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Macht es nicht leicht...LOL

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  1. Macht es nicht leicht...LOL

    Autor: Bernd Bandekow 20.10.21 - 11:53

    Ich kenne keinen anderen Hersteller, der es durch die schiere Beschränkung der Möglichkeiten seinen Kunden so leicht macht, etwas zu kaufen (oder halt nicht Apple zu kaufen).

    Bei Lenovo gibt es allein im Think-Bereich momentan an die 20 verschiedene Notebookserien, teilweise in mehreren "Generationen" parallel und jede in diversen Ausstattungsvarianten.
    DAS ist "nicht leicht", dem Kunden hier ein passendes Gerät (bzw. eigentlich sind es immer mehrere) zu empfehlen.
    Und bei anderen Herstellern ist das IMHO kaum anders.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.10.21 11:54 durch Bernd Bandekow.

  2. Re: Macht es nicht leicht...LOL

    Autor: d0351t 20.10.21 - 12:22

    Bernd Bandekow schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kenne keinen anderen Hersteller, der es durch die schiere Beschränkung
    > der Möglichkeiten seinen Kunden so leicht macht, etwas zu kaufen (oder halt
    > nicht Apple zu kaufen).
    >
    > Bei Lenovo gibt es allein im Think-Bereich momentan an die 20 verschiedene
    > Notebookserien, teilweise in mehreren "Generationen" parallel und jede in
    > diversen Ausstattungsvarianten.
    > DAS ist "nicht leicht", dem Kunden hier ein passendes Gerät (bzw.
    > eigentlich sind es immer mehrere) zu empfehlen.
    > Und bei anderen Herstellern ist das IMHO kaum anders.

    Da ist vieles im Chip selbst verbaut. Also muss man seine Ausstattung vorausschauend wählen.

  3. Re: Macht es nicht leicht...LOL

    Autor: Bernd Bandekow 20.10.21 - 12:40

    d0351t schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bernd Bandekow schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich kenne keinen anderen Hersteller, der es durch die schiere
    > Beschränkung
    > > der Möglichkeiten seinen Kunden so leicht macht, etwas zu kaufen (oder
    > halt
    > > nicht Apple zu kaufen).
    > >
    > > Bei Lenovo gibt es allein im Think-Bereich momentan an die 20
    > verschiedene
    > > Notebookserien, teilweise in mehreren "Generationen" parallel und jede
    > in
    > > diversen Ausstattungsvarianten.
    > > DAS ist "nicht leicht", dem Kunden hier ein passendes Gerät (bzw.
    > > eigentlich sind es immer mehrere) zu empfehlen.
    > > Und bei anderen Herstellern ist das IMHO kaum anders.
    >
    > Da ist vieles im Chip selbst verbaut. Also muss man seine Ausstattung
    > vorausschauend wählen.

    Nicht wirklich ein großer Unterschied zum letzten Jahr. Ob der RAM und die Grafik jetzt im Chip verlötet sind oder auf dem Mainboard, kommt in puncto Aufrüstbarkeit auf das gleiche raus. Und selbst im Wintel-Markt geht ja der Trend zu immer mehr verlötetem RAM (und teilweise auch SSD).

  4. Re: Macht es nicht leicht...LOL

    Autor: rabatz 20.10.21 - 13:21

    Für mich ist die Rechnung sehr einfach. Wenn ich das RAM-Upgrade beim Hersteller wesentlich mehr kostet als die entsprechenden RAM-Riegel und ich die SSD nicht tauschen kann, dann kaufe ich eben bei der Konkurrenz.
    Ich gebe meine Datenträger trotz Verschlüsselung im Falle einer Reparatur nur sehr ungerne aus der Hand.

  5. Re: Macht es nicht leicht...LOL

    Autor: Sil53r Surf3r 20.10.21 - 13:22

    Bernd Bandekow schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kenne keinen anderen Hersteller, der es durch die schiere Beschränkung
    > der Möglichkeiten seinen Kunden so leicht macht, etwas zu kaufen (oder halt
    > nicht Apple zu kaufen).

