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An alle die das hier verharmlosen: Den meisten fehlt die Qualifikation um das beurteilen zu können

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Re: An alle die das hier verharmlosen: Den meisten fehlt die Qualifikation um das beurteilen zu können

    Autor: AllDayPiano 17.12.21 - 17:38

    Die Frage ist halt, ob der Avatar als Verlängerung des eigenen Körpers verstanden werden sollte.

    Verstehe mich nicht falsch: ich finde so ein Verhalten auch nicht gut. Nein, eigentlich geht sowas gar nicht. Aber ich finde, dass eine Frau heute auch endlich in der Lage sein muss, sich selbst zu beschützen. Das müssen keine Machos mehr übernehmen. Von dieser Form des Sexismus müssen wir uns langsam verabschieden.

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung.

  2. Re: An alle die das hier verharmlosen: Den meisten fehlt die Qualifikation um das beurteilen zu können

    Autor: Niaxa 17.12.21 - 18:01

    Ich wäre für ein abgegrenztes Internet. Ein Teil jugendfrei und ein Teil, wo dann die restlichen 99% sind.

  3. Re: An alle die das hier verharmlosen: Den meisten fehlt die Qualifikation um das beurteilen zu können

    Autor: Hotohori 17.12.21 - 18:16

    Und genau darum brauchen wir endlich eine online Altersverifizierung. Gerade in VR Welten hab ich kein Bock zu jeder Zeit immer annehmen zu müssen, dass sich irgendwo ein Kind eingeschlichen haben könnte. Und Kinder haben sicherlich auch keine Lust das gleiche umgekehrt erwarten zu müssen, sprich das sich ein Erwachsener eingeschlichen hat.

    Im realen Leben haben wir genauso Bereiche in denen ein unbefugter Erwachsener kein Zutritt hat und ebenso wo keine Kinder Zugang haben. Ich hab kein Bock auf nur Familienfreundliche VR Welten.

    Sexuelle Belästigung ist dann natürlich noch mal etwas anders, das Problem ist aber, dass eine Frau / ein Mann nicht unbedingt in VR auch ein entsprechend gleichgeschlechtlichen Avatar haben muss. Und da viele Männer dazu neigen weibliche Avatare zu verwenden, neigen sie dazu zu vergessen, dass in einem weiblichen Avatar auch eine Frau stecken könnte. Oder eben es zu verharmlosen, weil es nur virtuell ist.

    Ein Problem ist sicherlich auch, dass in diesen Welten bisher nur wenige Nutzer unterwegs sein können, weil bei mehr geht die Performance in den Keller. Dadurch gibt es nur selten große Menschenansammlungen und die wenigsten haben daher schon mal erfahren wie es sich anfühlt wenn in VR viele in den privaten Bereich eindringen. Dann wäre vielen nämlich schnell klar, dass es sich nicht unbedingt weniger unangenehm als im realen Leben anfühlt.

    Jedoch kommt auch noch ein anderes Problem dazu, VRChat, NeosVR und ähnliche Apps haben meist alle auch noch einen normalen Bildschirm Modus. Ein Nutzer, der nur vor dem Bildschirm sitzt, kann nicht verstehen wie es sich in VR anfühlt, wenn dieser Nutzer in dessen privaten Bereich eintritt, weil dieser existiert für den Bildschirm Nutzer nicht. Mit ein Grund wieso ich es nicht gerne sehen, wenn solche Apps auch am Monitor genutzt werden können, solche Apps sollten VR only sein.

    Vor allem sollten wir Menschen lernen ordentlich miteinander umzugehen und wenn Jemand bemerkt, dass sich Jemand belästigt fühlt, einschreiten und nicht dabei zu sehen oder sich gar darüber lustig machen. Allerdings ist das sich belästigt fühlen in VR noch schwer erkennbar, weil die Avatare noch ziemlich starr sind und wenig reale Emotionen des Nutzers zeigen.

    In VRChat gibt es eine Funktion, mit der kann man per Knopfdruck die maximale Sicherheitsstufe aktivieren. Was dann Spieler in der Nähe ausblendet, alle auf den Standard Avatar zurück und alle stumm schaltet. Standard Avatar, weil man eine Menge Unsinn mit Avataren anstellen kann, inkl. Shadern die auch epileptische Anfälle auslösen könnten. Gab schon mal so ein Fall in VRChat. Rücksichtslose Spaßvögel gibt es eben überall.

