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Ja, und?

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Ja, und?

    Autor: fanreisender 27.09.21 - 19:12

    Schaut mal auf den Rhodiumpreis der letzten zwei jahre. :-)

    Die Nachfrage nach reinen E-Autos hat im letzten Jahr sehr deutlich angezogen, logischerweise sieht man das an den Preisen für die hauptsächlich in solchen Fahrzeugen eingesetzten Rohstoffe.
    Als Konsequenz steigt jetzt die Nachfrage etwas langsamer, die Investitionen in den Bergbau nehmen zu und die Akkuforschung erhält ein wenig Auftrieb.

    So läuft die Welt, seitdem es Aufzeichnugnen gibt, vorher vermutlich auch.

    Wer schon ein paar Wochen auf dieser Welt lebt, kann sich beispielsweise an absurde Speicherpreise entsinnen, die schon eine ganze Reihe an Monaten anhielten.

  2. Re: Ja, und?

    Autor: dangi12012 27.09.21 - 22:46

    Schau mal auf den Ölpreis der letzten 10 Jahre. Noch viel mehr volatilität geht eh kaum.
    Hier will man doch nur ablenken und so tun als wäre das vergleichbar.

  3. Re: Ja, und?

    Autor: Niaxa 27.09.21 - 23:05

    Der Unterschied ist eben, dass die Nachfrage an E Autos in % an Steigerung zwar enorm aussehen... in echten Zahlen aber immernoch einen Muckenschiss im Gesamten ausmachen. Dafür jetzt schon zu Knappheit führen.

    Bin gespannt wann auffällt, das unser Stromnetz eben doch nicht für E Autos ausgelegt ist xD. Versuch mal nen 21KW Stromanschluss zu bekommen xD. Oder Frag mal bei ENBW und Konsorten nach, wie teuer Strom erst werden wird, wenn die Anfangen müssen auszubauen. Und für richtige Blöcke haben sie noch überhaupt keine Lösung. Abgesehen von einer unterirdischen Ladegeschwindigkeit. Was ich da während dem Bau meines Hauses schon diskutiert hab. Die Hälfte der Deutschen haben Eigenheime mit 14KW max. Familien mit 2 oder 3 Autos (Je nachdem wie lange die Kids daheim sind) kommen da aus dem Kopfschütteln gar nicht mehr raus. Vor allem wenn man sich den tollen Strompreis anschaut. Hauptsache keine eigenen AKW. Dafür AKW Strom aus Frankreich für den doppelten Preis.

    Naja Deutschland halt. Das Land der Dichter... Denker sind ausgestorben. Dichten sich ihre Gewchichten schon so hin, dass es passt.

  4. Re: Ja, und?

    Autor: Grimreaper 27.09.21 - 23:58

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Unterschied ist eben, dass die Nachfrage an E Autos in % an Steigerung
    > zwar enorm aussehen... in echten Zahlen aber immernoch einen Muckenschiss
    > im Gesamten ausmachen. Dafür jetzt schon zu Knappheit führen.

    Ganz Deiner Meinung! Derzeit liegt der Anteil der reinen BEVs hierzulande bei ca 7% der PKW-Neuzulassungen und jetzt schon tritt eine Verknappung ein. Was soll erst passieren, wenn der mal Richtung 100% geht, wie allenthalben gefordert? Und wenn dann noch Nutzfahrzeuge und sonstige (Schienen-/Wasser-) Fahrzeuge hinzukommen wirds dann richtig teuer am Rohstoffmarkt.

