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Geringverdiener?

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  1. Geringverdiener?

    Autor: chrischros 22.12.21 - 10:23

    Was meint ihr? Wird es zukünftig mit der e-Mobilität auch möglich sein das Azubis, Studenten und Geringverdiener günstig an fahrtaugliche Gebrauchtmodelle ab 1500¤ kommen können?

    Oder wird das Autofahren zukünftig den Gutverdienern vorbehalten bleiben?
    Oder geht die Reise hin von Eigentum auf Carsharing für diese Gruppen?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.12.21 10:25 durch chrischros.

  2. Re: Geringverdiener?

    Autor: Herold68 22.12.21 - 10:27

    chrischros schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was meint ihr? Wird es zukünftig mit der e-Mobilität auch möglich sein das
    > Azubis, Studenten und Geringverdiener günstig an fahrtaugliche
    > Gebrauchtmodelle ab 1500¤ kommen können?
    >
    > Oder wird das Autofahren zukünftig den Gutverdienern vorbehalten bleiben?
    > Oder geht die Reise hin von Eigentum auf Carsharing für diese Gruppen?

    Teils Carsharing (ist ja jetzt schon so. Kenne kaum wen in meinem Alter, der in der Stadt wohnt und ein Auto besitzt), teils gebraucht. Jedenfalls, sobald die Akkus preiswerter und besser wechselbar werden.

  3. Re: Geringverdiener?

    Autor: bLaNG_one 22.12.21 - 14:18

    Also, i-MiEVs gehen auf mobile.de gerade schon ab 4.400¤ los. Leafs sind auch nicht mehr soooo teuer. Bis zu den 1.500 wird es aber noch etwas dauern.

    Wobei es ja auch ausser alleinigen Besitz auch jetzt schon andere Möglichkeiten gibt,.wie hier schon angemerkt.

  4. Re: Geringverdiener?

    Autor: smonkey 22.12.21 - 14:37

    Man kann auch gebrauchte Fahrzeuge finanzieren. Billig ist meist teurer: höherer Verbrauch, höhere Versicherungsbeiträge, hohe Wartungskosten, usw.

  5. Re: Geringverdiener?

    Autor: Sharra 22.12.21 - 14:55

    Eher weniger. Ich rechne mit gut doppelt so teuren Gebrauchten. Was allerdings relativ wenig ausmacht. Da man an den Dingern auch weniger in Reparatur und Wartung investieren muss. (Was am Ende ja auch den höheren Wiederverkaufswert begründet). Dann spart man eben länger, hat danach aber auch ein Auto, das nicht trotz TÜV-Plakette schon beim heftigen Türen schließen Bauteile des Motors verliert.

  6. Re: Geringverdiener?

    Autor: berritorre 22.12.21 - 15:26

    Zumal 1500 euro sicher auch grenzwertig ist. Ob man diese Fahrzeuge meist noch als fahrtauglich bezeichnen kann?

  7. Re: Geringverdiener?

    Autor: demon driver 22.12.21 - 17:10

    berritorre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zumal 1500 euro sicher auch grenzwertig ist. Ob man diese Fahrzeuge meist
    > noch als fahrtauglich bezeichnen kann?

    Wenn man in Kauf nimmt, noch genau die paarhundert Euro in die Instandsetzung zu investieren, die der Vorbesitzer im Zweifelsfall für die alte Karre nicht mehr ausgeben wollte und weswegen er sie dann abzustoßen beschlossen hatte, dann kann das durchaus oft der Fall sein.

  8. Re: Geringverdiener?

    Autor: demon driver 22.12.21 - 17:15

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eher weniger. Ich rechne mit gut doppelt so teuren Gebrauchten. Was
    > allerdings relativ wenig ausmacht. Da man an den Dingern auch weniger in
    > Reparatur und Wartung investieren muss. (Was am Ende ja auch den höheren
    > Wiederverkaufswert begründet). Dann spart man eben länger, hat danach aber
    > auch ein Auto, das nicht trotz TÜV-Plakette schon beim heftigen Türen
    > schließen Bauteile des Motors verliert.

