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Und wie viele bei der Telekom?

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  1. Und wie viele bei der Telekom?

    Autor: /mecki78 16.11.21 - 19:00

    Wie viele Kunden hängen in einer Großstadt an einem Outdoor DSLAM per VDSL2 und wie schnell ist der angebunden? Na, lasst doch mal hören. Und vor allem, wie ist die Anbindung des nächsten Knoten an dem dann dutzende dieser DSLAM Anbindungen zusammen laufen? Na kommt schon, warum werbt ihr hier nicht mit Fakten?

    Ganz einfach: So toll ist diese Anbindung nämlich gar nicht und vor allem am nächsten Kontenpunkt sieht es umgerechnet auf den Kunden sogar noch schlechter aus. Die Telekom profitiert hier nur davon, dass viele einen 100 Mbit/s oder mehr Anschluss haben, den aber selten nutzen und so gut wie nie auslasten. Denn wer wirklich so viel Bandbreite braucht, der will eh was schnelleres und das kann er dann oft von der Telekom nicht bekommen, weil die ja ein ganzes Jahrzehnt FTTH verschlafen hat.

    /Mecki

  2. Re: Und wie viele bei der Telekom?

    Autor: Tyrola 16.11.21 - 20:51

    Genau so sieht es aus, schön das die DSL Leitung dediziert ist aber danach ist auch alles shared und muss sich genau so die Bandbreite teilen. Spätestens wenn die Peerings wieder mal voll ausgelastet ist, ists such vorbei mit der tollen geworbenen Bandbreite.

    Meine Erfahrung mit Vodafone, vormals Unitymedia ist das ich von meinem Gigabit mindestens 800Mbit/s zu jeder Tages und Nachtzeit erhalte und das mit sehr hoher Verfügbarkeit während die Telekom mir maximal 250Mbit/s an meinem Standort bieten kann.

    Vor allem, der wie vielte Golem Artikel genau zu dieser Aussage ist das bereits? Den gabs vor wenigen Monaten bereits schon mal weils irgendnen Papenheimer Manager von der Telekom das selbe gesagt hat. Wäre schön wenn mal Golem mal nachfragen kann mit wie viel Gigabit/s die einzelnen Verteiler angebunden sind und parallel dazu wie es bei Vodafone aussieht.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 16.11.21 20:54 durch Tyrola.

  3. Re: Und wie viele bei der Telekom?

    Autor: crustenscharbap 16.11.21 - 21:14

    Das ist genau das Selbe und das hängt vom Haus ab.

    Der Unterschied ist, dass Coax die Bandbreite variabel verteilen kann. Der eine bekommt mehr als der andere, wenn der mehr daten benötigt. Wenn Alle viel benötigen kriegen alle weniger. Daher die Schwankungen. Dennoch ist im schlimmsten Fall Coax immer noch etwas schneller. Bei meinen Eltern gibt es nur T-DSL lite mit 384 kbits. Im Kabelnetz gibt es jetzt 1-5 Mbit/s.
    Bei mir gibt es laut der Telekom 71,8 Mbit/s. Das ist die Messung mit Super Vectoring des Technikers. Kabel würde bei mir bis zu 450 Mbit/s ermöglichen. Ich denke realistisch eher 150-450 Mbit/s. Jedoch bin ich bei Coax an einen Anbieter gebunden, der mir überhaupt nicht zu sagt und ich daher gerne auf die Geschwindigkeit verzichte und 5¤ mehr zahle.
    Ich kann anrufen oder direkt ins Geschäft gehen. Mir wird schnell geholfen und das ohne zusätzliche Kosten! Zudem reicht die Geschwindigkeit locker fürs 4K Streaming dank toller Videocodecs wie AV1 oder Vp9. Da ruckelt nie etwas.

    Zudem ist Super Vectoring wirklich fast das Limit des Telefonkabels und daher ziemlich störanfällig. Bei Coax ist da noch mehr Luft nach oben.

  4. Re: Und wie viele bei der Telekom?

    Autor: NaruHina 16.11.21 - 22:20

    die kabelanbieter haben auch jarhzehnte nach diener arguementation verschlafen mit dem ftth ausbau

    wo isn der bitkom mit ftth?
    bei mir jedenfalls nicht.

