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Überlebensfähigkeit

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  1. Überlebensfähigkeit

    Autor: Sil53r Surf3r 25.10.21 - 15:26

    Ein hochinteressanter Text und ein sehr spannendes Thema. Ich begegne Menschen, die so denken und handeln, quer über alle Altersgruppen. Es ist eine vorurteilsfreie Beobachtung auf einer Meta-Ebene.

    Meine Hypothese ist, dass Flexibilität und Anpassungsfähigkeit grundlegende evolutionäre Eigenschaften jeder Spezies darstellen. Wo sie verlorengehen, ist das Individuum mittelfristig zum Scheitern und die Spezies als solche, sollte sich dieser Verlust immanent durchsetzen, langfristig zum Aussterben verurteilt.

    Tatsächlich halte ich das hartnäckige Festhalten an Althergebrachtem für ein gravierendes Defizit (sofern es nicht sowieso eine Alterungsserscheinung ist). Wenn man den Energieaufwand, der darein investiert wird, rein logisch betrachtet, wird offenkundig, dass dieser sehr häufig mögliche Anpassungsaufwände bei weitem übersteigt. Man kann also gar nicht anders, als ihn unter diesen Gesichtspunkten als fehlgeleitet zu bewerten.

    Überleben werden die, die sich auf geänderte Umgebungsbedingungen rasch werden einstellen können. Menschen, die sich während einer Pandemie rechtzeitig impfen lassen. Menschen, die sich aus potenziellen Überschwemmungsgebieten auf höher gelegenes Terrain bewegen. Beispielsweise. Quasi wie der Frosch, der aus dem wärmer werdenden Wasser klettert und nicht mit der Bemerkung "Es war früher einmal kalt, es ist jetzt noch erträglich, es wird irgendwann auch wieder abkühlen" darin hocken bleibt. (Das passt auch recht gut zum aktuellen Stand der Klimakatastrophendebatte.)

    Auf der Strecke bleiben werden all die, die am Status Quo festhalten: "Dat hammer immer esu jemaat." Das hoch aufwändige Festklammern an Altgewohntem ist ein Symptom einer solchen Einstellung. Es funktioniert immer nur sehr begrenzt, entweder räumlich, zeitlich - oder beides zugleich.

    Überleben werden die flexibleren.

  2. Re: Überlebensfähigkeit

    Autor: AntiiHeld 25.10.21 - 16:20

    Also... werden nur die Menschen überleben, die immer das neuste OS benutzen? Nice. Ich dachte immer man überlebt eher wenn man flexibel ist UND seine Kräfte intelligent investiert.

  3. Re: Überlebensfähigkeit

    Autor: Megusta 25.10.21 - 16:21

    Oh Jemine!
    Zwar hast du nicht unrecht, dennoch ist der Mensch kein Frosch und ohne Windows kann man auch überleben. Im Vergleich zu Tieren, haben manche Menschen eine außergewöhnliche Fähigkeit, Kranke und Schwache in ihren schweren Leben zu unterstützen und zu begleiten, statt sie wie Tiere sterben zu lassen. Althergebrachtes ist nicht immer schlecht und behindert nicht die Entwicklung.
    Aktuelles Beispiel die Atomkraft, vor paar Jahren war es ein Unding, morgen soll es aber die Probleme mit der Grünen Energie lösen. Nebenbei zu erwähnen E-Autos gab es bereits im 19 Jhd. parallel zum Verbrenner.
    Gefühlt alle 10 Jahre tritt die Elbe aus den Ufern, dennoch zeigen sich die Bewohner unbeeindruckt und ziehen nicht in die Alpen.

    Und der Vergleich mit der Impfung einfach nur lächerlich, ob du dich als erster impfst oder gar nicht, spielt in der Evolution keine Rolle. Wenn dich morgen ein Bus überfährt, weil du die Augen von deinem Handy nicht loslässt, dann hilft dir die vegane Ernährung auch nicht.