    Das gerade empfinde ich als den charmanten Vorteil bei Apple. Statt nach dem Motto "Masse statt Klasse" drölfzig verschiedene Kombinationen ins Portfolio zu ballern, darunter etliche, die potentielle Käufer ob ihrer völligen Sinnlosigkeit komplett in die Irre führen, muss man sich bei Apple vor einem Kauf tatsächlich Gedanken machen und bedarfsgerecht auswählen.

    In meinem Fall lege ich Wert auf Langlebigkeit und genügend Ressourcenreserven. Das bedeutet BTO und grundsätzlich maxed-out zu kaufen. Was dazu führt, dass sich der Preis höchstens über den Kaufzeitpunkt (früher <=> später) beeinflussen lässt. Er spielt für mich aber ohnehin keine Rolle, von daher ist er kein ausschlaggebender Faktor. Mir ist bewusst, dass ich privilegiert bin und es nicht jedem so geht, aber das macht die Wahl für mich eben sehr einfach.

    Wenn man rechnen muss, ist man m. E. bei anderen Herstellern besser aufgehoben, die ein preislich stärker gestaffeltes Angebot haben. Auch wenn es ebenfalls bedeutet, unweigerlich Kompromisse in Kauf nehmen zu müssen. Das Gute daran ist jedoch, dass man in jedem Fall eine Wahl hat und die Kaufentscheidung letztlich individuell selbst trifft. Also kann eigentlich jeder glücklich werden.

  6. Re: Macht es nicht leicht...LOL

    Autor: Sil53r Surf3r 20.10.21 - 13:47

    rabatz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für mich ist die Rechnung sehr einfach. Wenn ich das RAM-Upgrade beim
    > Hersteller wesentlich mehr kostet als die entsprechenden RAM-Riegel und ich
    > die SSD nicht tauschen kann, dann kaufe ich eben bei der Konkurrenz.

    Das ist ein imho legitimer Aspekt. Auch wenn ich selbst den Kauf einer Option auf einen möglichen Tausch für überschätzt halte, aber das bewertet eben jeder unterschiedlich.

    > Ich gebe meine Datenträger trotz Verschlüsselung im Falle einer Reparatur
    > nur sehr ungerne aus der Hand.

    Verständlich. -

    Persönlich lege ich rein eigene Erfahrungen zugrunde. In den letzten 20 Jahren habe ich weder Geräte noch Datenträger verloren. Das schließt sogar HDDs ein. Insofern gehe ich - rein für mich selbst - davon aus, dass heutige Hardware-Lebensdauer einen konkreten Nutzungszeitraum in jedem Fall übersteigt, was eine Selbstreparaturoption für mich unnötig, überteuert und überflüssig macht. Man darf dabei nicht vergessen, dass Sockel für tauschbare Komponten potentielle Fehleranfälligkeiten (Kontaktprobleme, Kurzschlüsse, Korrosion) ins System einführen, die sich andernfalls vermeiden lassen. Von den dadurch nötigen deutlich höheren Baugrößen einmal ganz abgesehen.

    Aber, wie gesagt, das anders zu bewerten, ist völlig legitim, und ich finde es gut, dass nach wie vor Wahlmöglichkeiten bestehen. So kann sich jeder genau das aussuchen, was er für das Beste hält.

  7. Re: Macht es nicht leicht...LOL

    Autor: Sil53r Surf3r 20.10.21 - 13:53

    Korrektur: Ein Asus Tinkerboard habe ich verloren. Den Ausfall hatte ich aber durch eine fehlerhafte Lötstelle selbst verursacht, es war also nicht der Hardware selbst, sondern grober Fahrlässigkeit des Nutzers geschuldet.

