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und das bringt was?

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Re: und das bringt was?

    Autor: flasherle 19.10.21 - 09:46

    dann nimmt der Compiler keine GPU mit?

  2. Re: und das bringt was?

    Autor: booyakasha 19.10.21 - 09:50

    Ha! guter Punkt!

  3. Re: und das bringt was?

    Autor: booyakasha 19.10.21 - 09:56

    jain. Der M1 mit Windows 10 VM läuft auch ausserordentlich gut.

  4. Re: und das bringt was?

    Autor: Trollversteher 19.10.21 - 10:00

    >dann nimmt der Compiler keine GPU mit?

    Nein, wüsste auch nicht, wo das in dem aktuellen Projekt was bringen sollte - zumal ich mir auch nicht vorstellen kann, dass die schwachbrüstige iGPU in dem Kundenlaptop da noch irgendetwas herausholen könnte... Im übrigen hat ja wohl, wenn man den Angaben im Artikel glauben darf, Apple auch hier (also in Sachen interne mobile GPU) neue Maßstäbe gesetzt...

  5. Re: und das bringt was?

    Autor: bofhl 19.10.21 - 10:03

    Hallonator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Pecker schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und mit der Power kommen irgendwann die Anwendungen.
    > Ist das so oder doch eher ein
    > "mit mehr Power werden Anwendungen weniger auf Performance optimiert, so
    > dass mehr Power benötigt wird"?

    Das Hauptproblem bei Windows-PCs!

  6. Re: und das bringt was?

    Autor: xPandamon 19.10.21 - 10:03

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Im Endeffekt ist es eh egal. Der M1 bringt nur was mit MacOS, von daher
    > kann der noch so viel Leistung haben, er ist für zig Leute irrelevant und
    > dadurch dass er entsprechend optimiert ist finde ich die gängigen Benchmark
    > und Performancevergleiche auch etwas fehl am Platz.
    >
    > Was genau ist denn mit "entsprechend optimiert" gemeint? *Jede*
    > Prozessorgeneration wurde gegenüber der Vorgängergeneration "entsprechend
    > optimiert" um mehr herauszuholen. Und wenn Du damit den alsten Mythos "Der
    > Chip ist so optimiert, dass er bestimmte OSX Funktionen beschleunigt, aber
    > bei allgemeinen Aufgaben die Grätsche macht" - das ist und bleibt ein
    > Mythos...
    >
    > >Klar ist ein so stark optimiertes Produkt besser als die Konkurrenz die
    > mit zig Hardwarekombinationen funktionieren muss.
    >
    > Was ist denn das bitte für eine Aussage? Was sollen algorithmische
    > Benchmarks, die einfach diverse abstrakte Rechen- und Verarbeitungs
    > Aufgaben durchführen, mit "diversen Hardwarekonfigurationen" zu tun haben?
    > Es geht hier um *reine* CPU/GPU LEistungsvergleiche und nicht um
    > irgendwelche "Browser- oder Anwendungs-Benchmarks" die versuchen die
    > Gesamtperformance eines komplettem Systems zu messen.

    Der M1 ist wie alle Apple-Prozessoren auf genau deren Software/ Betriebssystem zurechtgeschnitten. Alles was da an extras auf dem Chip ist ist proprietär und funktioniert nur mit Apple-Geräten. Wenn das nicht für deren Einsatzzwecke optimiert ist weiß ich auch nicht. Und was für Benchmarks Apple benutzt wurde meines Wissens wieder nicht genannt, sie können also auch durchaus Programme nutzen die Features des M1 nutzen welche die "alten" Intel-Prozessoren gar nicht haben, denn ich kann auf Apples Website nix spezifisches erkennen, da wird nur von "x-mal so viel CPU/GPU-Leistung" gesprochen. Zumal vom "Latest 8-Core PC laptop chip at the same power level" gesprochen wird, doch der 11800H hat noch mehrere Stufen darüber.. Da werden zum 11980HK etwa 10 Prozent Single-Core-Leistung liegen gelassen. Was "same power level" her bedeuten soll wird natürlich auch nicht erläutert.

    https://www.apple.com/newsroom/2021/10/introducing-m1-pro-and-m1-max-the-most-powerful-chips-apple-has-ever-built/



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.10.21 10:10 durch xPandamon.