  4. Re: Überlebensfähigkeit

    Autor: Sil53r Surf3r 25.10.21 - 17:03

    AntiiHeld schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also... werden nur die Menschen überleben, die immer das neuste OS
    > benutzen?

    Ein seltsam schräger Gedanke. Wie kommst du denn darauf?

    > Ich dachte immer man überlebt eher wenn man flexibel ist UND seine Kräfte intelligent
    > investiert.

    Ach; und ich dachte beinahe schon, du hättest den Bezugstext ganz eventuell nicht verstanden.

  5. Re: Überlebensfähigkeit

    Autor: Sil53r Surf3r 25.10.21 - 17:03

    Megusta schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oh Jemine!

    Lass mich raten: ab hier braucht man nicht mehr wirklich weiterzulesen?

    > Zwar hast du nicht unrecht, dennoch ist der Mensch kein Frosch und ohne
    > Windows kann man auch überleben.

    Denk dir an dieser Stelle eins der bekanntesten Louis-de-Funes-Zitate.

    > Im Vergleich zu Tieren, haben manche
    > Menschen eine außergewöhnliche Fähigkeit, Kranke und Schwache in ihren
    > schweren Leben zu unterstützen und zu begleiten, statt sie wie Tiere
    > sterben zu lassen.

    Das mag zwar sein, doch was hat das mit dem Text zu tun, auf den du antwortest?
    Ein Zusammenhang damit besteht jedenfalls nicht.

    > Althergebrachtes ist nicht immer schlecht und behindert nicht die Entwicklung.

    Das hat auch niemand behauptet.

    > Aktuelles Beispiel die Atomkraft, vor paar Jahren war es ein Unding, morgen
    > soll es aber die Probleme mit der Grünen Energie lösen.

    Und übermorgen stellt man fest, was für eine exorbitant hirnrissige Idee letzteres ist. Ja. Vernunft, oder vernünftige Entwicklung, braucht ihre Zeit. Man kann immer nur hoffen, dass die Erkenntnis noch gerade eben rechtzeitig vom Himmel in die Köpfe fällt. Sozusagen.

    > Nebenbei zu
    > erwähnen E-Autos gab es bereits im 19 Jhd. parallel zum Verbrenner.

    Wenn du das weiß, weißt du auch, weshalb sie sich damals nicht durchsetzen konnten. Und warum sie das heute tun. Und warum die Zukunft des Verbrenners längst tot ist.

    > Gefühlt alle 10 Jahre tritt die Elbe aus den Ufern, dennoch zeigen sich die
    > Bewohner unbeeindruckt und ziehen nicht in die Alpen.

    Noch nicht. Die bisherigen Elbüberschwemmungen waren ganz normale, azyklisch auftretende lokale Wetterphänomene. Das werden zukünftige schon sehr bald nicht mehr sein. Weder werden sie lokal beschränkt noch azyklisch sein noch den Rahmen und Umfang bisheriger Überschwemmungen aufweisen.
    Wer in 15-20 Jahren noch dort lebt, wo bisher die Elbe gelegentlich mal über die Ufer trat, ist entweder vollkommen lebensmüde oder besitzt 1ne nice Unterwasserbehausung.

    > Und der Vergleich mit der Impfung einfach nur lächerlich, ob du dich als
    > erster impfst oder gar nicht, spielt in der Evolution keine Rolle.

    "Ein Satz, der 'einfach mal' oder 'einfach nur' beinhaltet, simplifiziert in den allermeisten Fällen einen komplexen Sachverhalt in unzulässiger Weise und ist darum inhärent falsch. Es handelt sich dabei um ein Stilmittel der Kampfrhetorik." (Eigenzitat)

    > Wenn
    > dich morgen ein Bus überfährt, weil du die Augen von deinem Handy nicht
    > loslässt, dann hilft dir die vegane Ernährung auch nicht.

