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Ja aber...

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Ja aber...

    Autor: NobodZ 28.12.21 - 15:42

    ... das wird over the top Thema mit Kommentar-Threads,
    die sich mit dieser Frase, wenn auch nicht wörtlich aber sinngemäß, einleiten...

    Das wichtigste ist, nicht darauf eingehen,
    Fakten leugnen ist der Zeitgeist,
    ignorieren und weiter machen!

  2. Re: Ja aber...

    Autor: LoudHoward 28.12.21 - 15:50

    Und wenn ich 2000km am Stueck fahren will ohne Pause weil der Diesel 4000km bei einem Verbrauch von 1 Liter ist das mit dem Stromer noch nicht so weit.

  3. Re: Ja aber...

    Autor: User_x 28.12.21 - 15:58

    Dann lässt man das Auto stehen und nimmt die Bahn oder das Flugzeug. Rechnet die Bilanz damit sogar noch schöner. Ein Werkzeug das man nicht oder kaum verwendet hält Jahrzehnte hinweg ¯\_(ツ)_/¯.

  4. Re: Ja aber...

    Autor: iCakeMan 28.12.21 - 18:33

    LoudHoward schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wenn ich 2000km am Stueck fahren will ohne Pause weil der Diesel 4000km
    > bei einem Verbrauch von 1 Liter ist das mit dem Stromer noch nicht so weit.


    Vergiss nicht die fünf Kinder und die Drölf Geschäftskunden, die jeden Tag erreicht werden wollen ;)

  5. Re: Ja aber...

    Autor: Hackeklotz 28.12.21 - 19:00

    LoudHoward schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wenn ich 2000km am Stueck fahren will ohne Pause weil der Diesel 4000km
    > bei einem Verbrauch von 1 Liter ist das mit dem Stromer noch nicht so weit.

    So lang man mit einem Elektroauto nicht nonstop von Hamburg nach Rimini mit dem Pferdeanhänger kommt und dabei auch noch am Brenner die 180 km/h halten kann, ist die E-Mobilität nicht für den Massenmarkt geeignet!

  6. Re: Ja aber...

    Autor: Oktavian 28.12.21 - 19:02

    > Und wenn ich 2000km am Stueck fahren will ohne Pause weil der Diesel 4000km
    > bei einem Verbrauch von 1 Liter ist das mit dem Stromer noch nicht so weit.

    Das Problem ist aber, durch negieren oder lächerlich machen der Bedürfnisse anderer sind diese Bedürfnisse nicht weg. Man kann die Augen feste zumachen, sich die Finger in die Ohren stecken und laut singen gegen die Realität, aber dadurch verschwindet sie eben nicht.

    Oder man kann die Bedürfnisse anderer ernst nehmen und verstehen, wo es derzeit mit der Technik noch hapert.

    Guck mal, im Prinzip ist das eAuto von heute sowas wie früher die Kompakt-Energiesparlampen. Jeder wusste, dass die eigentlich technisch noch viel Verbesserungspotential hatten. Jeder wüsste auch, wo das lag, was noch nicht gut war. Auch damals wurde auch schon hier im Forum jeder, der das dann aufzeigte, lächerlich gemacht, niedergebrüllt, für doof erklärt.

    Und dann kam die LED. Plötzlich funktionierte es, die Leute kaufen sie, auch ohne dass man sie dazu überreden muss oder was subventionieren muss. Einfach so, weil sie besser sind.

    Und ich denke, genau diesen Schritt hat das eAuto noch vor sich.

  7. Re: Ja aber...

    Autor: KiznaLion 28.12.21 - 19:13

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------


    >
    > Oder man kann die Bedürfnisse anderer ernst nehmen und verstehen, wo es
    > derzeit mit der Technik noch hapert.
    >


    Man kann jemanden nicht mehr ernst nehmen wenn er alle 3 Minuten mit anderen Gründen anrückt sobald seine vorherige Aussagen wiederlegt ist.

  8. Re: Ja aber...

    Autor: Oktavian 28.12.21 - 19:29

    > Man kann jemanden nicht mehr ernst nehmen wenn er alle 3 Minuten mit
    > anderen Gründen anrückt sobald seine vorherige Aussagen wiederlegt ist.

    Na komm, die Hauptnachteile der BEV sind bekannt.

    1. Reichweite
    Derzeit habe ich bei meinem Wagen eine Reichweite von ca. 1000 km. Mit einem BEV sind es ganz deutlich weniger. Das ist ein Rückschritt. Ob ich diesen täglich, wöchentlich, monatlich oder nur 3 mal im Jahr merke, ist abhängig von der individuellen Nutzung, aber das Grundproblem ist da. Und diesen Verlust empfinden Menschen als negativ (Verlustaversion).

