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Elektrofahrzeuge haben gewonnen

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  1. Elektrofahrzeuge haben gewonnen

    Autor: Lufegrt 26.09.21 - 13:03

    Wir können viele Diskussionen führen und Kritik und Ausnahmen warum Elektroautos nicht so toll sind und man eigentlich alles so laden soll wie bis jetzt.

    Aber Elektroautos sind die Zukunft. Je früher man das akzeptiert je stressfrei wird das Leben in den nächsten 10 Jahren…

  2. Re: Elektrofahrzeuge haben gewonnen

    Autor: Mad Doc 26.09.21 - 13:17

    Sicher, aber dazu muss man keine Unrealistischen Vergleiche erfinden. Nur die wenigsten werden zu Hause laden können.

  3. Re: Elektrofahrzeuge haben gewonnen

    Autor: Eierspeise 26.09.21 - 13:21

    Weckt auf jeden Fall starkes Vertrauen, wenn derart beschissen werden muss.

  4. Re: Elektrofahrzeuge haben gewonnen

    Autor: Muellersmann 26.09.21 - 13:26

    Die Akzeptanz hängt nur vom Preis ab.

  5. Re: Elektrofahrzeuge haben gewonnen

    Autor: Extrawurst 26.09.21 - 17:19

    Muellersmann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Akzeptanz hängt nur vom Preis ab.

    Und von der Tauglichkeit/Zuverlässigkeit.

    Was nützt mir ein E-Auto zum gleichen Preis wie ein 2005er VW Golf, wenn er (übertrieben gesagt) nicht mal 5 Jahre hält und für Langstrecken ungeeignet ist.

  6. Re: Elektrofahrzeuge haben gewonnen

    Autor: robinx999 26.09.21 - 17:45

    Langfristig ja, bei der aktuellen Infrastruktur sind diese für Straßenparker aber leider noch recht schlecht. Es gibt relativ wenig öffentliche Ladesäulen der AC Preis dort ist recht hoch. DC Laden ist noch teurer und somit eigentlich keine alternative.
    Bei sparsamen Fahrzeugen hat man teilweise derartige Werte
    19kWh / 100km Zoe https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/autokatalog/marken-modelle/renault/renault-zoe/
    4,6l / 100km https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/autokatalog/marken-modelle/toyota/toyota-corolla/

    Was bei öffentlichen Ladesäulen (EnBW im Roaming 39 Cent AC dann 7,41¤ für den Zoe sind) und 6,90¤ (bei aktuellem Preis von 1,50¤/l für den Corolla sind) und selbst bei zukünftigen Spritsteigerungne (1,60¤ / l ist man noch mit 7,36¤ etwas günstiger)
    Da hängt es einfach vom Preis ab und etwas Konkurrenz bei den Ladesäulen oder weniger Steuern wäre hilfreich und würde es auch für Straßenparker attraktiv machen aktuell ist es dies leider nicht

  7. Re: Elektrofahrzeuge haben gewonnen

    Autor: chefin 27.09.21 - 07:59

    Lufegrt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wir können viele Diskussionen führen und Kritik und Ausnahmen warum
    > Elektroautos nicht so toll sind und man eigentlich alles so laden soll wie
    > bis jetzt.
    >
    > Aber Elektroautos sind die Zukunft. Je früher man das akzeptiert je
    > stressfrei wird das Leben in den nächsten 10 Jahren…


    Jeder der auch nur 1cm³ Hirn hat, merkt den Beschiss. Wenn man aber ein Mobilitätsmodell mit solchem Beschiss pushen muss, müssen die Nachteile extrem gravierend sein, das man sowas riskiert.

    E-Autos ist was für Menschen die sich weder den Kopf um Geld machen müssen, noch sonst irgendwie selbst denken, sondern immer schön andere für sich denken lassen(zb den Staat) und dann brav folgen.

  8. Re: Elektrofahrzeuge haben gewonnen

    Autor: /mecki78 27.09.21 - 14:55

    Lufegrt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber Elektroautos sind die Zukunft.

    Richtig. Aber wir leben nun einmal in der Gegenwart. Und in dieser Gegenwart kann können sich zwei von drei PKW Fahrern gar kein Elektroauto leisten, einer von drei kann es nirgendwo laden und würden alle PKW morgen mit Strom fahren, übersteigt der Strombedarf bei weiten die aktuelle Produktion in Deutschland und das obwohl die Kohlekraftwerke aktuell noch am Netz sind.

