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Also wurden vorrangig eh schon vermögende Menschen entlastet?

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  1. Re: Also wurden vorrangig eh schon vermögende Menschen entlastet?

    Autor: multimill 25.10.21 - 16:44

    P4ge schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > multimill schrieb:
    >
    > > Leider verstehe ich deinen Beitrag nicht. Kannst du nochmal genau
    > > aufschlüsseln, wie man es bei einem Jahreseinkommen von 250k schafft
    > > insgesamt 170k Steuern zu zahlen? Also selbst mit der Steuerklasse 6 und
    > > den höchsten Beiträgen, die ich für eine KV gefunden habe, komme ich
    > nicht
    > > unter 100k. Bei 40k Jahreseinkommen komme ich bei Steuerklasse 6 dann
    > > übrigens auf 20k im Jahr. Selbst mit Steuerklasse 3 komme ich nicht auf
    > > 30k.
    > >
    > > EDIT: Nach mehrmaligen Lesen glaube ich das ist nur ein Troll. Aber
    > falls
    > > du wirklich glaubst, dass Vermögen und Einkommen nicht zusammenhängen,
    > dann
    > > kannst du dir das gerne noch durchlesen: www.bpb.de
    >
    > Nach einmaligem weiß ich jetzt schon, dass DU keine Ahnung von Steuern
    > hast.
    >
    > www.bmf-steuerrechner.de
    >
    > Einfach mal eingeben zvE 250.000,-¤ bleiben 100.000,-¤. KV/PV will auch
    > bezahlt werden, nur geht das auch irgendwo runter. Wenn ich das vom zvE
    > wegnehmen, senkt das zwar die Steuer aber auch mein zvE. Ergo ist es ein
    > leichtes bei 80.000,- ¤ zu landen. Oder versicherst du die gar nicht im SV
    > Bereich?
    >

    Moment mal. Das rechnest du dir hier aber wieder schön. Du siehst, dass du etwa 100k Steuern zahlen wirst. Sehe ich genauso. Die Kosten für die normale KV liegen dann etwa bei 15k. Du kannst ja schlecht bei dem einen eine normale KV und beim anderen eine PV anlegen und dann vergleichen wollen. Also bleiben am Ende rund 135k (Steuerklasse 1). Rechne es dir gerne aus. Stell mir bitte die gesamte Rechnung auf, wie du mit einer normalen Krankenversicherung (ohne PV, ohne sonstige Zusatzversicherungen etc.) auf 80k netto kommst. Zeig es mir. Bin da offen für Vorschläge.

    > Tolle Quelle die du da lieferst, dir ist aber schon bewusst, dass das aber
    > eher meinen Standpunkt untermauert? 23,3% beziehen ein Einkommen von
    > >300.000,-¤ und halten damit 32,7% des Vermögens. Wenn jemand >300k ¤
    > verdient ist es keine Zwangsläufigkeit, das damit auch Vermögen angehäuft
    > wird. Wobei nach der gleichen Annahme würde es auch bedeuten das man mit
    > einem Mindestlohn von 12¤ nicht mehr Arm ist... . Ihr seid mir die
    > richtigen Trolle

    Ich bin mir gerade nicht sicher, ob du die Tabelle verstanden hast. Ist auch kein Problem, ist vielleicht etwas viel Text und zu wenige Bilder. Aber ich erkläre es dir gerne.

    Da steht, dass das reichste Zehntel (=10% also 1 von 10) 335k und mehr verdient. Diese verdienen knapp 23% also etwa 1/4 (für dich: ein Kuchen in vier Teile schneiden und ein Stück davon ist 1/4) von dem gesamten Einkommen. Haben aber gleichzeitig 32% also etwa 1/3 des Vermögens. Für dich: 1/3 ist mehr als 1/4, auch wenn das im ersten Moment nicht danach aussieht. Ergo: Menschen mit einem hohen Einkommen haben überproportional viel Vermögen.

    Und genau die Tabelle zeigt auch, dass jemand mit einem Mindestlohn arm ist. Denn das ärmste Zehntel (also von 10 Leuten der ärmste) verdient 3,2% vom Gesamteinkommen, hat aber gleichzeitig nur 2,2% vom Vermögen. 3,2% ist größer 2,2%.

  2. Re: Also wurden vorrangig eh schon vermögende Menschen entlastet?

    Autor: KnutRider 25.10.21 - 17:07

    P4ge schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > PiranhA schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ähm, liegt hier vielleicht ein Denkfehler vor? 100k Steuern, sind bei
    > einem
    > > Einkommen von 250k nicht 100k netto. Ziehe von 250k grob 100k Steuern
    > ab,
    > > dann 15k Sozialabgaben und man landet bei 135k netto. Ein gutes Stück
    > von
    > > 100 oder gar 80 Kilo entfernt.
    >
    > Wenn bei 250k zvE 100k Steuern rauskommen, müssen auch 100k Steuern bezahlt
    > werden.
    > Zeig mir mal jemanden der 250k als nichtselbständig verdient....
    >
    > Und die restlichen 150k werden bei euch direkt "gespart", für was sollte
    > man auch Geld ausgeben. Wohnen, Essen etc ist ja gratis. Glaubt ihr mal das
    > man bei 250k immer Vermögen aufbaut. Passt ja schließlich zum Denkmuster
    > Arm vs. Reich
    Achso und derjenige der 30k netto hat, hat all diese Ausgaben nicht? "Arme" Menschen müssen also nicht wohnen, Essen, Energie?
    Und wenn man 250k brutto hat, und man ca. 100.000¤ Steuern zahlen muss, hat man 150.000¤ abzgl der Krankenkasse bleibt da irgendwie mehr hängen als 100.000¤.
    Oder möchtest du uns jetzt erzählen das jemand ca. 70.000¤ im Jahr für die Krankenkasse ausgibt?

