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Ich wünsche mir eine Wahl, bei der

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  1. Ich wünsche mir eine Wahl, bei der

    Autor: Kadjus 27.09.21 - 10:09

    ich mich nicht für das geringere Übel entscheiden muss, sondern mich für den größeren Benefit entscheiden kann.

  2. Re: Ich wünsche mir eine Wahl, bei der

    Autor: chefin 27.09.21 - 11:14

    Kadjus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ich mich nicht für das geringere Übel entscheiden muss, sondern mich für
    > den größeren Benefit entscheiden kann.

    Dazu müsstest du zu einer Mehrheit gehören. Aber es gibt keine Mehrheiten mehr. Wir sind bereits an der Basis, also der Bevölkerung kaum mehr in der Lage mehr als 10% unter einen Hut zu bringen. Lediglich beim Auto, da sind wir doch noch mehrheitlich bei Verbrenner. Aber das wird so verteufelt, das man sich kaum noch traut es offen zu sagen.

    Da wir also keine Mehrheiten mehr haben, gibts auch keine Partei mehr, die nur deine Ansichten unterstützt. Damit würde sie bedeutungslos werden, weil man mit 10% nicht weit kommt. Zwangsläufig muss also immer auch ein "Übel" mit an Bord sein. Weil eben mehr als eine Person repräsentiert wird. Und deine Meinung wie die Zukunft sich entwickeln muss, gaanz sicher nicht von einer Mehrheit gestützt wird. Egal ob du nun voll Öko oder Diesel bis zum Abwinken bist.

    Der Komfort von Heizung, Klimatisierung, Mobilität, Reichtum den wollen wir nicht missen. Aber gleichzeitig wollen wir die daraus entstehenden negativen Auswirkungen nicht. Weder Kohlekraftwerke, noch Windräder, noch Solarparks statt Weizen, und schon garnicht Stromleitungen. Weder Oberirdisch(Elektrosmog) noch Unterirdisch(Bodenerwärmung), aber über all Ladestationen und natürlich auch keine AKWs mehr. Aber bloss keinen Stromausfall, da muss überall sofort der Notstromdiesel anspringen. Dann ist CO2 egal, wenn mal das Internet ausfällt und man keinem per Whatsapp sagen kann, wie scheisse es ohne Strom ist.

    Das Übel sind also eigentlich du und ich und die 8 Milliarden anderen. Wären das nur 2 Milliarden, gäbe es kein CO2 Problem. Würden wir unseren Ausstoss um 75% reduzieren(was eben von 8 auf 2 Milliarden Menschen bedeutet), würde die Erderwärmung stoppen und CO2 sich abbauen. Wir hätten dann nämlich auch mehr Flächen für Pflanzen frei.

  3. Re: Ich wünsche mir eine Wahl, bei der

    Autor: Mingfu 27.09.21 - 11:36

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Übel sind also eigentlich du und ich und die 8 Milliarden anderen.
    > Wären das nur 2 Milliarden, gäbe es kein CO2 Problem. Würden wir unseren
    > Ausstoss um 75% reduzieren(was eben von 8 auf 2 Milliarden Menschen
    > bedeutet), würde die Erderwärmung stoppen und CO2 sich abbauen. Wir hätten
    > dann nämlich auch mehr Flächen für Pflanzen frei.

    Wie sehen da die Konsequenzen bei dir selbst aus? Oder um es mal ganz plakativ auszudrücken: Wann gehst du sterben?

  4. Re: Ich wünsche mir eine Wahl, bei der

    Autor: Kadjus 27.09.21 - 11:41

    Bei den Wahlprogrammen gebe ich dir recht. Es dürfte schwer sein überhaupt nur 5% der Bevölkerung mit möglichst "wenig" übeln unter einen Hut zu bekommen.
    Aber warum stehen bei den drein "großen" nur ausgewiesene Vollidionten und Hohle-Frasen-Schwätzer an der Spitze?