    Man sieht jedenfalls, dass die Entwickler solcher Apps solche Dinge durchaus ernst nehmen und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen einbauen. Dennoch kann das nicht alle Probleme lösen. Jedoch wenn man diese Sicherheitseinstellungen nicht nutzt, die das hätten verhindern können, dann braucht man sich auch nicht beschweren Opfer zu sein. VR steht nun mal auch für Freiheit und wir sollten hier sehr vorsichtig sein, damit VR am Ende nicht 1:1 wie die Realität ist.

  4. Re: An alle die das hier verharmlosen: Den meisten fehlt die Qualifikation um das beurteilen zu können

    Autor: Kondratieff 17.12.21 - 18:23

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Frage ist halt, ob der Avatar als Verlängerung des eigenen Körpers
    > verstanden werden sollte.
    >
    > Verstehe mich nicht falsch: ich finde so ein Verhalten auch nicht gut.
    > Nein, eigentlich geht sowas gar nicht. Aber ich finde, dass eine Frau heute
    > auch endlich in der Lage sein muss, sich selbst zu beschützen. Das müssen
    > keine Machos mehr übernehmen. Von dieser Form des Sexismus müssen wir uns
    > langsam verabschieden.

    Das stimmt selbstverständlich. Problematischer ist für mich aber schon das Gegensätzliche: Wenn Männer die Handlungen anderer Männer, wie hier im Forum, herunterspielen oder gar die bloße Existenz der Belästigung in Abrede stellen - so als habe die Frau sich nie belästigt gefühlt oder belästigt fühlen dürfen.

  5. Re: An alle die das hier verharmlosen: Den meisten fehlt die Qualifikation um das beurteilen zu können

    Autor: Hotohori 17.12.21 - 18:27

    sunrunner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ElMario schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und nicht jeder will seine Gaming Zeit damit verschwnden, einem, sagen
    > wir
    > > mal "Störenfried", so lange "auf den Sack zu gehen" bis er verschwindet.
    > > Mag hier und da funktionieren, aber deswegen bin ich sicher nicht in das
    > > Spiel hineingegangen...
    >
    > User melden / Blockieren und ignorieren ist keine Möglichkeit?
    > Schützt zwar nicht vor der Initialen "reaktion" aber alles was danach kommt
    > bekommt man nicht mehr mit. Ich habe selbst schon VR-Chaträume erlebt, wo
    > mein weiblicher Avatar dumm angemacht wurde. Solche User wurden einfach
    > blockiert und schon konnte er mich nicht mehr sehen und ich ihn nicht mehr.
    > (Andere konnten den noch sehen, soweit ich weiß)
    > Wenn die Räume so eine Funktion nicht anbieten ist das halt dann die Schuld
    > des Entwicklers!

    Ja, eben. Dank VR hat man viel mehr Möglichkeiten sich selbst zu schützen, nur muss man es dann halt auch nutzen und nicht wie die Frau im Artikel die Schutzfunktion aus schalten. Hier muss aber auch aufgeklärt werden, viele Menschen denken vielleicht auch weil es VR ist, können Andere einem ja nichts anhaben. So ist das aber nicht, eben weil sich VR recht real anfühlen kann, muss man schon etwas vorsichtig sein.

    Das eigentliche Problem ist aber halt nicht solche Schutzfunktionen zu haben und zu nutzen, sondern das sich Andere derart daneben benehmen.

    Vielleicht wäre das auch weniger schlimm, wenn es mehr als 20 Leute wären. Bei so kleinen Gruppen kann man immer mal in eine geraten bei der zu viele Spinner anwesend sind. Je mehr Leute desto weniger Raum ist für Spinner und desto eher schreiten Andere ein und weisen diesen zurecht.

    Das Hauptproblem bleiben eben sexuelle Belästigung in Form von Worten. Denen kann man vor dem User ignorieren schwer aus dem Weg gehen und Worte können verletzten, völlig egal über welches Medium man sie ausspricht. Das ist in VR leider nicht anders und man kann wenig dagegen tun. Niemand kann wirklich wollen, dass jedes gesprochene Wort in Echtzeit analysiert wird, was aktuell eh absolut unmöglich ist, allein schon wegen unterschiedlichster Sprachen und Dialekten.