  5. Re: Und wie viele bei der Telekom?

    Autor: jsonn 16.11.21 - 22:49

    Tyrola schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau so sieht es aus, schön das die DSL Leitung dediziert ist aber danach
    > ist auch alles shared und muss sich genau so die Bandbreite teilen.

    Schon bei ADSL2 ist das Nebensprechen von anderen Teilnehmern ein wesentlicher begrenzender Faktor bei der Bandbreite. Mit VDSL wird es noch schlimmer, da ist ja die technische Idee die aktive Steuerung des Übersprechens. Von einer dedizierten Leitung zu sprechen ist also auch irreführend. Für die Business-Tarife wird nicht ohne Grund pro Ader mit 2,3Mbit gearbeitet, das kann die Telekom nämlich tatsächlich relativ gut garantieren.

  6. Re: Und wie viele bei der Telekom?

    Autor: px 17.11.21 - 10:10

    NaruHina schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > die kabelanbieter haben auch jarhzehnte nach diener arguementation
    > verschlafen mit dem ftth ausbau

    Was ist das für eine schräge Argumentation? Warum sollte Vodafone in seiner Kabelsparte den FTTH-Ausbau forcieren, wenn die vorhandene Infrastruktur bis mind. 10Gbit ausbaufähig ist?

  7. Re: Und wie viele bei der Telekom?

    Autor: NaruHina 17.11.21 - 10:12

    Über klingeldraht kann man auch 1gbs jagen (gfast) warum sollte man also klingeldraht ersetzen...
    Und wer weiß eventuell gibt's noch mehr Speed mit anderer Technik später.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.11.21 10:13 durch NaruHina.

  8. Re: Und wie viele bei der Telekom?

    Autor: px 17.11.21 - 10:15

    NaruHina schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Über klingeldraht kann man auch 1gbs jagen (gfast) warum sollte man also
    > klingeldraht ersetzen...
    > Und wer weiß eventuell gibt's noch mehr Speed mit anderer Technik später.

    Ach so, dann sag das doch mal der Telekom, die scheinen das nicht zu wissen ;-) Vielleicht ist es praktisch eher schwierig, eine Technik einzusetzen, die nur 200-300m Reichweite bietet. Das Problem kennen wir bei DSL doch schon, wohnt eben nicht jeder auf der anderen Straßenseite des Verteilers.

  9. Re: Und wie viele bei der Telekom?

    Autor: NaruHina 17.11.21 - 10:24

    Eswegeb verkleinern auxher ihre netzsegmente nie und bauen die Glasfaserkabel wie auch die Telekom immer näher zum Kunden hin...


    Da hab ich mir im Nachbarort die aufgerissenen strasen bei der Erweiterung auf 1gbs coax bestimmt nur eingebildet...

    Übrigens ähnliche Löcher gab's bei mir beim Ausbau zu 250vvdsl auch.


    Beide ausbauer haben übrigens nicht gefragt ob jemand ftth haben wöllte.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 17.11.21 10:29 durch NaruHina.

  10. Re: Und wie viele bei der Telekom?

    Autor: Allandor 17.11.21 - 11:01

    px schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > NaruHina schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > die kabelanbieter haben auch jarhzehnte nach diener arguementation
    > > verschlafen mit dem ftth ausbau
    >
    > Was ist das für eine schräge Argumentation? Warum sollte Vodafone in seiner
    > Kabelsparte den FTTH-Ausbau forcieren, wenn die vorhandene Infrastruktur
    > bis mind. 10Gbit ausbaufähig ist?
    Auch Vodafone / Unitymedia baut aus. Du wirst aber immer Standorte finden, bei denen der Ausbau dringend wäre, während andere die Bandbreite problemlos bekommen.

    Hier wurde zumindest bis zum Verteiler Glasfaser verlegt. An dem Kabel hängen auch keine hunderte Kunden dran, sondern maximal 50 von denen nur wenige überhaupt Kabel-Kunden sind. Einige haben sich den tollen bis 200Mbit DSL-Tarif der Telekom aufschwatzen lassen und können froh sein wenn sie 80Mbit/s bekommen.
    Das die T-Verkäufer auch hier von Tür zur Tür kommen und irgendwelche komischen Messungen am Kabelrouter durchführen wollen und einem im nächsten Satz sagen "1 Gbit/s das kann nicht gehen" (doch klappt ganz gut bisher) ist dann noch der Gipfel der Unverschämtheit. Ja, solche Leute sollte man vor der Tür stehen lassen, machen aber leider nicht alle.