  7. Re: und das bringt was?

    Autor: Trollversteher 19.10.21 - 10:19

    >Der M1 ist wie alle Apple-Prozessoren auf genau deren Software/ Betriebssystem zurechtgeschnitten.

    Nein, ist er eben *nicht*.

    >Alles was da an extras auf dem Chip ist ist proprietär und funktioniert nur mit Apple-Geräten.

    Wie kommt man auf so einen inkompetenten Unsinn? Auch wenn dort zusätzliche Co-Prozessoren für spezielle Aufgaben (wie zB KI Beschleuniger für neuronale Netzwerke, oder Codec-Beschleuniger für Videocodecs - aber diese Tendenz gibt es auch schon lange in der x86 Welt) auf dem SoC untergebracht sind, schlägt schon der M1 auch die versammelte Mobile Komkurrenz (oder spielt zumindest in der Top-Liga mit) bei nackter, purer Rechenleistung der Kerne und der internen GPU - diese Legende, Applke habe da quasi für jeden Anwendungsfall "fixed functions" in Hardware gegossen ist absoluter, realitätsferner Unsinn vom Fanboy-Stammtisch.

    >Wenn das nicht für deren Einsatzzwecke optimiert ist weiß ich auch nicht.

    Nu mal Butter bei die Fische: Von was "Optimierungen" reden wir hier überhaupt? Hier werden halt immer wieder die übliche Stammtisch-Legenden aus der Zeit, als die Apple Smartphones SoCs sich mit jeder Generation den x86 mobile CPUs näherten nachgeplappert, aber da wir hier auf einr "IT News für Profis" Seite sind, bitte mal ganz konkret auf technischer Ebene: Was an Mac OS ist jetzt so speziell und anders als an Windows oder Linux, dass es durch fixed-function "Mogeleien" auf der CPU künstlich beschleunigt werden kann und welche CPU Features im speziellen sollen das sein, die sogar rein algorithmische Benchmarks die nicht auf Mac OS optimiert oder entwickelt, sondern nur "cross compiliert" wurden, besser abschneiden lassen? Da müssen ja wahre Magier in der Apple Hardwareabteilung sitzen...

    >Und was für Benchmarks Apple benutzt wurde meines Wissens wieder nicht genannt, sie können also auch durchaus Programme nutzen die Features des M1 nutzen welche die "alten" Intel-Prozessoren gar nicht haben, denn ich kann auf Apples Website nix spezifisches erkennen, da wird nur von "x-mal so viel CPU/GPU-Leistung" gesprochen.

    Nochmal: Was soll das bitte sein? Und wieso wurde dieses Argument immer gegen ARM SoCs verwendet, als es dort noch keine performanten Equivalente zu den x86 Streaming-Erweiterungen gab? (also ein in Hardware gegossener Vorteil der Intel Welt)?
    Gut möglich dass Apple hier im Marketing mal wieder ein wenig zu sehr auf den Putz haut, und der reale Vorsprung nicht ganz so groß ist wie im Marketing dargestellt - aber schon beim M1 wurde der Performance-Vorteil ja bereits längst durch Plattformübergreifende Benchmarks bestätigt - und das sogar bei "echten"x86 Benchmarks in der emulierten Rosetta Umgebung.

  8. Re: und das bringt was?

    Autor: ssj3rd 19.10.21 - 10:22

    flasherle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Außer bei CAD und bei Spielen ist doch heutzutage keine Rechner mehr am
    > Anschlag, und dort schränkt auch eher noch die GPU ein als die CPU

    Habe mal bei Apple angerufen, die Stimmen zu und verweilen jetzt in Stagnation/Stillstand.
    Haben jetzt auch etliche Entwickler entlassen, läuft jetzt endlich bei ihnen.