    PV für Selbstständige gibt es als Premium-Paket ab 620¤, wo dir der Arsch vergoldet wird. Das macht bei 12 Monaten irgendwie deutlich weniger als 70k.

    Als Angestellter geht es bei 370¤ weiter mit Premium. Irgendwo vermisse ich da was.

    Aber ich habe eher den Verdacht das hier jemand nicht so richtig das Ergebnis gekannt hat. Derjenige hat nämlich seinen verlinkten Steuerrechner aufgerufen, 250.000 eingegeben und dachte das nur 100.000¤ übrig bleiben + Krankenkassen Abzug = 80.000 netto.

    Einzige sinnige Erklärung. Soviel zum Thema mit Steuern auskennen. Lol



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.10.21 17:17 durch KnutRider.

  3. Re: Also wurden vorrangig eh schon vermögende Menschen entlastet?

    Autor: GeStörti 25.10.21 - 17:59

    Um nochmals zur Ursprünglichen Diskussion zurückzukommen... Vielleicht sollte sich die "schröpft die Besserverdiener Fraktion mal Gedanken machen, wie es sich anfühlt, die ganze Zeit der "Depp" zu sein.
    Hier lese ich so oft Dinge wie "mehr Freizeit, weniger Arbeit ", "Work Life Balance das wichtigste", "warum sich den Hintern aufreißen, wenns auch anders geht"...
    Hier denke ich immer, ich arbeite viel, ich liebe meinen Job, wem es reicht.. OK, Meinung akzeptiert.

    Angenommen, man arbeitet... sagen wir mal.. 50h/Woche im Schnitt oder noch mehr, wird dafür aber entsprechend entlohnt. Alles gut, aber zum Dank darf man "ein wenig mehr" Steuern zahlen, wird aber auf der anderen Seite noch an vielen Stelllen benachteiligt, bzw. zur Kasse gebeten.
    Soli zahlen, höhere Steuern, ...
    Keine Vergünstigungen an sehr vielen Stellen - kein Baukindergeld, Vollpreis bei Schülermonatskarte, Vollpreis hier, Vollpreis da
    (Falls jetzt ein Erbsenzähler anfängt zu wiederlegen - nein, ich suche keine Details raus)

    Ich habe nichts gegen an der ein oder anderen Stelle mehr zu zahlen. Es kekst mich aber an, an jeder Stelle voll zu zahlen und im Gegenzug bei allem was man bekommt ausgenommen zu sein.
    Das summiert sich!!! Und fühlt sich scheiße an!!!

    Und: Die Lösung für alle Finanzprobleme scheint zu sein, die Besserverdienenden zahlen zu lassen. Denkt mal drüber nach

  4. Re: Also wurden vorrangig eh schon vermögende Menschen entlastet?

    Autor: Kleba 25.10.21 - 18:04

    Weil ich vermute, dass der dazugehörige Prozess so kompliziert und/oder teuer werden würde (teuer aufgrund der bürokratischen Bearbeitung), dass es sich immer noch eher rechnet, die Förderung niedrigschwelliger anzusetzen und in Kauf zu nehmen, dass auch Leute gefördert werden, die es problemlos selbst stemmen könnten.

  5. Re: Also wurden vorrangig eh schon vermögende Menschen entlastet?

    Autor: KnutRider 25.10.21 - 18:41

    GeStörti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Um nochmals zur Ursprünglichen Diskussion zurückzukommen... Vielleicht
    > sollte sich die "schröpft die Besserverdiener Fraktion mal Gedanken machen,
    > wie es sich anfühlt, die ganze Zeit der "Depp" zu sein.
    > Hier lese ich so oft Dinge wie "mehr Freizeit, weniger Arbeit ", "Work
    > Life Balance das wichtigste", "warum sich den Hintern aufreißen, wenns
    > auch anders geht"...
    > Hier denke ich immer, ich arbeite viel, ich liebe meinen Job, wem es
    > reicht.. OK, Meinung akzeptiert.
    >
    > Angenommen, man arbeitet... sagen wir mal.. 50h/Woche im Schnitt oder noch
    > mehr, wird dafür aber entsprechend entlohnt. Alles gut, aber zum Dank darf
    > man "ein wenig mehr" Steuern zahlen, wird aber auf der anderen Seite noch
    > an vielen Stelllen benachteiligt, bzw. zur Kasse gebeten.
    > Soli zahlen, höhere Steuern, ...
    > Keine Vergünstigungen an sehr vielen Stellen - kein Baukindergeld,
    > Vollpreis bei Schülermonatskarte, Vollpreis hier, Vollpreis da
    > (Falls jetzt ein Erbsenzähler anfängt zu wiederlegen - nein, ich suche
    > keine Details raus)
    >
    > Ich habe nichts gegen an der ein oder anderen Stelle mehr zu zahlen. Es
    > kekst mich aber an, an jeder Stelle voll zu zahlen und im Gegenzug bei
    > allem was man bekommt ausgenommen zu sein.
    > Das summiert sich!!! Und fühlt sich scheiße an!!!
    >
    > Und: Die Lösung für alle Finanzprobleme scheint zu sein, die
    > Besserverdienenden zahlen zu lassen. Denkt mal drüber nach

    1. Die ursprüngliche Diskussion geht darum weshalb vermögende Menschen überhaupt eine Förderung benötigen.
    2. Keiner zwingt dich 50h zu arbeiten, es sei denn du bist Selbstständig.
    3. Du kannst gerne einen anderen Job annehmen, bei dem du weniger verdienst, aber auch weniger Abgaben hast.
    Es gibt Menschen, die trotz Vollzeit nur Mindestlohn kriegen (derzeit 9,60¤) und trotzdem darauf Abgaben zahlen müssen. Was meinst du wie Scheisse sich das anfühlt? Für den Hungerlohn knechten gehen und evtl sogar Hartz 4 Aufstocker / Wohngeld beziehen zu müssen.

