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Wo liegt hier bitte das Problem?

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  1. Wo liegt hier bitte das Problem?

    Autor: Sharra 01.12.21 - 13:50

    Es werden Daten erhoben, ohne Einwilligung.
    Es werden Daten übermittelt, ohne Einwilligung.
    Es werden Daten verarbeitet, ohne Einwilligung.
    Es werden Daten gespeichert, ohne Einwilligung.

    Wenn das nicht reicht, um der Schufa eine Milliardenstrafe gemäß DSGVO aufzubrummen, können wir auch ganz aufhören uns um Datenhoheit Gedanken zu machen. Der Laden möchte nicht kooperieren? Macht ihn verdammt noch mal dicht!

  2. Re: Wo liegt hier bitte das Problem?

    Autor: nightmar17 01.12.21 - 14:11

    +1

    Ich weiß auch nicht wozu man die braucht. Konnte sowieso nicht nachvollziehen, wieso die Schufa diese Daten speichern und weiterverwenden darf.
    Wenn man diesen Daten erst zustimmen müsste, würde die Schufa ganz schnell, ganz viele Daten verlieren, weil viele einfach nicht zustimmen würden.

  3. Re: Wo liegt hier bitte das Problem?

    Autor: Smoof 01.12.21 - 14:16

    Wie hieß das noch gleich, "too big to fail"?
    Systemrelevant lasse ich auch noch gelten.

    Und wie hoch dürfte eine DSGVO Strafe wohl ausfallen? Wie bei anderen Großkonzernen, so grob 0,01% des Umsatzes statt der Maximalstrafe von 4%?

    Immerhin ist ja auch kein wirklicher Schaden entstanden, im Gegenteil, Sie wollten doch nur helfen... Pfadfinderehrenwort! Machen Sie bestimmt auch nie wieder!

  4. Re: Wo liegt hier bitte das Problem?

    Autor: TonyStark4 01.12.21 - 14:18

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es werden Daten erhoben, ohne Einwilligung.
    > Es werden Daten übermittelt, ohne Einwilligung.
    > Es werden Daten verarbeitet, ohne Einwilligung.
    > Es werden Daten gespeichert, ohne Einwilligung.
    >
    > Wenn das nicht reicht, um der Schufa eine Milliardenstrafe gemäß DSGVO
    > aufzubrummen, können wir auch ganz aufhören uns um Datenhoheit Gedanken zu
    > machen. Der Laden möchte nicht kooperieren? Macht ihn verdammt noch mal
    > dicht!

    Die Auskunfteien haben sich noch nie an die Datenschutzgesetze gehalten. Die Daten sind Ihr Geschäft.
    Laut Minimalprinzip das von der DSGVO für die zu erfassenden Daten notwendig ist, gibt es keinen Grund die Erlaubniss zu fordern oder die Daten Zweckentfremdet zu verwenden (außer für diese eine Bonitätsprüfung).

    Wenn keine eindeutige Erlaubniss zur Speicherung und Verwendung dieser Daten vorliegt verstehe ich nicht wie das mit unserem geltenden Recht einher geht.

    Löschen wollen die Auskunfteien Daten übrigens auch nicht.
    Aber was solls gehört ja den Banken, am besten drücken wir alle zusammen beide Augen zu und lassen Sie so weiter machen.

  5. Re: Wo liegt hier bitte das Problem?

    Autor: davidcl0nel 01.12.21 - 15:10

    Wir brauchen ein Gesetz, daß jeder mit entsprechenden Daten (sobald eine Kontonummer im Spiel ist) einmal im Jahr automatisch eine Auskunft an die entsprechenden Eigentümer (ich bin die Person!) geben muß, dann würde sich so etwas auch lösen. Nein, eine kostenlose Abfragemöglichkeit reicht nicht aus. Mach ich aber auch regelmäßig. Manche dieser ominösen Auskunfteien kennt man überhaupt nicht - und die sagen dann vielleicht auch einfach Nein zu einer Bestellung via Paypal (ein Witz? Nein!), weil sie einfach Schrottdaten zusammengewürfelt haben.

    Jetzt kosten "zuviele" Daten ja nichts, nur bissel Platz in einer Datenbank... wenn sie jährlich einen Brief verschicken müßten, dann vielleicht....