    Danke für diese super konstruktive Kritik!
    Endlich jemand der Fortschritt um des Fortschritt Willens hasst, vor allem im IT Bereich ist das natürlich angebracht, dort kann man nun endlich extrem viele Menschen entlassen. Bravo!

    Die Welt braucht eh mehr Bäcker und Handwerker statt IT Fuzzies.

  9. Re: und das bringt was?

    Autor: Tiles 19.10.21 - 10:23

    Richtig. Wenn ich ein Produkt x mal schneller fertig kriegen kann als wo anders und mir das einen echten Mehrwert bringt wird als Profi dann halt gewechselt.

  10. Re: und das bringt was?

    Autor: andkleves 19.10.21 - 10:53

    Pecker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zumindest mehr Laufzeit. Wenn deine Berechnungen schneller und
    > energieeffizienter erledigt sind. Auch abseits von CAD etc.
    >
    > Und mit der Power kommen irgendwann die Anwendungen.

    Ja, und auch da gibt es einen Unterschied zwischen Mac und Windows: bei Microsoft wird Office immer langsamer, ohne Funktiosverbesserungen (vermutlich wird da immer mehr abstrahiert und virtualisiert, um Entwicklungsosten zu sparen) so dass man bei annähernd gleicher Funktion immer bessere Rechner braucht - Office 365 finde ich auf 5 Jahre alten Rechnern kaum nutzbar. Bei MacOS geht die Leistung in echte Funktionsverbesserung für den User.

  11. Re: und das bringt was?

    Autor: -eichi- 19.10.21 - 10:59

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Der M1 ist wie alle Apple-Prozessoren auf genau deren Software/
    > Betriebssystem zurechtgeschnitten.
    >
    > Nein, ist er eben *nicht*.
    >
    > >Alles was da an extras auf dem Chip ist ist proprietär und funktioniert
    > nur mit Apple-Geräten.
    >
    > Wie kommt man auf so einen inkompetenten Unsinn? Auch wenn dort zusätzliche
    > Co-Prozessoren für spezielle Aufgaben (wie zB KI Beschleuniger für
    > neuronale Netzwerke, oder Codec-Beschleuniger für Videocodecs - aber diese
    > Tendenz gibt es auch schon lange in der x86 Welt) auf dem SoC untergebracht
    > sind, schlägt schon der M1 auch die versammelte Mobile Komkurrenz (oder
    > spielt zumindest in der Top-Liga mit) bei nackter, purer Rechenleistung der
    > Kerne und der internen GPU - diese Legende, Applke habe da quasi für jeden
    > Anwendungsfall "fixed functions" in Hardware gegossen ist absoluter,
    > realitätsferner Unsinn vom Fanboy-Stammtisch.
    >
    > >Wenn das nicht für deren Einsatzzwecke optimiert ist weiß ich auch nicht.
    >
    > Nu mal Butter bei die Fische: Von was "Optimierungen" reden wir hier
    > überhaupt? Hier werden halt immer wieder die übliche Stammtisch-Legenden
    > aus der Zeit, als die Apple Smartphones SoCs sich mit jeder Generation den
    > x86 mobile CPUs näherten nachgeplappert, aber da wir hier auf einr "IT News
    > für Profis" Seite sind, bitte mal ganz konkret auf technischer Ebene: Was
    > an Mac OS ist jetzt so speziell und anders als an Windows oder Linux, dass
    > es durch fixed-function "Mogeleien" auf der CPU künstlich beschleunigt
    > werden kann und welche CPU Features im speziellen sollen das sein, die
    > sogar rein algorithmische Benchmarks die nicht auf Mac OS optimiert oder
    > entwickelt, sondern nur "cross compiliert" wurden, besser abschneiden
    > lassen? Da müssen ja wahre Magier in der Apple Hardwareabteilung sitzen...
    >
    > >Und was für Benchmarks Apple benutzt wurde meines Wissens wieder nicht
    > genannt, sie können also auch durchaus Programme nutzen die Features des M1
    > nutzen welche die "alten" Intel-Prozessoren gar nicht haben, denn ich kann
    > auf Apples Website nix spezifisches erkennen, da wird nur von "x-mal so
    > viel CPU/GPU-Leistung" gesprochen.
    >
    > Nochmal: Was soll das bitte sein? Und wieso wurde dieses Argument immer
    > gegen ARM SoCs verwendet, als es dort noch keine performanten Equivalente
    > zu den x86 Streaming-Erweiterungen gab? (also ein in Hardware gegossener
    > Vorteil der Intel Welt)?
    > Gut möglich dass Apple hier im Marketing mal wieder ein wenig zu sehr auf
    > den Putz haut, und der reale Vorsprung nicht ganz so groß ist wie im
    > Marketing dargestellt - aber schon beim M1 wurde der Performance-Vorteil
    > ja bereits längst durch Plattformübergreifende Benchmarks bestätigt - und
    > das sogar bei "echten"x86 Benchmarks in der emulierten Rosetta Umgebung.