  6. Re: Also wurden vorrangig eh schon vermögende Menschen entlastet?

    Autor: Inori-Senpai 25.10.21 - 18:41

    KnutRider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > P4ge schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > PiranhA schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Ähm, liegt hier vielleicht ein Denkfehler vor? 100k Steuern, sind bei
    > > einem
    > > > Einkommen von 250k nicht 100k netto. Ziehe von 250k grob 100k Steuern
    > > ab,
    > > > dann 15k Sozialabgaben und man landet bei 135k netto. Ein gutes Stück
    > > von
    > > > 100 oder gar 80 Kilo entfernt.
    > >
    > > Wenn bei 250k zvE 100k Steuern rauskommen, müssen auch 100k Steuern
    > bezahlt
    > > werden.
    > > Zeig mir mal jemanden der 250k als nichtselbständig verdient....
    > >
    > > Und die restlichen 150k werden bei euch direkt "gespart", für was sollte
    > > man auch Geld ausgeben. Wohnen, Essen etc ist ja gratis. Glaubt ihr mal
    > das
    > > man bei 250k immer Vermögen aufbaut. Passt ja schließlich zum Denkmuster
    > > Arm vs. Reich
    > Achso und derjenige der 30k netto hat, hat all diese Ausgaben nicht? "Arme"
    > Menschen müssen also nicht wohnen, Essen, Energie?
    > Und wenn man 250k brutto hat, und man ca. 100.000¤ Steuern zahlen muss, hat
    > man 150.000¤ abzgl der Krankenkasse bleibt da irgendwie mehr hängen als
    > 100.000¤.
    > Oder möchtest du uns jetzt erzählen das jemand ca. 70.000¤ im Jahr für die
    > Krankenkasse ausgibt?
    >
    > PV für Selbstständige gibt es als Premium-Paket ab 620¤, wo dir der Arsch
    > vergoldet wird. Das macht bei 12 Monaten irgendwie deutlich weniger als
    > 70k.
    >
    > Als Angestellter geht es bei 370¤ weiter mit Premium. Irgendwo vermisse ich
    > da was.
    >
    > Aber ich habe eher den Verdacht das hier jemand nicht so richtig das
    > Ergebnis gekannt hat. Derjenige hat nämlich seinen verlinkten Steuerrechner
    > aufgerufen, 250.000 eingegeben und dachte das nur 100.000¤ übrig bleiben +
    > Krankenkassen Abzug = 80.000 netto.
    >
    > Einzige sinnige Erklärung. Soviel zum Thema mit Steuern auskennen. Lol

    Ich komme vor allem auf 150k Netto, wenn man GV ist und auch nicht in der Kirche ist.
    85k Abzug durch Soli und Lohnsteuer. Ich glaube da schreibt jemand dessen Vater / Mutter immer rumjammert, dass man 80k Lohnsteuer zahlt xD

  7. Re: Also wurden vorrangig eh schon vermögende Menschen entlastet?

    Autor: GeStörti 25.10.21 - 20:52

    KnutRider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > 1. Die ursprüngliche Diskussion geht darum weshalb vermögende Menschen
    > überhaupt eine Förderung benötigen.
    >

    Danke. Das fällt genau unter die Kategorie viel bezahlen, nichts bekommen.
    Danke dir.

  8. Re: Also wurden vorrangig eh schon vermögende Menschen entlastet?

    Autor: P4ge 25.10.21 - 20:57

    KnutRider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Und wenn man 250k brutto hat, und man ca. 100.000¤ Steuern zahlen muss, hat
    > man 150.000¤ abzgl der Krankenkasse bleibt da irgendwie mehr hängen als
    > 100.000¤.
    > Oder möchtest du uns jetzt erzählen das jemand ca. 70.000¤ im Jahr für die
    > Krankenkasse ausgibt?
    >
    250k zvE, davon gehen 12k für meine Krankenkasse, 1600 für Spenden weg.
    Steuern sind dann ca. 100k ESt (inkl. Soli) , dazu noch ca. 10k Kirche.
    Bin ich im ersten Step bei ca. 125k ¤ Da sind schon mal die ersten 50% weg. Da habe ich noch keine sonstigen Kosten (Krankheitskosten, Unterhalt, etc) aufgezählt.
    Wenn ich das reinrechne bin ich bei ca. 80.000,- ¤ Kommt immer auf die Arzt besuche an. Privatversicherte gehen zum gleichen Arzt zahlen aber wesentlich mehr dafür, stellt euch das mal vor.

    > PV für Selbstständige gibt es als Premium-Paket ab 620¤, wo dir der Arsch
    > vergoldet wird. Das macht bei 12 Monaten irgendwie deutlich weniger als
    > 70k.
    Schön wenn man glaubt das Privat-Versicherungen nie in den Kosten steigen. Glaubst du noch an den Weihnachtsmann?

    >
    > Als Angestellter geht es bei 370¤ weiter mit Premium. Irgendwo vermisse ich
    > da was.
    >
    Ich sagt dir was, dass was du vermisst ist die Realität, die du nicht kennst.