    Niemand hat je etwas gegen Elektroautos gesagt, wenn die in der Zukunft alle vernünftige Reichweiten liefern, nicht mehr kosten als heutige Benziner, überall kostengünstige geladen werden können und das noch schneller als heute und wir so viel Ökostromproduktion haben, dass wir nicht mehr wissen wohin mit dem Strom. Nur da sind wir nicht. Wir sind ewig weit davon entfernt und wir bewegen uns in so kleinen Mikroschritten darauf zu, dass es aktuell fraglich ist, ob einige hier diese Zeit noch erleben werden können.

    /Mecki

  9. Re: Elektrofahrzeuge haben gewonnen

    Autor: Weitsicht0711 27.09.21 - 15:03

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Niemand hat je etwas gegen Elektroautos gesagt, wenn die in der Zukunft
    > alle vernünftige Reichweiten liefern, nicht mehr kosten als heutige
    > Benziner, überall kostengünstige geladen werden können und das noch
    > schneller als heute und wir so viel Ökostromproduktion haben, dass wir
    > nicht mehr wissen wohin mit dem Strom. Nur da sind wir nicht. Wir sind ewig
    > weit davon entfernt und wir bewegen uns in so kleinen Mikroschritten darauf
    > zu, dass es aktuell fraglich ist, ob einige hier diese Zeit noch erleben
    > werden können.

    Also soll sich die Umwelt und unsere Kinder hinten anstellen, weil ein E-Auto halt doch ein anders Konzept ist und man halt leider nicht den Tank in 5 Minuten voll hat. Prioritäten muss man setzten.

  10. Re: Elektrofahrzeuge haben gewonnen

    Autor: /mecki78 27.09.21 - 17:00

    Weitsicht0711 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also soll sich die Umwelt und unsere Kinder hinten anstellen,

    Ja, muss sie. Denn wenn wir unseren Kindern eine kaputte Gesellschaft und kaputte Wirtschaft hinterlassen, dann wird sich das noch viel negativer auf ihr Leben auswirken als das Klima. Deutschland ist nur für einen winzigen Teil der weltweiten CO2 Produktion verantwortlich (1,9%), zum Vergleich, China alleine produziert ca. 30% und wird das auch noch tun, wenn wir morgen klimaneutral sind. Wenn wir also alles opfern nur für das Klima, haben wir am Ende gar nichts, weder das Klima gerettet (denn wie gesagt, das können wir alleine gar nicht), noch eine funktionierende Gesellschaft oder Wirtschaft unseren Kindern hinterlassen.

    Das Klimaproblem kam nicht über Nacht, sondern über viele Jahrzehnte und es kann auch nicht über Nacht gelöst werden, sondern auch das wird Jahrzehnte dauern. Dann ist es aber zu spät? News Flash: Es ist schon lange zu spät! Wir hätten schon vor 20 Jahren damit anfangen müssen, dieser Zug ist schon lange abgefahren. Nur komplett verblendete Idealisten glauben etwas anderes. Es geht nur noch um Schadensbegrenzung, denn der Schaden ist schon lange da und es wird Jahrhunderte dauern, bis sich das Klima wieder normalisiert, selbst dann, wenn morgen die ganze Welt ihren CO2 Ausstoß um 80% reduziert.

    Es ist lächerlich, die Autofahrer zum Sündenbock zu machen, wenn alleine die Kohlekraftwerke pro Jahr mehr als doppelt so viel CO2 produzieren wie alle PKWs und LKWs zusammen. Würden wir Kohlekraftwerke morgen abschalten, würde das auf 10 Jahre also so viel CO2 einsparen wie in 22 Jahren Autofahren entsteht. Statt Atomkraftwerke stillzulegen, hätten wir sofort alle Kohlekraftwerke stilllegen und stattdessen Kernkraft auslaufen lassen müssen, denn auch dann wären bis 2030 alle Atommeiler vom Netz gegangen, aber dann hätte es nur einen Ausstieg gebraucht und nicht zwei, für die die Kraftwerksbetreiber beide mal entschädigt werden müssen.