    Optimiert ist wahrscheinlich er falsche Ausdruck, aber Apple hat den großen Vorteil das es sein eigenes Ökosystem hat und die Softwareanbieter keine andere Wahl haben als auf die neue ARM-Architektur umzustellen. Der M1 ist ohne Frage ein Top Prozessor und da kommt kein anderer ARM ran. Jedoch gibt es für so einen Starten ARM Prozessor einfach keinen Markt außerhalb des Apple-Ökosystems. Das ist das Typische Henne-Ei Problem.
    Vielleicht sollte man es eher "spezialisiert" nennen, Ein Softwareentwickler weis genau was er für eine Prozessor bedienen muss, er kann alle Schnittstellen und Co-Prozessoren nutzen und muss keinerlei Rücksicht auf andere Prozessoren nehmen. Dadurch nutzt er auch Sachen die er zb auf ner Intel CPU nicht nutzen würde da er ja sonst Probleme Auf Ner AMD CPU hat die evtl etwas anders optimiert werden muss.
    Also im Endeffekt ist das Optimieren der Software leichter und kostengünstiger wenn man nur einen Typ CPU hat.

  12. Re: und das bringt was?

    Autor: xPandamon 19.10.21 - 11:00

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Der M1 ist wie alle Apple-Prozessoren auf genau deren Software/
    > Betriebssystem zurechtgeschnitten.
    >
    > Nein, ist er eben *nicht*.
    >
    > >Alles was da an extras auf dem Chip ist ist proprietär und funktioniert
    > nur mit Apple-Geräten.
    >
    > Wie kommt man auf so einen inkompetenten Unsinn? Auch wenn dort zusätzliche
    > Co-Prozessoren für spezielle Aufgaben (wie zB KI Beschleuniger für
    > neuronale Netzwerke, oder Codec-Beschleuniger für Videocodecs - aber diese
    > Tendenz gibt es auch schon lange in der x86 Welt) auf dem SoC untergebracht
    > sind, schlägt schon der M1 auch die versammelte Mobile Komkurrenz (oder
    > spielt zumindest in der Top-Liga mit) bei nackter, purer Rechenleistung der
    > Kerne und der internen GPU - diese Legende, Applke habe da quasi für jeden
    > Anwendungsfall "fixed functions" in Hardware gegossen ist absoluter,
    > realitätsferner Unsinn vom Fanboy-Stammtisch.
    >
    > >Wenn das nicht für deren Einsatzzwecke optimiert ist weiß ich auch nicht.
    >
    > Nu mal Butter bei die Fische: Von was "Optimierungen" reden wir hier
    > überhaupt? Hier werden halt immer wieder die übliche Stammtisch-Legenden
    > aus der Zeit, als die Apple Smartphones SoCs sich mit jeder Generation den
    > x86 mobile CPUs näherten nachgeplappert, aber da wir hier auf einr "IT News
    > für Profis" Seite sind, bitte mal ganz konkret auf technischer Ebene: Was
    > an Mac OS ist jetzt so speziell und anders als an Windows oder Linux, dass
    > es durch fixed-function "Mogeleien" auf der CPU künstlich beschleunigt