  8. Re: Macht es nicht leicht...LOL

    Autor: Gryphon 21.10.21 - 16:55

    Sil53r Surf3r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bernd Bandekow schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich kenne keinen anderen Hersteller, der es durch die schiere
    > Beschränkung
    > > der Möglichkeiten seinen Kunden so leicht macht, etwas zu kaufen (oder
    > halt
    > > nicht Apple zu kaufen).
    >
    > Das gerade empfinde ich als den charmanten Vorteil bei Apple. Statt nach
    > dem Motto "Masse statt Klasse" drölfzig verschiedene Kombinationen ins
    > Portfolio zu ballern, darunter etliche, die potentielle Käufer ob ihrer
    > völligen Sinnlosigkeit komplett in die Irre führen, muss man sich bei Apple
    > vor einem Kauf tatsächlich Gedanken machen und bedarfsgerecht auswählen.

    Ein abgestuftes Produktportfolio hat doch nichts mit "Masse statt Klasse" zu zun!
    Für Apple ist es schlichtweg aufwendiger (als für manche anderen Hersteller), viele Produktversionen anzubieten, da sie wenig modular sind. Das hat zwar selbstverständlich auch Vorteile... Aber wenn man für unterschiedliche Bestückungen halt jeweils eine eigene Mainboardversion designen und fertigen muss, ist das zwangsläufig teurer als bei Mainboarddesigns mit gesockelten Komponenten, wo man in der Endmontage einfach unterschiedliche Module einstöpseln kann.
    Klar, solange die Kunden mit der Auswahl zufrieden sind, ist erstmal alles gut.
    Aber für mich als potentiellen Käufer ist es trotzdem ein prinzipieller Nachteil, wenn ich heute orakeln muss, was ich in x Jahren für Anforderungen an meinen Laptop hab... Besser wäre es, den Laptop auch dann noch anpassen zu können, wenn sich mein Bedarf tatsächlich ändert.
    Verstehe nicht, wo du da den "charmanten Vorteil" siehst.
    Vor allem, da die klassischen Aufrüstkandidaten eines Laptops, RAM/SSD, üblicherweise über die Zeit günstiger werden... Und die Apple-Preise für Speicher sind ja bekanntermaßen sowieso schon unverschämt.

    > In meinem Fall lege ich Wert auf Langlebigkeit und genügend
    > Ressourcenreserven. Das bedeutet BTO und grundsätzlich maxed-out zu kaufen.
    > Was dazu führt, dass sich der Preis höchstens über den Kaufzeitpunkt
    > (früher <=> später) beeinflussen lässt. Er spielt für mich aber ohnehin
    > keine Rolle, von daher ist er kein ausschlaggebender Faktor. Mir ist
    > bewusst, dass ich privilegiert bin und es nicht jedem so geht, aber das
    > macht die Wahl für mich eben sehr einfach.
    Ja okay, wenn du eh nur Vollausstattung kaufst, kann dir natürlich egal sein was es "drunter" noch für Abstufungen gibt. Aber dann wäre natürlich auch ein einziges angebotenes Modell schon genug... Ist ja dann zwangsläufig "maxed-out". ;-)

    > Wenn man rechnen muss, ist man m. E. bei anderen Herstellern besser
    > aufgehoben, die ein preislich stärker gestaffeltes Angebot haben. Auch wenn
    > es ebenfalls bedeutet, unweigerlich Kompromisse in Kauf nehmen zu müssen.
    Wieso sollte man bei Anbieter X, der mehr Optionen/Auswahl anbietet, "unweigerlich Kompromisse in Kauf nehmen müssen", aber bei Anbieter Y mit weniger Optionen nicht? Das ergibt keinen Sinn.

    > Das Gute daran ist jedoch, dass man in jedem Fall eine Wahl hat und die
    > Kaufentscheidung letztlich individuell selbst trifft. Also kann eigentlich
    > jeder glücklich werden.

    Da sind wir uns einig. Und diese ultrabreiten Produktpaletten mit zig Modellen nerven mich ja auch... Vor allem da viele Shops einfach sehr bescheidene Filtermöglichkeiten haben.
    Aus Konsumentensicht hätte ich einfach gerne (wieder) mehr Möglichkeiten, aufrüst- und reparierbare Produkte zu kaufen.
    Oder echtes MTO, also so frei konfigurierbar wie ein Desktop... Aber klar, das wäre für einen Laptop aufgrund der Platzverhältnisse technisch nicht ganz einfach.

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