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Vorteile von Fedora?

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  1. Vorteile von Fedora?

    Autor: Grizu 04.12.06 - 15:17

    Hallo!

    Ich hoffe, ich kann das fragen, ohne einen Flamewar zu starten... :)

    Hat Fedora irgendwelche Stärken gegenüber Suse oder Ubuntu?
    Wird KDE bei Fedora auch gut gepflegt, oder ist es eher für Gnome ausgelegt?

  2. Re: Vorteile von Fedora?

    Autor: anyGnom 04.12.06 - 16:08

    aus meiner sicht/erfahrung (seit redhat linux 7.1, immer mit kde) - also IMHO:
    - so benutzerfreundlich wie suse, aber kein m$-klon. auch verwaltbar ohne die tools (fuer leute wie mich die die kommandozeile bevorzugen). weniger gebastel. naeher an den standards (LSB und so).
    - aktueller als ubuntu, sonst recht aehnlich.

    kde wird gut gepflegt, aber gnome is standard...merkt man als kde-user aber selten bis nie. (solange man die noetigen libs installiert hat. aiglx laeuft unter kde glaubs auch noch nicht, im gegensatz zu gnome...bzw ist nicht integriert).

    Grizu schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Hallo!
    >
    > Ich hoffe, ich kann das fragen, ohne einen
    > Flamewar zu starten... :)
    >
    > Hat Fedora irgendwelche Stärken gegenüber Suse
    > oder Ubuntu?
    > Wird KDE bei Fedora auch gut gepflegt, oder ist es
    > eher für Gnome ausgelegt?


  3. Re: Vorteile von Fedora?

    Autor: Grizu 04.12.06 - 17:53

    All zu viele Fedora Fans scheinen ja nicht anwesend zu sein :-)

    Aber danke für deine Meinung.

    Nur was die LSB angeht, möchte ich widersprechen:
    http://www.freestandards.org/en/Products
    Suse und Ubuntu sind demnach LSB-Zertifiziert. Red Hat Enterprise Linux Version 4 auch. Fedora nicht.

  4. Re: Vorteile von Fedora?

    Autor: BSDDaemon 04.12.06 - 20:49

    Grizu schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > All zu viele Fedora Fans scheinen ja nicht
    > anwesend zu sein :-)
    >
    > Aber danke für deine Meinung.
    >
    > Nur was die LSB angeht, möchte ich widersprechen:
    > www.freestandards.org
    > Suse und Ubuntu sind demnach LSB-Zertifiziert. Red
    > Hat Enterprise Linux Version 4 auch. Fedora nicht.

    Fedora und auch RedHat sind eher im amerikanischen Raum anzutreffen. So wie hier fast jede Linux Zeitung mit SuSE zugeplastert ist ist es dort mit RedHat/Fedora.

    Zu LSB... nur ein hint... siehst du da OpenSuSE oder das normale Ubuntu so zB. 6.10? Nur ein Tipp... ich denke du wirst selber drauf kommen.

    Fedora gehört zu den Distributionen die sich am stärksten an die LSB hält. Dazu braucht es keine Zertifikate.

    Zur Frage mit KDE... es wird wie seit je her etwas stiefmütterlich behandelt, hat aber dennoch einen sehr guten Support. Gnome ist das #1 System und wird es auch bleiben deswegen liegt der Focus nun einmal dort.

    Fedora hat den Vorteil dass es Enterprise und Businesslösungen der Community verfügbar macht. Das geht bei anderen zwar auch aber statt out-of-the-box dort eher mit viel Bastelarbeit.

    Ubuntu ist das SuSE auf Debianbasis... viel Wirbel aber kaum Kompetenzen. Einfache Distributionen die die meisten Wünsche normaler Anwender erfüllen. Fedora zielt da überwiegend auf eine andere Gruppe auch wenn es den normalen Anwender genügen würde.

    ----------------------------------------
    Suum cuique per me uti atque frui licet.
    ----------------------------------------
    Ein Betriebssystem ist immer nur so gut und sicher
    wie der Administrator der es verwaltet.