    > Aber ich habe eher den Verdacht das hier jemand nicht so richtig das
    > Ergebnis gekannt hat. Derjenige hat nämlich seinen verlinkten Steuerrechner
    > aufgerufen, 250.000 eingegeben und dachte das nur 100.000¤ übrig bleiben +
    > Krankenkassen Abzug = 80.000 netto.
    >
    Deine Vermutung ist, dass es keine Menschen gibt, die soviel verdienen und den Mut haben dazu zustehen.
    Fakt ist und daraub bist DU nie eingegangen. Wer 40.000,- ¤ verdient kann und wird sich in nächster Zeit kein Eauto leisten können. Fakt ist bei diesem Einkommen bist du eher als Mieter denn als Eigentümer unterwegs.
    Was zur folge hat, dass irgendwo Geld ausgegeben werden muss, damit ein Umbruch bei Elektromobilität einsetzt. Man kann es kleinen Einkommen geben, (Einkommensabhägig) wie viel Zuschuss soll es dann sein? 30.000,- für ein E-Auto und 3000 für ne Wallbox wenn man nur 40.000,- ¤ verdient?
    Nein dann lieber 9000,- ¤ für alle (aber PKW Kosten abhängig) und die Besserverdiener investieren dort in neue PKs, die dann schneller zu gebrauchten werden und auch von kleineren Einkommen gekauft werden können.
    Denn stell dir vor, PKW´s werden nicht gebraucht produziert. Irgendwer muss den Prozess nunmal starten und investieren.

    > Einzige sinnige Erklärung. Soviel zum Thema mit Steuern auskennen. Lol


    Deine Argumentation das der der viel Einkommen hat auch viel Vermögen hat, ist die typische Linke Annahme, dass all das Geld zwangsläufig Langfristig gebunden wird. Unter der gleichen Prämisse müssten auch untere Einkommen irgendwann Vermögen aufbauen können. Warum klappt das wohl nicht? Bestimmt weil die Steuern so hoch sind ^^. Eure tolle Statistik die besagt wie viel % mehr als 300k verdienen und wie das Vermögen verteilt ist in der Bevölkerung ist zwar schön und gut, stellt aber keine Verbindung her, außer das die Zahlen in der gleichen Statistik sind. Du kannst Vermögen haben ohne Einkommen zu haben und Einkommen ohne Vermögen aufbauen zuwollen.

    Außerdem bist du auch nicht darauf eingegangen zu definieren was Vermögen ist. Ich für meinen Teil habe geliefert. Du hast nur billige Flosken, einfache Behauptungen und keine Antworten geliefert.

    Was du Gesstörti da in 4 Punkte erzählst zeugt auch von einem abgehobenen linken Weltbild sondergleichen.
    1. Förderung ist für alle da. Würden wir Sie an Einkommen koppeln, ist es Diskriminierung.
    2. Niemand zwingt irgendwen.... Schön wenn wir 12¤/h bekommen, damit Leute wie du endlich mal merken, das ein Mindestlohn Null auswirkung auf irgendwas hat.
    3. Du kannst ja mal anfangen überhaupt nachzudenken, bevor du was schreibst. 50% der Bevölkerung in DE zahlen überhaupt keine Steuern. Die oberen 10% zahlen dafür 50% des gesamten Steuereinkommens. Oder um es noch krasser zu sagen 70% unserer Bevölerung tragen gerade mal 20% Last und mekern wie DU rum, das die anderen doch gefälligst mehr machen sollen für weniger unterm Strich.
    4. Bei 9,60 Mindestlohn und 173,33h im Monat (Vollzeit) macht das im Jahr knapp 20k. Mit Werbungskostenpauschale zahlst du da nen 50er. Jo die Last, ich spüre sie. Kannst ja die Stelle wechseln und mehr verdienen. Kannst auch mehr arbeiten. Ach ne geht ja nicht die Linke möchte ja das wir weniger arbeiten sollen, damit mehr Arbeit für alle das ist.... .

    Einfach mal weiterdenken, als bis zur Tastatur.

  9. Re: Also wurden vorrangig eh schon vermögende Menschen entlastet?

    Autor: KnutRider 25.10.21 - 21:22

    P4ge schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Einfach mal weiterdenken, als bis zur Tastatur.
    Wen möchtest du hier eigentlich für dumm verkaufen? Uns oder dich selbst? Und "Gestörti" und "typisch Linker"? Und du willst entsprechendes Geld verdienen?

    Das fängt schon damit an das du Dinge wie 1600¤ Spenden und Unterhalt aufzählst.
    Vergiss nicht noch zu erwähnen das du noch immense Kosten hast bei deinen Hobbys Rolex Uhren und Motoryachten sammeln, Sportwagen fahren, Designer-Klamotten tragen und dazu noch andere teure Hobbys. Dein Netto ist also gar nicht bei 80k sondern eher bei 0, weil du alles verprasst? Funktioniert so deine Logik?

    Ebenso beim Unterhalt. Das müssen andere ebenso zahlen trotz entsprechend geringerem Einkommen (Tipp: Du kannst ja auch kürzer treten und ein Wechselmodell anstreben, verdienst du evtl weniger, aber dafür musst du keinen Unterhalt zahlen.)

    Und Förderungen an Einkoppeln binden ist Diskriminierung?
    Junge, was ist denn wohl Wohngeld? Ja richtig, eine einkommensgebundene Förderung (nichts anderes ist diese Sozialleistung) um Wohnraum zu sichern. Hartz4 Aufstockung ist eine Förderung, gebunden an das Einkommen.

    Wer über einem bestimmten Einkommen liegt bekommt *surprise* kein Wohngeld/Aufstockung. Hach wie diskriminierend für deine angebliche Gehaltsgruppe. Aber kannst es ja versuchen zu beantragen und zu jammern das du diskriminiert wirst.

