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von "eine wichtige Übergangstechnologie" in die nächste

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  1. von "eine wichtige Übergangstechnologie" in die nächste

    Autor: Grimreaper 27.10.21 - 14:07

    es zeichnet sich jetzt schon ab, dass auch der rein batterieelektrische Antrrieb (BEV) auch nur eine Übergangstechnologie sein wird. Schon jetzt werden die klimapolitischen Nachteile deutlich: die Rohlstoffe für die Batterien, wie z.B. Lithium werden zunehmend kompliziert zu gewinnen und immer teurer. Der CO2-Rucksack den BEVs mitbringen bezüglich Herstellung und Rückbau wird immer größer. Das Recydling von Lithium-Batterien ist sehr aufwendig und wenig wirtschaftlich. Der Aufwand die Stromnetze für die Lastspitzen der BEVs-Ladezeiten im Stromnetz zu stabilisieren wird immer größer. Die Stromherstellung wird noch lange nicht CO2-neutral sein. Derzeit sinkt der erneuerbare Anteil sogar. Der Ausstieg aus der Kernkraft und die immer schärferen EEG-Novellen sowie das Auslaufen der Förderung vieler EE-Bestandsanlagen werden werden den EE-Anteil im Stromnetz in den nächsten Jahren auch nicht in die Höhe schnellen lassen. Dazu kommen noch die immensen Kosten das Stromnetz für die Umstellung auf geplante 50 Mio BEV-PKWs + Nutzfahrzeuge + Millionen Eigenheimheizungen mit el. Wärmepumpen zu ertüchtigen. Das wird den Ladestrom für BEVs in den nächsten Jahren noch deutlich verteuern.
    Sobald grüner H2 dann im großen Stil überall auf der Welt (insbesondere in sonnenreichen Ländern) produziert wird und der Preis dafür dann immer weiter sinkt - spätestens dann wird die BEV-Brückentechnologie am Ende sein. FCEVs bieten dann deutliche Vorteile: der Treibstoff kann im großen Maßstab auch sainsonal gespeichert werden, ein (wichtiger Baustein der Energiewende), der Wirkungsgrad der FCEV Antriebe ist in der Gesamtbetrachung fast so hoch wie der der BEV-Antriebe, es gibt keine Reichweitenproblememehr, da Energie schnell nachgetankt werden kann, die Fahrzeug-Lebensdauer ist erheblich höher, da es keine Verschleißteile gibt, die den Fahrzeugwert übersteigen (Antriebsbatterie eines BEVs / Stichwort Nachhaltigkeit), Wasserstoff kann überall dezentral produziert werden. Wasserstoff kann durch bestehende Erdgasnetze geleitet werden, etc. pp.

  2. Re: von "eine wichtige Übergangstechnologie" in die nächste

    Autor: Iugh787 30.10.21 - 12:13

    Auweia. H2 hat viel zu viele physikalisch gar nicht lösbare Probleme bei Herstellung, Transport, Speicherung und Verwertung.

    Ich wüsste hier gar nicht, wo ich anfangen soll. Z.B. dass man für den Transport der gleichen Energiemenge in Form von H2 im Vergleich zu Öl und Gas ca. 3000 Mal so viele Tankschiffe braucht? Oder dass der Ende-zu-Ende Wirkungsgrad trotz Brennstoffzellen < 30% ist?

    Bei den Akkus gehen mittlerweile Natrium-Eisen Akkus in Serie. Die kommen gänzlich ohne problematische Rohstoffe aus, sind günstiger in der Herstellung und wesentlich sicherer. Bis dato ist nur die Kapazität pro Volumen ca. 20% geringer als bei Lithiumakkus.

    Um H2 in der Mobilität jemals realistisch einsetzbar zu machen, bräuchte man ein Wunder in der Form von Aushebelung physikalischer Gesetze. Das ist der größte Quatsch, den sich Deutschland und Japan zum Schutze ihrer Dinosaurierindustrien jemals ausgedacht haben. Alle anderen Länder haben den Irrsinn „H2 Mobilität“ längst aufgegeben oder erst gar nicht damit angefangen.

    Die bestehenden Erdgasnetze sind nicht ansatzweise für den Transport von H2 geeignet. H2 ist extrem flüchtig und erfordert nahezu eine Erneuerung aller bestehenden Gasleitungen. Die Möglichkeit der Nutzung des bestehenden Netzes für H2 hält sich nur noch hartnäckig bei den blinden H2-Befürwortern, die sich standhaft weigern, die Realität zu akzeptieren.

    Jegliche Förderung von diesem H2 Unsinn, der klar gegen jedes bessere Wissen aus Wissenschaft und Forschung durchgedrückt werden soll, sollte so schnell wie möglich eingestellt werden.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 30.10.21 12:19 durch Iugh787.

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