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Gut für den Klimaschutz...

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  1. Gut für den Klimaschutz...

    Autor: 43rtgfj5 20.12.21 - 08:28

    Dürfte doch heute als Argument reichen, den Arbeitnehmern das HO so angenehm wie möglich zu gestalten. Die meisten fahren mit dem Auto zur Arbeit, und das kann ich auch keinem verübeln, denn ich kenne die Frustration vom Pendeln mit den Öffis.
    Daher ist es nur richtig, wenn man die Leute dazu bringt, nicht mehr zur Arbeit zu fahren, wenn das nicht notwendig ist.

    Die Arbeitgeber haben auch was davon, weil weniger Bürofläche angemietet werden muss für das Personal (Das war vor HO bei uns ein akutes Problem im Büro, jetzt haben die meisten 3/5 Tage HO pro Woche mit Anlaufarbeitsplätzen, wodurch wieder etwas Entspannung in das Thema gekommen ist.

  2. Re: Gut für den Klimaschutz...

    Autor: gelöscht 20.12.21 - 08:32

    Aber es ist in hohem Maße unfair für Leute die kein Home-Office machen können. Also ein Bonus für Angestellte.
    Ich könnte wetten deswegen wird es auch spätestens vor Gericht wieder gekippt.

  3. Re: Gut für den Klimaschutz...

    Autor: Xennor 20.12.21 - 08:37

    Snoozel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber es ist in hohem Maße unfair für Leute die kein Home-Office machen
    > können. Also ein Bonus für Angestellte.
    > Ich könnte wetten deswegen wird es auch spätestens vor Gericht wieder
    > gekippt.

    "Unzulässig wegen Unfair!!!11"

    Es wird ja niemand gezwungen im HO zu bleiben oder einen Beruf auszuüben wo HO ausgeschlossen ist. Nach der Logik müsste ich auch in Schichtarbeit bei Wind und Wetter arbeiten, weil Straßenbauer das auch tun, wäre ja sonst unfair.

  4. Re: Gut für den Klimaschutz...

    Autor: 43rtgfj5 20.12.21 - 08:52

    Snoozel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber es ist in hohem Maße unfair für Leute die kein Home-Office machen
    > können. Also ein Bonus für Angestellte.
    > Ich könnte wetten deswegen wird es auch spätestens vor Gericht wieder
    > gekippt.

    Warum das? Die Fahrtkostenpauschale ist höher als die HO Pauschale, ich sehe hier keine Benachteiligung, eher eine Angleichung. HO Pauschale ist bei 600¤ gedeckelt, Fahrtkostenpauschale bei 4500¤. Gut, ich wüsste nicht wer so weit fährt, aber ich konnte vorher bei meiner Fahrtstrecke zur Arbeit gute 1500¤ absetzen. Mit der Bahn waren das 2h am Tag, mit dem Auto wäre es ca. 1h am Tag gewesen.

    Und für richtiges "Homeoffice" hat auch der Arbeitnehmer was hinzunehmen - ich muss hier vernünftige Verhältnisse fürs Arbeiten schaffen, damit der Arbeitgeber mir das gestattet, da er weiterhin Verantwortung für meinen Arbeitsplatz hat. Also geeigneten Stuhl, geeigneten Tisch und genug Platz. Wer also vorher keinen Arbeitsplatz Zuhause hatte, und das sind bei uns die meisten, auch in der IT, müssen hier jetzt pauschal auch ordentlich Geld bezahlen und in Zukunft weiterhin den extra Platz bereitstellen.
    Bei mir sind das 1300¤ für einen Stuhl (Auf 13 Jahre abgeschrieben, ich habe 12 Jahre Garantie, also 100¤/Jahr) und nochmal 600¤ für den Tisch. Dazu ca. 9qm die ich extra abstellen muss, damit der Arbeitsschutz mit dem Bürostuhl sichergestellt ist (Genug Platz um nach hinten zu rutschen ohne dass ich ins Regal fahre usw.) - wenn ich das im Mietpreis berücksichtige, wären das bei mir 160¤ Warm im Monat. Mein Bett habe ich in eine Ecke verschoben, mein Schreibtisch steht im Schlafzimmer.