    Edit: und wenn du schon solche Enten erzählst, bei einem Jahreseinkommen von 250.000¤ werden nicht 10.000¤ Kirchensteuer eingezogen, sondern "nur" etwas unter 6.500¤, die bereits in den Abgaben enthalten sind. Das nächste mal solltest du die Geschichten aus dem Paulaner Garten etwas besser ausmalen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 25.10.21 21:39 durch sfe (Golem.de).

  10. Re: Also wurden vorrangig eh schon vermögende Menschen entlastet?

    Autor: GeStörti 25.10.21 - 21:31

    Vielleicht will man ja gar kein Wohngeld, usw. Vielleicht will man sich einfach nur nicht abrackern, das entspannte Leben einiger anderer finanzieren (hier rede ich nicht von hart arbeitenden Mindestlöhnern, usw) und dazu noch permanent dumm angemacht werden, wenn man nicht bereitwillig sein Geld verteilen möchte.

  11. Re: Also wurden vorrangig eh schon vermögende Menschen entlastet?

    Autor: KnutRider 25.10.21 - 21:52

    P4ge schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Einfach mal weiterdenken, als bis zur Tastatur.
    Im Übrigen sehr interessant das du 2018 noch darüber erzählst hast bei der Thematik um einen Stundenlohn von 11,50¤ das du selber nur eine Minirente von 535¤ (zu dem Zeitpunkt) bekommen würdest, du aber Mieteinnahmen hättest.

    Mit diesem Rentenbescheid kannst du wohl kaum zu dieser Gehaltsklasse von 250.000¤ gehören. Und erst recht keine Mieteinnahmen erzielen, es sei denn die Immobilie wurde geerbt.
    Aber wie gesagt: Geschichten aus dem Paulaner Garten.

  12. Re: Also wurden vorrangig eh schon vermögende Menschen entlastet?

    Autor: multimill 25.10.21 - 22:09

    Ähm wow. Wie zur Hölle bekommt man so etwas denn noch rum argumentiert? Du kannst doch nicht ernsthaft deine Ausgaben für Unterhalt und Spenden miteinrechnen um vom Brutto auf dein Netto zu kommen?! Hast du jemals IRGENDWAS mit Steuern gehabt? Jetzt mal davon abgesehen, dass du meinen letzten Part gekonnt ignoriert hast, der dir nämlich genau zeigt, dass du mit deinen vorherigen Aussagen unrecht hast.

    Aber ich gehe gerne nochmal auf Einzelteile deiner Antwort ein.

    Du kommst in deiner Rechnung auf 125k Euro nach Steuern (jetzt lassen wir mal außen vor, dass du dich da schon gekonnt verrechnet hast, aber das sei jetzt mal geschenkt). Du willst doch jetzt nicht ernsthaft sagen, dass du für deinen Rechenweg von Brutto auf Netto deine Unterhaltskosten miteinrechnest? Wow. Einfach nur wow. Mir fällt nicht einmal ein Vergleich ein, der auch nur annähernd ähnlich lächerlich ist.
    Aber ich spinne das gerne weiter: Wenn nun der arme und der reiche jeweils 30% ihres Nettos für Wohnen und 20% fürs Essen ausgeben. Dann nochmal 30% für alles andere. Dann gehen 80% weg. Also beim reichen (130k - 80% = 26k). Beim armen wären das dann 20k - 80% = 1,6k. Jetzt hat also der Reiche locker 26k "übrig", der arme aber nur 1,6k. Wie genau willst du denn jetzt sagen, dass der arme mehr Geld übrig hat um davon Wallboxen zu kaufen?! Zumal meine Rechnung auch noch falsch ist, da die meisten Güter in Deutschland absolute Kosten und keine relativen Kosten haben. Somit würden die Kosten für Nahrungsmittel (sofern gleiche Nahrungsmittel gekauft werden) beim Reichen nicht den gleichen relativen Anteil ausmachen.

    Dann kommen wir jetzt mal zu den Krankheitskosten. Jetzt bringe ich mal wieder Statistiken ein: https://www.bpb.de/nachschlagen/datenreport-2021/gesundheit/330120/einkommen-und-gesundheit
    Du kannst dort erkennen, dass Menschen eher gesünder leben, wenn sie mehr verdienen. Du veranschlagst bei dir also Summe X für Gesundheitskosten beim Reichen. Diese Summer ist wieder absolut und diese Zahl müsste der Arme also 1:1 tragen. Wären dies also mehr als 1,6k im Jahr, dann wäre der Arme insolvent und der Reiche hätte damit kein Problem. Du merkst, dass diese Rechnung von dir absolut absurd ist.

    Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass privat-versicherte mehr für den Arztbesuch zahlen? Die zahlen zwar mehr, aber diese Kosten werden nur vorgestreckt. Aber diese Kosten werden dann dennoch von der PKV übernommen. Und jetzt komm mir nicht mit Spezialbehandlungen, die nicht von der KK übernommen werden. Da vergleichst du dann wieder Äpfel mit Birnen.

    Und ich erkläre dir auch gerne, warum Menschen mit geringem Einkommen idR wenig Chancen haben selber Vermögen aufzubauen. Sie brauchen dieses Geld für den täglichen Bedarf. Die können nicht einfach X Euro sparen und zurücklegen. Der Großteil des Geldes geht direkt für Konsumgüter drauf. Dadurch, dass das Einkommen aus Arbeit höher besteuert wird, wie Geld aus Kapitel, macht es Menschen mit wenig Kapitel fast unmöglich Kapital aufzubauen. Und genau das zeigt auch die Statistik.