  6. Re: Wo liegt hier bitte das Problem?

    Autor: Oktavian 01.12.21 - 15:13

    > Es werden Daten erhoben, ohne Einwilligung.
    > Es werden Daten übermittelt, ohne Einwilligung.
    > Es werden Daten verarbeitet, ohne Einwilligung.
    > Es werden Daten gespeichert, ohne Einwilligung.

    Richtig, Einwilligung ist in DSGVO Art. 6 Abs. 1 lit. a geregelt.

    > Wenn das nicht reicht,

    DSGVO Art. 6 Abs. 1 lit. a ist nicht die einzige Rechtsgrundlage, aber deren Basis pbD verarbeitet werden dürfen. Das Alphabet hat ein paar Buchstaben mehr, und der Absatz geht immerhin bis f.

    Die Auskunfteien und die Mobilfunkanbieter stützen sich auf lit. f, nicht auf lit. a. Ob das rechtmäßig ist, müssen im Zweifelsfall eh Gerichte entscheiden. Dazu hat weder die DSK noch die Landesdatenschutzbeauftragen noch der Bundesdatenschutzbeauftragte die letztendliche Entscheidungsbefugnis. Wenn die DSK meint, das ginge nicht, dann ist das erst mal ihre Meinung, aber man kann auch anderer Meinung sein.

  7. Re: Wo liegt hier bitte das Problem?

    Autor: Termuellinator 01.12.21 - 16:56

    Auskunfteien in Formen wie die Schufa gehören verboten, Punkt. Das allermindeste wäre ein transpartentes Scoring, aber selbst davon sind wir ja Welten entfernt....

  8. Re: Wo liegt hier bitte das Problem?

    Autor: Test_The_Rest 01.12.21 - 17:44

    Naja, wenn jeder Bürger udn jedes Unternehmen seinen Verpflichtungen nachkommen würde, dann könnte man auch darauf verzichten.

    Leider ist es aber mit der Zahlungsmoral nicht besonders gut bestellt.
    Viele bezahlen ihre Rechnungen zu spät oder gar nicht, reagieren nicht auf Mahnungen, häufen trotzdem immer mehr Schulden an.

    Wenn Du ein Unternehmen wärst, würdest Du solchen Schmarotzern eine Ware oder eine Dienstleistung anbieten, ohne kleinste Sicherheit, daß die auch ihren Verpflichtungen nachkommen?

    Also ich nicht...

    Vor solchen Leuten gehört ausführlich gewarnt und im Prinzig ist das die Basisaufgabe von Schufa und Co.

    Ergo wäre eine Abschaffung nicht zweckdienlich.

    Die Nebengeschäfte dieser Datensammler sollten allerdings ganz klar eingeschränkt oder verboten werden.

  9. Re: Wo liegt hier bitte das Problem?

    Autor: Sharra 01.12.21 - 17:52

    Richtig, vor solchen Leuten muss sowohl der Vermieter, wie auch der Händler geschützt werden.
    Jetzt erklärst du mir aber bestimmt, warum Hans Meier, Wohnhaft in Hauptstraße 2 eine schlechte Bonität bekommt, nur weil irgend ein Honk vor 2 Jahren in der Hausnummer 4 mal eine Rechnung nicht gezahlt hat? Auf diesem "Niveau" arbeitet dieser Laden nämlich.
    Du wohnst falsch? Pech gehabt.
    Du bist oft umgezogen? Pech gehabt.
    Wir sagen dir aber nicht, waurm wir dich schlecht bewerten, weil das unser Geschäftsgeheimnis ist.

  10. Re: Wo liegt hier bitte das Problem?

    Autor: Oktavian 01.12.21 - 18:21

    > Auskunfteien in Formen wie die Schufa gehören verboten,

    Warum?

    > Punkt.

    Achso, jetzt versteh ich.

    > Das
    > allermindeste wäre ein transpartentes Scoring, aber selbst davon sind wir
    > ja Welten entfernt....

    Als ob das Scoring wirklich das eigentliche Problem wäre...