    Ich habe Arbeitskollegen bei denen reguläres HO abgelehnt wurde, weil die aktuell am Esstisch sitzen zum arbeiten, und das Zeug zum Essen auf Seite schieben. Ist aber nur aufgrund der Ausnahmesituation geduldet - wenn das ganze dann in den "Normalbetrieb" geht, ist das nicht mehr zugelassen, und die Kollegen müssen entweder Tisch+Stuhl anschaffen, oder wieder 100% ins Büro.

    Wie so oft - bitte nicht so schwarz/weiß denken, es gibt da durchaus Unterschiede, die man beachten muss. Ich sehe hier keine Benachteiligung von denen, die ins Büro müssen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.12.21 08:56 durch 43rtgfj5.

  5. Re: Gut für den Klimaschutz...

    Autor: Oktavian 20.12.21 - 08:55

    > Aber es ist in hohem Maße unfair für Leute die kein Home-Office machen
    > können. Also ein Bonus für Angestellte.

    Es ist kein Bonus. Es ist lediglich eine Freistellung der Besteuerung von Kosten, die anfallen, so wie es im Steuerrecht lange üblich ist.

    Einkommen, das aufgewendet wird, um überhaupt erst Einkommen erzielen zu können, ist einkommensteuerfrei. Deshalb gibt es Werbungskosten, deshalb gibt es die Pendlerpauschale, deshalb kann man Arbeitskleidung, Weiterbildung, Fachbücher, etc. absetzen.

    Wenn jemand im Homeoffice ist, hat er dort erhöhte Ausgaben (Strom, Heizung, Wasser, Abwasser). Und deshalb kann er diese Kosten pauschal absetzen.

    > Ich könnte wetten deswegen wird es auch spätestens vor Gericht wieder
    > gekippt.

    Sehr unwahrscheinlich. Pendlerpauschale wird ja auch nicht deshalb gekippt, weil manche direkt neben der Arbeit wohnen und die somit nicht ansetzen können.

  6. Re: Gut für den Klimaschutz...

    Autor: McFly215 20.12.21 - 09:57

    Alle die nicht ins HomeOffice können profitieren morgens und nachmittags von leereren Straßen und Zügen/Bussen, wenn alle die können ins HomeOffice gehen.
    Genauso, wie ich mich früher gefreut habe, wenn Ferien waren, obwohl ich nicht selbst Ferien hatte ;-)

    Abgesehen davon ist es ja sogar schlechter als ein Nullsummenspiel. Wenn man max. 600¤ über die HomeOfficePauschale zusammen bekommt, aber über die 1000¤ sonstige Pauschale kommen muss, dann bekommt man spätestens im zweiten Jahr, wenn man neuen Tisch und Stuhl angeschafft hat, nichts weiter dafür.

  7. Re: Gut für den Klimaschutz...

    Autor: chefin 20.12.21 - 10:05

    Xennor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Snoozel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Aber es ist in hohem Maße unfair für Leute die kein Home-Office machen
    > > können. Also ein Bonus für Angestellte.
    > > Ich könnte wetten deswegen wird es auch spätestens vor Gericht wieder
    > > gekippt.
    >
    > "Unzulässig wegen Unfair!!!11"
    >
    > Es wird ja niemand gezwungen im HO zu bleiben oder einen Beruf auszuüben wo
    > HO ausgeschlossen ist. Nach der Logik müsste ich auch in Schichtarbeit bei
    > Wind und Wetter arbeiten, weil Straßenbauer das auch tun, wäre ja sonst
    > unfair.

    Stimmt, ich werde mich dafür stark machen, das deine Kloverstopfung dann selbst reparieren darfst, Natürlich unter Anleitung eines Homeoffice Sanitärhandwerkers. Also selbst in der Scheisse wühlen, aber ist ja auch deine eigene Scheisse.

    Müll machen wir dann genauso. Bekommst eine Uhrzeit wo der Wagen vorfährt und dann darfst deine Tonne reinkippen. Brötchen genauso...wenn du Hunger hast, dann geh in die Backstube, der Bäcker im Homeoffice wird dich anleiten, wie man Brötchen bäckt.

    Kostet aber das selbe, den die Menschen im Homeoffice müssen ja bezahlt werden. Übrigens, auch die Bauern wollen Homeoffice, also lern mal Kühe melken wenn du morgens Butter und Milch brauchst.

    Tja...oder besser akzeptiere mal das du kompletten Bullshit geschrieben hast. 75% der Menschen können kein Homeoffice machen und würden sie es, würdest DU verhungern und verdursten. Nichtmal Wasser würde aus der Wasserleitung kommen. Der Bäcker dagegen würde wohl klar kommen.

