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Lokal und Global

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  1. Lokal und Global

    Autor: chefin 28.09.21 - 08:14

    Lokal haben wir 7% Neuzulassungen als Peak in einem Monat mal geschafft. Aber Autos werden Weltweit gefahren. Weder Indien mit 1,5 Milliarden Menschen noch Afrika mit seinen 800 Millionen Menschen haben ein Stromnetz das E-Auto tauglich wäre. Dort reicht es nichtmal für den Tagesbedarf.

    Wir zählen gerne immer die Länder auf, in denen es mit dem E-Auto funktioniert. Norwegen mit seinen 5 Millionen Einwohner, einer Landfläche so groß wie Deutschland, einer Einfuhrsteuer auf Verbrenner in Höhe von 100%. So wird ein Tesla so günstig wie ein Golf. Aber nur in einem Land in dem 5 Millionen Menschen leben und die aufgrund ihrer größe Langstrecken mit Flugzeugen abwickeln.

    Versuche mal Kanada oder Australien mit E-Autos zu beglücken. Bestenfalls als Stadtauto in den Großstädten, aber überland wird es auch in 100 Jahren noch Benzin geben. Weil man dort nur Treibstoffe benutzen kann, die lange gelagert werden können. Stromleitungen in Australien sind dagegen in der Fläche unbezahlbar. Dort läuft dann in 50% der Haushalte ein Dieselgenerator. Und 500km Reichweite reicht kaum bis zur nächsten Stadt zum einkaufen. Bei 35° ohne Klima natürlich.

    Weltweit werden also noch 100 Jahre oder mehr Verbrenner nötig sein. Auch wenn wir in Deutschland vieleicht alle E-Autos fahren, bei 8 Milliarden Menschen auf der Erde wird es bestenfalls bei 2-3 Milliarden eine Infrastruktur geben, die E-Autos möglich machen. Und davon sind die hälfte in China, weil die das erzwingen. Deswegen bauen die Atomkraftwerke in Massen. Während wir eines abschalten, werden dort 5 neue gebaut.

    Ich werde also auch noch in 50 Jahren einen Diesel fahren können, weil genug davon gebaut werden und es wegen viele Probleme bei Emobilität auch noch sehr lange Tankstellen geben wird. Alleine der Bestand an Fahrzeuge....wir wollen bis 2030 weiterhin Verbrenner produzieren...laufen die noch bis 2050 auf unseren Strassen und brauchen Sprit. Und das gilt nur für PKWs, LKWs mit Diesel werden noch viel länger gebaut und die müssen tanken. Und um Diesel herzustellen muss man auch Benzin herstellen. Im Rohöl steckt beides drin, das Benzin würde sonst über bleiben. Also verbraucht man das eben auch....

    Tja, und weil es weiterhin Fahrzeuge gibt, wird es auch weiterhin Menschen geben, denen all die Argumente für E-Autos nicht passen. Die eben NICHT stundenlang nachladen wollen, sondern zügig ans Ziel kommen. Und wo ein Markt ist, wird es auch Anbieter geben. Wir leben in einer Demokratie, das heist, wenn Menschen etwas wollen, dürfen sie es auch bekommen. Wird das verboten, wäre das eine Diktatur. Sind wir erstmal am Punkt das sowas Elementares wie Auto verboten wird, werden auch andere Dinge vom Staat verboten. Ein Staat der gegen den Willen eines Teils seiner Bürger arbeitet ist eine Diktatur. Wir haben sogar nur 15% die unbedingt so Ökologisch sein wollen, der rest ist doch eher auf einer Komfortschiene.

  2. Re: Lokal und Global

    Autor: Dwalinn 28.09.21 - 11:24

    Du hast ja schon immer viel Unsinn erzählt aber das wird jetzt immer schlimmer.

    Also erstmal hast du natürlich recht das Weltweit gesehen noch lange Verbrenner genutzt werden aber sofern du nicht planst auszuwandern heißt das noch lange nicht das du dann auch in 50 Jahren hier damit fahren darfst. Und klar wo Bedarf ist entsteht auch ein Markt aber ich denke Drogen beispielsweise lassen sich deutlich heimlicher konsumieren als ein Verbrenner zu fahren... Ich rate auch sehr davon ab heimlich Benzin oder am Auspuff zu schnüffeln.

    Wobei ich hier garnicht ausschließen will das in 50 Jahre noch verbrenner in Deutschland fahren werden nur sind das dann ein paar Oldtimer oder ähnliches die dem Fahrer pro Kilometer auch ordentlich was kosten werden.

    Und um das nochmal klarzustellen, niemand interessiert sich für ein paar Hansel die zum Einkaufen 1000km fahren müssen, die meisten leben halt doch in der Nähe von Städten was dafür sorgt das der Durchschnittliche Australier weniger Kilometer im Jahr fährt als jemand aus Mecklenburg-Vorpommern.

    Das die Grünen nur auf 15% gekommen sind hat auch nichts damit zu tun das sich kaum einer für Umweltschutz interessiert.

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