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  1. Sucht

    Autor: Marco2G 20.10.21 - 12:08

    Mal ehrlich, wie auch bei den Drogen ist die Vorstellung, dass uns jemand zum Konsum zwingen würde, recht absurd.

    WIR suchen coping Mechanismen und WIR haben sie dann nicht im Griff.

    Ich meine noch jedes Business Modell, bei dem man die Wahl zwischen Free to Play mit zum Beispiel Werbung oder einem Obulus hatte lief, soweit mir Bekannt meistens bis immer darauf hinaus, dass keiner zahlen wollte, egal wie sehr man sich über Ads echauffierte. Und was werbefinanziert ist, das will Interaktion, das will Views und das will Engagement.

    Was es braucht sind Erwachsene, die sich ihren mentalen Dämonen stellen, diese Aufräumen und dann ihren Kindern einen gesünderen Umgang mit der Welt, Stress etc. beibringen....

    Und schon sind wir wieder beim Thema, dass jemand anderem die Schuld zuschieben und diesen regulieren VIEL einfacher ist, als an seinem eigenen Charakter zu entwickeln.

  2. Re: Sucht

    Autor: bredy89 20.10.21 - 12:22

    Naja, nicht umsonst sagt man ja, der erste Schritt seine Probleme zu lösen ist es sich einzugestehen, dass man ein Problem hat.
    Dementsprechend schwer ist das ja. Zumal einem ja auch Tag ein Tag aus vorgegaukelt wird dass immer wer/was anderes Schuld an den eigenen Problemen ist.

  3. Re: Sucht

    Autor: Kawim 20.10.21 - 12:28

    Ich kann dem OP nicht zustimmen. Auch wenn ich im Wesentlichen die Meinung teile dass jeder für sich selbst verantwortlich ist, so gibt es ethisch zumindest eine gewisse grundlegende Verantwortung gegenüber anderen Menschen, diese nicht zu etwas zu bewegen, was schlecht für sie ist. Ein Spiel, dass genau dies bezweckt, kann man eigentlich dazu zählen.

    Vergleichbar ist das auch mit der Neigung von Menschen zu Straftaten. Grundsätzlich ist jeder Mensch zu Straftaten bereit, wenn dessen Hemmschwelle überschritten ist. Nur liegt diese bei den meisten so hoch, dass sie im Leben nicht oder nur geringfügig straffällig werden. Ich denke, dass Squid Game dies gut verdeutlicht. Obwohl ich diese Serie schon hart überhyped finde zeigt sie gut dass jeder Mensch zu etwas bösem fähig ist wenn man ihn dazu treibt.

  4. Re: Sucht

    Autor: John2k 20.10.21 - 12:28

    Marco2G schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mal ehrlich, wie auch bei den Drogen ist die Vorstellung, dass uns jemand
    > zum Konsum zwingen würde, recht absurd.

    Ist wie das Hütchenspiel am Straßenrand. Leichte Gewinnaussichten durch Vortäuschung und danach geht es um den wahren Einsatz.

    Ist in der F2P-Welt ebenfalls nicht anders. Leichter Einstieg, gemischt mit erforschten Belohnungselementen, danach eine harte Wand. Für Einsatz gibt es Fortschritte, die anderen eine harte Wand darstellen. Dann wiederholt sich alles.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.10.21 12:30 durch John2k.

  5. Re: Sucht

    Autor: lala1 20.10.21 - 13:05

    > WIR suchen coping Mechanismen und WIR haben sie dann nicht im Griff.

    Die Frage ist, ob auf massiven Neutotransmitter Ausschüttung basierende Coping Mechanismen überhaupt in den Griff zu bekommen sind.

    > Was es braucht sind Erwachsene, die sich ihren mentalen Dämonen stellen, diese Aufräumen und dann ihren Kindern einen gesünderen Umgang mit der Welt, Stress etc. beibringen....

    Und das hat bisher wie gut funktioniert? Lass mich mal überlegen ... hmm ... genau gar nicht (Außnahmen mal abgesehen)

    Punkt ist, dass Menschen in einer Lage aus der sie nicht heraus kommen, ausgenutzt werden.
    Deine Argumentation ist damit meiner Meinung nach unmenschlich ... fast schon abstoßend.
    Das richtige Geschäftsmodell wäre diese Coping Mechanismen zu nutzen um den Leuten bei der Bewältigung ihrer Probleme zu helfen.

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