    > Bin gespannt wann auffällt, das unser Stromnetz eben doch nicht für E Autos
    > ausgelegt ist xD. Versuch mal nen 21KW Stromanschluss zu bekommen xD. Oder
    > Frag mal bei ENBW und Konsorten nach, wie teuer Strom erst werden wird,
    > wenn die Anfangen müssen auszubauen. Und für richtige Blöcke haben sie noch

    Genau das ist ein Riesenproblem: Für die typischen Spitzenlasten, die in den einzelnen Teilnetzen entstehen wenn da 100% der PKW mal am Stromnetz geladen werden, sind die Netze noch nirgendwo ausgelegt. Gerade in den Abend-/Nachtstunden, wenn BEVs zumeist geladen werden und (mangels Solarstromanteil) wenig erneuerbare Energie im Netz ist, entsteht eine enorme Versorgungslücke- nicht nur im tageszeitlichen- sondern auch im jahreszeitlichen Stromverlauf (Erzeugung vs. Verbrauch). Wenn dann zudem Gebäude immer mehr mit elektrischen Wärmepumpen beheizt werden sollen, wird man Investitionen in die Stromnetze tätigen müssen, die einem kompletten Neuaufbau des Stromnetzes gleichkommen werden - zumindest wenn man noch bezahlbare Strompreise und Versorgungssicherheit beibehalten will.

    > überhaupt keine Lösung. Abgesehen von einer unterirdischen
    > Ladegeschwindigkeit. Was ich da während dem Bau meines Hauses schon
    > diskutiert hab. Die Hälfte der Deutschen haben Eigenheime mit 14KW max.
    > Familien mit 2 oder 3 Autos (Je nachdem wie lange die Kids daheim sind)
    > kommen da aus dem Kopfschütteln gar nicht mehr raus. Vor allem wenn man
    > sich den tollen Strompreis anschaut. Hauptsache keine eigenen AKW. Dafür
    > AKW Strom aus Frankreich für den doppelten Preis.

    Kernkraft wird da auch nichts oder nur wenig zur Lösung beitragen können. Das Problem ist, das KKWs nur eine konstante Grundlast- Versorgung ermöglichen können - das ist aber in Zeiten von Vorrang-Einspeisung erneuerbarer Energieträger absolut nicht mehr bedarfsgerecht und schon gar nicht kostendeckend. Man braucht stattdessen schnell regelbare, lastfolgefähige Energieerzeuger - oder eben die Fokussierung auf den Ausbau von Energie-Speichertechnologien - also sowas wie Speicherung von erneuerbarer Energie mittels Pumpspeicherwerken, Wasserstoff- und Methanspeicherung, Power2Gas, u.ä.

    > Naja Deutschland halt. Das Land der Dichter... Denker sind ausgestorben.
    > Dichten sich ihre Gewchichten schon so hin, dass es passt.

    Lol ja allerdings, es wird nur noch gedacht, was gedacht werden soll, auch medienbegleitetes betreutes Denken genannt. Wer sich erlaubt mal über den Tellerrand zu schauen wird gnadenlos wegge-cancel-t. Traurig, was hier in den letzten 10-20 Jahren passiert ist.

  5. Re: Ja, und?

    Autor: ChMu 28.09.21 - 01:29

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Unterschied ist eben, dass die Nachfrage an E Autos in % an Steigerung
    > zwar enorm aussehen... in echten Zahlen aber immernoch einen Muckenschiss
    > im Gesamten ausmachen. Dafür jetzt schon zu Knappheit führen.

    Artikel nicht gelesen? Die Autos fuehren nicht zu einer Knappheit, das FREIE noch nicht verkaufte Lithium wird LANGSAM knapp.Die grossen Abnehmer haben vertraglich bis 2025 vorgesorgt, es geht um die Zeit danach. Ist ja nun nicht so als ob Lithium selten waere, es ist erheblich haeufiger als zB Blei, welches en Masse verwendet wird. Ausserdem verbraucht Lithium sich ja nicht. Es bleibt weiter im Kreislauf.
    >
    > Bin gespannt wann auffällt, das unser Stromnetz eben doch nicht für E Autos
    > ausgelegt ist xD.

    Warum nicht? Noch gibt es zu viel Strom und das wird auch erst mal so bleiben.

    > Versuch mal nen 21KW Stromanschluss zu bekommen xD.