    Jetzt noch zum folgenden Punkt. Denn auch die Erhöhung des Mindestlohns hat große Auswirkungen. Dadurch werden die Einkommensungleichheiten langsam verringert. Gerne wieder eine Statistik dazu: https://www.bpb.de/apuz/315569/fuenf-jahre-gesetzlicher-mindestlohn-bilanz-und-perspektiven
    Du siehst, dass der Lohnansteig im Mindestlohnbereich deutlich höher ausfällt als im Gesamtdurchschnitt. Das führt zu dem positiven Effekt, dass Menschen eben nicht mehr noch vom Staat unterstützt werden müssen und dann tatsächlich alleine von ihrer 40 Stunden Arbeit leben können.

    Und gerade der Mindestlohn führt auch dazu, dass Menschen so viel verdienen und in die Rente einzahlen können, dass sie auch von der Rente später leben können. Wenn Menschen zu wenig verdienen, dann führt das zunächst dazu, dass diese dauerhaft vom Staat unterstützt werden müssen (erst Wohngeld, Hartz IV und später Aufstockung zur Rente). Das muss dann getragen werden von wem? Richtig von denen, die viel Geld verdienen. Vielleicht fällt dir da ja was auf.

    Zum Abschluss würde mich wirklich mal interessieren, was du beruflich machst. Ich würde zu gerne mal ein Gespräch auf einem Teamspeak oder Discord Server mit dir führen und dir das direkt erklären, da mir auffällt, dass du in sehr vielen Bereichen doch sehr große Wissenslücken aufweist. Vielleicht irre ich mich aber auch und du kannst mir da meine Fehler aufzeigen.

  13. Re: Also wurden vorrangig eh schon vermögende Menschen entlastet?

    Autor: P4ge 25.10.21 - 23:34

    multimill schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ähm wow. Wie zur Hölle bekommt man so etwas denn noch rum argumentiert? Du
    > kannst doch nicht ernsthaft deine Ausgaben für Unterhalt und Spenden
    > miteinrechnen um vom Brutto auf dein Netto zu kommen?! Hast du jemals
    > IRGENDWAS mit Steuern gehabt? Jetzt mal davon abgesehen, dass du meinen
    > letzten Part gekonnt ignoriert hast, der dir nämlich genau zeigt, dass du
    > mit deinen vorherigen Aussagen unrecht hast.
    >
    Wenn ihr nur was von hören sagen schreibt, was soll ich darauf eingehen. Ich weiß was bei mir passiert. Ihr habt nur blanke Vermutungen. Aber ist das halt, es ist einfach mit Steinen zu werfen als selbst im Steinbruch zu arbeiten.

    > Aber ich gehe gerne nochmal auf Einzelteile deiner Antwort ein.
    >
    > Du kommst in deiner Rechnung auf 125k Euro nach Steuern (jetzt lassen wir
    > mal außen vor, dass du dich da schon gekonnt verrechnet hast, aber das sei
    > jetzt mal geschenkt). Du willst doch jetzt nicht ernsthaft sagen, dass du
    > für deinen Rechenweg von Brutto auf Netto deine Unterhaltskosten
    > miteinrechnest? Wow. Einfach nur wow. Mir fällt nicht einmal ein Vergleich
    > ein, der auch nur annähernd ähnlich lächerlich ist.
    Wenn der TE meint mit 250k hätte man genug Geld übrig, zeig ich ihm, dass das keine pauschale Aussage ist. Es ist durchaus möglich das ein hohes Einkommen, nicht immer ein hohes Vermögen bedeutet. Wenn das für dich wow ist, willkommen im Leben.

    > Aber ich spinne das gerne weiter: Wenn nun der arme und der reiche jeweils
    > 30% ihres Nettos für Wohnen und 20% fürs Essen ausgeben.
    Meinst du ernsthaft 20% fürs Essen? Also ob da ständig Bio gekauft wird.

    > Dann nochmal 30%
    > für alles andere. Dann gehen 80% weg. Also beim reichen (130k - 80% = 26k).
    > Beim armen wären das dann 20k - 80% = 1,6k. Jetzt hat also der Reiche
    > locker 26k "übrig", der arme aber nur 1,6k.
    Da würde ich mal sagen, wir haben schon den ersten Hinweis warum deine Armen zu nichts kommen. Wenn ich an sovielen Stellen das wenig noch so verpulvere... Sollte man sich die Frage stellen warum man 900 Euro für ne Wallbox braucht.

    > Wie genau willst du denn jetzt
    > sagen, dass der arme mehr Geld übrig hat um davon Wallboxen zu kaufen?!

    Gekonnt meine Aussage über die Wairtschaft ausgelassen. Same for u. Wer es halt nicht versteht bleibt am Fluss stehen und schafft es nicht rüber.

    > Zumal meine Rechnung auch noch falsch ist, da die meisten Güter in
    > Deutschland absolute Kosten und keine relativen Kosten haben. Somit würden
    > die Kosten für Nahrungsmittel (sofern gleiche Nahrungsmittel gekauft
    > werden) beim Reichen nicht den gleichen relativen Anteil ausmachen.
    Die tollen Argumente wieder. In DE kann man sich angeblich keine Nahrungsmittel in der breiten Masse mehr kaufen und wir sind alle auf die Tafel angewiesen.