    Und dann könnte ein Recht auf Home Office den Pendlerverkehr um 20-40% reduzieren, was den CO2 Ausstoß des PKW Verkehrs massiv verringern würde. Eine Maßnahme die praktisch nichts kostet und sofort morgen umsetzbar wäre, ohne dass dadurch irgendwer einen Nachteil erleiden würde und ohne dass jeder ein neues Auto braucht oder wir ein Ladenetz bauen müssen oder das Problem lösen müssen, dass Deutschland gar nicht genug Strom produziert um alle PKW zu elektrisieren und das trotz Kohlekraftwerke; wie das ohne gehen soll, das kann niemand beantworten, weil selbst das jetzige Niveau bis zum Kohleausstieg zu erreichen ist ehrgeizig, nur würde das eben für die ganzen Elektroautos nicht im Ansatz reichen.

    Es gibt also sinnvoller Maßnahmen als jetzt mit aller Gewalt allen Menschen ein Elektroauto aufzwingen zu wollen; mal ganz davon ab, dass das meiste CO2 bei Autos aktuell gar nicht durch das Fahren, sondern durch deren Produktion entsteht, auch bei Elektroautos, d.h. wer jetzt seinen 5 Jahre alten Benziner verschrottet und sich ein Elektroauto kauft hat für mehr CO2 gesorgt, als wenn er den Benziner noch 5 weitere Jahre gefahren wäre, weil je kürzer man einen Benziner fährt, desto schlechter ist sein Fußabdruck pro gefahrenen Kilometer; dito Elektroauto. Und wenn er dann seinen neuen Elektrowagen mit Kohlestrom lädt, weil sonst der Strom zu teuer ist, dann hat das der Umwelt auch nicht geholfen.

    Beim Thema Klima scheint der Verstand und das logische Denken vieler Menschen einfach komplett auszusetzen.

    /Mecki

  11. Re: Elektrofahrzeuge haben gewonnen

    Autor: Weitsicht0711 27.09.21 - 18:14

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weitsicht0711 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Also soll sich die Umwelt und unsere Kinder hinten anstellen,
    >
    > Ja, muss sie. Denn wenn wir unseren Kindern eine kaputte Gesellschaft und
    > kaputte Wirtschaft hinterlassen, dann wird sich das noch viel negativer auf
    > ihr Leben auswirken als das Klima. Deutschland ist nur für einen winzigen
    > Teil der weltweiten CO2 Produktion verantwortlich (1,9%), zum Vergleich,
    > China alleine produziert ca. 30% und wird das auch noch tun, wenn wir
    > morgen klimaneutral sind. Wenn wir also alles opfern nur für das Klima,
    > haben wir am Ende gar nichts, weder das Klima gerettet (denn wie gesagt,
    > das können wir alleine gar nicht), noch eine funktionierende Gesellschaft
    > oder Wirtschaft unseren Kindern hinterlassen.

    Komisch, wenn die Lebensgrundlage fehlt, dann ist es besser für die Kinder. Aber wenigstens die Wirtschaft hat funktioniert.
    Als Tipp, China mehr für den Umweltschutz als wir.

    Und es ist doch beschämend wenn man mit einem überproportionalen Verberbrauch auf andere zeigt, die nicht so viel verbrauchen und historisch auch nicht so verantwortlich sind.

    > Das Klimaproblem kam nicht über Nacht, sondern über viele Jahrzehnte und es
    > kann auch nicht über Nacht gelöst werden, sondern auch das wird Jahrzehnte
    > dauern. Dann ist es aber zu spät? News Flash: Es ist schon lange zu spät!
    > Wir hätten schon vor 20 Jahren damit anfangen müssen, dieser Zug ist schon
    > lange abgefahren. Nur komplett verblendete Idealisten glauben etwas
    > anderes. Es geht nur noch um Schadensbegrenzung, denn der Schaden ist schon
    > lange da und es wird Jahrhunderte dauern, bis sich das Klima wieder
    > normalisiert, selbst dann, wenn morgen die ganze Welt ihren CO2 Ausstoß um
    > 80% reduziert.

    Also ist deine Lösung, weiter machen, ist schon alles Kaputt.

    > Es ist lächerlich, die Autofahrer zum Sündenbock zu machen, wenn alleine
    > die Kohlekraftwerke pro Jahr mehr als doppelt so viel CO2 produzieren wie
    > alle PKWs und LKWs zusammen. Würden wir Kohlekraftwerke morgen abschalten,
    > würde das auf 10 Jahre also so viel CO2 einsparen wie in 22 Jahren
    > Autofahren entsteht. Statt Atomkraftwerke stillzulegen, hätten wir sofort
    > alle Kohlekraftwerke stilllegen und stattdessen Kernkraft auslaufen lassen
    > müssen, denn auch dann wären bis 2030 alle Atommeiler vom Netz gegangen,
    > aber dann hätte es nur einen Ausstieg gebraucht und nicht zwei, für die die
    > Kraftwerksbetreiber beide mal entschädigt werden müssen.