    Klar baut auch die Telekom aus, aber außer Glasfaser bis zum Anschluss ist bislang nichts passiert. Und solange Kabel auch einigermaßen stabil die Datenraten bietet, warum sollte man dann noch weiter ausbauen, solange es Gebiete gibt wo das noch nicht der Fall ist.

    Und auch die Telekom nutzt bei Glasfaser ein Shared Medium (geht ja auch nicht anders). Ist ja schön, das man bis zur Anschlussstelle quasi kaum ein Limit hat mit Glasfaser, bringt aber nicht viel wenn die Infrastruktur dahinter nicht liefern kann oder die Bandbreite darüber hinaus einfach nicht gebraucht wird.

    1GBit/s ist ja aktuell schon Grenzwertig. Gut der Upload (50Mbit/s) könnte etwas besser sein, aber ich sehe da aktuell keine Limitierungen außer auf vollkommen überbuchten Leitungen.


    Aber ist klar, das von der Telekom solche Worte kommen. Der Konzern, der es Jahrzehnte lang verschlafen hat, überhaupt irgendwas großartig auszubauen, weil das "geschenkte" Telefonnetz gut genug war um damit Geld zu verdienen, will jetzt einem was von Glasfaser auf der letzten Meile erzählen.

  11. Re: Und wie viele bei der Telekom?

    Autor: /mecki78 17.11.21 - 16:46

    NaruHina schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Über klingeldraht kann man auch 1gbs jagen (gfast)

    Aber nicht mal 100 Meter weit. In der Realität kannst du froh sein, wenn nach 50 Metern noch 900 Mbit/s ankommen und ab da geht es schnell bergab. G.fast 212a kann theoretisch sogar 1,8 Gbit/s liefern, aber nur unter sehr optimalen Bedingungen, die es praktisch nur im Labor gibt.

    Daher kann G.fast nur sinnvoll eingesetzt werden, um z.B. den Weg vom Keller bis in die Wohnung zu überbrücken und das setzt aber voraus, dass Glasfaser mindestens bis zu dir in den Keller verlegt wurde, was bei einem Einfamilienhaus ja bereits FTTH wäre. Bei einem Mietshaus wäre das FTTB, aber diese beiden Begriffe sind austauschbar.

    Denn ob du dann vom Keller alles auf Kupfer umwurstest (mit Leistungsverlust, hohen Stromverbrauch und viel EM Strahlungsbelastung für alle) oder einfach einen LWL Ader ziehst (die um ein vielfaches dünner als die Kuperdoppelader ist und daher überall dort verlegt werden kann, wo so eine Ader verlegt ist, denn die wurde fast immer in einem Leerrohr verlegt), das spielt dann auch keine Rolle mehr.

    TV Kabel hingegen kann das Signal mehrere Kilometer weit ohne Verstärker transportieren. Hier geht es nur darum, dass nicht jeder ein eigenes Kabel hat, sondern alle an einem verzweigten Kabel hängen und d.h. ab da, wo das Signal eingespeist wird, teilen sich alle das gleiche Signal. Aber dieser Einspeisepunkt wandert alle paar Jahre einen Verteiler weiter. Gab es erst einen für eine ganze Kleinstadt, gab es später einen pro Stadtviertel, dann einen pro Wohnblock und heute oft schon einen pro Straßenzug. Entsprechend teilen sich auch immer weniger Leute die Bandbreite, die im gleiche Zug aber auch immer weiter zunimmt. Und eines Tages wird auch hier das Glasfaser bis in den Keller gehen und dann liegt es wieder an dir, ob du das wirklich noch über ein Koaxialkabel transportieren möchtest oder einfach durch eine LWL Ader in dein Wohnung.

    /Mecki

  12. Re: Und wie viele bei der Telekom?

    Autor: NaruHina 17.11.21 - 17:27

    Un Was ist Ansatz die Glasfaserkabel Strecke immer workers zu verlängern.
    Andrrs als beim telekom Ansatz?

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