    > werden kann und welche CPU Features im speziellen sollen das sein, die
    > sogar rein algorithmische Benchmarks die nicht auf Mac OS optimiert oder
    > entwickelt, sondern nur "cross compiliert" wurden, besser abschneiden
    > lassen? Da müssen ja wahre Magier in der Apple Hardwareabteilung sitzen...
    >
    > >Und was für Benchmarks Apple benutzt wurde meines Wissens wieder nicht
    > genannt, sie können also auch durchaus Programme nutzen die Features des M1
    > nutzen welche die "alten" Intel-Prozessoren gar nicht haben, denn ich kann
    > auf Apples Website nix spezifisches erkennen, da wird nur von "x-mal so
    > viel CPU/GPU-Leistung" gesprochen.
    >
    > Nochmal: Was soll das bitte sein? Und wieso wurde dieses Argument immer
    > gegen ARM SoCs verwendet, als es dort noch keine performanten Equivalente
    > zu den x86 Streaming-Erweiterungen gab? (also ein in Hardware gegossener
    > Vorteil der Intel Welt)?
    > Gut möglich dass Apple hier im Marketing mal wieder ein wenig zu sehr auf
    > den Putz haut, und der reale Vorsprung nicht ganz so groß ist wie im
    > Marketing dargestellt - aber schon beim M1 wurde der Performance-Vorteil
    > ja bereits längst durch Plattformübergreifende Benchmarks bestätigt - und
    > das sogar bei "echten"x86 Benchmarks in der emulierten Rosetta Umgebung.

    Sofern ich mich nicht irre bringen T2 und Neural Engine but was auf Mac OS. Beides Features die dort unter anderem zur Performanceverbesserung genutzt werden. Natürlich kann ich auch falsch liegen aber das ist mein Wissensstand, da die Konkurrenz solche Sachen nicht hat kann sie sowas nicht nutzen. Wie viel Neural Engine am Ende bringt lässt sich halt schlecht sagen.

  13. Re: und das bringt was?

    Autor: Onkel Ho 19.10.21 - 11:14

    Opepe schrieb:
    > Aber ganz unrecht hat der ersteller ja nicht, den größten sprung hast du ja
    > wahrscheinlich von der GTX 960 zur GTX3060 gemacht ;)
    Ja das kann schon sein - letztendlich haste aber beim Apple Silicon alles in einem bei deutlich weniger Stromhunghunger. Meine CPU läuft mit 45W TPU und die 3060 mit 115W - da bin ich schon allein, ohne dass die CPU in den Overclock geht im Schnitt bei über 100W
    Mit Apple Silicon hätte ich entweder die gleiche Leistung mit deutlich weniger Stromlast oder eben wesentlich mehr Power bei gleicher Stromlast. Mein Laptop ist z.B. recht weit entfernt von tragbar - klar es geht immer noch besser als ein Desktop, aber weder die Laufzeit noch das Gewicht lassen wirkliches mobiles Arbeiten zu, vor allem auch wegen dem monströsen Kühlsystem.
    Was mich eigentlich von Apple Silicon abhält ist halt leider die Softwareseite, sonst wäre das sowas von gekauft...

