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Kann Kritik nicht nachvollziehen

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  1. Kann Kritik nicht nachvollziehen

    Autor: keböb 24.09.21 - 14:29

    Ich habe die Serie damals irgendwie verpasst, obwohl ich vorher alle ST Serien gesehen habe. Erst nach 2010 irgendwann habe ich alles am Stück geschaut.

    Ich fand's sehr gut! Alle Staffeln toll, klar gab's Schwankungen aber in welcher Serie nicht.
    Wobei ich persönlich stets ein grosser Fan von abgeschlossenen Folgen (wie immer mit überspannendem Handlungsbogen durch die Staffel natürlich) war und bin. Aber auch nach der Änderung war's OK in Enterprise.

    Und ich fand die letzte Folge einen schönen Fanservice. Klar wäre es toller gewesen, sie wäre nicht abgesetzt worden. Aber besser als nichts.

    Kann die harschen Kritiken an verschiedenen Punkten daher überhaupt nicht verstehen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.09.21 14:33 durch keböb.

  2. Re: Kann Kritik nicht nachvollziehen

    Autor: BEnBArka 24.09.21 - 14:41

    Hardcore Trekkies halt. Gibt es keine Einzelfolgen schlecht, gibt es keine Story schlecht. Werden alle Charaktere weiterentwickelt schlecht, werden ein paar weiter entwickelt schlecht. Das einzig ware für einen Hardcore Trekkie ist die jeweilige Serie mit der er Angefangen hat Enterprise oder TNG, alles andere Müll.

    Dabei finde ich DS9 ab Staffel 3 um Welten besser als TNG, Youager war ab der 3. Staffel auch gut. Mir gefällt auch Discovery und Picard, aber ja ich weis ist alles nicht echtes Star Trek.....

  3. Re: Kann Kritik nicht nachvollziehen

    Autor: Bigfoo29 24.09.21 - 15:43

    Bei "Enterprise" ist mir T'Pol negativ aufgefallen. Hatte was von Unterwäsche-Model, das schauspielern sollte. Klar, in jeder Trek-Serie gabs explizit was fürs Auge. Die Techtelmechtel des Captains in TOS (oder die Uniformen), in TNG noch am ehesten durch Tasha Yar oder - wem das zusagte - auch Mrs. Councellor, in DS9 Kira Nerris und unsere Vorzeige-Borg läuft ja auch immer noch durchs Bild. Auch eben auch generell zeigte ENT sehr stark die Figurenpräferenz der damaligen, zum Glück ein wenig zu Ende gehenden, Zeit der Magermodels. Durfte in TNG noch ein körperlicher Durchschnitts-LaForge rumlaufen. Oder ein Mr. O'Brien, der es sogar auf/nach DS9 geschafft hat. In ENT ist bis auf den - außerirdischen - Doc alles fit und durchtrainiert. Da war man in den Jahren "davor" bzw. Jahrhunderten danach deutlich entspannter.

    Ansonsten ging das mit dem Beamen viel zu schnell. Hundert Jahre später gab es - gemäß der Kinofilme - ja noch Schwierigkeiten mit der Beam-Technik. ("Pille" ließ sich deswegen - a.f.a.i.k - nicht (gern) beamen).

    Beim Rest muss ich sagen, dass ich mit Staffel 1 und 2 recht zufrieden war, solange die Suliban nicht mitspielten. Spätestens mit Staffel 3 wird das klassische Roddenberry-Konzept aber komplett über den Haufen geworfen. Klar... wir informieren unseren Gegner erstmal, indem wir nur ein paar Millionen seiner Bevölkerung eliminieren - ohne Kommunikation aufzunehmen und mit einem "das können wir jederzeit mit dem Rest auch machen - und hüllen uns bis zum Hauptangriff wieder in Schweigen. Man hätte das Ding ja an einem unbewohnten Planeten in der Ausdehnung testen können. - Und/oder es unbemannt verschicken, um wenigstens die Quelle des Angriffs zu verschleiern. Aber nein... Man musste ein Fanal setzen. Natürlich schaffen es auch (fast) 6 Rassen auf einem Planeten bis ins hochintelligente Dasein, ohne sich vorher auszuradieren.
    Auch schafft es erst die Enterprise - fast ohne Trellium-D - die ersten Sphären zu untersuchen.