    Bestell Dir bei der Schufa einfach mal die kostenlose Art. 15 Auskunft. Da steht alles drin, was sie über Dich wissen. Und jetzt versetzt Du Dich in die Situation einer Person, die Geld verleihen möchte, jemandem ihr Auto leihen möchte, jemanden in ihrem Haus wohnen lassen möchte. Frage Dich einfach, wenn Du genau das, was in dem Bogen steht, über die Person weißt, würdest Du das Geschäft machen oder nicht? Und was hat Dich dazu bewogen oder Dich gehindert?

    Das Betriebsgeheimnis im Scoring liegt darin, ob eine bestimmte negative Information (nicht bezahlte Rechnung, viele Handy-Verträge, etc.) mit dem Faktor 0,21 oder 0,23 in die Bewertung einfließt, aber nicht darin, dass diese Information negativ ist.

    Und dabei immer daran denken, Aufgabe der Schufa ist nicht, Dir einen Handyvertrag oder einen Mietvertrag zu verschaffen. Aufgabe ist, den Provider oder den Vermieter vor möglichen Risiken zu warnen.

  11. Re: Wo liegt hier bitte das Problem?

    Autor: Test_The_Rest 01.12.21 - 18:33

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Richtig, vor solchen Leuten muss sowohl der Vermieter, wie auch der Händler
    > geschützt werden.

    Da sind wir uns ja einig.

    > Jetzt erklärst du mir aber bestimmt...

    Nein, ich erkläre da gar nichts, da ich bereits gesagt habe, daß solche Machenschaften den Auskunfteien strikt untersagt werden sollen.

    Ein Scoring auf Grund von Wohnort, Alter, Geschlecht, Herkunft oder anderer Faktoren, die nichts mit einer Kreditwürdigkeit zu tun haben, ist einfach eine Sauerei.

    Im Übrigen würde ich sogar sagen, daß Daten zeitnah gelöscht werden sollten, sobald der Schuldner seine Schulden abgetragen hat und ihm nichts mehr vorgeworfen werden kann (DSGVO konform), denn ab diesem Zeitpunkt besteht seitens der Schufa garantiert kein berechtigtes Interesse mehr.

    Aber davon einmal abgesehen können auch Fehler passieren.

    Die Frage ist dann, wie schnell und unbürokratisch Fehler behoben werden.
    Leider ist gerade die Schufa nicht für Kundenfreundlichkeit bekannt... :(



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.12.21 18:49 durch Test_The_Rest.

  12. Re: Wo liegt hier bitte das Problem?

    Autor: Oktavian 01.12.21 - 19:01

    > Ein Scoring auf Grund von Wohnort, Alter, Geschlecht, Herkunft oder anderer
    > Faktoren, die nichts mit einer Kreditwürdigkeit zu tun haben, ist einfach
    > eine Sauerei.

    Versetz Dich immer auf die andere Seite. Die Aufgabe der Schufa ist nicht, Dir einen Handyvertrag, einen Mietvertrag oder einen Kredit zu verschaffen. Die Aufgabe ist ausschließlich, die Gläubiger vor Risiken zu schützen. Dabei geht es nicht um das individuelle Risiko im Einzelfall sondern um ein sinnvoll gesteuertes Risiko im ganzen Kundenstamm. Das Problem ist halt, ein einzelnes schwarzes Schaf verursacht oft mehr Schaden, als man mit 100 guten Kunden an Gewinn macht.

    Und jetzt überleg mal, wem würdest Du eher Geld leihen, sagen wir 10.000 EUR? Der 40-jährigen Dame, die in einer großzügigen Villa in Hamburg-Blankenese wohnt? Oder dem 18jährigen Herren mit Migrationshintergrund, der ein einem heruntergekommenen Hochhausblock in Offenbach wohnt, in dem die meisten Nachbarn nicht mal ihre Stromrechnung pünktlich zahlen können? Mehr weißt Du über die beiden nicht, nur diese Daten.

    Und wenn Du es beiden leihen würdest, von wem würdest Du den etwas höheren Risikoaufschlag nehmen?

    Ich möchte jetzt nicht die politisch korrekte Antwort hören, sondern das, was du mit Deinen sauer verdienten 10.000 EUR wirklich tun würdest.