  14. Re: und das bringt was?

    Autor: Trollversteher 19.10.21 - 11:23

    >Optimiert ist wahrscheinlich er falsche Ausdruck, aber Apple hat den großen Vorteil das es sein eigenes Ökosystem hat und die Softwareanbieter keine andere Wahl haben als auf die neue ARM-Architektur umzustellen. Der M1 ist ohne Frage ein Top Prozessor und da kommt kein anderer ARM ran. Jedoch gibt es für so einen Starten ARM Prozessor einfach keinen Markt außerhalb des Apple-Ökosystems. Das ist das Typische Henne-Ei Problem.

    Stimmt doch gar nicht - natürlich gibt es da einen großen Markt für - nämlich den für jeden, für den Performance UND Akkulaufzeit UND ein relativ leichtes, problemlos zu transportierendes Notebook wichtig ist - und daher springen ja auch längst andere auf, Microsoft mit seinem angepassten ARM Soc für die ARM Surfaces zB, und auch Qualcomm arbeitet längts an einem ARM der Notebook-Klasse.

    >Vielleicht sollte man es eher "spezialisiert" nennen, Ein Softwareentwickler weis genau was er für eine Prozessor bedienen muss, er kann alle Schnittstellen und Co-Prozessoren nutzen und muss keinerlei Rücksicht auf andere Prozessoren nehmen. Dadurch nutzt er auch Sachen die er zb auf ner Intel CPU nicht nutzen würde da er ja sonst Probleme Auf Ner AMD CPU hat die evtl etwas anders optimiert werden muss.

    Das gilt doch auf anderen Systemen - die iGPU zB., spezielle fixed function Implementierungen für Videocodecs, KI-Coprozessoren, Streaming-SIMD oder Krypto-Extensions etc. etc. Zumal ja auch die x86er Hardwarebedingte Vorteile mit sich bringen, die dem M1 fehlen (hyperthreaded Kerne zB). Und: Wieso sollte so etwas in der x86 Welt nicht möglich sein? Hat es ja auch ständig in der Vergangenheit (wie zB bei den SIMD Extensions, wie MMX) schon gegeben.

    >Also im Endeffekt ist das Optimieren der Software leichter und kostengünstiger wenn man nur einen Typ CPU hat.

    Das stimmt natürlich, wobei, das gilt ja ebenfalls für die x86 Welt, die sind ebenfalls alle untereinander Befehlskompatibel und auch die spezifischen Extensions und Optimirungen des einen Herstellers werden nach kürzerster Zeit vom Konkurrenten in einer eigenen Implementierung nachgebaut...

  15. Re: und das bringt was?

    Autor: Slartie 19.10.21 - 11:26

    Fahr mal eine moderne Microservice-Landschaft mit zig einzelnen Diensten lokal hoch - lokal, weil das immer noch die schnellsten Iterationszyklen beim Entwickeln ergibt und man sich nicht gegenseitig geteilte Ressourcen wegnimmt. Dann sind ganz schnell beliebig viele CPU-Kerne parallel ausgereizt, und 32GB RAM sind auch gar nicht mehr so groß.

    Chromium kompilieren ist auch ein einfacher Weg, beliebig viel CPU-Leistung aufzusaugen. Dauert mit nem "normalen" 4- oder 6-Kern-Notebook mehrere Stunden, mit dem M1 Max dürfte sich das auf knapp die Hälfte drücken lassen. Klar, in der normalen Arbeit am Code kompiliert man meist iterativ und nicht alles neu, aber a) muss man das halt doch immer wieder machen, wenn sich im Source viel getan hat, und b) hat C++-Code immer das Problem, dass schnell hunderte bis tausende Codefiles neu kompiliert werden müssen, wenn sich an einem zentralen Header-File auch nur ein Zeichen ändert. In beiden Fällen bist du über jeden Core dankbar, der die Compile-Zeit praktisch linear drückt.

  16. Re: und das bringt was?

    Autor: Thomas 19.10.21 - 11:30

    -eichi- schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jedoch gibt
    > es für so einen Starten ARM Prozessor einfach keinen Markt außerhalb des
    > Apple-Ökosystems. Das ist das Typische Henne-Ei Problem.