    Das Problem aber ist, und auf genau diese Möglichkeit weist das Video hin, dass bei einem älteren Modell jederzeit die Batterie kaputtgehen kann, und dann kann der Rest noch neuwertig sein, die Karre hat nur noch Schrottwert, auch wenn man sie gerade erst für einen fünfstelligen Betrag gekauft hat.

    Für Leute mit wirklich kleinem Budget, die bisher, sagen wir mal, Autos allenfalls für mittlere vierstelligen Eurobeträge gekauft haben und die dann viele Jahre fahren konnten, klar, mit gelegentlichen Reparaturen, die aber nur in Ausnahmefällen mal mehr als dreistellig werden, ist das schon ein sehr blödes Risiko.

  9. Re: Geringverdiener?

    Autor: ad (Golem.de) 22.12.21 - 17:20

    chrischros schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was meint ihr? Wird es zukünftig mit der e-Mobilität auch möglich sein das
    > Azubis, Studenten und Geringverdiener günstig an fahrtaugliche
    > Gebrauchtmodelle ab 1500¤ kommen können?
    >
    > Oder wird das Autofahren zukünftig den Gutverdienern vorbehalten bleiben?
    > Oder geht die Reise hin von Eigentum auf Carsharing für diese Gruppen?

    Aus den hier auch schon genannten Gründen sind Elektro-Gebrauchtwagen mit 1500 Euro noch in der Ferne und ab einem gewissen Preis stellt sich schon die Frage, wie gut der Akku dann noch nicht. Für die genannten Gruppen geht die Reise eher nicht in Richtung Eigentum. Aber Carsharing ist eine der Möglichkeiten, dennoch Elektromobil zu sein. Hoffen wir mal, dass so etwas stärker gefördert wird.

  10. Re: Geringverdiener?

    Autor: Bondra81 22.12.21 - 17:27

    Unsere Lehrlinge fahren alle ab 17-18 ein eigenes Auto. Geht teilweise auch gar nicht anders, wenn man bei den Eltern am Land wohnt.
    Da ist alles dabei von 500 bis 10k¤. Die meisten kaufen sich aber ihr erstes Auto im Bereich von 2-5k¤ und dafür bekommt man echt schon gute Fahrzeuge, wenn es nicht groß und viel Leistung haben soll.
    Ein 10 Jahre alter Polo, Corsa, Fiesta, Clio, i20, Mazda 2 oder ähnliches bekommt man mit unter 100tkm und in guten Zustand dafür. Da kann man lange und günstig mit fahren.

    Das wird in Zukunft nicht mehr gehen, wenn die gebrauchten Verbrenner vom Markt sind und in Osteuropa rumfahren. Ein Lehrling darf dann E-Bike fahren oder Bus. Etwas anderes kann er sich nicht leisten.

  11. Re: Geringverdiener?

    Autor: demon driver 22.12.21 - 17:34

    Bondra81 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Unsere Lehrlinge fahren alle ab 17-18 ein eigenes Auto. Geht teilweise auch
    > gar nicht anders, wenn man bei den Eltern am Land wohnt.
    > Da ist alles dabei von 500 bis 10k¤. Die meisten kaufen sich aber ihr
    > erstes Auto im Bereich von 2-5k¤ und dafür bekommt man echt schon gute
    > Fahrzeuge, wenn es nicht groß und viel Leistung haben soll.
    > Ein 10 Jahre alter Polo, Corsa, Fiesta, Clio, i20, Mazda 2 oder ähnliches
    > bekommt man mit unter 100tkm und in guten Zustand dafür. Da kann man lange
    > und günstig mit fahren.
    >
    > Das wird in Zukunft nicht mehr gehen, wenn die gebrauchten Verbrenner vom
    > Markt sind und in Osteuropa rumfahren. Ein Lehrling darf dann E-Bike fahren
    > oder Bus. Etwas anderes kann er sich nicht leisten.