    Soweit ich bisher beurteilen kann, bedienst du dich hier etlicher Nullargumente, die inhaltlich nichts mit dem Text zu tun haben, auf den du dich beziehst. Ich diskutiere ja gerne mit, aber dafür muss auch schon ein gewissen Bemühen darum erkenntlich sein, Aussagen verstehen zu wollen und Absichten des Sprechers zu begreifen (einmal ganz abgesehen vom Thema, um das es geht).

  6. Re: Überlebensfähigkeit

    Autor: narfomat 25.10.21 - 17:12

    >Meine Hypothese ist, dass Flexibilität und Anpassungsfähigkeit grundlegende evolutionäre Eigenschaften jeder Spezies darstellen.
    klar, so wie grösse und lebenserwartung.

    >Wo sie verlorengehen,
    wie sollen grundlegende evolutionäre eigenschaften verloren gehen, es sind grundlegende evolutionäre eigenschaften, schon vergessen?
    >ist das Individuum mittelfristig zum Scheitern und die Spezies als solche, sollte sich dieser Verlust immanent durchsetzen, langfristig zum Aussterben verurteilt.
    hmmm. was ist mittelfristig? 1000 jahre? 100.000? 100Mio?
    würdest du ein krokodil als flexibel und anpassungsfähig bezeichnen? die gibt (ungefähr so, wie sie jetzt auch sind) seit 200Mio jahren (Pelagosaurus).
    der mensch hats grade mal auf 2Mio geschafft...

    >Tatsächlich halte ich das hartnäckige Festhalten an Althergebrachtem für ein gravierendes Defizit
    für den erhalt der spezies? das würden krokodile anders sehen und die leben schon 100mal länger als menschen...

    du solltest dich auch fragen: würde menschen immer noch so leben wie vor sagen wir 1000 jahren, hätten wir dann heute klimawandel? umweltverschmutzung? flächenrodung? hätten wir das artensterben in dem ausmaß wie es jetzt existiert?
    nein?
    könnte man also sagen der "fortschritt"TM ist daran schuld?
    wäre es dann nicht besser gewesen die spezies mensch hätte länger an "althergebrachtem" festgehalten?

    > Wenn man den Energieaufwand, der darein investiert wird, rein logisch betrachtet, wird offenkundig, dass dieser sehr häufig mögliche Anpassungsaufwände bei weitem übersteigt.

    offenkundig hast du nicht die geringste ahnung von biologie... sorry. evolution funktioniert nicht über nacht. sollte klar sein. natürlich ist es (um bei einer CE spezies zu bleiben) für einen schneeleoparden mit extremem energieaufwand verbunden, allein paarhufer zu jagen, und es wäre für ihn und das überleben seiner spezies besser, er würde sich mit anderen schneeleoparden zusammen tun und zusammen würden sie sich eine paarhufer-herde halten (viehzucht), mit der durch die gegend ziehen, und immer wenn jemand hunger hat machen sie zusammen beute. das problem ist offensichtlich: schneeleoparden KÖNNEN das nicht.
    anpassung ist nur in begrenztem umfang möglich.

    >Man kann also gar nicht anders, als ihn unter diesen Gesichtspunkten als fehlgeleitet zu bewerten.
    eine fähigkeit nicht zu besitzen ist nicht das gleiche wie fehlgeleitet zu sein. was immer fehlgeleitet bedeuten soll...

    >Überleben werden die, die sich auf geänderte Umgebungsbedingungen rasch werden einstellen können.
    oder die, die geringe anforderungen an ihre umgebung haben...

    >Menschen, die sich während einer Pandemie rechtzeitig impfen lassen
    oder menschen, die sich nicht impfen lassen, und nicht mit anderen menschen in kontakt kommen. siehe "geringe anforderung".

    >Menschen, die sich aus potenziellen Überschwemmungsgebieten auf höher gelegenes Terrain bewegen.
    oder solche, die auf ein boot ziehen... was willst du uns sagen?

