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Fand den alten Pi Zero für die Bastelprojekte schon überdiemensioniert

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  1. Fand den alten Pi Zero für die Bastelprojekte schon überdiemensioniert

    Autor: Salzbretzel 29.10.21 - 14:57

    Ich mag den Pi Zero für Smart Home Anwendungen. Bei mir Gartensteuerung, Rollos bewegen oder als smartes Display.
    Und bisher habe ich trotz relativ aufgeblähter Frameworks (Node RED ist aber auch zu praktisch!) den Pi nur beim Start wirklich ausgelastet.

    Und nein, das soll nicht heißen das der neue Pi keinen Platz hat.
    Es wird garantiert genug Leute geben die sich sogar noch mehr Leistung und RAM wünschen.
    Aber für den kleinen Preis so viel Leistung ist doch was tolles.
    Mehr wollte ich nicht - ich wollte mich nur freuen was es gibt und wie erreichbar das heute ist. Als Kind habe ich feuchte Träume von Technik gehabt. Heute kann ich es als Erwachsener selbst umsetzen. Das einzige worüber man sich heute aufregt ist welches Board die Meiste Leistung für sein Projekt liefert. Toll!


    Kleine Anmerkung: Ich nutze den Pi Zero meistens für Projekte wo wahrscheinlich ein Mikrocontroller passender wäre. Aber ich bin zu Faul mich da rein zuarbeiten und freue mich über Dinge die ich mit meinem Wissen umsetzen kann.

  2. Re: Fand den alten Pi Zero für die Bastelprojekte schon überdiemensioniert

    Autor: tritratrulala 29.10.21 - 22:46

    Ein kleines, stromsparendes und trotzdem Linux-fähiges Ding wäre schon nett. Ein Kern, 128 MB RAM, oder so. Damit hat man dann viel mehr Power als auf einem Mikrocontroller und das dank Linux auch einfach nutzbar, aber es ist kein kompletter Overkill.

    Den Pi Zero finde ich für Smart Home und bla noch eine ganze Ecke zu verschwenderisch mit der Energie.

  3. Re: Fand den alten Pi Zero für die Bastelprojekte schon überdiemensioniert

    Autor: superdachs 31.10.21 - 13:31

    tritratrulala schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein kleines, stromsparendes und trotzdem Linux-fähiges Ding wäre schon
    > nett. Ein Kern, 128 MB RAM, oder so. Damit hat man dann viel mehr Power als
    > auf einem Mikrocontroller und das dank Linux auch einfach nutzbar, aber es
    > ist kein kompletter Overkill.
    >
    > Den Pi Zero finde ich für Smart Home und bla noch eine ganze Ecke zu
    > verschwenderisch mit der Energie.

    Die ESPs bringen doch alles mit was man braucht. Linux ist da völlig überflüssig. Mit MicroPython muss man noch nicht mal die Programme flashen sondern kann sie direkt drauf kopieren und los gehts. WLAN ist auch an Bord. Insgesamt bin ich, bspw, dazu übergegangen Dinge deutlich modularer aufzubauen und nur das zu verwenden was man wirklich benötigt. Ein ESP als Basiseinheit und alles andere wird per ATTiny oder GPIO Bausteinen über I²C angebunden. So kann man Baugruppen völlig unabhängig voneinander entwickeln und anpassen.

  4. Re: Fand den alten Pi Zero für die Bastelprojekte schon überdiemensioniert

    Autor: ronda-melmag 31.10.21 - 19:20

    Wie überall - es kommt auf die Anwendung an
    ESP ist langsamer .... mehr wie 2 Zoll Display würde ich dem nicht zumuten wollen und /oder mehr wie 4 TCP Verbindungen.

    Leider zeigt sich auch hier das Deutschland Regional Liga ist im Bereich IT -
    Aus Deutschland wird nie ein rechner mit brauchbaren Subsystem kommen..

  5. Re: Fand den alten Pi Zero für die Bastelprojekte schon überdiemensioniert

    Autor: zZz 31.10.21 - 21:56

    Finde es schade, dass es jetzt nur noch das W-Modell gibt. Gut, den WLAN-Chip kann man deaktivieren, aber ich hätte trotzdem gerne die Wahl gehabt.