    Wozu? Was hast Du denn vor damit? Im Industrie Gebiet sicher kein Problem. HAt aber nichts mit privaten Autos zu tun.

    > Oder
    > Frag mal bei ENBW und Konsorten nach, wie teuer Strom erst werden wird,
    > wenn die Anfangen müssen auszubauen.

    Da haben die Anbieter nichts mit zu tun. Der Strompreis in Deutschland ist politisch so hoch gemacht worden, hat mit dem Erzeugungs Preis nichts zu tun. Dafuer werden andere Technologien in Deutschland gefoerdert, wie Kohle oder Diesel.

    > Und für richtige Blöcke haben sie noch
    > überhaupt keine Lösung. Abgesehen von einer unterirdischen
    > Ladegeschwindigkeit.

    Wozu interessiert die Ladegeschwindigkeit ZU HAUSE? Da steht die Kiste mindestens 8h rum, oft laenger. Da reicht jede Schuko. Fuers Schnell Laden gibts die Supercharger aber die braucht man kaum.

    > Was ich da während dem Bau meines Hauses schon
    > diskutiert hab. Die Hälfte der Deutschen haben Eigenheime mit 14KW max.

    Ja, aus irgendeinem Grund kocht man in Deutschland elektrisch. Es gibt sogar elektrische Durchlauf Erhitzer fuer die Dusche in Deutschland. Voellig normal. Aber uebers Auto regt man sich jetzt auf? Das nuckelt ueber Nacht mit 1kWh am Kabel, das faellt doch kaum auf?

    > Familien mit 2 oder 3 Autos (Je nachdem wie lange die Kids daheim sind)
    > kommen da aus dem Kopfschütteln gar nicht mehr raus. Vor allem wenn man
    > sich den tollen Strompreis anschaut. Hauptsache keine eigenen AKW. Dafür
    > AKW Strom aus Frankreich für den doppelten Preis.

    Erstens verschenkt Deutschland ueberfluessigen Strom an Frankreich und zweitens, selbst wenn man den doppelten franzoesischen Preis zahlen wuerde, waere das immer doch die Haelfte des Deutschen. Wie gesagt, der Strompreis in Deutschland hat nichts mit dem Strom zu tun. Er ist der teuerste der Welt fuer Laender gerechnet, aber nicht weil er teuer herzustellen waere. An der EU Stromboerse kann man das schoen sehen.
    >
    > Naja Deutschland halt. Das Land der Dichter... Denker sind ausgestorben.
    > Dichten sich ihre Gewchichten schon so hin, dass es passt.

    Sieht so aus wenn man Deine Annahmen so sieht.

  6. Re: Ja, und?

    Autor: Niaxa 28.09.21 - 07:13

    Ich hab nichts von selten gesprochen, sondern das es bei dem Muckenfurz an E Autos schon knapp wird und man nicht mehr hinterherkommt. Lass mal 10 bis 15 Fach so viele E Autos rum fahren.

    Wieso zum Geier meinst du ich brauche daheim mein Auto weniger? Am meisten und zuverlässigsten steht mein Auto auf Arbeit rum. Daheim will ich schnell und zuverlässig mobil sein. Mein Auto soll schnell und ausreichend geladen sein um mittlere und längere Strecken fahren zu können. Ja die Denkeraussage "Braucht man nie oder nur selten..." ja und genau dann bekommt man nen enormen Zorn ä, wenn die scheiß Karre dann leer ist. Zudem habe ich auch keine Lust bei jedem Aussteigen an das kack Kabel zu denken. Und kommt es mal zum Stromausfall, oder vergesse ich es, kommt ich nicht zur Arbeit, weil 40 KM Strecke. Sry ne. Es muss auch möglich sein, das Auto schnell voll zu bekommen. Auch daheim. Auch Nachts.