    >
    > Dann kommen wir jetzt mal zu den Krankheitskosten. Jetzt bringe ich mal
    > wieder Statistiken ein: www.bpb.de
    > Du kannst dort erkennen, dass Menschen eher gesünder leben, wenn sie mehr
    > verdienen. Du veranschlagst bei dir also Summe X für Gesundheitskosten beim
    > Reichen. Diese Summer ist wieder absolut und diese Zahl müsste der Arme
    > also 1:1 tragen.
    Tja faktisch falsch. Wenn du Kassenpatient bist, trägst du nicht die kosten, sondern die Gemeinschaft, dann ist es egal wie teuer die Behandlung ist. Als PV musst du zunächst die Kosten vorstrecken. Das bedeutet du zahlst auch schon per se einen wesentlich höheren KK-Beitrag als der normale Kassenpatient. Wenn du dann noch Behandlungen annimmst die nicht gedeckt sind von deinem Tarif, versuch die mal wiederzubekommen. Aber du hast bestimmt recht, der "Arme" zahlt 1:1 das gleiche.... .Deswegen wollen ja unbedingt rein in die GKV.

    > Wären dies also mehr als 1,6k im Jahr, dann wäre der Arme
    > insolvent und der Reiche hätte damit kein Problem. Du merkst, dass diese
    > Rechnung von dir absolut absurd ist.
    >
    Och menno der Arme muss seine Reha und so sofort bezahlen... .Ich dachte das ist nur beim PKV so. Ach warte das ist es ja gar nicht. Du merkst, diese REchnung geht sehr wohl auf, weil du wahrscheinlich noch nie in der PKV warst.

    > Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass privat-versicherte mehr für den
    > Arztbesuch zahlen? Die zahlen zwar mehr, aber diese Kosten werden nur
    > vorgestreckt. Aber diese Kosten werden dann dennoch von der PKV übernommen.
    > Und jetzt komm mir nicht mit Spezialbehandlungen, die nicht von der KK
    > übernommen werden. Da vergleichst du dann wieder Äpfel mit Birnen.
    >
    Son PKV Beitrag ist auch extrem günstig. Stimmt. Das fängt locker leicht mit nen paar 100,- an und weist du was mit 65 bist du dann aufeinmal bei 1000,-¤ locker dabei. Aber das muss der GKV´ler auch alles von seinem Netto bezahlen. Ich seh schon ihr habt die Weißheit mit Löffeln gefressen. Tritt doch freiweillig in die PKV ein und versuch das bist du 90 bist mal durch zu ziehen.

    > Und ich erkläre dir auch gerne, warum Menschen mit geringem Einkommen idR
    > wenig Chancen haben selber Vermögen aufzubauen. Sie brauchen dieses Geld
    > für den täglichen Bedarf. Die können nicht einfach X Euro sparen und
    > zurücklegen. Der Großteil des Geldes geht direkt für Konsumgüter drauf.
    > Dadurch, dass das Einkommen aus Arbeit höher besteuert wird, wie Geld aus
    > Kapitel, macht es Menschen mit wenig Kapitel fast unmöglich Kapital
    > aufzubauen. Und genau das zeigt auch die Statistik.
    Das heißt erstmal ALS nicht wie. Wenn halt im Konsum das Geld landet, darf man nicht rumstöhnen das man kein Geld für ne Wallbox hat, achja das ist auch Konsum.
    Wer nicht will, der schafft auch nichts.

    >
    > Jetzt noch zum folgenden Punkt. Denn auch die Erhöhung des Mindestlohns hat
    > große Auswirkungen. Dadurch werden die Einkommensungleichheiten langsam
    > verringert. Gerne wieder eine Statistik dazu: www.bpb.de
    > Du siehst, dass der Lohnansteig im Mindestlohnbereich deutlich höher
    > ausfällt als im Gesamtdurchschnitt. Das führt zu dem positiven Effekt, dass
    > Menschen eben nicht mehr noch vom Staat unterstützt werden müssen und dann
    > tatsächlich alleine von ihrer 40 Stunden Arbeit leben können.
    Hast du deinen Link auch wirklich mal gelesen? Posten kann man viel, aber man sollte sich dann doch mal die Zeit nehmen und das ganze durchlesen.
    Was steht denn da so drin:
    Die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns hat zu deutlichen Steigerungen des Stundenlohns am unteren Rand der Lohnverteilung geführt.

    Ok

    Die Erhöhung von Stundenlöhnen im unteren Lohnbereich muss nicht automatisch zu einer proportionalen Erhöhung der Monatslöhne führen.

    Das dürfte ja nach deiner Aussage gar nicht sein.
    Weiter heißt es:
    Die bislang vorliegenden Studien, die sich mit den Effekten des Mindestlohns auf die Beschäftigung befassen, kommen zum Ergebnis, dass es zu keinen größeren Beschäftigungsverlusten gekommen ist.

    Ahh also doch wieder was gutes

    Kausalstudien zeigen, dass die Einführung des Mindestlohns zu einem Rückgang der ausschließlich geringfügigen Beschäftigung geführt hat, wohingegen die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung weitgehend unbeeinflusst geblieben ist.

    Wie jetzt weniger und 0 ist mehr?

    Kausalstudien zeigen, dass die Einführung des Mindestlohns zu einem Rückgang der ausschließlich geringfügigen Beschäftigung geführt hat, wohingegen die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung weitgehend unbeeinflusst geblieben ist.

    Also doch weniger Beschäftigte... .Also hat der Mindestlohn zu mehr Lohn geführt aber nicht mehr Beschäftigung. Wenn der Stundenlohn steigt, steigen auch die entsprechenden Lohnkosten. Bedeutet Produkt oder Dienstleistung wird teurer. Summeneffekt= +/- Null. JA Mindestlohn ganz großer Wurf.

    Im Vorfeld der Mindestlohneinführung wurde die Hoffnung geäußert, dass der Mindestlohn zu einem Rückgang der Anzahl der Empfängerinnen und Empfänger von staatlichen Transferzahlungen führen könnte, insbesondere von Arbeitslosengeld II. // Dass es zu keiner deutlicheren Reduzierung dieser Personengruppe gekommen ist, ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass der ergänzende Arbeitslosengeld-II-Bezug vor allem mit der häufig relativ geringen Wochenarbeitszeit sowie der Zahl nicht erwerbstätiger Haushaltsmitglieder (zumeist Kinder) zusammenhängt.

