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Elektrofahrzeuge haben gewonnen

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  1. Re: Elektrofahrzeuge haben gewonnen

    Autor: Laoban 01.10.21 - 15:10

    BlindSeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ganz ruhig brauner und nicht direkt persönlich werden. VOn VErschwörung hat
    > keiner was gesagt, außer dir. Wieso müssen einige direkt so aggressiv werden?
    > ...Man kann auch sachlich sagen "Da muss man dran denken" ..
    Sorry, ist eigentlich auch nicht meine Art, aber du musst zugeben, dass dein Kommentar sehr platt war, irreführend und auch ohne Quelle.. da fiel es mir schwer dich nicht in einer Schublade zu stecken oder noch plakativer zu sein … ;)

    > Seite 77 und muss mich auf ca 50% korrigieren
    In dem Bericht wird von Metropole gesprochen und nicht Metropolregion, damit sind dann strenggenommen nur die Kernstädte der Metropolen gemeint und dort wohnen nur rund 20 % der deutsche Einwohner
    https://de.wikipedia.org/wiki/Deutschland#Ballungsgebiete
    das widerspiegelt also nur ein kleiner Teil. Wenn man die weiteren Gebiete mit betrachten die fast alle weit über 60 % an privat Stellplätze aufweisen, dann beschreiben die „zwei Drittel“ die ich eingangs nannte ganz gut die Situation.
    … und beim Schreiben nehme ich dann schließlich auch den Deutschland weite Wert aus deiner Quelle wahr der auch genannt wird und zwar mit 75 % .


    > Wir sollten niemanden vergessen und uns nicht auf dem Durchschnitt ausruhen.
    selbst wenn im Worstcase 30% nie daheim laden könnten hätten wir 70% erreicht und die 30% würden zukünftig zB mit efuel weiterfahren. Ich sehe da kein Problem.
    Wobei das rein hypothetisch war, ich bin überzeugt, dass in 10-20 Jahre jeder Neuwagenkäufer eine valide Alternative zum Verbrenner haben wird, uA auch FCEV wenn BEV auch dann keine Lösung ist oder vielleicht auch Methanol-FCEV...

    Wir müssen uns endlich von den Erwartungen lösen, dass die E-Autos in allem mindestens so gut sein sollen wie der Verbrenner.. Es gibt keine 100% Lösung und der Verbrenner war auch nie eine 100% Lösung.
    - lokale Emissionen : CO2 , Stickoxide ..
    - lokaler Feinstaub aus den Abgase
    - lokale Schallemissionen
    - globale Belastung durch die Ölförderung
    - Abhängigkeit von Ölimporte
    - …
    Das wird alles immer schnelle vergessen wenn gegen die E-Mobilität argumentiert wird.
    BEV können heute nicht alle Bedürfnisse erfüllen und brauchen es auch nicht, es wird aber sicher in Zukunft die Bedürfnisse der meisten bedienen können, das ist halt ein langer Prozess mit vielen Hürden.

    Der Umbruch von der Pferderkutsche zum Auto war auch rau und langwierig.

    Und um auch mal kurz weit über den Tellerrand zu schauen; die ganze Thematik wird in 20-30 Jahre wahrscheinlich eh keinen mehr interessieren, weil dann Robotertaxis für die Mobilität sorgen werden, dann benötigt man überhaupt keine Parkplätze mehr ;)

  2. Re: Elektrofahrzeuge haben gewonnen

    Autor: BlindSeer 01.10.21 - 15:28

    Gegen langfristig rede ich nicht. Lösungen wird es irgendwann geben, ich meine damit ja auch natürlich "Wir dürfen langfristig folgende Szenarien beim Aus- und Umbau nicht vergessen", eben wie man Laternenparker mit einbeziehen kann und welche Ideen es da so gibt. Von "wird niemals gehen" rede ich ja nicht. Prognosen sind schwer, besonders wenn sie die Zukunft betreffen. :) Aber ich denke da wird es Lösungen ohne Verbotswahn geben, man muss halt nur bedenken wo sie nötig sind.

    Evtl. habe ich das mit den "Metropolen" falsch verstanden, aber mal so aus eigener Erfahrung: An keinem meiner letzten Wohnorte hatte ich eine Möglichkeit auf privatem Grund zu parken, kenne sogar Leute mit Eigenheim ohne eigenen Stellplatz. Das betrifft insbesondere Häuser die von der Straße weg in einer Reihe gebaut werden. Da muss man halt auch schauen. Darf man halt einfach nicht vergessen. :) Mein letzer Wohnort hatte im Stadteil ca. 20 - 50 Garagen/Stellplätze für 4k Einwohner. Aber der dortige Lidl hat nun eine Säule. ;) Solche Stadtteile brauchen Lösungen, gerade die dicht besiedelten Gebiete. Wieder: Es wird nicht unmöglich sein, darf aber nicht übersehen werden.

    Ich argumentiere auch garantiert nicht gegen E-Mobilität. Hier im Haushalt verdreht meine Frau die Augen wenn ich davon rede. ;) Demnächst sind wir auch in der Lage heimisch zu laden, da wird das Schielen auf einen Stromer (halt auch eine Frage des Preises) wieder interessanter. Vorher ging es nicht, Ladeinfrastruktur ist Mist hier.
    Mir machen es sich viele schlicht zu einfach, mit Durchschnittswerten und lokalen Beobachtungen die auf alle extrapoliert werden. Oder rufen nach Verboten, strengeren Regeln und Vorteilen im NIMBY Stil, ohne das die VOraussetzungen gegeben sind. Das droht Gegnbewegungen zu provozieren und die zarte Pflanze der Antriebswende abzuwürgen. Dagegen wehre ich mich. Auch wenn das nicht jeder unterscheiden kann, oder das evtl. auch nicht leicht zu unterscheiden ist. :)

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