  6. Re: An alle die das hier verharmlosen: Den meisten fehlt die Qualifikation um das beurteilen zu können

    Autor: Hotohori 17.12.21 - 18:43

    Magroll schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In dem Moment, wo die meinen echten Namen und meine Adresse kennen, sieht
    > das anders aus, aber dann sind wir auch wieder in der Realität. Und dann
    > habe ich vermutlich auch irgendwo einen Fehler gemacht.

    Ja, z.B. eine Webseite zu haben.

  7. Re: An alle die das hier verharmlosen: Den meisten fehlt die Qualifikation um das beurteilen zu können

    Autor: Hotohori 17.12.21 - 18:47

    gan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Fotobar schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Lösung des Problems wäre, Kinder und Jugendliche im Metaverse
    > genauso
    > > zu schützen wie im echten Leben.
    >
    > Nein, das ist eben keine Lösung sondern ein Trugschluss.
    >
    > Im echten Leben funktioniert der Schutz von Kindern, weil Kinder praktisch
    > grundsätzlich als Kinder erkennbar sind. In einer virtuellen Welt ist das
    > nicht der Fall. Während man in der realen Welt sofort sieht, dass gerade
    > ein 30-Jähriger eine 10-Jährige anbaggert, erkennt man in der virtuellen
    > Welt nicht, dass eine 40-Jährige sich an einen 11-Jährigen ranmacht. Der
    > Avatar des 11-Jährigen kann älter aussehen als der der 40-Jährigen und
    > Stimmen aus privaten Voice-Chats hören Beobachter auch nicht.
    >
    > Da es keine allgemeingültige Differenzierungsmöglichkeit zwischen Kindern
    > und Erwachsenen gibt, ist ein Schutz nur möglich, wenn Erwachsene genauso
    > "geschützt" werden, was immer ein Problem darstellt, da dann vieles
    > zensiert wird, was eigentlich nicht zensiert werden müsste, wenn es die
    > Differenzierung gäbe. Die einzige Möglichkeit das zu umgehen besteht darin,
    > Personen unter 18 Jahren auszuschließen.

    Richtig, und darum bin ich auch dafür spätestens jetzt für VR das einzuführen. Wir brauchen einen möglichst guten Schutz damit Kinder vor Erwachsenen geschützt werden und Erwachsenen ihren Raum haben bei dem sie sicher sein können, dass keine Kinder anwesend sind.

    Bis jetzt hat das Internet ziemlich versagt einen solchen Altersnachweis einzuführen, für das VR Metaverse BRAUCHEN wir diesen aber. Ich hab absolut kein Bock überall immer davon ausgehen zu müssen, dass Kinder anwesend sind. Und Kinder haben sicherlich genauso wenig Bock immer davon ausgehen zu müssen, dass ein Erwachsener anwesend sein könnte.

