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Ich wohne in der Stadt und habe immer noch DSL-16.000

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  1. Ich wohne in der Stadt und habe immer noch DSL-16.000

    Autor: Vögelchen 26.10.21 - 12:01

    Langsam ist das nicht mehr tragbar. Und da die Hausanlage zu alt und falsch verkabelt für Kabel-Internet ist, bleibt auch die liebe Telekom untätig! Die machen erfahrungsgemäß erst dann plötzlich was, wenn die Konkurrenz kommt und ausbaut. Kann man aber mit Uralt-Leitungen weiter kassieren, bleibt das so.

  2. Re: Ich wohne in der Stadt und habe immer noch DSL-16.000

    Autor: Toolkit 26.10.21 - 12:14

    Vögelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Langsam ist das nicht mehr tragbar. Und da die Hausanlage zu alt und falsch
    > verkabelt für Kabel-Internet ist, bleibt auch die liebe Telekom untätig!
    > Die machen erfahrungsgemäß erst dann plötzlich was, wenn die Konkurrenz
    > kommt und ausbaut. Kann man aber mit Uralt-Leitungen weiter kassieren,
    > bleibt das so.

    Und das bedeutet nun, dass die Versorgung in der Stadt besser sein muss? Leider haben wir auf dem Land teilweise solche Versorgungslücken, dass es Haushalte gibt, die kein Telefon, geschweige den einen Internetanschluss haben, da das DSL-Signal zu schwach ist.

    Natürlich sind auch 16Mbit heutzutage zu wenig, aber es ist "Jammern auf hohem Niveau"

  3. Re: Ich wohne in der Stadt und habe immer noch DSL-16.000

    Autor: Ingwar 26.10.21 - 12:33

    Toolkit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natürlich sind auch 16Mbit heutzutage zu wenig, aber es ist "Jammern auf
    > hohem Niveau"

    Nein ist es nicht. Die Pandemie hat gezeigt, dass man bei einem "gezwungenen" Arbeiten von Zuhause einfach vernünftiges Internet braucht. Niemand fordert überall 1 Gbit, aber wenn du z.B. in der IT arbeitest, brauchst du einfach eine entsprechende Anbindung und da ist es nicht zeitgemäß zu sagen, 16 MBit reichen doch.
    Andere Länder kriegen das auch hin sowohl im Bereich DSL als auch Mobilfunk. Nur in Deutschland heißt das immer "das ist meckern auf hohem Niveau". Würden wir diese Diskussion 2005 führen, würde ich dir zustimmen.
    Es hat aber auch gefühlt Niemanden aus der Politik interessiert, dass die Infrastruktur in dem Bereich aus dem Stand der 80er Jahre stehen geblieben ist. Jetzt wo langsam "alle" wieder ins Office zurück kehren, hat auch Niemand mehr richtige Notwendigkeit darin.

  4. Re: Ich wohne in der Stadt und habe immer noch DSL-16.000

    Autor: geistig 26.10.21 - 12:35

    In meinem bayrischen Dorf wurde mit Fördermitteln aus Bayern der Internetzugang "ausgebaut".
    Heißt ein regionaler Anbieter hat mit Steuergeldern ein Quasimonopol aufgebaut und verhält sich nun auch so.
    Scheinbar wird nur die Telekom gezwungen ihr Netz der Konkurrenz zur Verfügung zustellen.

  5. Re: Ich wohne in der Stadt und habe immer noch DSL-16.000

    Autor: gelöscht 26.10.21 - 12:41

    Richtig, hier in einer langläufigen Flächengemeinde haben einige Haushalte nach der ISDN und Analog Abschaltung gar kein Telefon mehr, die glücklichen die noch ein Signal erreicht haben 0-4 MBit. Je nach Wetter.
    Diese Haushalte wurden bisher bei allen Ausbaumaßnahmen ignoriert, da ist nur gerecht dass diese auch endlich mal an die Reihe kommen - zumal sie auch mit ihren Steuern alle bisherigen Förderungen mit bezahlt haben.
    Und alles andere als Glasfaser wäre für diese Entfernungen Unsinn.

  6. Re: Ich wohne in der Stadt und habe immer noch DSL-16.000

    Autor: Dwalinn 26.10.21 - 12:41

    Kommt auf die Stabilität an. Kabel ist bei mir in der Gegend komplett zusammengebrochen als es mit Lockdown und Home Office losging, da hätte ich lieber (stabile) 16 MBit gehabt. Habe dann auch gewechselt lustigerweise hatte die Telekom in dem Neubau (ca. 200 Wohnungen) bereits FTTH gelegt, in der restlichen Gegend gibt es nur Kabel oder 250 MBit DSL über DNS Net.

  7. Re: Ich wohne in der Stadt und habe immer noch DSL-16.000

    Autor: spezi 26.10.21 - 12:49

    Ingwar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Nein ist es nicht. Die Pandemie hat gezeigt, dass man bei einem
    > "gezwungenen" Arbeiten von Zuhause einfach vernünftiges Internet braucht.
    > Niemand fordert überall 1 Gbit, aber wenn du z.B. in der IT arbeitest,
    > brauchst du einfach eine entsprechende Anbindung und da ist es nicht
    > zeitgemäß zu sagen, 16 MBit reichen doch.
    > Andere Länder kriegen das auch hin sowohl im Bereich DSL als auch
    > Mobilfunk.

    Ja, aber in vielen Länder eben schlechter, was das Festnetz betrifft.