    Warten wir also mal ab, wieviel in Homeoffice bleiben und welcher Stress dann dort herrscht. Den kein Chef wird dir erlauben deswegen weniger produktiv zu sein. Also wird er dich mit Arbeit eindecken oder entsprechend kontrollieren im Gegenzug. Und da du ja nicht in die Arbeit fahren musst, wird man flexible Arbeitszeiten fordern. 6Std am Tag bei reduziertem Lohn aber auf 12 Std des Tages verteilt. Das wird denjenigen dann SO um die Ohren fliegen. Und back to Work geht nicht, den nur wenn man sich dfann Büroräume spart, hat das ganze Sinn. Wenn aber keine Büroräume da sind, kann man auch nicht zurück kommen.

  8. Re: Gut für den Klimaschutz...

    Autor: 43rtgfj5 20.12.21 - 10:19

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warten wir also mal ab, wieviel in Homeoffice bleiben und welcher Stress
    > dann dort herrscht. Den kein Chef wird dir erlauben deswegen weniger
    > produktiv zu sein. Also wird er dich mit Arbeit eindecken oder entsprechend
    > kontrollieren im Gegenzug. Und da du ja nicht in die Arbeit fahren musst,
    > wird man flexible Arbeitszeiten fordern. 6Std am Tag bei reduziertem Lohn
    > aber auf 12 Std des Tages verteilt. Das wird denjenigen dann SO um die
    > Ohren fliegen. Und back to Work geht nicht, den nur wenn man sich dfann
    > Büroräume spart, hat das ganze Sinn. Wenn aber keine Büroräume da sind,
    > kann man auch nicht zurück kommen.

    Flexible Arbeitszeiten kannst du sowieso nur bei den "normalen Bürojobs" versuchen, ITler werden dir schlicht eine Kündigung in die Hand drücken und woanders weiter arbeiten. Zudem wäre das aktuell auch rechtlich nicht machbar. Versuch das bei einem Arbeitnehmer, und das Arbeitsgericht haut dir das Zeug um die Ohren.
    Gleiches gilt für "Zurück geht nicht, weil kein Büroplatz mehr da ist". Der Arbeitgeber hat dir laut Arbeitsrecht einen Arbeitsplatz zu stellen. Solltest du also als Arbeitnehmer von deinem HO zurück ins Büro wechseln wollen, muss dein AG dir deinen Arbeitsplatz zur Verfügung stellen. Ich vermute aber dass es hier Fristen geben wird, wie weit vorher man das ankündigen muss. Aber wenn du das zB 3 Monate vorher anmeldest und dein AG dir keinen Platz stellt, musst du unter diesen Bedingungen nicht arbeiten, und ein Arbeitsgericht wird dem Angestellten vermutlich sogar bezahlte Freistellung zusprechen.

    Aber sonst das gleiche wie immer - man gönnt dem anderen nicht die Butter auf dem Brot, sieht aber seine eigenen Vorteile nicht als solche an.

  9. Re: Gut für den Klimaschutz...

    Autor: superdachs 20.12.21 - 10:52

    Snoozel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber es ist in hohem Maße unfair für Leute die kein Home-Office machen
    > können. Also ein Bonus für Angestellte.
    > Ich könnte wetten deswegen wird es auch spätestens vor Gericht wieder
    > gekippt.

    Was ist daran unfair? Ist ja nicht so dass man im HO faulenzen könnte oder sowas es entfällt lediglich der Arbeitsweg was auch denen zu Gute kommt die fahren müssen durch weniger Stau, bessere Luft, etc