    Wer sagt Sündenbock? Er ist teil des Problems nicht mehr und nicht weniger. Wären die Autofahrer die Sündenböcke würden die Kohlekraftwerke ja noch ewig weiter laufen. Aber auch die müssen ja bekanntlich aufhören.

    > Und dann könnte ein Recht auf Home Office den Pendlerverkehr um 20-40%
    > reduzieren, was den CO2 Ausstoß des PKW Verkehrs massiv verringern würde.
    > Eine Maßnahme die praktisch nichts kostet und sofort morgen umsetzbar wäre,
    > ohne dass dadurch irgendwer einen Nachteil erleiden würde und ohne dass
    > jeder ein neues Auto braucht oder wir ein Ladenetz bauen müssen oder das
    > Problem lösen müssen, dass Deutschland gar nicht genug Strom produziert um
    > alle PKW zu elektrisieren und das trotz Kohlekraftwerke; wie das ohne gehen
    > soll, das kann niemand beantworten, weil selbst das jetzige Niveau bis zum
    > Kohleausstieg zu erreichen ist ehrgeizig, nur würde das eben für die ganzen
    > Elektroautos nicht im Ansatz reichen.

    Deine Argumentation passiert auf "wenn von heute auf morgen". Keine gute Argumentation und völlig an der Realität vorbei.

    > Es gibt also sinnvoller Maßnahmen als jetzt mit aller Gewalt allen Menschen
    > ein Elektroauto aufzwingen zu wollen; mal ganz davon ab, dass das meiste
    > CO2 bei Autos aktuell gar nicht durch das Fahren, sondern durch deren
    > Produktion entsteht, auch bei Elektroautos, d.h. wer jetzt seinen 5 Jahre
    > alten Benziner verschrottet und sich ein Elektroauto kauft hat für mehr CO2
    > gesorgt, als wenn er den Benziner noch 5 weitere Jahre gefahren wäre, weil
    > je kürzer man einen Benziner fährt, desto schlechter ist sein Fußabdruck
    > pro gefahrenen Kilometer; dito Elektroauto. Und wenn er dann seinen neuen
    > Elektrowagen mit Kohlestrom lädt, weil sonst der Strom zu teuer ist, dann
    > hat das der Umwelt auch nicht geholfen.

    Du meinst den Kohlestrom der subventioniert ist damit er überhaupt billig sein kann?
    Und was rechnest du? Auf lange Sicht ist die Umweltbilanz immer besser früher umzusteigen, selbst wenn ich mir heute einen Verbrenner kauf, ihn morgen verschrotte und mir dafür ein E-Auto kaufe ist die Umweltbilanz am ende besser.

    > Beim Thema Klima scheint der Verstand und das logische Denken vieler
    > Menschen einfach komplett auszusetzen.

    Das merkt man bei dir ganz gut.

  12. Re: Elektrofahrzeuge haben gewonnen

    Autor: Laoban 30.09.21 - 15:43

    Mad Doc schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sicher, aber dazu muss man keine Unrealistischen Vergleiche erfinden. Nur
    > die wenigsten werden zu Hause laden können.

    Nutzer mit Garagen (ca. 60 % der privaten Pkw-Halter) (Seite 7)

    70 % der Pkw Besitzer parken nachts auf privatem Grundstück (Seite 132)

    www.isi.fraunhofer.de/content/dam/isi/dokumente/cce/2014/Fraunhofer-ISI-Markthochlaufszenarien-Elektrofahrzeuge-Langfassung.pdf



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.09.21 15:54 durch Laoban.

  13. Re: Elektrofahrzeuge haben gewonnen

    Autor: Laoban 30.09.21 - 15:53

    Extrawurst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was nützt mir ein E-Auto zum gleichen Preis wie ein 2005er VW Golf, wenn er
    > (übertrieben gesagt) nicht mal 5 Jahre hält und für Langstrecken ungeeignet
    > ist.

    wurde längst und mehrfach wiederlegt dass e-autos absolut langlebig sind.

    die Akkus die für Langstrecken geeignet sind werden noch kommen,
    nur keine Ungeduld, kurz- und mittelstrecke geht schon , langstrecke kommt noch. Zumal nicht jeder ein Problem damit hat alle 300km laden zu müssen..

    und selbst wenn man in 20 Jahre immer noch alle 500 km 30min laden muss... das wird nicht das Problem der meisten Kritiker sein die entweder ihr alten Verbrenner weiter fahren oder dann eh zu alt zum fahren sind.