    So und nun zum größten Stuss. Wir verschenken all den überflüssigen Strom. XD Hahahaha. Sry. 2 Sekunden googel reichen manchmal, um sich nicht völlig zu blamieren. Von 2019 auf 2020 haben wir schon über 30% mehr Strom importieren müssen wie im Vorjahr. Zu der Zeit haben wir auch exportiert. Stell dir vor das geht. Wir haben ca 17 GW exportiert (Hauptabnehmer Österreich) und 33KW importiert (Hauptimporteur Frankreich). Und warum? Kurz Hirnschmalz zuschalten... genau, weil vor allem die Nacht und dann die windstillen Tage, ein Problem für unsere Stromerzeuger sind.

    Und genau das lässt auch den Strompreis durch die Decke gehen.

    Was hat Kochen mit E Autos zu tun? Und wer regt sich darüber auf? DU? Von mir kam dazu nix. Nur die treffende Aussage, ich würde gerne. Die Möglichkeiten es richtig zu nutzen sind aber leider unterirdisch. Und bleiben es wahrscheinlich auch. Aber klar wenn man kein Auto hat und außerhalb von zuhause nicht viel lebt, stört einen das nicht.

    Ich glaub, meine Annahmen haben voll ins Schwarze getroffen.

  7. Re: Ja, und?

    Autor: nightmar17 28.09.21 - 07:37

    Selbst wenn wir nächsten Monat 10 Millionen E-Autos haben, werden wir kein Problem mit dem Stromnetz haben.

    Außerdem kannst du dein Auto zuhause laden, dass ist doch kein Problem und die 40km die du ansprichst, schafft jedes E-Auto.

  8. Re: Ja, und?

    Autor: kraemere 28.09.21 - 07:45

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hab nichts von selten gesprochen, sondern das es bei dem Muckenfurz an
    > E Autos schon knapp wird und man nicht mehr hinterherkommt. Lass mal 10 bis
    > 15 Fach so viele E Autos rum fahren.
    Weil der Übergang auch von heute auf morgen geschieht und nicht langsam über Jahre hinweg?
    Gab es nicht letztes Jahr ein Problem mit den Lieferzeiten von Notebooks weil die Nachfrage auf einmal so Hoch war?

    > Wieso zum Geier meinst du ich brauche daheim mein Auto weniger? Am meisten
    > und zuverlässigsten steht mein Auto auf Arbeit rum. Daheim will ich schnell
    > und zuverlässig mobil sein. Mein Auto soll schnell und ausreichend geladen
    > sein um mittlere und längere Strecken fahren zu können. Ja die
    > Denkeraussage "Braucht man nie oder nur selten..." ja und genau dann
    > bekommt man nen enormen Zorn ä, wenn die scheiß Karre dann leer ist. Zudem
    > habe ich auch keine Lust bei jedem Aussteigen an das kack Kabel zu denken.
    > Und kommt es mal zum Stromausfall, oder vergesse ich es, kommt ich nicht
    > zur Arbeit, weil 40 KM Strecke. Sry ne. Es muss auch möglich sein, das Auto
    > schnell voll zu bekommen. Auch daheim. Auch Nachts.
    Vielleicht gehörst du auch zu den auserkorenen die täglich ihre hunderte Kilometer fahren
    müssen. Dann ist ein E-Auto derzeit halt nichts für dich. In meinem Fall fahre ich 50km täglich, dass sind rund eine Stunde. Die restlichen 23h steht mein Auto einfach nur rum und könnte theoretisch die ganze Zeit laden oder eben als "Puffer" dienen. Bei 15kWh/100km wären das täglich 7,5kWh. An der Schuko-Steckdose wären das rund zwei Stunden Ladedauer oder eben 320W auf die 23h verteilt.
    Aber wie du es ja sagst, es ist sehr vom eigenen Fahrprofil abhängig.