    Falsch! Auch im Server-/Cloud-Umfeld fasst ARM langsam aber sicher Fuß. Siehe z.B.
    https://www.golem.de/news/graviton-2-aws-verspricht-30-prozent-bessere-preis-leistung-mit-arm-2110-160016.amp.html

    Das ist ein riesiger Markt, in dem x86 langfristig massive Marktanteile verlieren könnte.


    —Thomas

  17. Re: und das bringt was?

    Autor: -eichi- 19.10.21 - 11:39

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Das stimmt natürlich, wobei, das gilt ja ebenfalls für die x86 Welt, die
    > sind ebenfalls alle untereinander Befehlskompatibel und auch die
    > spezifischen Extensions und Optimirungen des einen Herstellers werden nach
    > kürzerster Zeit vom Konkurrenten in einer eigenen Implementierung
    > nachgebaut...

    Und deshalb haben wir ja auch kein Problem beim neuen Win11 das die AMD-CPUs nicht die volle Leistung bringen. Ja ja x86 heißt alles ist gleich....

  18. Re: und das bringt was?

    Autor: xPandamon 19.10.21 - 11:46

    -eichi- schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Trollversteher schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Das stimmt natürlich, wobei, das gilt ja ebenfalls für die x86 Welt, die
    > > sind ebenfalls alle untereinander Befehlskompatibel und auch die
    > > spezifischen Extensions und Optimirungen des einen Herstellers werden
    > nach
    > > kürzerster Zeit vom Konkurrenten in einer eigenen Implementierung
    > > nachgebaut...
    >
    > Und deshalb haben wir ja auch kein Problem beim neuen Win11 das die
    > AMD-CPUs nicht die volle Leistung bringen. Ja ja x86 heißt alles ist
    > gleich....

    Durch den neuen Scheduler in Windows 11 gibt es Probleme. Da hat sich ein Fehler eingeschlichen, der erste Patch müsste heute kommen, der nächste die Tage, dann ist das Problem auch wieder weg :)

  19. Re: und das bringt was?

    Autor: -eichi- 19.10.21 - 11:49

    xPandamon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > -eichi- schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Trollversteher schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > >
    > > > Das stimmt natürlich, wobei, das gilt ja ebenfalls für die x86 Welt,
    > die
    > > > sind ebenfalls alle untereinander Befehlskompatibel und auch die
    > > > spezifischen Extensions und Optimirungen des einen Herstellers werden
    > > nach
    > > > kürzerster Zeit vom Konkurrenten in einer eigenen Implementierung
    > > > nachgebaut...
    > >
    > > Und deshalb haben wir ja auch kein Problem beim neuen Win11 das die
    > > AMD-CPUs nicht die volle Leistung bringen. Ja ja x86 heißt alles ist
    > > gleich....
    >
    > Durch den neuen Scheduler in Windows 11 gibt es Probleme. Da hat sich ein
    > Fehler eingeschlichen, der erste Patch müsste heute kommen, der nächste die
    > Tage, dann ist das Problem auch wieder weg :)


    Und genau darauf will ich hinaus, es ist einfach aufwendiger sehr Hardwarenah zu entwickeln wenn man lauter verschiedene Prozessoren hat. Das Problem hat Apple mit dem M1 nicht

  20. Re: und das bringt was?

    Autor: Trollversteher 19.10.21 - 12:37

    >Und deshalb haben wir ja auch kein Problem beim neuen Win11 das die AMD-CPUs nicht die volle Leistung bringen. Ja ja x86 heißt alles ist gleich....

    Diese Probleme hat es aber auch immer wieder mal bei MacOS gegeben, wo ältere Systeme einfach nicht mehr unterstützt wurden, weil mal wieder "alte Hardware Zöpfe abgeschnitten" wurden...

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