    Die jüngere Generation hingegen werden damit kein Problem haben, denn am Ende ist das reine Gewohnheits, bzw Kopfsache

    Fortschritt war schon immer mit Veränderungen und Kompromisse verbunden,
    kaum einer würde heute auf sein Smartphone verzichten nur um ein Standard Handy zu nutzen bei dem der Akku eine ganze Woche hält wie es früher der Fall war.

  14. Re: Elektrofahrzeuge haben gewonnen

    Autor: Laoban 30.09.21 - 16:02

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jeder der auch nur 1cm³ Hirn hat, merkt den Beschiss. Wenn man aber ein
    > Mobilitätsmodell mit solchem Beschiss pushen muss, müssen die Nachteile
    > extrem gravierend sein, das man sowas riskiert.

    Unsinn, das liegt allein daran dass der Mensch grundsätzlich immer erst eine Aversion für Veränderungen zeigt.

    Was glaubst du wie sich die Menschen vor 120 Jaher zunächst gewehrt hatten als die ersten Autos auftauchten:

    der Lärm, der Gestank, die ganze Pferdezucht und -wirtschaft und die Kutschenfahrer die nicht mehr benötigt werden...
    Das war damals auch ein grosser Umbruch.

    Ist heute nichts anderes

  15. Re: Elektrofahrzeuge haben gewonnen

    Autor: Laoban 30.09.21 - 16:15

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > dieser Gegenwart kann können sich zwei von drei PKW Fahrern gar kein Elektroauto
    > leisten, einer von drei kann es nirgendwo laden und würden alle PKW morgen
    > mit Strom fahren,

    wir haben ja noch 15 Jahre bis der Verbrenner abgekündigt ist,
    in den letten 10 Jahre hat sich ja auch extrem viel getan,
    und es gibt inzwischen eine recht umfangreiche Auswahl, schon lange nicht mehr nur Tesla oder BMW i3:
    https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/elektromobilitaet/kaufen/elektroautos-uebersicht/


    > übersteigt der Strombedarf bei weiten die aktuelle Produktion in Deutschland
    kursiert das Gerücht echt immer noch ?
    wir würden nur 15-20 % mehr Strom benötigen wenn ALLE 47 Millionen Elektroautos wären
    https://www.buergerdialog-stromnetz.de/frage/e-autos-das-dt-stromnetz-hat-eine-vorgehaltene-leistung-von-685-gw/
    berechnet man das anhand der gefahrene Kilometer kommt man auf ein ähnlich Ergebniss
    https://www.kba.de/DE/Statistik/Kraftverkehr/VerkehrKilometer/vk_revisionsbericht_2019_pdf.pdf?__blob=publicationFile&v=1

    und dabei wurde noch nicht mal die graue Energie beachtet, die wir einsparen würden. Damit ist die Energie gemeint die erst überhaupt notwendig ist um Benzin & Diesel herzustellen, dabei muss uA Rohöl für das Cracken auf über 400 Grad erhitzt werden für das Strom und Wärmeenergie (durch weitere Verbrennung) benötigt wird.
    Es gibt viele Berechnungen & Quellen wieviel Strom die Herstellung von 1 Liter Benzin benötigt wird, es ist schwer das genau nachzuvollziehen, nicht zuletzt auch weil die Raffinerien dafür kaum nachvollziehbare Zahlen liefern.
    Sicher ist jedoch, dass einen nennenswerten Stromanteil gespart werden kann, wenn weniger Benzin/Diesel hergestellt wird.
    Je nach Quelle & Berechnung würde der lokal nötige Strom zur Benzin/Diesel Herstellung bereits 10-50 % vom Strombedarf eines BEV abdecken.
    https://www.springerprofessional.de/elektromobilitaet/dieselmotor/endenergiebezogene-analyse-diesel-versus-elektromobilitaet/16673694
    https://de.wikipedia.org/wiki/Well-to-Tank
    https://edison.media/e-hub/so-viel-strom-brauchen-autos-mit-verbrennungsmotor/20826274.html
    https://e-engine.de/unfassbar-42-kwh-energieaufwand-fuer-sechs-liter-diesel/

  16. Re: Elektrofahrzeuge haben gewonnen

    Autor: BlindSeer 01.10.21 - 12:17

    Es sei denn sie leben in Metropolregionen (per Definition die am dichtesten besiedelten Gebiete), dann bist du bei einer Laternenparkerquote von ca 60%...

