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Traurige Entwicklung

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  1. Traurige Entwicklung

    Autor: johnmurdoch 06.11.21 - 14:41

    Die Gastronomiebetriebe, welche qualitativ hochwertigere Nahrung bieten (und somit hoffentlich eine gewisse Stammkundschaft aufgebaut haben) haben diese Abzocker-Lieferdienstplattformen a la Lieferando nicht nötig.

    Dort tummeln sich meist diese 0815 Ramsch-Imbisse, wo Geschmack gleich Viel-Fettiges-Und-Aufgewärmtes bedeutet. Schlimm auch, wie sich dadurch die Innenstäde ins Hässliche wandeln (überall diese Fake italiener die primär auf online Bestellungen setzen).
    Ich spreche mich nicht frei und bestelle bei Lieferando nur wenn es gerade nicht anders geht, aber toll finde ich das von mir selbst nicht. Auch wenn man bedenkt, wieviele Prozent (glaube 30%?) die Gastronomen an die Plattform abdrücken müssen. Naja, das macht sich ja dementsprechend im Preis und in der Qualität der Speisen bemerkbar.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.11.21 14:42 durch johnmurdoch.

  2. Re: Traurige Entwicklung

    Autor: Azzuro 06.11.21 - 15:32

    > Die Gastronomiebetriebe, welche qualitativ hochwertigere Nahrung bieten
    > (und somit hoffentlich eine gewisse Stammkundschaft aufgebaut haben) haben
    > diese Abzocker-Lieferdienstplattformen a la Lieferando nicht nötig.
    Also ich kenne Leute die auch schon vor Corona über Foodora sich essen von Ihrem Stammlokal nach Hause haben bringen lassen. Weil das mit kleinen Kindern nicht immer so einfach ist mit dem auswärts essen gehen.

    > Dort tummeln sich meist diese 0815 Ramsch-Imbisse, wo Geschmack gleich
    > Viel-Fettiges-Und-Aufgewärmtes bedeutet.
    Überhaupt nicht. Dort tummelt sich ALLES, weil die ja leider schon so eine Monopolstellung haben. So ähnlich wie Leute Hotels und sonstige Unterkünfte einfach direkt bei booking.com suchen und buchen. Und so gehen viele heute einfach auf Lieferando wenn sie sich was zu essen bestellen wollen. Denn wenn man dort nicht auftaucht, existiert man für viele nicht. Ich schau dann meist, ob man nicht doch auch direkt bei denen bestellen kann, damit die nicht die Lieferando Provision abdrücken müssen.

    > Auch wenn
    > man bedenkt, wieviele Prozent (glaube 30%?) die Gastronomen an die
    > Plattform abdrücken müssen.
    Man muss hier zwei verschiedene Dienste unterscheiden:
    a) Läden die selbst liefern. Da zahlt man "nur" 13%. Problem ist hier die genannte Monopolstellung: Es gibt eben Läden, die Lieferando eigentlich nicht brauchen und schon existierten, bevor es Lieferando gab. Aber mittlerweile muss man dort quasi vertreten sein, weil man sonst für viele gar nicht existiert
    b) Restaurants die selbst überhaupt nicht liefern, sondern wo das auch von Lieferando übernommen wird. Da sind es 30%, das ist echt viel. Aber gerade zu Corona Zeiten kann ich mir vorstellen, dass das für viele Restaurants eine praktische Sache gab, dass es da einen etablierten Anbieter mit fertiger Infrastruktur und Reichweite gab, den man nutzen konnte, als wenn man erst selbst einen Bestell und Lieferdienst aufbauen muss.

    > Naja, das macht sich ja dementsprechend im
    > Preis und in der Qualität der Speisen bemerkbar.
    Verstehe ich nicht. Wie oben schon gesagt: Das wäre so, als wenn ein Hotel qualitativ schlecht wäre, weil man es bei Booking.com buchen kann.

    Wenn ich hier in Düsseldorf suche dann finde ich da bei Lieferando die Läden, die es auch ohne Lieferando geben würde. Manche von denen würden eben nicht liefern ohne Lieferando.

  3. Re: Traurige Entwicklung

    Autor: icepear 07.11.21 - 12:53

    Azzuro schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man muss hier zwei verschiedene Dienste unterscheiden:
    > a) Läden die selbst liefern. Da zahlt man "nur" 13%. Problem ist hier die
    > genannte Monopolstellung: Es gibt eben Läden, die Lieferando eigentlich
    > nicht brauchen und schon existierten, bevor es Lieferando gab. Aber
    > mittlerweile muss man dort quasi vertreten sein, weil man sonst für viele
    > gar nicht existiert

    Naja auch unter den Läden die vorher schon geliefert haben, haben nach meinem Eindruck viele das Internet ein wenig verschlafen. Menükarten aus Papier sammeln und dann per Telefon bestellen, ist einfach nicht mehr das, was viele Kunden erwarten. Ich zumindest erwarte heutzutage eine Möglichkeit Online zu bestellen. Wenn eine solche außerhalb von Lieferando existiert, nutze ich die auch gerne mal. Wobei zugegebenermaßen Lieferando einfach auch hilfreich ist, wenn man noch überlegt wo man überhaupt bestellt. Lieferdienste nach verschiedenen Kriterien filtern und auswählen zu können, ist natürlich ein Mehrwert, der anders nur schwer repliziert werden kann.

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