    Wie gut der Administrator jedoch seine Fähigkeiten
    ausspielen kann, legt das Betriebssystem fest.

  5. LSB

    Autor: Grizu 04.12.06 - 21:18

    BSDDaemon schrieb:

    > Zu LSB... nur ein hint... siehst du da OpenSuSE
    > oder das normale Ubuntu so zB. 6.10? Nur ein
    > Tipp... ich denke du wirst selber drauf kommen.

    Hmm... Also, ich sehe u.a.
    SUSE LINUX Enterprise 10: LSB 3.1
    SUSE Linux 10.1: LSB 3.0
    SUSE Linux 10.0: LSB 3.0
    Ubuntu 6.06: LSB 3.1

    (Wobei ich jetzt nicht weiß, wo genau der Unterschied zwischen LSB 3.0 u.3.1 ist)

  6. Re: LSB

    Autor: BSDDaemon 04.12.06 - 22:23

    Grizu schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Hmm... Also, ich sehe u.a.
    > SUSE LINUX Enterprise 10: LSB 3.1
    > SUSE Linux 10.1: LSB 3.0
    > SUSE Linux 10.0: LSB 3.0
    > Ubuntu 6.06: LSB 3.1

    Ubuntu 6.06 ist derzeit das einzige Ubuntu mit LTS ... und nur wer sowas hat investiert auch in ein solches Zertifikat da dieses _nicht_ kostenfrei ist. Für freie Projekte oder Projekte mit einem kurzen Zyklus lohnen die Kosten eines solchen Zertifikates einfach nicht.

    Deswegen ist Ubuntu in der normalen Version nicht vertreten, ist OpenSuSE nicht dabei und auch kein Fedora. Aber ich kann dir sagen, dass Fedora eine sehr gute Unterstützung der LSB hat.

    > (Wobei ich jetzt nicht weiß, wo genau der
    > Unterschied zwischen LSB 3.0 u.3.1 ist)

    Mit 3.1 der LSB wurde der Desktop ins Visir genommen.

    Mehr dazu hier: https://www.golem.de/0604/44936.html


    ----------------------------------------
    Suum cuique per me uti atque frui licet.
    ----------------------------------------
    Ein Betriebssystem ist immer nur so gut und sicher
    wie der Administrator der es verwaltet.

    Wie gut der Administrator jedoch seine Fähigkeiten
    ausspielen kann, legt das Betriebssystem fest.

  7. Re: LSB

    Autor: Grizu 04.12.06 - 22:30

    BSDDaemon schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Deswegen ist Ubuntu in der normalen Version nicht
    > vertreten, ist OpenSuSE nicht dabei und auch kein
    > Fedora.

    SUSE Linux IST OpenSuse. Die benennen sich nur gerne mal um :)
    Nicht zu verwechseln mit der Enterprise (SLES).

    > Aber ich kann dir sagen, dass Fedora eine
    > sehr gute Unterstützung der LSB hat.

    Gut zu hören.

  8. Re: LSB

    Autor: BSDDaemon 04.12.06 - 23:11

    Grizu schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > SUSE Linux IST OpenSuse. Die benennen sich nur
    > gerne mal um :)
    > Nicht zu verwechseln mit der Enterprise (SLES).

    Nein, es gibt SLES, das ist der Server... dazu gibt es den Enterprise-Desktop... SLED. SuSE Linux ist die Boxed Version die mit Handbuch und Support an Privatleute verkauft wird. OpenSuSE ist zwar die Basis all dessen hat aber nicht das Zertifikat.

    Fedora ist auch die Basis von RHEL dennoch muss der Zertifikat für jedes vollständigt Produkt erworben werden.

    Immer das selbe mit den Zertifikaten... SLES, SLED, SL sind zertifiziert aber dessen Codebasis OpenSuSE nicht.

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    Ein Betriebssystem ist immer nur so gut und sicher
    wie der Administrator der es verwaltet.

    Wie gut der Administrator jedoch seine Fähigkeiten
    ausspielen kann, legt das Betriebssystem fest.

  9. Re: LSB

    Autor: Grizu 04.12.06 - 23:19

    Na gut, gebe mich geschlagen. :)

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