    Es gibt von der EU Statistiken zur Breitbandversorgung. Bei den aktuellsten Zahlen (leider noch von 2019) haben 18 der 28 EU-Länder (inkl. UK) einen höheren Anteil an Haushalten die nur ADSL haben (oder nicht mal das). Deutschland ist relative schlecht bei FTTB/H, nimmt man aber FTTC/VDSL und DOCSIS dazu (also die "zumindest besser als ADSL" Kategorie) sieht es anders aus.

    https://ec.europa.eu/newsroom/dae/document.cfm?doc_id=67079
    (Seite 8)

    NGA=Next Generation Access=FTTC/VDSL, DOCSIS 3.x, FTTB/H

  8. Re: Ich wohne in der Stadt und habe immer noch DSL-16.000

    Autor: spezi 26.10.21 - 12:52

    geistig schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In meinem bayrischen Dorf wurde mit Fördermitteln aus Bayern der
    > Internetzugang "ausgebaut".
    > Heißt ein regionaler Anbieter hat mit Steuergeldern ein Quasimonopol
    > aufgebaut und verhält sich nun auch so.
    > Scheinbar wird nur die Telekom gezwungen ihr Netz der Konkurrenz zur
    > Verfügung zustellen.

    Bei gefördertem Ausbau müssen meines Wissens auch andere Anbieter Vorleistungen anbieten. Zumindest beim Bundesförderprogramm sind die wohl auch Teil der Ausschreibung und vertraglich festgelegt. Allerdings gehören dazu ja immer zwei, und die Nutzung solcher Vorleistungen bedeutet auch einen gewissen Aufwand. Je kleiner der Anbieter, desto geringer das Interesse der anderen...

  9. Re: Ich wohne in der Stadt und habe immer noch DSL-16.000

    Autor: davidcl0nel 26.10.21 - 14:57

    Vögelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kann man aber mit Uralt-Leitungen weiter kassieren,
    > bleibt das so.

    Vielleicht muß man das einfach tariflich anpassen.
    Der Standardanschluß ist heutzutage vielleicht VDSL50 (morgen vielleicht 100), also darf ein 16er (auch VDSL teilweise, statt ADSL) nur noch 1/3 des Preises kosten. Und bei 2Mbit oder so halt 1/25teil) Dann hat der Anbieter auch Interesse, wieder seine vollen Preise zu bekommen. Gerade bei den ultralahmen Anschlüssen bekommt er dann nämlich gar kein Geld mehr - also nur noch 2¤ im Monat. :D
    Solange aber man diese heruntergetakteten VDSL16 genauso teuer verkaufen kann, gibt es in der Tat kein Interesse.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 26.10.21 14:58 durch davidcl0nel.

  10. Re: Ich wohne in der Stadt und habe immer noch DSL-16.000

    Autor: gaym0r 26.10.21 - 14:59

    Darf ich fragen welche Stadt?

  11. Re: Ich wohne in der Stadt und habe immer noch DSL-16.000

    Autor: mpw1413 26.10.21 - 15:50

    Danke @spezi für den Link zu den EU-Statistiken. Sag ich schon länger und das mal mit Statistiken unterlegt zu haben ist klasse. :)

  12. Re: Ich wohne in der Stadt und habe immer noch DSL-16.000

    Autor: nightmar17 26.10.21 - 16:14

    Ingwar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Toolkit schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Natürlich sind auch 16Mbit heutzutage zu wenig, aber es ist "Jammern auf
    > > hohem Niveau"
    >
    > Nein ist es nicht. Die Pandemie hat gezeigt, dass man bei einem
    > "gezwungenen" Arbeiten von Zuhause einfach vernünftiges Internet braucht.
    > Niemand fordert überall 1 Gbit, aber wenn du z.B. in der IT arbeitest,
    > brauchst du einfach eine entsprechende Anbindung und da ist es nicht
    > zeitgemäß zu sagen, 16 MBit reichen doch.


    Korrekt, ich habe auch nur 5Mbit und LTE kommen auch nur 5-6Mbit an, ist aber total instabil.
    Ich habe 3 Stunden Homeoffice gemacht, danach jeden Tag ins Büro, da ich ansonsten nicht arbeiten konnte. Das ging einigen Kollegen so. Das ging soweit, dass der Chef ab und zu her kam, damit er abschließen kann, weil sonst keiner einen Schlüssel hatte (normale Mitarbeiter).
    Auch der Umwelt würde es gut tun, wenn ich hin und wieder Homeoffice machen könnte und gerade in der IT kann ich das durchaus an 2-3 Tagen in der Woche.
    Vielleicht habe ich bis zur nächsten Pandemie eine bessere Leitung :D

  13. Re: Ich wohne in der Stadt und habe immer noch DSL-16.000

    Autor: chartmix 26.10.21 - 17:30

    Was hat die Telekom mit deiner Coax Anlage zu tun?

  14. Re: Ich wohne in der Stadt und habe immer noch DSL-16.000

    Autor: TheBlueFire 20.01.22 - 00:35

    Manchmal durfte auch eine Telekom nicht ausbauen verstehen sie?
    Die bundesnetzagentur muss jeden KVZ Überbau genehmigen.
    Hochhäuser sind teilweise direkt an die vermittlungsstellen angeschlossen. Dann muss erst eine A0 Auflösung gemacht werden.
    Das ist kein böser Wille oder so aber schauen sie mal drum herum alle 250 Mbits und das hochhaus nicht. Das ist kein böser Wille oder so das muss nur einzeln angegangen werden.
    Meldet euch doch mal bei der Telekom!

    Wenn der Vermieter sich kümmert dann ist das sowieso eine ganz schnelle Nummer das geht alles von den Vermietern aus!!

    ***
    Meine Meinung OK? Bin offen für Kritik. Seid gesegnet.
    *
    Danke Jesus Christus für jeden neuen Tag!

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