    > Im Übrigen würde ich sogar sagen, daß Daten zeitnah gelöscht werden
    > sollten, sobald der Schuldner seine Schulden abgetragen hat und ihm nichts
    > mehr vorgeworfen werden kann (DSGVO konform), denn ab diesem Zeitpunkt
    > besteht seitens der Schufa garantiert kein berechtigtes Interesse mehr.

    Ein anstandslos zurückgezahlter Kredit wirkt sich durchaus risikomindernd aus.

    > Die Frage ist dann, wie schnell und unbürokratisch Fehler behoben werden.
    > Leider ist gerade die Schufa nicht für Kundenfreundlichkeit bekannt... :(

    Kann ich so nicht bestätigen. Ich hatte mal in einer Selbstauskunft einen Fehler, es ging um eine Kreditkarte, die ich schon länger nicht mehr hatte, die die Bank aber wohl nicht abgemeldet hat. Ein Anruf bei der Schufa hatte folgenden Prozess ausgelöst:
    1. Der Datensatz wurde sofort gesperrt
    2. Ich bekam schriftlich Information über die Sperrung und den weiteren Prozess
    3. Ich bekam nach etwa 14 Tagen schriftlich die Information, dass die Bank meinen Einwand bestätigt hat und Info über den weiteren Prozess
    4. Alle Stellen, die in den letzten 12 Monaten Info über mich angefordert hatten, bekamen die korrigierte Info
    5. Ich bekam noch einmal die Art. 15 Auskunft mit korrigierten Daten und der Bestätigung über die Info an die anderen Stellen

    Ganz ehrlich, besser konnte ich mir so einen Prozess nicht vorstellen. Für mich war das ziemlich mustergültig umgesetzt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.12.21 19:03 durch Oktavian.

  13. Re: Wo liegt hier bitte das Problem?

    Autor: sosohoho 01.12.21 - 19:17

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    >
    > Versetz Dich immer auf die andere Seite.

    Ab da habe ich aufgehört, zu lesen, da ich keine Lust habe, mich in Profitgier und Überwachungswahn hineinzuversetzen.

  14. Re: Wo liegt hier bitte das Problem?

    Autor: Oktavian 01.12.21 - 20:14

    > > Versetz Dich immer auf die andere Seite.
    >
    > Ab da habe ich aufgehört, zu lesen, da ich keine Lust habe, mich in
    > Profitgier und Überwachungswahn hineinzuversetzen.

    Das ist ja okay. Dann solltest du natürlich auch so konsequent sein und mit solchen Unternehmen keine Geschäfte machen, also so Gesocks wie Banken, Versicherungen, Vermietern, Autovermietungen, Internet- und Mobilfunk-Providern. Soviel Courage solltest du dann schon zeigen.

  15. Re: Wo liegt hier bitte das Problem?

    Autor: Sharra 01.12.21 - 21:13

    Nein, die Aufgabe der Schufa ist es Geld zu verdienen.
    Dass sie ihr Geld damit verdient, irgendwelche Werte förmlich auszuwürfeln, und dann anderen Firmen sagt, ob Person X einen guten Würfelwert hat oder nicht, spielt nur eine unterordnete Rolle. Primär wollen die Geld sehen, für alles.

    Das führt dann zu so absurden Konstrukten, dass Leute die Rechnung nicht bezahlen, aber einen prima Score hatten, während andere, die sich niemals selbst was zu Schulden haben kommen lassen, keine Wohnung kriegen, weil sie 2x im letzten Jahr in "schlechte" Umgebung gezogen sind, wovon sie nicht mal was wussten. Wer das für logisch und faire Bewertung hält, sollte sich dringend untersuchen lassen.

  16. Re: Wo liegt hier bitte das Problem?

    Autor: Termuellinator 01.12.21 - 21:29

    Das stelle ich ja nichtmal in Abrede - aber dann doch bitte 1. gewissenhaft und 2. nachvollziehbar.
    Auf eine durch Profitgier getriebene Blackbox, die im Zweifel extreme Auswirkungen auf Existenzen haben kann können wir glaube ich alle sehr gut verzichten...

  17. Re: Wo liegt hier bitte das Problem?

    Autor: Test_The_Rest 02.12.21 - 04:59

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Versetz Dich immer auf die andere Seite.

