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Geht noch schlimmer

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  1. Geht noch schlimmer

    Autor: surfacing 25.10.21 - 12:28

    Ich kenne eine Firma, welche für ihre selbstgefrickelte Software noch MS-DOS nützt. Läuft alles schön auf alten 486er und Konsorten.

    Habe das Jobangebot dankend abgelehnt.

  2. Re: Geht noch schlimmer

    Autor: Nightdive 25.10.21 - 12:36

    Es spricht doch absolut nichts dagegen eine lange genutzte MSDOS Software zu nutzen solange so ein Rechner nicht am Netz hängt.
    Die Software hat einen bestimmten Zweck und erfüllt diesen anscheinend ausreichend gut.
    Das zu ersetzen kostet unnützes Geld und Ressourcen und die neue Lösung ist dann oft schlechter, enthält Bugs .

    Wer Outlook, Windows und Active Directory nutzt kennt dieses professionelle Gefrickel zu genüge das mittlerweile oft in einem Ransomware Befall mündet.

  3. Re: Geht noch schlimmer

    Autor: surfacing 25.10.21 - 13:17

    Die Rechner hängen am Netz.

    Alleine die Resourcen die notwendig sind um die Software am Leben zu erhalten inkl. die Beschaffung alter Hardware wäre ein Grund die Software auf einen aktuellen Stand zu bringen. Vor allem da sie einfach unternehmenskritisch ist.

  4. Re: Geht noch schlimmer

    Autor: Sharra 25.10.21 - 13:43

    Solange die alte Hardware funktioniert...
    Und wenn du ehrlich wärst, würdest du zugeben, dass diese Kisten absolut kein Risiko darstellen. Wenn die noch auf DOS läuft, dann hängt die vielleicht am Netz, ist aber durch 99,999999999999999% aller derzeit im Umlauf befindlichen Schädlinge gar nicht angreifbar.
    Und selbst WENN es einer mal schaffen sollte, was soll groß passieren? Meinst du etwa, die 4 Spammails, die das Ding am Tag rausschicken könnte, fallen groß auf?

  5. Re: Geht noch schlimmer

    Autor: MrKlein 25.10.21 - 13:47

    Softwaremäßig ist das Risiko sicher klein (ohne Netzzugriff). Aber lass an der Hardware irgendwas sein. Viel Spaß beim finden von Uralt HW, die dann wieder 10 Jahre laufen soll

  6. Re: Geht noch schlimmer

    Autor: Norcoen 25.10.21 - 13:50

    Warum wird das nicht virtualisiert? So megamäßig viel Leistung kann die Software dann ja offenbar nicht brauchen

  7. Re: Geht noch schlimmer

    Autor: unbuntu 25.10.21 - 14:40

    Irgendwann sind Systeme halt so alt, dass Sicherheitslücken auch kein Thema mehr sind... ;)

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  8. Re: Geht noch schlimmer

    Autor: Niaxa 25.10.21 - 14:47

    Verstehe deinen Vergleich nicht. Was hat das mit AD, Outlook zu tun? Und was ist daran gefrickel.

    Abgesehen davon, muss man schon sehr selbstverstümmelnd unterwegs sein, als Admin heute eine Stelle auf Basis so alter Technik anzunehmen.

  9. Re: Geht noch schlimmer

    Autor: Renegade3349 25.10.21 - 15:13

    MrKlein schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Viel Spaß beim finden von Uralt HW, die dann
    > wieder 10 Jahre laufen soll
    Das wird dann nur noch emuliert und läuft in einer Linux VM über Docker mit Wine in DosBox um mehrfach hardwareunabhängig zu sein :D

  10. Re: Geht noch schlimmer

    Autor: Kastenbrot 25.10.21 - 15:45

    So lange die Software nicht von der CPU Geschwindigkeit abhängig ist, im Sinne von: Diese Schleife darf nur 300ms laufen und dies macht sie nur bei 100MHz kann man eigentlich die Software und das Dos sogar auf neueren Rechnern laufen lassen, so lange die Rechner kompatible Bios calls und legacy Boot haben.
    Probleme gibts meist bei speziellen ISA Karten, welche in keinem modernen PC von der Stange mehr passen. Dafür gibts aber spezielle Industriecomputer, welche die alte Architektur besitzen (inklusive 486er CPU).