  8. Re: An alle die das hier verharmlosen: Den meisten fehlt die Qualifikation um das beurteilen zu können

    Autor: Kawim 17.12.21 - 18:55

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gan schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Fotobar schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Die Lösung des Problems wäre, Kinder und Jugendliche im Metaverse
    > > genauso
    > > > zu schützen wie im echten Leben.
    > >
    > > Nein, das ist eben keine Lösung sondern ein Trugschluss.
    > >
    > > Im echten Leben funktioniert der Schutz von Kindern, weil Kinder
    > praktisch
    > > grundsätzlich als Kinder erkennbar sind. In einer virtuellen Welt ist
    > das
    > > nicht der Fall. Während man in der realen Welt sofort sieht, dass gerade
    > > ein 30-Jähriger eine 10-Jährige anbaggert, erkennt man in der virtuellen
    > > Welt nicht, dass eine 40-Jährige sich an einen 11-Jährigen ranmacht. Der
    > > Avatar des 11-Jährigen kann älter aussehen als der der 40-Jährigen und
    > > Stimmen aus privaten Voice-Chats hören Beobachter auch nicht.
    > >
    > > Da es keine allgemeingültige Differenzierungsmöglichkeit zwischen
    > Kindern
    > > und Erwachsenen gibt, ist ein Schutz nur möglich, wenn Erwachsene
    > genauso
    > > "geschützt" werden, was immer ein Problem darstellt, da dann vieles
    > > zensiert wird, was eigentlich nicht zensiert werden müsste, wenn es die
    > > Differenzierung gäbe. Die einzige Möglichkeit das zu umgehen besteht
    > darin,
    > > Personen unter 18 Jahren auszuschließen.
    >
    > Richtig, und darum bin ich auch dafür spätestens jetzt für VR das
    > einzuführen. Wir brauchen einen möglichst guten Schutz damit Kinder vor
    > Erwachsenen geschützt werden und Erwachsenen ihren Raum haben bei dem sie
    > sicher sein können, dass keine Kinder anwesend sind.
    >
    > Bis jetzt hat das Internet ziemlich versagt einen solchen Altersnachweis
    > einzuführen, für das VR Metaverse BRAUCHEN wir diesen aber. Ich hab absolut
    > kein Bock überall immer davon ausgehen zu müssen, dass Kinder anwesend
    > sind. Und Kinder haben sicherlich genauso wenig Bock immer davon ausgehen
    > zu müssen, dass ein Erwachsener anwesend sein könnte.

    Du bist das perfekte Beispiel dafür dass einiges schief gelaufen ist, sodass jetzt aktiv eine Überwachung und Kontrolle eingeführt wird, quasi eine völlige Durchleuchtung jeden Nutzers.

  9. Re: An alle die das hier verharmlosen: Den meisten fehlt die Qualifikation um das beurteilen zu können

    Autor: Hotohori 17.12.21 - 19:38

    Kawim schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du bist das perfekte Beispiel dafür dass einiges schief gelaufen ist,
    > sodass jetzt aktiv eine Überwachung und Kontrolle eingeführt wird, quasi
    > eine völlige Durchleuchtung jeden Nutzers.

    Was bitte sehr hat das mit meiner Aussage zu tun?

    Willst du etwa leugnen, das wir in der realen Welt Kinder vor Erwachsenen schützen bzw. Erwachsenen Orte schaffen an dem sie sicher sein können, dass keine Kinder anwesend sind?

    Diese Orte zu haben ist wichtig für unser Leben und daher in VR genauso wichtig.

  10. Re: An alle die das hier verharmlosen: Den meisten fehlt die Qualifikation um das beurteilen zu können

    Autor: gan 18.12.21 - 00:28

    Magroll schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wozu brauchst Du denn so lange Ignorelisten?

    Schonmal ein Onlinegame gespielt, wo Spambots versuchen, erbottete ingame Währung gegen reales Geld zu kaufen?
    Entweder dein Chat ist so voller Spam, dass du nichts mehr mitbekommst oder du packst täglich erstmal die aktuellen 6 - 20 Spambots auf Ignore. Da ist die Liste dann alle paar Tage voll.

  11. Re: An alle die das hier verharmlosen: Den meisten fehlt die Qualifikation um das beurteilen zu können

    Autor: snboris 18.12.21 - 09:42

    Fotobar schrieb:

    > Genau das ist das Problem. ...Anders herum. Die Leute gehen auf einen
    > öffentlichen Spielplatz (Metaverse) und wundern sich, warum ihre
    > Swingerclub-Mentalität dort keinen Anklang findet.

    Wer sich ein bisschen mit der Materie beschäftigt, weiß, daß das kein öffentlicher Spielplatz ist bzw. weiß, was da vor sich geht.
    Mein Gott - auf anderen Online-'Spielplätzen' (Ego-Shooter) werden Menschen erschossen.
    Es gibt sogar welche, wo ganze Planeten ausradiert werden.

    Wer eine Teddybärchengruppe erwartet, ist da definitiv falsch.
    Gibt es aber bestimmt auch irgendwo - das Netz ist ja gross.