    Es stellt sich auch die Frage, warum es mit der Zerstörung der Erde so SCHNELL gehen muss. Ich denke, das wird erst in 400 Jahren ein Problem?

    Auch gibt die 4. Staffel zum Ende hin einige Kopfschmerzen. Wie kommt Archer in die "Vergangenheit"? Wo sind für die Enterprise die Überreste der zerstörten Raumstation? Oder die Sonde? Man war ihr doch direkt auf den Fersen?

    Hätte man das etwas stärker abgetrennt - wie die Folgen rund um das Spiegel-Universum - wäre es klarer gewesen.

    Denn Potential war durchaus da. Der "Reed-Alert" oder die anfänglich lächerliche Bewaffnung zeigten eine deutliche Entwicklung. (Für meinen Geschmack ähnlich wie beim Transporter jedoch fast ZU deutlich.) Auch die Diskussion um den Fortschritt und die Lebensweise im Weltraum, wenn ein Warp4-Antrieb anstatt von Jahren auf einmal in Wochen von A nach B kam. Oder eben die zivilisatorischen Konflikte bei (Erst-)kontakten mit anderen Rassen. Das alles ist klassischer "Trek". Aber es war eben nicht mehr so - zugegebenermaßen action-geladen - auf Krieg gebürstet wie die letzten 2 Staffeln von DS9 oder die letzte Staffel VOY.

    Leider hören die Produktionsfirmen entweder nie auf die Fans oder wenn, dann nur auf die, die am lautesten schreien. :/

    Regards.

  4. Re: Kann Kritik nicht nachvollziehen

    Autor: Ein Spieler 25.09.21 - 01:13

    BEnBArka schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hardcore Trekkies halt. Gibt es keine Einzelfolgen schlecht, gibt es keine
    > Story schlecht. Werden alle Charaktere weiterentwickelt schlecht, werden
    > ein paar weiter entwickelt schlecht. Das einzig ware für einen Hardcore
    > Trekkie ist die jeweilige Serie mit der er Angefangen hat Enterprise oder
    > TNG, alles andere Müll.
    >
    > Dabei finde ich DS9 ab Staffel 3 um Welten besser als TNG, Youager war ab
    > der 3. Staffel auch gut. Mir gefällt auch Discovery und Picard, aber ja ich
    > weis ist alles nicht echtes Star Trek.....

    Ich bin mit Voyager und Enterprise aufgewachsen. Alles andere schlecht.

    Spaß beiseite, ich finde jede Serie hat ihren Reiz und ist zum Teil dem jeweiligen Zeitgeist angepasst. Allerdings muss ich sagen, dass ich den Klamauk der originalen Enterprise eher ertragen kann, als die neuen Serien. Die sind schön anzuschauen (vor allem für Lensflare-Ferischisten), aber inhaltlich ziemlich schwer zu ertragen. Ohne Star Trek-Anstrich wären das völlig belanglose
    Serien.

  5. Re: Kann Kritik nicht nachvollziehen

    Autor: Pantsu 25.09.21 - 03:27

    Bigfoo29 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei "Enterprise" ist mir T'Pol negativ aufgefallen. Hatte was von
    > Unterwäsche-Model, das schauspielern sollte.