    >Quasi wie der Frosch, der aus dem wärmer werdenden Wasser klettert und nicht mit der Bemerkung "Es war früher einmal kalt, es ist jetzt noch erträglich, es wird irgendwann auch wieder abkühlen" darin hocken bleibt.
    wie bitte?? =) jetzt wirds echt wild, frösche, also solche, die im wasser leben (wasserfrosch), pflanzen sich im wasser fort! die sterben DIREKT AUS wenn sie nicht ins wasser zurück kehren. wäre aber irrelevant, das sie ohne wasser vorher vertrocknen!

    >Auf der Strecke bleiben werden all die, die am Status Quo festhalten
    du meinst krokodile...

    >Das hoch aufwändige Festklammern an Altgewohntem ist ein Symptom einer solchen Einstellung.
    negativ. und hier sind wir beim WICHTIGSTEN PUNKT, weshalb dein ganzer text OHNEHIN NICHT auf ein computerbetriebssystem anzuwenden ist: es ist ein zeichen dafür, das bestimmte dinge über einen bestimmten zeitraum FUNKTIONIERT haben. und vermutlich wird bei allen, die heute noch windows 7 (z.b.) verwenden, windows 7 einfach noch EINWANDFREI funktionieren. und sie haben KEINEN BEDARF für veränderung.

    da personalcomputerbetriebssysteme für deren anwender nicht essentiell überlebenswichtig sind (da es auch ohne geht, wenn sie nicht mehr funktionieren) spricht nichts dagegen, das von bill gates "althergebrachte" windows 7 weiter zu verwenden... oder sogar windows2000.

    BELEGE BITTE, das es für diese menschen BESSER WÄRE, wenn sie auf windows10 wechseln würden...

    >Überleben werden die flexibleren.
    deine these IST bereits wiederlegt durch all jene spezies, die aus unserer sicht EXTREM unflexibel sind und bereits 100mal länger leben als wir...



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 25.10.21 17:31 durch narfomat.

  7. Re: Überlebensfähigkeit

    Autor: Sil53r Surf3r 25.10.21 - 18:55

    narfomat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Wo sie verlorengehen,
    >
    > wie sollen grundlegende evolutionäre eigenschaften verloren gehen, es sind
    > grundlegende evolutionäre eigenschaften, schon vergessen?

    Evolution ist weder logisch, noch verläuft sie linear. "Die Natur" experimentiert. Grundlagen sind genau das, Grundlagen. Anfänge. Natürlich können sie sich im Verlaufe einer Entwicklung abschwächen oder verlorengehen. Genau das bedeutet Evolution.

    > > ist das Individuum mittelfristig zum Scheitern und die Spezies als solche,
    > > sollte sich dieser Verlust immanent durchsetzen, langfristig zum Aussterben
    > > verurteilt.
    >
    > hmmm. was ist mittelfristig? 1000 jahre? 100.000? 100Mio?

    Welches Individuum, dessen Lebensspanne einen der genannten Zeiträume umfasst, schwebt dir denn dabei so vor?

    > würdest du ein krokodil als flexibel und anpassungsfähig bezeichnen?

    Natürlich. Sie sind perfekt an ihr Habitat angepasst.

    > die gibt (ungefähr so, wie sie jetzt auch sind) seit 200Mio jahren
    > (Pelagosaurus).

    Der Knackpunkt daran ist "ungefähr": und da ist sie wieder, die Evolution.

    > der mensch hats grade mal auf 2Mio geschafft...

    Ja, man wundert sich wirklich darüber, wenn man die Menschheit als Ganzes näher betrachtet.

    > > Tatsächlich halte ich das hartnäckige Festhalten an Althergebrachtem für
    > > ein gravierendes Defizit
    >
    > für den erhalt der spezies?

    Der menschlichen, ja. - Kontext. So wichtig.

    > das würden krokodile anders sehen und die leben
    > schon 100mal länger als menschen...