  12. Re: An alle die das hier verharmlosen: Den meisten fehlt die Qualifikation um das beurteilen zu können

    Autor: Eheran 18.12.21 - 19:29

    >warum Diskussion in Foren völlig anders ablaufen als im Real-Life. Manche meinen, wenn sie sich anonym hinter ihrem Bildschirm verstecken, könnten sie die Sau raus lassen und denken, sämtliche sozialen Gepflogenheiten würden nicht mehr zählen.
    Weil reale Diskussionen so viel besser ablaufen? Da lässt niemand die Sau raus, niemand wird sexuell belästigt, alles sind ganz lieb und freundlich?

    Ganz im Gegenteil kann ich real nicht Beweise per Link reinsetzen, da gibts nur ein "ich sage A" und der andere "ich sage B" und die Reaktion darauf muss sofort erfolgen, was beides deutlich mehr Konfliktpotential bietet. Ich kann eben nicht erst 5 min recherchieren und dann überlegt antworten.

  13. Re: An alle die das hier verharmlosen: Den meisten fehlt die Qualifikation um das beurteilen zu können

    Autor: Test_The_Rest 18.12.21 - 19:43

    gan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ignore-Funktionen haben übrigens ihre eigenen Probleme, vor allem die
    > häufig recht begrenzte Anzahl an Einträgen.

    Sorry, aber wenn Du diese Anzahl erreichst, dann solltest Du vielleicht einmal darüber nachdenken, ob das eigentliche Problem wirklich bei Deinen Mitmenschen zu suchen ist!

    Ich habe in fast 30 Jahren im Internet noch NIE eine solche Grenze ausgelotet...

  14. Re: An alle die das hier verharmlosen: Den meisten fehlt die Qualifikation um das beurteilen zu können

    Autor: PeterTasse 18.12.21 - 22:00

    Test_The_Rest schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gan schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ignore-Funktionen haben übrigens ihre eigenen Probleme, vor allem die
    > > häufig recht begrenzte Anzahl an Einträgen.
    >
    > Sorry, aber wenn Du diese Anzahl erreichst, dann solltest Du vielleicht
    > einmal darüber nachdenken, ob das eigentliche Problem wirklich bei Deinen
    > Mitmenschen zu suchen ist!
    >
    > Ich habe in fast 30 Jahren im Internet noch NIE eine solche Grenze
    > ausgelotet...


    Dann bist Du kein (echter) Twitteruser. Das Netzwerk des Blockens und Ignorierend von Menschen mit anderen Meinungen als der Eigenen. Ein Traum...
    Mal ohne Scheiss. Die Menschen ziehen sich überall immer mehr in ihre Blasen zurück. Das aktuelle Beispiel sind die Impfgegner. Schon in eigenen Telegramkanälen - und Andersdenkende werden (obwohl sie sich benehmen) oftmals rausgeworfen, das will keiner hören. Und am Ende denken wirklich Alle, dass die halbe Bevölkerung deren Meinung ist. Ist absolut crazy wie Menschen sich in ihre Komfortzonen zurückziehen.

  15. Re: An alle die das hier verharmlosen: Den meisten fehlt die Qualifikation um das beurteilen zu können

    Autor: Test_The_Rest 19.12.21 - 05:43

    PeterTasse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann bist Du kein (echter) Twitteruser.

    Das stimmt, das bin ich nicht.
    Allerdings nicht wegen des Blockens oder Ignorierens, sondern wegen der allgemeinen Art und Weise, wir dort kommuniziert wird.

    Mit einer eng begrenzten Anzahl von Worten kann man IMHO nicht sinnvol kommunizieren.

    Das ist aber auch so ziemlich die einzige Plattform, die ich immer gemieden habe.

    Prinzipiell halte ich absolut nichts vom Blockieren.

    Ich halte es da eher mit Sunzi:
    „Wenn du dich und den Feind kennst, brauchst du den Ausgang von hundert Schlachten nicht zu fürchten. Wenn du dich selbst kennst, doch nicht den Feind, wirst du für jeden Sieg, den du erringst, eine Niederlage erleiden. Wenn du weder den Feind noch dich selbst kennst, wirst du in jeder Schlacht unterliegen. “ ;)

  16. Re: An alle die das hier verharmlosen: Den meisten fehlt die Qualifikation um das beurteilen zu können

    Autor: Python4403 20.12.21 - 10:09

    'Mobbing kann nur in einer festen Gruppe stattfinden, die zwangsweise auch einen Bezug zu meinem realen Leben hat.'

    ich denke hier liegt ein bisschen der hund begraben: wenn sich eine Schulklasse ausserhalb der Schule bevorzugt in einem virtuellen Raum trifft, hat dieser sehr wohl einen ganz konkreten Bezug zur Wirklichkeit. Mit all den Problemen die sie eben so mit sich bringt.

