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Solange keine zu begleichenden Schäden entstehen...

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  1. Solange keine zu begleichenden Schäden entstehen...

    Autor: Flexy 15.10.21 - 16:56

    .. sind doch die Fahrmanöver relativ irrelevant. Die sind höchstens für Bußgelder usw. noch relevant (wie z.B. der zu geringe Abstand oder zu schneller Fahren).

    Und während der eine Fahrer mit etwas Fahrerfahrung oder gar Rennerfahrung auch bei einer dynamischeren Fahrweise sein Auto noch zu 100% unter Kontrolle hat, ist beim anderen Fahrer schon das "normale Fahren" hart an der Gemeingefährlichkeit vorbei geschrammt, weil er z.B. komplett unaufmerksam und auch noch dicht an geparkten Autos vorbei fährt und obendrein immer wieder völlig falsch reagiert auf plötzliche Gefahrensituationen. Und etwa bei einem bereits untersteuernden Auto stur weiter voll auf die Bremse steht und das Lenkrad noch mehr einschlägt statt die Bremse ganz leicht zu öffnen und gegenzulenken um die Kräfte vom Reifengummi zu bekommen und wieder mehr Grip zu haben und das Gleiten zu beenden.

    Und schon bisher ist es doch so, dass die Versicherungen "solidarisch, aber gerecht" sind - wer wenige Unfälle und Schäden verursacht (und nur dafür sind die Versicherungen da, die Verkehrserziehung ist nicht deren Aufgabe..) , der kriegt irgendwann einen Rabatt und zahlt dann auch nur noch 20% oder auch mal nur 15% des Beitrages nach vielen Unfallfreien Jahren. (Das System in den USA funktioniert bisschen anders als in Deutschland, aber auch dort gibt es bei vielen Versicherungen Rabatte für viele Unfallfreie Jahre in Folge). Und wer Unfälle baut, welche die Versicherung begleichen muss, der verliert eben den Rabatt wieder. Und wer sehr viele Unfälle baut, der kann auch den Versicherungsschutz ganz verlieren und muss sich eine andere Versicherung suchen. (Nebenbei auch in Deutschland...).

    Die permanente Überwachung des Fahrverhaltens ist dazu jedenfalls der falsche Weg - und weckt vermutlich obendrein noch Begehrlichkeiten bei irgendwelchen Behörden, die dann direkten Zugriff auf die GPS- und Fahrdaten haben wollen, natürlich nur "zu Sicherheitszwecken", also erst mal dann. Bis wie so oft dann doch unnötig gesammelte, vorhandene Daten missbraucht wurden. Ich jedenfalls werde so eine Überwachungsversischerng auch dann nicht abschließen, wenn ich massive finanzielle Vorteile davon hätte!

  2. Re: Solange keine zu begleichenden Schäden entstehen...

    Autor: smonkey 16.10.21 - 07:27

    Selbstüberschätzung ist auch nicht zu unterschätzen, zumal "dynamisches Fahren" zumindest bei anderen Verkehrsteilnehmer zu Unsicherheiten führen kann.

    Prinzipiell gebe ich Dir aber Recht, dass rasanteres Fahren und Unfälle nicht unbedingt korrelieren müssen. Ein unsicherer Fahrer wird eher zu Unfällen neigen als ein erfahrener, ganz unabhängig des Fahrstils.

    Eine derartige Versicherung käme mir trotz erfahrenen und gemäßigten Fahrstil auf keinen Fall ins Haus. Erst Recht aber kein Auto, was diese Form der Überwachung bereits heute betreibt.

  3. Re: Solange keine zu begleichenden Schäden entstehen...

    Autor: bplhkp 16.10.21 - 08:45

    Flexy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > .
    > Ich jedenfalls werde so eine Überwachungsversischerng
    > auch dann nicht abschließen, wenn ich massive finanzielle Vorteile davon
    > hätte!

    Es ist ein Irrglaube zu denken dass man damit mittelfristig finanzielle Vorteile haben wird.
    Das individuelle Fahrverhalten durch den Schadenfreiheitsrabatt schon heute bewertet werden.

    Telematikboxen machen einen Preisvergleich zwischen Versicherungen unmöglich. Da wollen die Versicherungen hin, denn dann können sie die Preise nach oben schrauben.

    Da ködert man heute ein paar mit etwas Rabatt, ähnlich zum Drogendealer der Gratispäckchen auf dem Schulhof verteilt.

  4. Re: Solange keine zu begleichenden Schäden entstehen...

    Autor: John2k 16.10.21 - 14:57

    Flexy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > .. sind doch die Fahrmanöver relativ irrelevant. Die sind höchstens für
    > Bußgelder usw. noch relevant (wie z.B. der zu geringe Abstand oder zu
    > schneller Fahren).
    >
    > Und während der eine Fahrer mit etwas Fahrerfahrung oder gar Rennerfahrung
    > auch bei einer dynamischeren Fahrweise sein Auto noch zu 100% unter
    > Kontrolle hat, ist beim anderen Fahrer schon das "normale Fahren" hart an
    > der Gemeingefährlichkeit vorbei geschrammt, weil er z.B. komplett
    > unaufmerksam und auch noch dicht an geparkten Autos vorbei fährt und
    > obendrein immer wieder völlig falsch reagiert auf plötzliche
    > Gefahrensituationen. Und etwa bei einem bereits untersteuernden Auto stur
    > weiter voll auf die Bremse steht und das Lenkrad noch mehr einschlägt statt
    > die Bremse ganz leicht zu öffnen und gegenzulenken um die Kräfte vom
    > Reifengummi zu bekommen und wieder mehr Grip zu haben und das Gleiten zu
    > beenden.
    >
    > Und schon bisher ist es doch so, dass die Versicherungen "solidarisch, aber
    > gerecht" sind - wer wenige Unfälle und Schäden verursacht (und nur dafür
    > sind die Versicherungen da, die Verkehrserziehung ist nicht deren
    > Aufgabe..) , der kriegt irgendwann einen Rabatt und zahlt dann auch nur
    > noch 20% oder auch mal nur 15% des Beitrages nach vielen Unfallfreien
    > Jahren. (Das System in den USA funktioniert bisschen anders als in
    > Deutschland, aber auch dort gibt es bei vielen Versicherungen Rabatte für
    > viele Unfallfreie Jahre in Folge). Und wer Unfälle baut, welche die
    > Versicherung begleichen muss, der verliert eben den Rabatt wieder. Und wer
    > sehr viele Unfälle baut, der kann auch den Versicherungsschutz ganz
    > verlieren und muss sich eine andere Versicherung suchen. (Nebenbei auch in
    > Deutschland...).
    >
    > Die permanente Überwachung des Fahrverhaltens ist dazu jedenfalls der
    > falsche Weg - und weckt vermutlich obendrein noch Begehrlichkeiten bei
    > irgendwelchen Behörden, die dann direkten Zugriff auf die GPS- und
    > Fahrdaten haben wollen, natürlich nur "zu Sicherheitszwecken", also erst
    > mal dann. Bis wie so oft dann doch unnötig gesammelte, vorhandene Daten
    > missbraucht wurden. Ich jedenfalls werde so eine Überwachungsversischerng
    > auch dann nicht abschließen, wenn ich massive finanzielle Vorteile davon
    > hätte!

    Falsche Weg ist weiterhin dieser Möchtegern Rennfahrer im stvo Raum zu tolerieren. Für Selbstüberschätzende gibt es immer noch die Rennstrecke.
    Und genau die kann man bei YouTube bei Nürburgring fails jährlich zusammengefasst Beobachten

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