    > So und nun zum größten Stuss. Wir verschenken all den überflüssigen Strom.
    > XD Hahahaha. Sry. 2 Sekunden googel reichen manchmal, um sich nicht völlig
    > zu blamieren. Von 2019 auf 2020 haben wir schon über 30% mehr Strom
    > importieren müssen wie im Vorjahr. Zu der Zeit haben wir auch exportiert.
    Scheinbar versteht jemand die Vorzeichen nicht:
    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/153533/umfrage/stromimportsaldo-von-deutschland-seit-1990/
    >"Der Stromaustauschsaldo Deutschlands betrug im Jahr 2020 rund -21 Terawattstunden. Dies bedeutet, dass Deutschland im Jahr 2020 circa 21 Terawattstunden mehr exportierte, als es importierte. Im Jahr 2002 importierte Deutschland das letzte Mal mehr, als es exportierte."
    Oder aber auch hier:
    https://energy-charts.info/charts/import_export/chart.htm?l=de&c=DE&year=2019&flow=scheduled_commercial_exchanges_de


    > Stell dir vor das geht. Wir haben ca 17 GW exportiert (Hauptabnehmer
    > Österreich) und 33KW importiert (Hauptimporteur Frankreich). Und warum?
    > Kurz Hirnschmalz zuschalten... genau, weil vor allem die Nacht und dann die
    > windstillen Tage, ein Problem für unsere Stromerzeuger sind.
    Stimmt, nicht weil wir zufällig ein Europäisches Verbundnetz haben.
    https://www.energie-lexikon.info/europaeisches_verbundsystem.html



    > Und genau das lässt auch den Strompreis durch die Decke gehen.


    > Was hat Kochen mit E Autos zu tun? Und wer regt sich darüber auf? DU?
    Ich glaube @ChMu hat sich darauf bezogen, dass immer so getan wird als ob das Stromnetz kollabiert oder man einen komplett neuen Anschluss braucht wenn man ein E-Auto laden möchte wohingegen es schon andere große elektrische Verbraucher gibt, deren Leistung sich nicht stark unterscheiden.
    Von

    > Aber klar wenn man kein Auto hat und
    > außerhalb von zuhause nicht viel lebt, stört einen das nicht.
    Klingt wie in meiner Jugendzeit. Man "lebt" quasi indem man einfach durch die Gegend gurkt...

  9. Re: Ja, und?

    Autor: bytewarrior123 28.09.21 - 07:54

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bin gespannt wann auffällt, das unser Stromnetz eben doch nicht für E Autos
    > ausgelegt ist xD. Versuch mal nen 21KW Stromanschluss zu bekommen xD.

    21 kW sollen ein Problem darstellen ?
    Wo ?
    In Indochina vielleicht, oder ab 2000 m Höhe, oder tief drin im finsteren Wald, aber nicht in DE.
    Die kleinste Größe hier ist ein 60 kW, abgesichert mit 50 Ampere. Und jetzt nochmals : wo ist das Problem mit 21 kW Hausanschluss ... ?

  10. Re: Ja, und?

    Autor: Niaxa 28.09.21 - 07:58

    Das sehen die Energoeversorger anders. Bzw. Hast du recht. Wir werden kein Problem haben mit einem Stromnetz, welches noch nicht existiert.

    Ich habe ein Fahrzeug nicht nur um zur Arbeit zu kommen und habe auch nichts davon geschrieben, das es mir um generelle Reichweite geht. Zu faul zum lesen, aber zum Kommentar hat es gereicht? Verstehe ich nicht. Ist nicht böse gemeint.

  11. Re: Ja, und?

    Autor: Niaxa 28.09.21 - 08:04

    Äh also hast wohl krin Haus aber mitschwätzen xD. Frag mal bei deinem Versorger nach. Dann kannst mitblubbern. Und wenn der dir über 14KW vorhält, dann bitte schriftlich geben lassen und hier posten.

  12. Re: Ja, und?

    Autor: nightmar17 28.09.21 - 08:10

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das sehen die Energoeversorger anders. Bzw. Hast du recht. Wir werden kein
    > Problem haben mit einem Stromnetz, welches noch nicht existiert.
    >
    > Ich habe ein Fahrzeug nicht nur um zur Arbeit zu kommen und habe auch
    > nichts davon geschrieben, das es mir um generelle Reichweite geht. Zu faul
    > zum lesen, aber zum Kommentar hat es gereicht? Verstehe ich nicht. Ist
    > nicht böse gemeint.