    Versuche ich immer.
    Trotzdem bin ich der Meinung, daß ein Scoring nicht korrekt ist!

    > Und jetzt überleg mal, wem würdest Du eher Geld leihen, sagen wir 10.000
    > EUR? Der 40-jährigen Dame, die in einer großzügigen Villa in
    > Hamburg-Blankenese wohnt? Oder dem 18jährigen Herren mit
    > Migrationshintergrund, der ein einem heruntergekommenen Hochhausblock in
    > Offenbach wohnt, in dem die meisten Nachbarn nicht mal ihre Stromrechnung
    > pünktlich zahlen können?

    Prinzipiell verleihe ich niemals Unbekannten Geld.
    Aber ich bin auch kein Kreditinstitut, das seine Kohle versichert hat und im Zweifelsfall Anwälte einschaltet, um weiterzukommen...

    Wenn ich ein Kreditinstitut wäre und von den beiden nichts anderes habe, als die genannten Daten würde ich beiden einen Kredit vergeben.

    Der 18 jahrige hat das Recht, wie jeder Andere auch, wenn er noch keine Schulden gemacht hat.
    Migrationshintergrund und Wohnort sind irrelevant für die Zahlungsmoral.

    Wenn es danach geht, dürfte ein Deutscher NIE einen Kredit bekommen bei einer dauerhaften pro Kopf Verschuldung von ¤ 27000,- Tendenz steigend...

    Die 40jährige Dame wäre wohl das höhere Risiko, da "Wohlhabende" meist schon Kredite laufen haben und nicht selten eine schlechte Zahlungsmoral vorweisen.
    Reich wird man eben nicht, wenn man moralisch integer ist.

    Das dürfte Deine Frage zum Risikoaufschlag beantworten...

    Scoring anhand von Daten, die für den Geschäftsvorgang nicht relevant sind ist und bleibt für mich eine Sauerei!

    > Kann ich so nicht bestätigen.

    Ich schon.
    Ich habe vor ein paar Jahren eien Bekannte im Kampf gegen die Schufa unterstützt.
    Die ist nämlich in die Mühlen des Scoring geraten.

    Sie hatte noch nie das Konto überzogen, noch nie eine Rechnung ignoriert, noch nie einen Kredit aufgenommen...
    Sie brauchte für einen Mietvertrag eine Schufa Auskunft, hat diese beantragt und war darauf hin negativ vermerkt...

    Fast 2 Jahre hat es gedauert, bis das geregelt war!

    Fehler passieren, aber wie das geregelt wurde war desaströs!

  18. Re: Wo liegt hier bitte das Problem?

    Autor: Test_The_Rest 02.12.21 - 05:01

    Ja, wie ich schon sagte, die Methoden gehören strikt korrigiert und auch kontrolliert.

    Aber solange eben eine lausige Zahlungsmoral als normal angesehen wird, bedarf es solcher Kontrollinstanzen.

    Leider!

  19. Re: Wo liegt hier bitte das Problem?

    Autor: jacki 02.12.21 - 07:27

    Du bist sicher auch dagegen dass ein Blitzer ohne Einwilligung ein Foto von dir macht, es speichert, verarbeitet,... Oder ja ein Recht auf Datenlöschung hast und dir so 12 mal im Jahr kostenlose Probeabos holen kannst.
    Ich bin auch kein riesen Fan von dem Laden aber die dürfen das. Die DSGVO geht nicht einfach über alles. Zu legetimen Zwecken darf man natürlich immer noch erheben und speichern. Auch gegen den Wunsch das Betroffenen, da sonst viele Sachen nicht mehr funktionieren. Die Schufa hat eben ein nicht ganz unwichtigen Sinn. Klar für dich, mich und die meisten könnte sie weg, aber darum gehts nicht und optional machen wäre logischerweise kompletter Quatsch.

  20. Re: Wo liegt hier bitte das Problem?

    Autor: Sharra 02.12.21 - 10:55

    Nein, darum geht es doch gerade, die dürfen das nicht, weil nirgendwo eine Einwilligung erfolgte. Meine Güte...
    Und du vergleichst eine selbsternannte Wächterfirma allen ernstes mit einer hoheitlichen Aufgabe?

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