  17. Re: An alle die das hier verharmlosen: Den meisten fehlt die Qualifikation um das beurteilen zu können

    Autor: dbettac 20.12.21 - 10:40

    Du setzt also die Belästigung echter Menschen mit der einer Spielfigur/Avatar gleich. In meinen Augen ist das ein Schlag ins Gesicht der Opfer echter Belästigung.

    Wenn Du mir in den Nacken haust, trete ich Dir in die Eier. Oder, falls Du stärker als ich aussiehst, hole ich 2-3 Freunde, die Dich dafür festhalten.

    Wenn Du dagegen meiner Spielfigur in den Nacken haust, nennt sich das "PVP" und wir werden vielleicht sogar gute Freunde, die sich regelmäßig für ein Duell treffen.
    Oder ich setze ich auf ignore - und falls das nicht geht, verlasse die entsprechende Gruppe. Falls Du mich wirklich wiederfindest und verfolgst, melde ich das einem Admin/GM.

    ICH kann nämlich zwischen virtuell und echt unterscheiden. :)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.12.21 10:45 durch dbettac.

  18. Re: An alle die das hier verharmlosen: Den meisten fehlt die Qualifikation um das beurteilen zu können

    Autor: Kondratieff 20.12.21 - 11:54

    dbettac schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du setzt also die Belästigung echter Menschen mit der einer
    > Spielfigur/Avatar gleich. In meinen Augen ist das ein Schlag ins Gesicht
    > der Opfer echter Belästigung.
    >
    > Wenn Du mir in den Nacken haust, trete ich Dir in die Eier. Oder, falls Du
    > stärker als ich aussiehst, hole ich 2-3 Freunde, die Dich dafür
    > festhalten.
    >
    > Wenn Du dagegen meiner Spielfigur in den Nacken haust, nennt sich das "PVP"
    > und wir werden vielleicht sogar gute Freunde, die sich regelmäßig für ein
    > Duell treffen.
    > Oder ich setze ich auf ignore - und falls das nicht geht, verlasse die
    > entsprechende Gruppe. Falls Du mich wirklich wiederfindest und verfolgst,
    > melde ich das einem Admin/GM.
    >
    > ICH kann nämlich zwischen virtuell und echt unterscheiden. :)


    Ich finde es interessant, dass eine Technik mit dem Anspruch, die Sinne dahingehend zu täuschen, dass die Grenzen zwischen Virtualität und Realität, oder vielleicht besser: "Physikalität", möglichst stark verschwimmen und ein neuer, zuvor unbekannter Grad an Immersion entsteht, in dieser Sache mit einem "stinknormalen" Shooter verglichen wird. Vielerorts wird ebendiese Form der Immersion beschworen und gelobt, aber geht es um die wahrgenommene Belästigung einer Frau, gibt es anscheinend keinen erkennbaren Unterschied zu CS 1.6.

    Davon abgesehen, lässt der Shooter-Vergleich auch die inhaltliche Motivation der Mediennutzung vollkommen außer acht: Eine Person, die in einem VR-Raum anscheinend (ich kann nur mutmaßen) eine soziale Interaktion erleben wollte, die einer sozial normierten (im Sinne sozialer Normen und Werte) "Offline-Interaktion" entspricht, hat ganz andere soziale Handlungsskripte vor Augen als eine Person, die einen Shooter spielt. In einem Shooter gehört das virtuelle Töten zum Kern der Interaktion, was wiederum mit bestimmten sozialen Erwartungen an die Interaktion einhergeht. Wer nicht cheatet und damit die Regeln der Interaktion willentlich missachtet, wird vom eigenen virtuellen Tod nicht überrascht werden und die Handlung des Tötens vonseiten des Gegenspielers nicht als Affront ansehen, da das abgelaufene Handlungsskript eben zur Situation passt.