    Naja du schreibst folgendes:

    > Wieso zum Geier meinst du ich brauche daheim mein Auto weniger? Am meisten und
    > zuverlässigsten steht mein Auto auf Arbeit rum. Daheim will ich schnell und zuverlässig mobil > sein.
    Das kannst du doch sein, in dem du jede Nacht dein Auto aulädst. Ich kann auch mal spontan nach der Arbeit 100km fahren um einkaufen zu fahren (shoppen etc.) da reicht die Reichweite und Nachts wird wieder aufgeladen.
    > Mein Auto soll schnell und ausreichend geladen sein um mittlere und längere Strecken
    > fahren zu können.
    Kannst du ebenfalls haben, nennt sich Schnellladestationen.
    > Ja die Denkeraussage "Braucht man nie oder nur selten..." ja und genau
    > dann bekommt man nen enormen Zorn ä, wenn die scheiß Karre dann leer ist. Zudem habe
    > ich auch keine Lust bei jedem Aussteigen an das kack Kabel zu denken.
    Und beim Tanken macht das Auto das von selbst? Das Ladekabel anklemmen dauert vielleicht 15 Sekunden.
    > Und kommt es mal zum Stromausfall, oder vergesse ich es, kommt ich nicht zur Arbeit, weil 40 > KM Strecke. Sry ne. Es muss auch möglich sein, das Auto schnell voll zu bekommen. Auch
    > daheim. Auch Nachts.

    Ich weiß zwar nicht in welcher Gegend du kommst, aber einen Stromausfall habe ich zuletzt vor 20 Jahren erlebt. Und das Tanken vergisst du ebenfalls regelmäßig?
    Deine Aussagen sind irgendwie "will ich nicht, weil doof". Und das Auto bekommst du schnell voll, nennt sich Ladestation. Zuhause kannst du eine Wallbox nutzen und mit 11kwh aufladen. Damit kannst du jedes Auto innerhalb von wenigen Stunden aufladen (Nachts).
    Ein Tesla Model 3 hat ein maximal Akku von 75kWh. Den bekommst du in 7 Stunden an deiner Steckdose voll aufgeladen.

  13. Re: Ja, und?

    Autor: Niaxa 28.09.21 - 08:15

    Wie gesagt, es geht darum nicht die ganze Woche bei jeder Fahrt, bei jedem aus und Einsteigen an den Ladestand denken zu müssen. Ich muss auch nicht oft weiter weg. Fahre in der Woche im Schnitt 800Km. Ein Eler würde da schon reichen. Mir würde vollkommen auch reichen an der Stromtanke in 10 Min 500 oder 600KM Reichweite zu tanken. Null Problemo. Aber geht halt nicht. Und wenn ich dann daheim für 10 KM Reichweite, 20 Minuten bis 1 Stunde laden muss, ist das ein Witz.

    Für Kochen mag der Hausanschluss ausreichen. Fürs schnelle Laden und verfügbar machen eines Fahrzeuges eben nicht. Die Leute würden sich auch aufregen, wenn man für das zubereiten von Spagetti jetzt plötzlich 8 Stunden braucht. Und da helfen auch die Heldensprüche nix wie "Pf so oft isst du jetzt auch nicht warm in der Woche". Ich will mein Auto, wie beim Verbrenner eben auch, in kürzester Zeit voll verfügbar haben. Vor allem genau WRGEN der Tatssche, das ich das nicht oft brauche. Aber dafür brauchen wir tatsächlich ein deutlich stärkeres Netz beim Endverbraucher. Das ist auch sicher schnell ausgebaut. Meinte auch mein Versorger zu mir. Er meinte aber auch, dass die Investition aber auch mit Sicherheit auf den Verbraucher umgelegt werden wird.