    Nein. Die bekannte Lebenserwartung von Krokodilen entspricht in etwa der des Menschen. Das eine, von dem man weiß, dass es ein dreistelliges Lebensalter erreichte, ist ein statistischer Ausreißer. - Ganz davon abgesehen, dass der älteste Mensch es sogar noch um sieben Jahre übertroffen hat.

    > > Wenn man den Energieaufwand, der darein investiert wird, rein logisch
    > > betrachtet, wird offenkundig, dass dieser sehr häufig mögliche
    > > Anpassungsaufwände bei weitem übersteigt.
    >
    > offenkundig hast du nicht die geringste ahnung von biologie... sorry.

    Weshalb versuchst du, dich im selben Satz für unhaltbare Annahmen und unbelegte Unterstellungen zu entschuldigen? Triff sie halt nicht. So einfach ...

    Abgesehen davon ging es nicht um Biologie.

    > evolution funktioniert nicht über nacht. sollte klar sein. natürlich ist es
    > (um bei einer CE spezies zu bleiben) für einen schneeleoparden mit
    > extremem energieaufwand verbunden, allein paarhufer zu jagen, und es wäre
    > für ihn und das überleben seiner spezies besser, er würde sich mit anderen
    > schneeleoparden zusammen tun und zusammen würden sie sich eine
    > paarhufer-herde halten (viehzucht), mit der durch die gegend ziehen, und
    > immer wenn jemand hunger hat machen sie zusammen beute. das problem ist
    > offensichtlich: schneeleoparden KÖNNEN das nicht.
    > anpassung ist nur in begrenztem umfang möglich.

    Wir sprechen allerdings über die Spezies Mensch.

    > >Man kann also gar nicht anders, als ihn unter diesen Gesichtspunkten als
    > > fehlgeleitet zu bewerten.
    >
    > eine fähigkeit nicht zu besitzen ist nicht das gleiche wie fehlgeleitet zu
    > sein. was immer fehlgeleitet bedeuten soll...

    Man kann natürlich eine Brefeldia maxima mit dem Homo sapiens vergleichen. Die Frage ist nur, ob das in diesem Zusammenhang in irgendeiner Form Sinn ergibt.

    > > Überleben werden die, die sich auf geänderte Umgebungsbedingungen rasch
    > > werden einstellen können.
    >
    > oder die, die geringe anforderungen an ihre umgebung haben...

    Was eine Folge einer erfolgreichen evolutionären Anpassungsentwicklung darstellt, mithin ihren temporären Abschluss - und deshalb die Aussage nicht widerlegt.

    > > Menschen, die sich während einer Pandemie rechtzeitig impfen lassen
    >
    > oder menschen, die sich nicht impfen lassen, und nicht mit anderen menschen
    > in kontakt kommen. siehe "geringe anforderung".

    Ja, man sieht anhand der Inzidenzen, wie gut das funktioniert und wie durchführbar letzteres ist.

    > > Menschen, die sich aus potenziellen Überschwemmungsgebieten auf höher
    > > gelegenes Terrain bewegen.
    >
    > oder solche, die auf ein boot ziehen... was willst du uns sagen?

    Mögliche Alternative. Das Stichwort war "beispielsweise". Das steht im Text. Wenn man denn verstehen möchte.

    > > Quasi wie der Frosch, der aus dem wärmer werdenden Wasser klettert und
    > > nicht mit der Bemerkung "Es war früher einmal kalt, es ist jetzt noch
    > > erträglich, es wird irgendwann auch wieder abkühlen" darin hocken bleibt.
    >
    > wie bitte?? =) jetzt wirds echt wild, frösche, also solche, die im wasser
    > leben (wasserfrosch), pflanzen sich im wasser fort! die sterben DIREKT AUS
    > wenn sie nicht ins wasser zurück kehren. wäre aber irrelevant, das sie ohne
    > wasser vorher vertrocknen!