    Das Thema Netzwerk und DOS ist da mehr so ein Treiber-Ding, da MS DOS keine Netzwerkunterstützung hat, muss sich entweder der Treiber oder die Software darum kümmern.
    Und da kommen wir auch schon auf den Unterschied von DOS zu Windows:
    MS DOS ist ein (ungewolltes) Echtzeitsystem mangels Multitasking.
    Der Commandinterpreter startet dein Programm und ist danach inaktiv, nur das Programm hat die alleinige Kontrolle über den Rechner (man kann sogar die SW ohne DOS booten, muss aber auf die int21h Calls verzichten).
    Es gab ein DOS 4.xx welches multitasking konnte, wurde aber nie offiziell vertrieben.
    Windows hingegen ist kein Echtzeitsystem, es läuft immer etwas im Hintergrund und kann dein Programm ausbremsen.

    Im Prinzip spricht nichts dagegen DOS zu nutzen, es muss ja nicht das alte MS DOS sein...


    (Man kann unter DOS selbstverständlich auch Speicherresidente Programme mit IRQ Trigger laufen lassen, welche dann tatsächlich im Hintergrund arbeiten sobald der IRQ zündet. Ein einfaches Beispiel ist das kleine Uhrprogramm, welche rechts oben angezeit werden kann oder die guten alten Viren)

    PS:
    Man glaubt kaum, wie lange alte Hardware hält. Man sollte aber so 1x im Jahr die Lüfter auspusten, nach 10 Jahren den Akku und nach ca. 20-30 Jahren vielleicht mal die Elkos wechseln.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.10.21 15:48 durch Kastenbrot.

  11. Re: Geht noch schlimmer

    Autor: drvsouth 26.10.21 - 08:45

    Kastenbrot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gab ein DOS 4.xx welches multitasking konnte, wurde aber nie offiziell
    > vertrieben.

    Es gab noch DR-DOS bzw. Novell DOS 7. Das konnte Multitasking. Da konnte ich von Doom auf den Turbo Pascal Editor umschalten und zurück. :-)
    War beeindruckend damals.

  12. Re: Geht noch schlimmer

    Autor: tribal-sunrise 31.10.21 - 04:47

    Welche zusätzliche (!) Ressourcen genau meinst Du? Jede Software die ‚lebt‘ und regelmäßig kleinere Anpassungen im Unternehmen benötigt muss gepflegt werden. D.h. einen gewissen Aufwand Programmierung hat man immer. Dabei spielt es überhaupt kein Rolle ob die Software beispielsweise noch in Turbo Pascal programmiert wurde oder meinetwegen in Swift. Der Aufwand ist nicht größer oder kleiner. Einzig die alte Hardware muss vermutlich irgendwann mal ersetzt werden. Das lässt sich aber relativ leicht virtualisieren.

    Wenn die alte Software soweit ausgereift ist und keine nennenswerten Fehler mehr hat kann es letztlich aufwändiger sein alles neu zu programmieren, neue Hardware anzuschaffen, alle Mitarbeiter zu schulen etc. Das kann je nach Größe eines Unternehmens schnell in die 100.000e gehen. Wenn danach nichts einfacher oder schneller dadurch geht muss man sich unternehmerisch die Frage stellen ob das Sinn macht.

    Und es ist davon auszugehen dass eine komplett neue Software die ersten Monate bis Jahre in der Routine erst einmal deutlich mehr Fehler/Probleme macht. Es standen schon Firmen monatelang praktisch still weil sie ‚mal eben‘ auf SAP wechseln wollten o.ä. Ich habe in meinem Leben schon sehr viele Softwarewechsel bei Firmen mitgemacht und gesehen und bislang lief ausnahmslos keiner problemlos über die Bühne …

  13. Re: Geht noch schlimmer

    Autor: JE 06.11.21 - 22:29

    Also, DOS ist nun wirklich kein Problem mehr. Selbst auf meinem Android-Smartphone kann ich per DosBox Turbo DOS-Programme ausführen - dabei nutzt das Smartphone nicht mal einen x86-kompatiblen Prozessor.

    Nicht die Hardware ist da das Problem, vielmehr die Software - das ist so legacy, daß das keiner mehr warten kann und/oder will und man schlicht keine Entwickler mehr bekommt

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