  14. Re: Ja, und?

    Autor: Niaxa 28.09.21 - 08:21

    Ich tanke alle 1 bis 2 Wochen je nach KM. Beim Eler muss ich bei der kack Ladeleistung von Eigenheimen, jeden Tag 2 3 mal an das Anstecken denken. Das nervt ungemein. Mit Tanken bin ich in 10 Min fertig und die nächsten 700KM sind garantiert. Tanken braucht man mit E auch tatsächlich nicht zu vergleichen. Da verkackt E auf ganzer Linie. Selbst daheim. Stell ich mir daheim 20 Liter Benzin in Keller, tanke ich das in 30 Sekunden rein und komme wieder 300+ KM. Aber das ist ja nicht was ich will. Ich will e und finde es sinnvoll.

    Schwachsinn finde ich eher den Aktionismus. Stand jetzt ist E keine gleichwertige Alternative. Also spricht man Probleme an und löst sie. Aber man tut nicht so, als gäbe es sie nicht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.09.21 08:26 durch Niaxa.

  15. Re: Ja, und?

    Autor: nightmar17 28.09.21 - 08:37

    Es liest sich halt auch so, als ob du dich gar nicht umstellen willst. Anders wird es in Zukunft nicht gehen.
    Du musst halt wenn du abends nach Hause kommst, daran denken das Ladekabel anzuschließen.
    Dann kommst du am nächsten Tag auch mit vollem Tank vom Hof.

    Aktuell haben diejenigen ein Problem, die zuhause nicht aufladen können, weil die keinen eigenen Stellplatz mit Stromanschluss haben und irgendwelche Vertreter die regelmäßig viele Hundert Kilometer am Tag fahren müssen.
    Diese Zielgruppe muss sich halt gedulden, bis die Akkutechnik und das Ladenetz weiter ausgebaut wird.

  16. Re: Ja, und?

    Autor: rawcode 28.09.21 - 09:09

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich tanke alle 1 bis 2 Wochen je nach KM. Beim Eler muss ich bei der kack
    > Ladeleistung von Eigenheimen, jeden Tag 2 3 mal an das Anstecken denken.
    > Das nervt ungemein. Mit Tanken bin ich in 10 Min fertig und die nächsten
    > 700KM sind garantiert. Tanken braucht man mit E auch tatsächlich nicht zu
    > vergleichen. Da verkackt E auf ganzer Linie. Selbst daheim. Stell ich mir
    > daheim 20 Liter Benzin in Keller, tanke ich das in 30 Sekunden rein und
    > komme wieder 300+ KM. Aber das ist ja nicht was ich will. Ich will e und
    > finde es sinnvoll.
    >
    > Schwachsinn finde ich eher den Aktionismus. Stand jetzt ist E keine
    > gleichwertige Alternative. Also spricht man Probleme an und löst sie. Aber
    > man tut nicht so, als gäbe es sie nicht.

    Da fällt mir nur der Spruch ein "wer einfach nicht will, findet Gründe". Ehrlich mal. Mein E-Auto hat gerade mal 23kWh, das reicht im Sommer für 170km. Klar fahr ich damit nicht von Süddeutschland an die Ostsee, aber alles bis 200km ist locker zu machen. Mit nem 70kWh-Auto sind Touren quer durch Europa aber mal so gar kein Problem. Alle 350km 30min Pause halte ich jetzt nicht für unzumutbar.
    Wenn ich aufgestanden bin und das Laden vergessen habe, dann stecke ich ein (22kW Ladeleistung an AC), trinke meinen Morgenkaffee und kann mit 97% Batterie los. Der Wagen ist ja auch nicht lotterleer, sondern bei 30%, wenn ich ihn abends hinstelle.
    Bei mir daheim oder beliebigen öffentlichen Gurkenladern lädt dir Kiste mit umgerechnet 150km/h (Schnelllader mit 1000km/h! = 150kW/(15kWh/100km) = 150kW/15kW*100km/1h), das reicht doch! Wenn ich jetzt 'n Model-3 oder einen Ioniq-5 hätte, mit 400km+ Reichweite, würde ich mir überhaupt (!) keinen Kopf mehr über Laden machen! Einmal die Woche irgendwo bei Aldi anstöpseln und gut ist, momentan auch noch gratis!