    Achja schön, wenn sich wenigstens einer mit solchen Sachen beschäftigt.

    Im Hinblick auf die Armutsgefährdung zeigt sich ein ähnliches Muster. Auch hier ist der Mindestlohn nur begrenzt geeignet, dem Problem entgegenzuwirken.

    Den Rest spar ich mir. Fürs nächste mal, wenn du schon meinst mich mit Argumenten "angreifen" zu wollen, mach es richtig oder lass es gleich ganz sein.

    >
    > Und gerade der Mindestlohn führt auch dazu, dass Menschen so viel verdienen
    > und in die Rente einzahlen können, dass sie auch von der Rente später leben
    > können. Wenn Menschen zu wenig verdienen, dann führt das zunächst dazu,
    > dass diese dauerhaft vom Staat unterstützt werden müssen (erst Wohngeld,
    > Hartz IV und später Aufstockung zur Rente). Das muss dann getragen werden
    > von wem? Richtig von denen, die viel Geld verdienen. Vielleicht fällt dir
    > da ja was auf.
    Zunächst, der Absatz darüber. Dann nochwas, wenn der Mindestlohn steigt, steigen auch die Abgaben in die Rentenkasse, ja das führt zwar zu einer höheren Rente, aber das geht nur solange gut bis auch der letzte mehr verdient als der davor. Der Mindestlohn hat jetzt zwar die Spirale in Gang gesetzt, muss aber ständig gedreht werden, damit alles ständig steigt.

    >
    > Zum Abschluss würde mich wirklich mal interessieren, was du beruflich
    > machst. Ich würde zu gerne mal ein Gespräch auf einem Teamspeak oder
    > Discord Server mit dir führen und dir das direkt erklären, da mir auffällt,
    > dass du in sehr vielen Bereichen doch sehr große Wissenslücken aufweist.
    > Vielleicht irre ich mich aber auch und du kannst mir da meine Fehler
    > aufzeigen.

    Die Wissenslücken sehe ich eher bei dir. Das wird sehr ermüdent, wenn man ständig alles erklären muss, nur weil jemand vom Leben keine Ahnung hat. Vielleicht lehrt dich das Leben noch einiges, zu lernen hast du noch einiges.

    @KnutRider Cool du sucht in meiner Vergangenheit, kleiner Tipp. Man muss nicht immer in die Rentenkasse einzahlen. Das geht auch freiwillig. Aber du als Profi weißt das sicherlich schon länger. Nur so nebenbei, wenn ich zvE immer geschrieben habe, das heißt "zu versteuerndes Einkommen", da zählt halt alles rein.

  14. Re: Also wurden vorrangig eh schon vermögende Menschen entlastet?

    Autor: KnutRider 26.10.21 - 08:34

    P4ge schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > @KnutRider Cool du sucht in meiner Vergangenheit, kleiner Tipp. Man muss
    > nicht immer in die Rentenkasse einzahlen. Das geht auch freiwillig. Aber du
    > als Profi weißt das sicherlich schon länger. Nur so nebenbei, wenn ich zvE
    > immer geschrieben habe, das heißt "zu versteuerndes Einkommen", da zählt
    > halt alles rein.
    Und du armer, vom Schicksal gebeutelten Mensch. Abzgl deiner Krankheitskosten, von Unterhalt usw bleiben dir nur noch 80k netto im Jahr.
    Das sind ja gerade mal über 6600¤ netto im Monat. :( Damit kommt der allgemeine linke Pöbel ja niemals klar. Aber wie gesagt, Geschichten aus dem Paulaner Garten. Aber troll ruhig weiter.

  15. Re: Also wurden vorrangig eh schon vermögende Menschen entlastet?

    Autor: topas08 26.10.21 - 11:19

    > Nur so schlagen E-Autos mit der Zeit auch auf den
    > Gebrauchtwagenmarkt durch und werden für finanziell schwächere Haushalte
    > erschwinglich. Denn sind wir mal ehrlich: Einen Neuwagen können viele sich
    > eh nicht leisten, egal ob Verbrenner oder E-Auto. Eventuell nen Dacia. Aber
    > gerade bei nem E-Auto hat günstiger auch deutliche Einschränkungen bei
    > wichtigen Dingen wie der Reichweite zur Folge.

    Und wieso sollte dies der Fall sein? Die einzige Lösung sind sinkende Neuwagenpreise. Ein E-Auto mit Listenpreis 33.000¤ kostet effektiv 30.000¤ (die der Hersteller einfach einpreist, statt 3000¤ zu verschenken), geht somit zur Zeit für effektiv 24.000¤ über den Ladentisch. Wenn die Förderung zu Ende ist kostet das Auto also neu effektiv 30.000¤. Wieso sollte ich (als Verkäufer) dann den Gebrauchtwagenpreis von den 24.000¤ ansetzen? Lass es meinetwegen 33% Nachlass bei 3 Jahre altem Auto sein - würde 16.000¤ bedeuten, bzw. fast 50% Verlust, wenn ich das Auto neu kaufen würde (für dann 30.000¤). Wenn man schaut, dass auch heutzutage Gebrauchtwagenhändler manchmal vom Listenpreis ausgehen (und Jahreswagen fast zu EU-Reimport-Neuwagenpreisen verkaufen wollen) wäre es doch attraktiver, die 33% von den 33.000 angeblichem Neuwagenpreis zu berechnen - macht dann 22.000¤, und ich habe die komplette Prämie behalten.

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