    Zu der Sache mit den Opfern: Natürlich gibt es Unterschiede zwischen Formen der Belästigung in der realen und virtuellen Welt, das wird die hier betreffende Frau vermutlich auch nicht verneinen. Aber Unterschiede gibt es auch in unserer "realen" Welt: Eine Person, die von anzüglichen Blicken belästigt wird, erfährt eine andere Qualität der Belästigung als eine Person, die etwa am Arbeitsplatz unerwünscht berührt wird. Und da wird es (hoffentlich) nicht zu einer Situation des Belästigungs-Quartetts kommen, in der die anzüglich beäugte Person von der berührten Person "übertrumpft" wird. Und diese derart Belästigten werden wiederum (hoffentlich) nicht von Opfern sexueller Gewalt als verweichlicht o.ä. empfunden.

    Denn: Aus der Existenz einer schlimmeren Form der Gewalt folgt doch nicht automatisch eine Hierarchisierung bzw. eine Abwertung oder Relativierung der "weniger schlimmen" Formen der Gewalt. Wo kämen wir damit auch hin? Ein Opfer einer "unsittlichen" Berührung ist solange ein ernstzunehmendes Opfer, bis man von einer Vergewaltigung einer anderen Person erfährt, womit das erste Opfer keines mehr ist und sich glücklich schätzen soll? Das Ganze ist doch kein Nullsummenspiel. Unterschiedliche Formen der Belästigung, ob im "echten" Leben oder im virtuellen Raum, haben zwar eine unterschiedliche Qualität, werden aber von den Opfern (in jeweils unterschiedlicher Intensität) als etwas wahrgenommen, das nicht valider Teil der Interaktion und dementsprechend nicht erwartet und gewollt war. Und: Trotz dieser unterschiedlichen Qualität bzw. trotz der unterschiedlichen Ausprägungen können diese Handlungen auf gemeinsame strukturelle Bedingungen zurückgeführt werden: Es ist ein zwar nicht ausschließlich aber hauptsächlich männliches Handeln, sowohl in der realen Welt als auch in der virtuellen.

  19. Re: An alle die das hier verharmlosen: Den meisten fehlt die Qualifikation um das beurteilen zu können

    Autor: x2k 20.12.21 - 12:20

    Fotobar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > An alle die das hier verharmlosen: Habt ihr jemals viel Zeit in einem
    > öffentlichen VR-Room verbracht? Seid ihr überhaupt qualifiziert genug, um
    > das Problem wirklich objektiv beurteilen zu können oder beurteilt ihr hier
    > ein Medium, zu dem ihr kaum Berührungspunkte gehabt habt?
    >
    > Ich habe mittlerweile viel Zeit in Apps wie Bigscreen und Spatial
    > verbracht. In den öffentlichen Räumen von Bigscreen sind tatsächlich auch
    > viele perverse unterwegs. Incl. anzüglicher Gesten und Voice Chat. Dahinter
    > sitzen dann teilweise irgendwelche alten Säcke die sich gegenseitig
    > versaute Sachen erzählen und abszöne Gesten und Anspielungen machen. Soweit
    > ist das nicht schlimm, wenn man unter erwachsenen ist.
    >
    > Nun ist es aber so, dass auch Kinder und jugendliche Zugang zu diesen Apps
    > haben, in Bigscreen hört man auch viele Stimmen von Kindern sprechen. Jetzt
    > malt euch mal aus, was dies im Sinne der Pädophelie bedeuten würde!
    >
    > Muss ich euch an Knuddels, Schüler-VZ und co. erinnern oder seid ihr
    > selbstständig in der Lage, aus der Vergangenheit zu lernen und zu
    > begreifen, dass solche perversen im Social Media keine Narrenfreiheit haben
    > dürfen?
    >
    > Es geht hier um eine virtuelle Welt, die die reale wiederspiegeln soll.
    > Würdet ihr in eurem Büro auch anderen an den Ar*** fassen und ner Kollegin
    > nen Penis vor die Nase malen? Ja, es ist nur vietuell. Wenn obszöne,
    > virtuelle Medien Narrenfreiheut bedeuten: Warum darf ich dann keine Dicpics
    > ungefragt über WhatsApp versenden?
    >
    > Ja, die betroffene bauscht das Thema auf und es ist wahrhaftig Clickbait.
    > Aber es beschreibt ein Szenario, was uns zukünftig ein sehr großes und
    > ernstzunehmendes Problem bereiten wird. Vielleicht lernen wir aus der
    > Vergangenheit und ersticken dieses Problem im Keim, bevor wir hinterher
    > alle wieder ganz verwundert tun, als hätten wir das Problem nicht kommen
    > sehen.