    Genau so sieht's aus. Und das betrifft nicht nur Lehrlinge, sondern generell Geringverdiener. Auch mich wird das betreffen, obwohl ich mich da nicht zuzähle, aber ich hab in den vergangenen rund 25 Jahren zusammengenommen keine 1000 Euro für meine Autos bezahlt. Dafür hatte zwar meine Werkstatt dank mir immer einen gewissen Mindestumsatz ;-) – aber insgesamt fahre ich so bisher trotzdem gut und preiswert. Das wird vollelektrisch absehbar nicht möglich sein – geschweige denn, wenn bei einem zehn oder fünfzehn Jahre alten Elektroauto dann irgendwann immer das Damoklesschwert eines Batterietotalschadens über einem schwebt, der gut fünfstellige Reparaturkosten erfordern oder eben einen erneuten Autokauf erfordert.

  12. Re: Geringverdiener?

    Autor: /mecki78 22.12.21 - 19:32

    Herold68 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jedenfalls, sobald die Akkus preiswerter und besser wechselbar werden.

    Ersteres wird lange nicht der Fall sein und letzteres wird nie der Fall sein, weil hier immer jeder Hersteller sein eigenes Süppchen kochen wird. Hätte man hingegen Standard-Bauformen mit Standard-Anschlüssen vorgeschrieben, so dass es nur 6-8 verschiedenen Akkugrößen gäbe und die wären alle Baugleich über alle Hersteller hinweg, dann wäre beides sogar heute schon gegeben, weil es dann zig Drittanbieter von Akkus geben würde und jeder 1-Mann KFZ Betrieb diese Teile dir jederzeit wechseln könnte.

    /Mecki

  13. Re: Geringverdiener?

    Autor: LordNelson 23.12.21 - 12:08

    Ich denke das es noch Potential für Preissenkungen aufgrund steigender Stückzahlen gibt. Zudem rechne ich mit Fortschritt, der zu weiteren Kostenersparnissen führt.

    Für mich ist die wichtigere Frage, ob es sinnvoll ist, dass möglichst viele Menschen ein oder sogar mehrere Fahrzeuge besitzen. Hier kann es sicherlich dazu kommen, dass der Gesetzgeber weitere Maßnahmen ergreift, die das Autofahren verteuern. Die Energiepreise werden auch weiter steigen, da der Verbrauch schneller steigen wird, als die Möglichkeiten zur Energiegewinnung. Und auch hier wird es weitere "Strafsteuern" geben.

    Zusammen genommen führt das eher zu mehr Car sharing und besserem öffentlichen Nahverkehr.
    (Und solange das nicht reguliert wird, werden ökonomisch potentere Menschen aufgrund ihrer Finanzkraft Vorteile genießen.)

  14. Re: Geringverdiener?

    Autor: gadthrawn 23.12.21 - 19:18

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Herold68 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Jedenfalls, sobald die Akkus preiswerter und besser wechselbar werden.
    >
    > Ersteres wird lange nicht der Fall sein und letzteres wird nie der Fall
    > sein, weil hier immer jeder Hersteller sein eigenes Süppchen kochen wird.
    > Hätte man hingegen Standard-Bauformen mit Standard-Anschlüssen
    > vorgeschrieben, so dass es nur 6-8 verschiedenen Akkugrößen gäbe und die
    > wären alle Baugleich über alle Hersteller hinweg, dann wäre beides sogar
    > heute schon gegeben, weil es dann zig Drittanbieter von Akkus geben würde
    > und jeder 1-Mann KFZ Betrieb diese Teile dir jederzeit wechseln könnte.


    Ein 1-Mann KFZ Betrieb kann dir nie einen Akku wechseln. Sorry dir die Illusion zu nehmen: Das gilt als Arbeiten unter Spannung Dafür brauchst du mindestens eine qualifizierte Fachkraft und eine weiter Person die ausserhalb des Gefahrenbereichs beaufsichtigt.