  10. Re: Gut für den Klimaschutz...

    Autor: Xennor 20.12.21 - 10:54

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Xennor schrieb:
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    > > Snoozel schrieb:
    > >
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    >
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    > > > Aber es ist in hohem Maße unfair für Leute die kein Home-Office machen
    > > > können. Also ein Bonus für Angestellte.
    > > > Ich könnte wetten deswegen wird es auch spätestens vor Gericht wieder
    > > > gekippt.
    > >
    > > "Unzulässig wegen Unfair!!!11"
    > >
    > > Es wird ja niemand gezwungen im HO zu bleiben oder einen Beruf auszuüben
    > wo
    > > HO ausgeschlossen ist. Nach der Logik müsste ich auch in Schichtarbeit
    > bei
    > > Wind und Wetter arbeiten, weil Straßenbauer das auch tun, wäre ja sonst
    > > unfair.
    >
    > Stimmt, ich werde mich dafür stark machen, das deine Kloverstopfung dann
    > selbst reparieren darfst, Natürlich unter Anleitung eines Homeoffice
    > Sanitärhandwerkers. Also selbst in der Scheisse wühlen, aber ist ja auch
    > deine eigene Scheisse.
    >
    > Müll machen wir dann genauso. Bekommst eine Uhrzeit wo der Wagen vorfährt
    > und dann darfst deine Tonne reinkippen. Brötchen genauso...wenn du Hunger
    > hast, dann geh in die Backstube, der Bäcker im Homeoffice wird dich
    > anleiten, wie man Brötchen bäckt.
    >
    > Kostet aber das selbe, den die Menschen im Homeoffice müssen ja bezahlt
    > werden. Übrigens, auch die Bauern wollen Homeoffice, also lern mal Kühe
    > melken wenn du morgens Butter und Milch brauchst.
    >
    > Tja...oder besser akzeptiere mal das du kompletten Bullshit geschrieben
    > hast. 75% der Menschen können kein Homeoffice machen und würden sie es,
    > würdest DU verhungern und verdursten. Nichtmal Wasser würde aus der
    > Wasserleitung kommen. Der Bäcker dagegen würde wohl klar kommen.
    >
    > Warten wir also mal ab, wieviel in Homeoffice bleiben und welcher Stress
    > dann dort herrscht. Den kein Chef wird dir erlauben deswegen weniger
    > produktiv zu sein. Also wird er dich mit Arbeit eindecken oder entsprechend
    > kontrollieren im Gegenzug. Und da du ja nicht in die Arbeit fahren musst,
    > wird man flexible Arbeitszeiten fordern. 6Std am Tag bei reduziertem Lohn
    > aber auf 12 Std des Tages verteilt. Das wird denjenigen dann SO um die
    > Ohren fliegen. Und back to Work geht nicht, den nur wenn man sich dfann
    > Büroräume spart, hat das ganze Sinn. Wenn aber keine Büroräume da sind,
    > kann man auch nicht zurück kommen.

    Schöner Rant aber nicht einmal in der Lage meinen Zweizeiler richtig zu verstehen. Klasse.

  11. Sanitär-Arbeiten?

    Autor: M.P. 20.12.21 - 10:54

    Was ich kann, mache ich selber - bis ein Profi Zeit hat, dauert es in der Regel etwas länger ...

    Bei manchen Sachen lässt sich der Profi-Einsatz nicht vermeiden, aber eine kleine Abflussverstopfung oder einen tropfenden Wasserhahn sollte man schon alleine beheben können ...

  12. Bauern haben homeoffice

    Autor: ubuntu_user 20.12.21 - 10:56

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Übrigens, auch die Bauern wollen Homeoffice, also lern mal Kühe
    > melken wenn du morgens Butter und Milch brauchst.

    kenne eigentlich kaum jemanden der die Kühe nicht bei sich zuhause hat ...

  13. Re: Gut für den Klimaschutz...

    Autor: bplhkp 20.12.21 - 11:01

    Dieser Kommentar erinnert mich an die Kommentare bei uns im Firmenintranet, die es unfair finden dass für Leute im Home Office kein 2G gilt.

  14. Re: Gut für den Klimaschutz...

    Autor: youcantbeserious 20.12.21 - 11:02

    43rtgfj5 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > chefin schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Warten wir also mal ab, wieviel in Homeoffice bleiben und welcher Stress
    > > dann dort herrscht. Den kein Chef wird dir erlauben deswegen weniger
    > > produktiv zu sein. Also wird er dich mit Arbeit eindecken oder
    > entsprechend
    > > kontrollieren im Gegenzug. Und da du ja nicht in die Arbeit fahren
    > musst,
    > > wird man flexible Arbeitszeiten fordern. 6Std am Tag bei reduziertem
    > Lohn
    > > aber auf 12 Std des Tages verteilt. Das wird denjenigen dann SO um die
    > > Ohren fliegen. Und back to Work geht nicht, den nur wenn man sich dfann
    > > Büroräume spart, hat das ganze Sinn. Wenn aber keine Büroräume da sind,
    > > kann man auch nicht zurück kommen.
    >

    ...