    Habt ihr kein richtiges leben oder warum hängt ihr so viel in diesem VR Schwachsinn rum? Dieser social Media müll ist reine Zeitverschwendung und wie ihr selber merkt frustet es nur noch. Logische Konsequenz. Bleibt da weg. Geht nach draußen trefft richtige menschen oder tut sonst was. Alles im Leben ist Ziel-führender als sich ständig von gestörten perversen belästigen zu lassen.

  20. Re: An alle die das hier verharmlosen: Den meisten fehlt die Qualifikation um das beurteilen zu können

    Autor: Kawim 20.12.21 - 12:36

    >
    > Ich finde es interessant, dass eine Technik mit dem Anspruch, die Sinne
    > dahingehend zu täuschen, dass die Grenzen zwischen Virtualität und
    > Realität, oder vielleicht besser: "Physikalität", möglichst stark
    > verschwimmen und ein neuer, zuvor unbekannter Grad an Immersion entsteht,
    > in dieser Sache mit einem "stinknormalen" Shooter verglichen wird.

    Weil es beides nicht real ist. 2D-Spiele haben am Ende immer nochden Spaß der Spieler als Fokus und nicht die Realität. Real legt man sich als Sniper unter Umständen 12 Stunden hin ohne einen einzelnen Schuss abgegeben zu haben, aber bei typischen Shootern gibts alle paar Sekunden Action weil das den Spielern besser gefällt. VR ist da nicht anders als 2D-Spiele.

    > Vielerorts wird ebendiese Form der Immersion beschworen und gelobt, aber
    > geht es um die wahrgenommene Belästigung einer Frau, gibt es anscheinend
    > keinen erkennbaren Unterschied zu CS 1.6.
    >

    Alleine die Tatsache dass du nur über Frauen redest zeigt schon deine sexistische Denkweise darüber.

    > Davon abgesehen, lässt der Shooter-Vergleich auch die inhaltliche
    > Motivation der Mediennutzung vollkommen außer acht: Eine Person, die in
    > einem VR-Raum anscheinend (ich kann nur mutmaßen) eine soziale Interaktion
    > erleben wollte, die einer sozial normierten (im Sinne sozialer Normen und
    > Werte) "Offline-Interaktion" entspricht, hat ganz andere soziale
    > Handlungsskripte vor Augen als eine Person, die einen Shooter spielt. In
    > einem Shooter gehört das virtuelle Töten zum Kern der Interaktion, was
    > wiederum mit bestimmten sozialen Erwartungen an die Interaktion einhergeht.
    > Wer nicht cheatet und damit die Regeln der Interaktion willentlich
    > missachtet, wird vom eigenen virtuellen Tod nicht überrascht werden und die
    > Handlung des Tötens vonseiten des Gegenspielers nicht als Affront ansehen,
    > da das abgelaufene Handlungsskript eben zur Situation passt.
    >
    > Zu der Sache mit den Opfern: Natürlich gibt es Unterschiede zwischen Formen
    > der Belästigung in der realen und virtuellen Welt, das wird die hier
    > betreffende Frau vermutlich auch nicht verneinen. Aber Unterschiede gibt es
    > auch in unserer "realen" Welt: Eine Person, die von anzüglichen Blicken
    > belästigt wird, erfährt eine andere Qualität der Belästigung als eine
    > Person, die etwa am Arbeitsplatz unerwünscht berührt wird. Und da wird es
    > (hoffentlich) nicht zu einer Situation des Belästigungs-Quartetts kommen,
    > in der die anzüglich beäugte Person von der berührten Person "übertrumpft"
    > wird. Und diese derart Belästigten werden wiederum (hoffentlich) nicht von
    > Opfern sexueller Gewalt als verweichlicht o.ä. empfunden.
    >
    Du hast den entscheidenden Punkt ignoriert, nämlich dass das eine virtuell passiert und das andere in echt.

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