  17. Re: Elektrofahrzeuge haben gewonnen

    Autor: Laoban 01.10.21 - 13:26

    BlindSeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es sei denn sie leben in Metropolregionen (per Definition die am dichtesten
    > besiedelten Gebiete), dann bist du bei einer Laternenparkerquote von ca
    > 60%...

    nix "es sei denn"
    das waren die Deutschlandweite Daten,
    rund zwei Drittel der deutsche Bevölkerung haben eine potentiell gute Option eine Ladestation auf privatem Grundstück zu bauen.

    zumal deine Aussage total irreführend und falsch ist :
    Die Kernstadt hat das dichteste besiedelte Gebiet,
    dann kommt die Stadt Agglomeration bzw Ballungsgebiete,
    erst dann die Metropolregion die bereits weite ländliche Gebiete umfasst,
    und zuletzt reine ländliche Gebiete.

    In den Kernstädte leben rund ein Viertel der Deutsche Einwohner, wo es tendenziell noch viele Laternenparker gibt,
    aber bereits in den Ballungsgebiete ist das weitaus entspannter ...


    Aber vielleicht war meine Quelle auch einfach Unsinn und das Fraunhofer Institut ist Teil der E-Mobilitäts Verschwörung..



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 01.10.21 13:33 durch Laoban.

  18. Re: Elektrofahrzeuge haben gewonnen

    Autor: BlindSeer 01.10.21 - 13:48

    Ganz ruhig brauner und nicht direkt persönlich werden. VOn VErschwörung hat keiner was gesagt, außer dir. Wieso müssen einige direkt so aggressiv werden?

    Wenn die Clearingstelle Verkehr für dich keine Anti-E-Auto-Fraktion ist... Ich beziehe mich hierauf:
    https://daten.clearingstelle-verkehr.de/279/46/MiD2017_Ergebnisbericht.pdf
    Seite 77 und muss mich auf ca 50% korrigieren, aber 10% weiß man es halt nicht ob sie laden könnten.

    Man kann auch sachlich sagen "Da muss man dran denken", dennd er Durchschnitt ist zwar schön und gut, aber im Detail nicht gut und schön. Ohne Details kann man keinen vernünftigen Ausbau planen. Wir sollten niemanden vergessen und uns nicht auf dem Durchschnitt ausruhen. Ein Beim im Backofen und ein Bein in Stickstoff ist im Schnitt auch angenehm, will aber keiner. Wir brauchen Lösungen, keine Streiterein.

  19. Re: Elektrofahrzeuge haben gewonnen

    Autor: Weitsicht0711 01.10.21 - 14:35

    BlindSeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Man kann auch sachlich sagen "Da muss man dran denken", dennd er
    > Durchschnitt ist zwar schön und gut, aber im Detail nicht gut und schön.
    > Ohne Details kann man keinen vernünftigen Ausbau planen. Wir sollten
    > niemanden vergessen und uns nicht auf dem Durchschnitt ausruhen. Ein Beim
    > im Backofen und ein Bein in Stickstoff ist im Schnitt auch angenehm, will
    > aber keiner. Wir brauchen Lösungen, keine Streiterein.

    Solche Sprüche sind totaler Blödsinn, weil dann können wir alle Statistiken knicken weil es immer Ausreißer geben kann!

    Solange die meisten sich um den durchschnittlichen Wert bewegen ist alles gut und man konzentriert sich darauf. Und für die Ausreißer heißt es dann erstmal Pech gehabt und sie müssen sich mehr umstellen. Schön auf alle zu warten bedeutet nur, es geht nicht voran und nicht mehr. Aber das ist oft der Gedanke bei solchen Sachen damit alles schön beim alten bleibt.

  20. Re: Elektrofahrzeuge haben gewonnen

    Autor: BlindSeer 01.10.21 - 14:43

    50% sind KEIN Ausreißer... Sorry. Bei 10% sage ich ja nix, oder 20%, weil wir dann beim 80/20 Thema sind.

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