    > Aber sonst das gleiche wie immer - man gönnt dem anderen nicht die Butter
    > auf dem Brot, sieht aber seine eigenen Vorteile nicht als solche an.

    Ich frag mich eher warum man für 600¤ Grenze so einen Aufstand macht? Eigentlich müsste das 1:1 zu den Fahrtkosten umgesetzt sein. Fertig aus.

    Vermutlich macht die "Cheffin" selbst keine Steuerklärung, die Summe ist doch ein Tropfen auf den heissen Stein.

    Und wenn wir schon beim Thema sind:

    Guter Führungsstil basiert auf Vertrauen gepaart mit Kommunikation. Nur schlechter Führungsstil lässt es zu, dass es soweit eskaliert dass das ein wirkliches Problem wird.

    Die Probleme liegen in vielen Fällen auf einer ganz anderen Ebene.

    Wirtschaftlich muss man immer mit einer gewissen Ineffizienz rechnen, ob es nun der Mitarbeiter ist der im Zug feststeckt, der die Raucherpause macht, die Maschinen die den Geist aufgeben, ein Mitarber der Däumchen dreht oder noch viel schlimmer sich mit sinnlosen Zeitverwaltungsaufgaben die Zeit totschlägt um die eigentliche Zeit umzubringen (wortwörtlich).

    Schlechter Führungsstil wird in vielen Mangement-Seminaren und BWL-Studiengängen gelehrt (nicht dass diese per se schlimm wären). Von Menschen die sich selbst nie hochgearbeitet haben und die nötige Erfahrung sammeln konnten und wissen worauf es ankommt um Erfolg zu haben - bzw. Erfolg durch Mitmenschen oder Glück mit dem der eigenen Anstrengungen verwechseln.

    Wobei man dafür auch kein BWL studiert haben muss. Es reicht auch einfach ein schlechter Chef zu sein.

    Ist immer das selbe Thema. Faulheit, Ignoranz und mangelnde Empathie - im weitesten Sinne auch Teamgefühl - Fokusierung auf die Sache.

    Darin sind viele wohl ganz gut. Blos nichts gönnen.

    Egal ob im Büro, im Handwerksbetrieb oder bei einen der letzten Klein-Bäckereien um die Ecke.

    So ein Thema gehört gar nicht erst auf den Tisch - aber zeigt den Zahn der Zeit. Da kann ich dir vollends zustimmen 43rtgfj5

  15. Re: Sanitär-Arbeiten?

    Autor: kellemann 20.12.21 - 11:04

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was ich kann, mache ich selber - bis ein Profi Zeit hat, dauert es in der
    > Regel etwas länger ...
    >
    > Bei manchen Sachen lässt sich der Profi-Einsatz nicht vermeiden, aber eine
    > kleine Abflussverstopfung oder einen tropfenden Wasserhahn sollte man schon
    > alleine beheben können ...

    Ich erinnere mich immer gerne an meinen Hausmeister in meiner ersten Mietwohnung. Der hatte mich in den 3 Jahren das erste mal gesehen, weil der Spülkasten kaputt war. Der war etwas verwundert, dass ich mich davor noch nie gemeldet hatte.

    Als er mir dann erzählte, dass einige Nachbarn sich bereits melden, weil die Schraube am Türgriff locker ist, bin ich etwas vom glauben abgefallen.

    In Mietwohnungen leben natürlich häufiger Leute, die noch nie einen Schraubenzieher in der Hand hatten, aber glaube mir, viele gehen mit solch einer Einstellung auch ans Eigenheim ran.

  16. Re: Sanitär-Arbeiten?

    Autor: M.P. 20.12.21 - 12:03

    Nunja, die Handwerker-Einsätze im Eigenheim zahlt man ja zwangsläufig selber, da steigt nach den ersten Handwerkerrechnungen die Motivation, sich die Fertigkeiten anzueignen ...

    In einer Mietwohnung kann der Vermieter Rechnungen für Dinge, die der Mieter ggfs. auch selber erledigen könnte nicht einmal über die Nebenkosten dem Mieter aufbürden.

    Ich habe aber auch so viel wie möglich früher in den gemieteten Wohnungen selber gemacht. Zum Handwerker-Termin anwesend zu sein ist für einen berufstätigen Single häufig das größere Übel, als es schnell selber zu machen ...

  17. Re: Gut für den Klimaschutz...

    Autor: M.P. 20.12.21 - 12:09

    Kommt für mich auf die Motivation des Ärgers an.