    Eigentlich wäre is in dem Stadium viel sinnvoller rauswählen zu können. Also die Partei mit den wenigsten Negativstimmen gewinnt. Ggf. auch mit mehreren Stimmen.
    Zudem eine Möglichkeit einzelne Vertreter abwählen zu können. Das was einige der Abgeordneten vollbringen kann nicht im Sinne des Volkes sein.

  5. Re: Ich wünsche mir eine Wahl, bei der

    Autor: Mingfu 27.09.21 - 12:08

    Kadjus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also die Partei mit den wenigsten Negativstimmen gewinnt.

    Das ist politisch ein wenig tauglicher Wahlansatz. Denn letztlich wird damit nur das Zementieren des Status Quo belohnt. Wer nichts macht, macht am wenigsten verkehrt und sammelt damit auch die wenigsten Negativstimmen. Die Popularität Merkels ist der typischste Ausdruck dafür gewesen.

    Aber da sieht man eben auch die Zweischneidigkeit dieser Sache: So kommt man nicht vorwärts, denn für die Zukunft muss man stets Entscheidungen treffen. Stattdessen wird belohnt, wenn man Entscheidungen aufschiebt oder vermeidet. Denn es ist in den seltensten Fällen so, dass Entscheidungen glasklar und nur zum Vorteil sind. Sondern üblicherweise hat jeder Weg Vor- und Nachteile, man muss dort abwägen und wird einige mit der Entscheidung für den jeweiligen Weg auch verprellen. Es ist also ohnehin schon schwer und dann wird auch noch belohnt, wer als Politiker dieser Aufgabe möglichst gar nicht nachkommt...

  6. Re: Ich wünsche mir eine Wahl, bei der

    Autor: Kadjus 27.09.21 - 12:20

    "Wer nix tut, macht nix falsch" hat sich die letzten 16 Jahre super etabliert (länger kann ich ich einfach nicht erinnern). D.h. das System, wie es jetzt ist, funktioniert auch nicht. Ich sehe aber deinen Punkt.
    Schön wäre eben eine Möglichkeit jemanden, der falsche oder keine Entscheidung trifft aus seinem Amt werfen zu können. Das ist zwar anfangs sicherlich lästig, weil das beim derzeitigen Stand wohl alle zwei Wochen nötig wäre, aber es könnte Hoffnung bestehen, dass sich dadurch was ändert.

    Genauso sollten Abgeordnete pauschal rausgeworfen werden, wenn sie für z.B. min. zwei oder drei Gesetze gestimmt haben, die im Nachhinein vom Bundesverfassungsgericht einkassiert werden. Kann ja nicht sein, dass unsere Vertreter ihre eigenen Gesetze nicht kennen.

  7. Re: Ich wünsche mir eine Wahl, bei der

    Autor: Knuspermaus 27.09.21 - 12:48

    Zitat: "Zudem eine Möglichkeit einzelne Vertreter abwählen zu können."

    Die Idee ist nicht Blöde, aber da wird sicher einer mit der letzten SED-Wahl kommen, als sehr sehr viele die aufgestellen Kandidaten mit einem geraden Strich (Hilfsmittel Lineal) abwählten.
    Die Seilschaften der etablierten werden sich zu wehren wissen, nur der darf Regieren, der durch die natürliche Hackordnung innerhalb der jeweiligen Partei an die Spitze gekommen ist.

    Wie sagte eine Kollegin zu mir?
    (Kurt Tucholský: )"Wenn Wahlen was ändern würden, wären sie verboten."

    (viele ältere Links sind mittels Leerzeichen deaktiviert, da ich bis vor kurzem noch keine Posten durfte)
    Alles was ich schreibe ist meine persönliche Meinung. Nicht immer gebe ich dem Leser genehme Quellen an.

  8. Re: Ich wünsche mir eine Wahl, bei der

    Autor: nolivier 27.09.21 - 14:18

    wider erwarten wird es die Jugend richten. Anstelle von Grün wurde sehr viel FDP gewählt. So besteht Hoffnung auf eine Zukunft

    n.Olivier
    ---

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