  6. Re: Fand den alten Pi Zero für die Bastelprojekte schon überdiemensioniert

    Autor: tritratrulala 01.11.21 - 10:37

    superdachs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > tritratrulala schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ein kleines, stromsparendes und trotzdem Linux-fähiges Ding wäre schon
    > > nett. Ein Kern, 128 MB RAM, oder so. Damit hat man dann viel mehr Power
    > als
    > > auf einem Mikrocontroller und das dank Linux auch einfach nutzbar, aber
    > es
    > > ist kein kompletter Overkill.
    > >
    > > Den Pi Zero finde ich für Smart Home und bla noch eine ganze Ecke zu
    > > verschwenderisch mit der Energie.
    >
    > Die ESPs bringen doch alles mit was man braucht. Linux ist da völlig
    > überflüssig. Mit MicroPython muss man noch nicht mal die Programme flashen
    > sondern kann sie direkt drauf kopieren und los gehts.

    Ähm, nein. Nie im Leben. Du bist im Vergleich zu einem "großen OS" wie Linux rein softwaremäßig bereits extrem eingeschränkt, dazu kommt noch ein Mangel an eigentlich allem hardwareseitig, sei es RAM, CPU-Power oder auch I/O.

    Für anspruchsvolle Projekte auf einem ESP brauchst du schnell das FreeRTOS-SDK und dann wird's kompliziert und auch komplett unportabel. Überhaupt keine Alternative zu Linux, in keinster Weise!

    Letztendlich sind die ESPs dann auch noch ziemlich große Stromfresser, brauchbares Power Management bei gleichzeitig aktivem WLAN beispielsweise haben die nicht.

  7. Re: Fand den alten Pi Zero für die Bastelprojekte schon überdiemensioniert

    Autor: Kyrun 01.11.21 - 11:26

    Auch hier kommt es mal wieder auf die Anforderungen an.
    Wenn es Echtzeitfähig sein muss, ist ein Linux eher außen vor.

  8. Re: Fand den alten Pi Zero für die Bastelprojekte schon überdiemensioniert

    Autor: Krulle 01.11.21 - 13:51

    Vor allem gibt es doch schon fertige Software für die ESPs. Flashen, konfigurieren und glücklich werden. Kommunikation über mqtt und die steuerung findet dann an einem zentralen Punkt statt.
    Super easy und schnell umgesetzt, weit ab von Sonderlösungen.

  9. Re: Fand den alten Pi Zero für die Bastelprojekte schon überdiemensioniert

    Autor: nuclear 01.11.21 - 14:12

    Und Ressourcenverschwendung hoch 10. alles hängt in den WLANs, hunderte Geräte die es eigentlich nie bräuchten.
    Bei mir läuft der ganze Spaß via 434MHz

  10. Re: Fand den alten Pi Zero für die Bastelprojekte schon überdiemensioniert

    Autor: Kyrun 01.11.21 - 14:36

    nuclear schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und Ressourcenverschwendung hoch 10. alles hängt in den WLANs, hunderte
    > Geräte die es eigentlich nie bräuchten.
    > Bei mir läuft der ganze Spaß via 434MHz

    In wie fern ist ein 434-MHz-Funkchip weniger Ressourcenverschwendung als ein anderer Chip? (In dem Fall der ESP) In den 434 MHz-Modulen ist auch ein Mikrocontroller verbaut bzw. angeschlossen.

  11. Re: Fand den alten Pi Zero für die Bastelprojekte schon überdiemensioniert

    Autor: nuclear 01.11.21 - 15:01

    Der ESP braucht mehr Strom, man hat mehr Funkwellen und Geräte die die ganze Zeit senden.
    Und nein. Für binäre Signale brauche ich nicht mal einen Mikrocontroller. Das können die entsprechenden 433MHz Chips halt selber. Also wenn ich irgendeinen Schalter erkennen möchte oder ein Relais schalten will, brauche ich null extra Hardware.

    Das ist ja das Problem was ich sehe. Viele der Projekte die mittels MQTT eingebunden werden werden nicht benötigt. Die werden nur so gebaut um das basteln wegen und sind zu 99% schlechter als entsprechende 433MHz oder ZigBee Sensoren. Dabei werden dann Steckbretter und 3 Platinen benötigt während ein entsprechender integrierter Sensor mit deutlich weniger Bauteilen und PCB Fläche auskommt und noch um Welten weniger Strom braucht.

    Mir fällt kein Sensor ein, den ich bislang gesehen habe, welcher nicht in einer andern Form besser exist.

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