    Ich hör immer "Aber ich muss doch ganz spontan immer 1800 km fahren können, mit nur einmal 10min tanken zwischendrin". Dann sollte man auch einen Laster kaufen, damit man mal spontan umziehen kann.
    Beim Handy muss ich doch auch dauernd Steckdosen suchen. Vor 20 Jahren hielt ein Handyakku 10-14 Tage, das vermisst komischerweise auch niemand (ich schon :) ).

    Ich hoffe mein kleiner Rant war unterhaltsam



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.09.21 09:10 durch rawcode.

  17. Re: Ja, und?

    Autor: Niaxa 28.09.21 - 09:15

    Ich baue ja gerade und habe meine Garage mit 2 Anschlüssen für E geplant. Aber 14 KW vom Versorger sind und bleiben ein Witz. Und da wird halt auch in den nächsten 20 Jahren keine Änderung stattfinden, wenn man selbst jetzt in Neubaugebieten, die Anschlüsse nicht anders auslegt. Und das nervt mich halt. PV ist auf dem Dach, man macht ja vieles. Aber allen Luxus will man dafür nicht aufgeben. Und für mich ist es halt weniger Luxus, nen Lambo zu fahren, sondern eben nur an mal die Woche an die Karre denken zu müssen :-).

    Aber das aktuelle Thema macht mir da deutlich mehr Sorgen. Ich verlasse mich jetzt mal auf die Aussage mit den 7% E Autos. Und hier schon Verknappung zu bekommen ist wirklich enorm früh in meinen Augen. Problem also erkannt. Jetzt muss ne Lösung her. Und bevor so was nicht gelöst ist, braucht man auch nicht über Verbote sprechen bei anderen Technologien. Wie gesagt ist mir wichtig, das wir die Probleme sehen und angehen, damit die Technik keine Nullnummer wird.

  18. Re: Ja, und?

    Autor: ssj3rd 28.09.21 - 09:17

    Geht laut Golem Foren Nutzer mal wieder die Welt unter?
    Achja, auf euch ist einfach Verlass!

  19. Re: Ja, und?

    Autor: Niaxa 28.09.21 - 09:26

    Ich habe nicht über Fahrverhalten gesprochen. Da interessiert deines genausowenig wie meines. Ob du für 10 KM 5 mal Pause machst, oder ich für 1000 keine ist irrelevant. Wir benötigen saubere Autos und um das zu erreichen, benötigen wir sie so, wie wir Verbrenner haben. Im etwa. Das ziemlich alle Anwendungsfälle abgedeckt sind. Und da wollen viele nicht die ganze Woche ihre Fahrten so planen, dass sie nicht nach der Arbeit noch ewig an der E Säule stehen könnten, weil daheim noch keinen Anschluss etc. Aber für sauberere Autos reicht es nicht nur eine Handvoll Leute zu überzeugen.

    Und da muss das Auto eben daheim schnell laden können, was eben nicht passieren wird, außer Mut Bonzenwallakku. Oder eben in 15 Min an der E Tanke 500- 700Km. Keiner muss dauernd so weit fahren. Aber wenige wollen wie gesagt dauernd sich mit dem ladestand des Autos beschäftigen. Für diesen Luxus gibt man schließlich einen Haufen Asche aus.

    Über die Handyakkus regt sich glaub jeder auf :-) nur hat man langsam akzeptiert, dass es wohl so kacke bleibt.

  20. Re: Ja, und?

    Autor: Niaxa 28.09.21 - 09:27

    Erklär mal warum?

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