  15. Re: Geringverdiener?

    Autor: gadthrawn 23.12.21 - 20:24

    LordNelson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich denke das es noch Potential für Preissenkungen aufgrund steigender
    > Stückzahlen gibt. Zudem rechne ich mit Fortschritt, der zu weiteren
    > Kostenersparnissen führt.

    Verteuerung ist eher die Regel. Begrenzte Rohstoffe, sogar noch knapper im Vergleich zu Öl.

    > Für mich ist die wichtigere Frage, ob es sinnvoll ist, dass möglichst viele
    > Menschen ein oder sogar mehrere Fahrzeuge besitzen. Hier kann es sicherlich
    > dazu kommen, dass der Gesetzgeber weitere Maßnahmen ergreift, die das
    > Autofahren verteuern. Die Energiepreise werden auch weiter steigen, da der
    > Verbrauch schneller steigen wird, als die Möglichkeiten zur
    > Energiegewinnung. Und auch hier wird es weitere "Strafsteuern" geben.

    Im Grunde haben wir nicht die Energie in dieser Form zur Verfügung. Das ist ja der Grund, warum nur von den Netzbetreibern abschaltbare Ladestationen gefördert worden sind.
    Was das mit Abschaltungen bedeutet - interessiert keine Anhänger.

    > Zusammen genommen führt das eher zu mehr Car sharing und besserem
    > öffentlichen Nahverkehr.

    Eher nicht. Dafür gibt es zu großen ländlichen Raum und zu viel relativ getaktete Arbeiten.

    > (Und solange das nicht reguliert wird, werden ökonomisch potentere Menschen
    > aufgrund ihrer Finanzkraft Vorteile genießen.)

    Werden sie immer.

  16. Re: Geringverdiener?

    Autor: Bondra81 24.12.21 - 00:07

    Egal wie, wenn in Zukunft nur noch "Reiche" ein eigenes KFZ fahren können oder dürfen, dann wird das zu sozialen Unruhen führen.
    Das kannst du dann auch keinen mehr vernünftig erklären. In Entwicklungsländern kaufen sich viele ihr erstes eigenes Verbrenner KFZ und bei uns darf man nur noch Elektro fahren, dass sich aber kaum einer leisten kann oder nicht die Möglichkeit hat es zu laden...

  17. Re: Geringverdiener?

    Autor: Niaxa 24.12.21 - 10:17

    Jaja die Horrorgeschichten über die Wartung xD. Die machen zwar in 10 Jahren keine 4000¤ aus, aber hey warum nicht weiter so nen Bab erzählen xD. Ach stimmt bei jedem Auto gehen in 10 Jahren 4 Motoren 8 Kupplungen und 12 Getriebe drauf xD.

  18. Re: Geringverdiener?

    Autor: smonkey 24.12.21 - 14:13

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jaja die Horrorgeschichten über die Wartung xD. Die machen zwar in 10
    > Jahren keine 4000¤ aus

    Das nennt man wohl Strohmann-Argument:

    > Hierbei wird der Eindruck erweckt, das Argument eines Gegners zu widerlegen, während tatsächlich ein Argument (unterstellt) zurückgewiesen wird, das vom Gegner gar nicht vorgetragen wurde.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Strohmann-Argument

  19. Re: Geringverdiener?

    Autor: Niaxa 24.12.21 - 17:46

    Und? Schön das dir Mühe gegeben hast, passt halt nur bedingt.

    Jeder der schon mal ein Auto hatte, länger als 5 Minuten, weiß, dass der Mehrwert eines Elers, nicht im Geringsten, an den geringeren Wartungskosten festzustellen ist. Die Wartung an einem Benziner ist schlicht und einfach locker zu vernachlässigen. Allein der Mehrpreis bei der Anschaffung eines Elers, frisst die Ersparniss um ein Mehrfaches. Zudem ist der Mythos Motorschaden alle 2 Wochen, schlicht falsch. Ein Eler ist und bleibt immens übertrieben teurer im Vergleich zu einem Verbrenner und ist CO2 bedingt nicht viel besser. Wenn auch regional TOP.

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