    Also: Wenn ich einen Frosch träfe, der spräche, würde ich ihn definitiv nicht küssen, selbst wenn er standhaft behaupten sollte, er sei ein fescher Prinz. Die gibt es schließlich wie Sand am Meer. Aber sprechende Frösche, die sind echt mal sehr, sehr selten.

    Deine Antwort ist ein Paralogismus bzw. Sophismus. Und wir bewegen uns hier im Bereich der Parabel bzw. Fabel - aber beides war dir beim Antworten sicher klar.

    > > Auf der Strecke bleiben werden all die, die am Status Quo festhalten
    >
    > du meinst krokodile...

    Du hast es irgendwie mit Tieren im Allgemeinen und diesen im Besonderen, kann das sein?

    > > Das hoch aufwändige Festklammern an Altgewohntem ist ein Symptom einer
    > > solchen Einstellung.
    >
    > negativ. und hier sind wir beim WICHTIGSTEN PUNKT, weshalb dein ganzer text
    > OHNEHIN NICHT auf ein computerbetriebssystem anzuwenden ist: es ist ein
    > zeichen dafür, das bestimmte dinge über einen bestimmten zeitraum
    > FUNKTIONIERT haben. und vermutlich wird bei allen, die heute noch windows 7
    > (z.b.) verwenden, windows 7 einfach noch EINWANDFREI funktionieren. und sie
    > haben KEINEN BEDARF für veränderung.

    Ruhig, Brauner. - Der Bedarf wird im Zweifel vom Rest der Welt oktroyiert. Zum Beispiel ist es unter Sicherheitsaspekten in gröbster Weise fahrlässig, mit einem solchen Betriebssystem überhaupt noch ans Netz zu gehen. Keine Maßnahme, die man treffen könnte, ändert auch nur ein Iota daran. Tut man es dennoch, verhält man sich unsozial.

    Die Freiheit des einzelnen endet dort, wo sie die von anderen einschränkt (oder angreift).

    Ein solches Verhalten funktioniert unter gesellschaftlichen Aspekten eben genau nicht und gehört deswegen meiner Meinung nach sanktioniert.

    > da personalcomputerbetriebssysteme für deren anwender nicht essentiell
    > überlebenswichtig sind (da es auch ohne geht, wenn sie nicht mehr
    > funktionieren) spricht nichts dagegen, das von bill gates "althergebrachte"
    > windows 7 weiter zu verwenden... oder sogar windows2000.

    Abstraktionsvermögen ist nicht gerade deine Stärke, oder irre ich mich?

    Um wenigstens knapp Bezug darauf zu nehmen: Es ist durchaus möglich und nicht undenkbar, dass ein funktionierendes Betriebssystem für andere Menschen überlebenswichtig ist. Die man gefährdet, indem man bloß an sich selbst denkt und mit einem überalterten, seit ewigen Zeiten ungepatchten Schätzchen ans Netz geht.
    Den Leute, die so etwas für eine gute Idee halten, mangelt es in der Regel sowohl an Einsicht als auch an nötiger Expertise, die Folgen ihres Handelns begreifen und dessen Wirkung auf andere adäquat abschätzen zu können. Solchen Menschen muss man zur Erkenntnis verhelfen.

    > BELEGE BITTE, das es für diese menschen BESSER WÄRE, wenn sie auf windows10
    > wechseln würden...

    Nein. Ich muss gar nichts belegen. Davon abgesehen ist Google dein Freund. Das Netz quillt über mit InfoSec-Artikeln zum Thema. Alles extrem leicht zu findende, überaus erschöpfende Information.

    Nebenbei bemerkt ist Windows 11 aktuell. Das wäre ein Ansatzpunkt, Wissen auf Stand zu bringen.

    > > Überleben werden die flexibleren.
    >
    > deine these IST bereits wiederlegt durch all jene spezies, die aus unserer
    > sicht EXTREM unflexibel sind und bereits 100mal länger leben als wir...

    Nur, wenn man sich auf Paralogismen beruft, wie gesagt.

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