    Wenn jemand sich auf Kosten der geimpften Kollegen ins warme Homeoffice verdrückt mit "ich bin nicht geimpft, Publikumsverkehr ist zu gefährlich für mich", kann man Ärger durchaus verstehen ...

    Wenn seine Kollegen dann umso mehr Publikumsverkehr haben, und er die Back-Office Arbeiten für die Kollegen erledigt, ist das Risiko für die geimpften Kollegen, sich doch in Form eines Impfdurchbruches etwas einzufangen größer ...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.12.21 12:10 durch M.P..

  18. Re: Gut für den Klimaschutz...

    Autor: xoxox 20.12.21 - 12:44

    Sooooo typisch deutsch. Nur weil ich es nicht haben kann, darf auf keinen Fall wer anders es haben. Neidkultur ohne Ende...

  19. Re: Gut für den Klimaschutz...

    Autor: slashwalker 20.12.21 - 16:44

    Snoozel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber es ist in hohem Maße unfair für Leute die kein Home-Office machen
    > können. Also ein Bonus für Angestellte.
    > Ich könnte wetten deswegen wird es auch spätestens vor Gericht wieder
    > gekippt.

    Und Fabrikler haben den Schichtbonus, auch unfair gegenüber den Bürohengsten mit 9to5 Job. Und jetzt?
    Mein alter Herr würde sagen „Hättest halt was anständiges gelernt“

  20. Re: Gut für den Klimaschutz...

    Autor: Faksimile 20.12.21 - 17:58

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Xennor schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Snoozel schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Aber es ist in hohem Maße unfair für Leute die kein Home-Office machen
    > > > können. Also ein Bonus für Angestellte.
    > > > Ich könnte wetten deswegen wird es auch spätestens vor Gericht wieder
    > > > gekippt.
    > >
    > > "Unzulässig wegen Unfair!!!11"
    > >
    > > Es wird ja niemand gezwungen im HO zu bleiben oder einen Beruf auszuüben
    > wo
    > > HO ausgeschlossen ist. Nach der Logik müsste ich auch in Schichtarbeit
    > bei
    > > Wind und Wetter arbeiten, weil Straßenbauer das auch tun, wäre ja sonst
    > > unfair.
    >
    > Stimmt, ich werde mich dafür stark machen, das deine Kloverstopfung dann
    > selbst reparieren darfst, Natürlich unter Anleitung eines Homeoffice
    > Sanitärhandwerkers. Also selbst in der Scheisse wühlen, aber ist ja auch
    > deine eigene Scheisse.
    >
    > Müll machen wir dann genauso. Bekommst eine Uhrzeit wo der Wagen vorfährt
    > und dann darfst deine Tonne reinkippen.

    Da läuft das anders: https://de.toonpool.com/cartoons/Corona%20und%20Homeoffice_354157

    > Brötchen genauso...wenn du Hunger
    > hast, dann geh in die Backstube, der Bäcker im Homeoffice wird dich
    > anleiten, wie man Brötchen bäckt.
    >
    > Kostet aber das selbe, den die Menschen im Homeoffice müssen ja bezahlt
    > werden. Übrigens, auch die Bauern wollen Homeoffice, also lern mal Kühe
    > melken wenn du morgens Butter und Milch brauchst.
    >
    > Tja...oder besser akzeptiere mal das du kompletten Bullshit geschrieben
    > hast. 75% der Menschen können kein Homeoffice machen und würden sie es,
    > würdest DU verhungern und verdursten. Nichtmal Wasser würde aus der
    > Wasserleitung kommen. Der Bäcker dagegen würde wohl klar kommen.
    >
    > Warten wir also mal ab, wieviel in Homeoffice bleiben und welcher Stress
    > dann dort herrscht. Den kein Chef wird dir erlauben deswegen weniger
    > produktiv zu sein. Also wird er dich mit Arbeit eindecken oder entsprechend
    > kontrollieren im Gegenzug. Und da du ja nicht in die Arbeit fahren musst,
    > wird man flexible Arbeitszeiten fordern. 6Std am Tag bei reduziertem Lohn
    > aber auf 12 Std des Tages verteilt. Das wird denjenigen dann SO um die
    > Ohren fliegen. Und back to Work geht nicht, den nur wenn man sich dfann
    > Büroräume spart, hat das ganze Sinn. Wenn aber keine Büroräume da sind,
    > kann man auch nicht zurück kommen.

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