mal vor

    Autor: Kleba 23.09.21 - 12:48

    Jep, alles - oder zumindest die relevanten "Grund-Substanzen" (Cannabis, LSD, Kokain, Opium, etc.). Vieles was später auf die Listen gekommen ist, waren ja eher "Ausweichprodukte" weil es damit zeitweise Schlupflöcher gab.
    Wer es konsumieren möchte, findet eh Mittel und Wege. Und der Konsum ist ja i.d.R. für den Konsumenten ein "Verbrechen ohne Opfer" (abgesehen von seiner eigenen Gesundheit).
    Alternativ konsequent auch Tabak und Alkohol verbieten - ansonsten kann man das nur als Doppelmoral einordnen.

  5. Re: Man stelle sich mal vor

    Autor: neodeo 23.09.21 - 14:13

    Ich bin auf deiner Seite. Allein die Steuergelder, junge junge... + noch keine Drogendealer mehr bzw. deutlich weniger.

    Aber solange man selbst von nicht betroffen ist, wird die Antwort der Richter immer "Nö, wegen ist so" lauten.

  6. Re: Man stelle sich mal vor

    Autor: WhiteWisp 23.09.21 - 14:56

    Ja, alles. Wer konsumieren will der macht das auch trotz Verbot. Da könnte der Staat auch mal seiner Schutzfunktion gerecht werden und die reinen Substanzen besteuert und mit Altersgrenze abgeben. Das Geld daraus dann in richtige Aufklärung in Schulen und Hilfe für Süchtige stecken. Dann spart man noch einen Haufen Steuergeld durch die wegfallende Verfolgung von Konsumenten und Dealern, Gerichte und Polizei haben mehr Kapazitäten für richtige Verbrechen und der gigantische Schwarzmarkt kollabiert. Es würde vielen Menschen wieder wesentlich besser gehen.
    Der Krieg gegen Drogen ist verloren und gehört beendet.

  7. Re: Man stelle sich mal vor

    Autor: scrumdideldu 23.09.21 - 14:57

    Das Potential für Cannabis wären alleine etwa Steuereinnahmen von mehr als 1 Mrd. Euro.

    Dazu noch das was für die Mitarbeiter in Anbau, Ernte, Verarbeitung, Verpackung, ... an Lohnsteuer und auch Sozialabgaben anfällt.

    "alles" freizugeben finde ich keine sinnvolle Forderung. Klar macht Alkohol und Nikotin auch abhängig aber um nur mal eines von Deiner Liste zu nennen: Opium? Das ist ja noch mal ne ganz andere Hausnummer!

  8. Re: Man stelle sich mal vor

    Autor: Valanx 23.09.21 - 15:23

    Ja aber wer würde es nehmen?

    Der der es sich einbildet bekommt es sowieso...

  9. Re: Man stelle sich mal vor

    Autor: WhiteWisp 23.09.21 - 15:31

    Wieso ist Cannabis für dich in Ordnung aber Opium nicht? Wieso und nach welchen Grundsätzen differenzierst du? Abhänigkeitspotenzial, Schäden am Körper, oder doch was anderes?

  10. Re: Man stelle sich mal vor

    Autor: skyandsand 23.09.21 - 16:48

    Obwohl ich auch für die Legalisierung der genannten Drogen bin, halte ich "Steuereinnahmen" für ein äußerst schwaches Argument und sollte imho in der Diskussion nicht genannt werden. Es ist nichts weiter als eine positive Begleiterscheinung.

    Im Vordergrund der Diskussion sollte doch immer die Gesundheit der Menschen stehen. Und hier lautet die Frage, ob sich die Gesamtsituation nach einer Legalisierung verbessert oder verschlechtert.

    Auch sollte man verstehen, dass jeder der konsumieren möchte, dies auch tut, ganz unabhängig davon, ob die Droge legal oder illegal ist. Es gibt keine Studie die besagt, dass nach einer Legalisierung die Anzahl der Konsumenten steigt (ausgenommen ein kurzfristiger Anstieg im Falle von Cannabis).

    Menschen mit Drogenproblem sollten als das verstanden werden was sie sind, nämlich nicht kriminell, sondern krank. Und kranken Menschen muss man mit einer Therapie helfen.

  11. Re: Man stelle sich mal vor

    Autor: Garius 23.09.21 - 17:15

    +1
    Stigmatisierung ist immer noch auf dem zweiten Platz der Gründe, warum man sich keine Hilfe holt.l

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