    Ich fand sie sehr angenehm, hat einen ziemlich nerdigen Vulkanier gespielt, habe ich ihr locker abgekauft. Schade fand ich eher Hoshi, die nicht von einer Japanerin gespielt wurde, und "etwas" zu gut war in Linguistik. Kann ich mir zwar dann mit Bashir erklären, der har seine genetisch Verbesserung auch verschwiegen, aber sie hat kaum den Übersetzer gebraucht. Naja, niedlich war sie trotzdem. Der Doktor von Enterprise ist einer der besten, nur der Captain ist mir zu schnarchig.
    Hatte eben das Flair der 00er Jahre, ich mag die 00er. Ist mir auch zu actionlastig und stellenweise zu düster, ohne den unterschwelligen Optimismus, den man bei DS9 hatte, aber habe mir das frisch nochmal alles angeschaut und es macht genug Spaß. Man hat noch das "Crew-Gefühl", was für mich wesentlich zu ST gehört.

  6. Re: Kann Kritik nicht nachvollziehen

    Autor: Hallonator 25.09.21 - 09:15

    keböb schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kann die harschen Kritiken an verschiedenen Punkten daher überhaupt nicht
    > verstehen.
    Same.

    Ich habe zwar fast alles vergessen, aber in meiner Erinnerung wurde die Serie sehr gut, nachdem sie schwach gestartet hat. Ein schwacher Start ist bei Star Trek Serien ja allerdings nicht unüblich

  7. Re: Kann Kritik nicht nachvollziehen

    Autor: Muntermacher 25.09.21 - 09:30

    Zu was Nettes fürs Auge in jeder Serie.
    Sind wir mittlerweile, daß Frauen in Filmem/Serien nicht mehr optisch ansehnlich sein dürfen? Wenn ich mit meine Frau ins Outlet fahre, laufen da mehr ansehnliche Frauen herum als im Serien votkommrn, von daher spiegelt es imho die Realität wieder. Mal abgesehen davon, daß männlich Schauspieler auch oft nach Attraktivität gewählt werden. Regt sich ja aich keiner über die Auswahl von Thor aus, oder?

  8. Re: Kann Kritik nicht nachvollziehen

    Autor: EWCH 25.09.21 - 20:42

    > Wenn ich mit meine Frau ins Outlet fahre, laufen da
    > mehr ansehnliche Frauen herum als im Serien votkommrn

    und wenn du sie zu Hause laesst ?

  9. Re: Kann Kritik nicht nachvollziehen

    Autor: Astorek 25.09.21 - 22:56

    Muntermacher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sind wir mittlerweile, daß Frauen in Filmem/Serien nicht mehr optisch ansehnlich sein dürfen?

    Oh oh oh, Vorsicht! Nicht einfach den Kontext ausblenden damit dieses Argument einer bestimmten Weltsicht entspricht. Wenn du den Kontext weglässt und du das nur oberflächlich betrachten willst: Kannst du gerne tun, brauchst dich dann aber hinterher nicht zu wundern, wenn dir daraufhin keiner antworten will...

    Und ja, es wirkt storymäßig tatsächlich "billig", wenn IIRC ab Staffel 3 die Vulkanierin mehrere Episoden nacheinander mit sehr knappen Outfits das Gemach vom Chefingenieur besucht und ihm eine Massage gewährt, während dauernd doppeldeutige Dialoge geführt werden. Und ich meine "billig" nicht in Anbetracht der Schauwerte, sondern eher, dass man in der Zeit wesentlich spannendere Storys erzählen oder das Ende einfach spannender einläuten könnte. Sowas fällt einfach auf, wenn das mehrmals hintereinander passiert und wirkt irgendwann sehr inspirationslos von den Autoren... War übrigens auch schon zur Ausstrahlung meine Meinung, lange vor der "MeToo"-Bewegung und den Leuten, die gezielt diese Bewegung zur Darstellung eines eingeschränkten Weltbildes missbrauchten...

  10. Re: Kann Kritik nicht nachvollziehen

    Autor: peterbruells 27.09.21 - 10:41

    Bigfoo29 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei "Enterprise" ist mir T'Pol negativ aufgefallen. Hatte was von
    > Unterwäsche-Model, das schauspielern sollte.

    Hat sich die Schaupielerin doch auch erkannt. „I’m the ship’s ho“.

    Kongenial übersetzt als „ich bin die Bordmatratze“.

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