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Nicht repräsentativ, da relevante Zielgruppe ausgelassen

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  1. Nicht repräsentativ, da relevante Zielgruppe ausgelassen

    Autor: AntonZietz 05.12.21 - 14:18

    Meine Frau arbeitet als Erzieherin und als Kindernothilfe in Hamburg:

    Das Smartphone (elektronischer Babysitter) wird in Familien mit Migrationshintergrund standardmäßig eingesetzt, und zwar ab dem Alter, in dem das Kleinkind das Smartphone halten kann. Besonders kritisch ist hier der ungehemmte Konsum. Weiterführend: Die USK und FSK für Unterhaltungsmedien wird bewusst ignoriert.

    Ich vermute, diese Zielgruppe wurde im Online-Interview einfach nicht erreicht.

    Will damit sagen: Das Alter von 6 ist viel zu hoch gegriffen.

  2. Re: Nicht repräsentativ, da relevante Zielgruppe ausgelassen

    Autor: Oktavian 05.12.21 - 14:28

    > Ich vermute, diese Zielgruppe wurde im Online-Interview einfach nicht
    > erreicht.

    Woran machst Du das fest?

  3. Re: Nicht repräsentativ, da relevante Zielgruppe ausgelassen

    Autor: Sharra 05.12.21 - 14:40

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Ich vermute, diese Zielgruppe wurde im Online-Interview einfach nicht
    > > erreicht.
    >
    > Woran machst Du das fest?

    Am "halten kann"? Bereits Zweijährige können das problemlos, und verstehen recht fix die Steuerung über "aufs Display patschen"
    Was dann weit unter dem angegebenden Alter von 6 liegt.
    Aber: Ich bezweifle, dass das Smartphone dem 2-Jährigen gehört.

  4. Re: Nicht repräsentativ, da relevante Zielgruppe ausgelassen

    Autor: terraformer 07.12.21 - 09:02

    AntonZietz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Meine Frau arbeitet als Erzieherin und als Kindernothilfe in Hamburg:

    Anekdoten als Basis für Vorurteile sind immer eine gute Sache ...

    > Das Smartphone (elektronischer Babysitter) wird in Familien mit
    > Migrationshintergrund standardmäßig eingesetzt

    Das hat IMHO mit Migrationshintergrund eher weniger bzw. indirekt zu tun. Kenne genug Gegenbeispiele "bildungsferner Schichten".

    > Ich vermute, diese Zielgruppe wurde im Online-Interview einfach nicht erreicht.

    Du könntest versuchen in die Studie zu schauen und dann sehen, was die Autorinnen mit repräsentativ meinen und inwieweit das Merkmal Migrationshintergrund berücksichtigt wurde. Oder du pflegst und verbreitest weiter deine Vorurteile ...

    > Will damit sagen: Das Alter von 6 ist viel zu hoch gegriffen.

    Vieles spricht gegen deine Vermutung. In der Kita und der Grundschule kann man ganz gut erkennen, wie viele ein eigenes Smartphone haben. Die meisten bekommen das angeblich irgendwann in der Grundschulzeit.
    Dass seit Jahren immer mehr Eltern Smartphones und Tablets zur Beschäftigung für die Kleinen nutzen, ist sicher auch der technischen Entwicklung und dem Preis der Geräte geschuldet.
    Mein Nachwuchs durfte am Tablet schon herumtippen, bevor er alleine laufen konnte. Aber das war nicht "sein Tablet" und unkontrolliert bzw. alleine Zeit hat er auch nicht damit verbracht. Wollte er auch nicht. War lustig, sich darauf selbst zu sehen und "die Welt auf dem Bildschirm zu sehen", mehr auch nicht.
    Es kommt halt wie so oft darauf an, dass sich die Eltern gemeinsam mit den Kindern beschäftigen. Ob das nun Playmobil, Lego, Puppen, Autos, Natur, Fahrrad fahren, Computer spielen oder sonst etwas ist.

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