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Der Artikel ist eine Frechheit

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Der Artikel ist eine Frechheit

Autor: ulink 29.09.21 - 11:08

Faengt schon mit der Ueberschrift an. Geht's noch tiefer?

Der Artikel selbst ist eine peinliche Mischung aus mangelnder Sachkenntnis, geringer Recherchetiefe, haarstraeubenden Bedienfehlern, Missverstaendnis der Funktionen und an den Haaren herbeigezogener negativ-"Argumente". Und wenn man um's verrecken selbst nichts negatives findet, wird eben erzaehlt, dass irgend jemand anderes darueber "berichtet" haette. Man spuert foermlich die Sorge, dass das Model Y nun VW & Co. gerade in deren Hoffnungssegment der "Crossover SUVs" buchstaeblich alt aussehen lassen koennte. Auch das noch!

Auf alle Details kann ich hier nicht eingehen, weil das genausoviel Text ergeben wuerde, wie der Artikel lang ist, daher nur ein paar Beispiele:

"Das Einparken ist ohne Einsatz von Rückfahrkamera und Ultraschallsensoren eher schwierig"
Wirklich? Gut, dass jede Modellvariante sowas standardmaessig hat, sogar ohne Aufpreis. Sowas nennt man uebrigens Strohmannargument.

"In mehreren Baustellen überraschte uns das Model Y mit einem unerwarteten Lenkeingriff, den wir beherzt korrigieren mussten."
Tatsache? Ein Blick ins Handbuch gezeigt, dass der AP in Baustellen nicht eingesetzt werden soll, und dies aus gutem Grund: Mit mehrdeutigen Fahrbahnmarkierungen kann kein Assistenzsystem umgehen, auch kein deutsches. Naja, Teslas FSD 10 (aktuell leider erst im Praxistest auf einigen tausend Serien Model 3 in den USA - die Model Y Hardware ist identsich) kann das.

"Denn häufig kam es vor, dass sich in der Zwischenzeit wieder ein anderes Fahrzeug genähert hatte, so dass der Überholvorgang nicht mehr möglich war."
Wow, das Auto laesst den Ueberholvorgang bleiben, wenn von hinten ein anderes Auto mit grossem Geschwindigkeitsueberschuss naht? Mir ist klar, dass es in Deutschland ueblich ist, in solchen Situationen einfach rauszuschneiden, um den Hintermann zu einer Notbremsung zu zwingen, sodass ihm das Gebiss rausfliegen moege, finde aber das Verhalten des AP dennoch sinnvoller.
Hinweis: Die Wartezeit, bis der Ueberholvorgang eingeleitet werden darf und die Zeit, innerhalb der dieser stattzufinden hat, ist durch UNECE Regeln vorgeschrieben und gilt damit fuer ALLE AP.

"Daher empfiehlt es sich nicht, den "Autopilot" auf der Autobahn zu aktivieren."
Unfassbar. Zuerst wird ueber den angeblich mangelden Nutzen der Ampel- und Stoppschilderkennung schwadroniert (Tipp: kann man auch abschalten, wenn es einem nicht passt), die aktuelle Sicherheitsmassnahme der notwendigen Bestaetigung bei gruener Ampel bemaengelt und daraus dann sofort abgeleitet, dass man den gesamten AP auf der Autobahn gar nicht aktivieren soll. Bravo, das ist ja mal eine 1a Schlussfolgerung.

Millionen Tesla-Fahrer (unter anderem auch ich) benutzen den Autopilot seit Jahren und nicht nur eine Stunde lang und moechten ihn keinesfalls mehr missen. Und das geht jedem so, der ihn mal mindestens 1000km benutzt hat. Und nein, die deutsche Konkurrenz hat, entgegen anderslautender Behauptungen, nichts besseres.

Mein Fazit zum Model Y bzw. zu Tesla allgemein sieht etwas anders aus: Die Schilderkennung der deutschen BEV ist aus historischen Gruenden jetzt noch besser (nicht mehre lange). Und die Spaltmasse vielleicht auch. Sonst nix.

P.S.: Ich kenne keine "schnellen Geschwindigkeiten", nur hohe (oder ggf. niedrige oder geringe).


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Der Artikel ist eine Frechheit

ulink | 29.09.21 - 11:08
 

Re: Der Artikel ist eine Frechheit

thinksimple | 29.09.21 - 14:31
 

Re: Der Artikel ist eine Frechheit

ulink | 29.09.21 - 15:49
 

Re: Der Artikel ist eine Frechheit

13ones | 29.09.21 - 16:22
 

Re: Der Artikel ist eine Frechheit

gomos | 29.09.21 - 16:51
 

Re: Der Artikel ist eine Frechheit

Rocketeer | 13.10.21 - 13:54

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