    2. Ladezeit und Ladenetz
    Derzeit brauche ich mit meinem Verbrenner ca. 5 Minuten, wenn ich unterwegs einen leeren Tank habe, um diesen wieder aufzufüllen. Mit einem BEV ist es deutlich länger.
    Derzeit kann ich beim Tanken mit meinem Verbrenner an jeder Tankstelle mit jedem üblichen Zahlungsmittel zahlen. Mit BEV habe ich da ein Chaos.
    Derzeit habe ich Tankstellen an quasi jeder Ecke. Und an jeder Tankstelle bekomme ich Sprit für mein Fahrzeug, und jede Tankstelle hat genug Säulen, so dass ich nicht warten muss. Mit BEV ist es deutlich anders.
    Auch hier, wie oft man diese Nachteile bemerkt, ist abhängig von der individuellen Nutzung. Der reine Pendel-Fahrer mit Lademöglichkeit zuhause oder auf der Arbeit merkt das nie, der Langstreckenfahrer ständig.

    3. Preis
    Eine Familienkutsche (Kombi), groß genug für 4 Erwachsene, mit großem Kofferraum, Anhängerkupplung und Dachreeling bekomme ich ab ca.15.000 EUR. Hier ist das Angebot an BEVs dünn und deutlich teurer.
    Und ja, ich weiß auch, dass die Wartungskosten etwas günstiger sein können. Trotzdem muss man den Anschaffungspreis erst mal aufbringen und die Mehrkosten rechnen. Zudem treten teure Wartungskosten beim Verbrenner auch erst nach etlichen Betriebsjahren auf, dann ist der oft schon weiterverkauft.

    4. Notwendigkeit eines Eigenheims
    Die Kombination aus geringer Reichweite und langer Ladezeit macht eine eigene Lademöglichkeit zuhause fast schon zur Pflicht. Die einrichten zu können liegt für viele halt in weiter Ferne.
    Und ja, wenn man kostenlos auf der Arbeit laden kann, dann funktioniert das auch ohne. Ist aber auch nicht die Regel.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 28.12.21 19:45 durch Oktavian.

  9. Re: Ja aber...

    Autor: dieser_post_ist_authentisch 28.12.21 - 20:41

    Was wäre denn für dich das Pendant der LED zum Individualverkehr?

    Ich sehe das anders, für mich ist das E-Auto bereits die LED bei der Fortbewegung, aber zum Zeitpunkt als sie noch weniger etwas teuer und nicht so leistungsfähig waren. Verbrenner, PLugin-Hybride und Brennstoffstoofzellen sind Krücken, die ihre Berechtigung durch den Fortschritt bei BEVs zunehmend verlieren.

    Lange Zeit kosteten auch die LED-Lampen sehr viel und der Wirkungsgrad und Helligkeit lag unterhalb dem von Leuchstoffröhren. Aber es war schon immer klar dass das die Zukunft ist, denn Wirkungsgrad und Helligkeit unterliegen nicht den physikalischen Schranken von Glühlampen und Leuchtstofflampen und die Industrie machte rasante Fortschritte.

    Genau das ist jetzt bei Elelktroautos der Fall: die Effizenz eines BEVs stellt alle Alternatioven deutlich in den Schatten, die Reichweiten legen kontinuierlich zu und Ladezeiten und Fahrzeugpreise nehmen ab. Bei allen Alternativen (Verbrenner, Brennstofzelle,...) ist es umgekehrt: die werden im Vergleich zum BEV kontinuierlich unattraktiver (zumindest wenn man dort auch CO2-neutrale Szenarien anstrebt).

  10. Re: Ja aber...

    Autor: Oktavian 28.12.21 - 21:06

    > Was wäre denn für dich das Pendant der LED zum Individualverkehr?

    Darauf warten wir noch. Das Pendant wäre ein Auto gleich welcher Antriebsart ohne lokale Emissionen (kann von mir aus Wasserstoff, Brennstoffzelle, BEV oder was auch immer sein), das ungefähr die Reichweite eines Diesels hat, und das diese Reichweite mit einer Aktion von ca. 5 Minuten (laden, nachfüllen, hexen) wiedergewinnt. Die Geräumigkeit, Zuladung und Praxistauglichkeit darf der eines Mittelklasse-Kombis in nichts nachstehen. Bauform soll mir egal sein, wenn es ein SUV wird, auch gut.

    Der Preis dieses Fahrzeug darf von mir aus etwas über dem eines Diesels liegen, muss aber auch für eine Familie der Mittelklasse gut bezahlbar sein.

    Parallel muss ein Netz von Nachfüllstationen entstehen, das praxistauglich ist. Verträge abzuschließen, Lade-Apps zu installieren, Karten zu sammeln, Tarife zu vergleichen, Individual-Tarife für bestimmte Fahrzeuge, das ist nicht praxistauglich. Praxistauglich ist die Zahlung über Bankkarte oder Kreditkarte. Alternativen (Apps, Karten, etc.) dürfen gerne dazukommen, aber keinen nennenswerten Preisvorteil bieten, der über den einer Payback-Karte hinausgeht.

    Derzeit sehe ich so ein Fahrzeug noch nicht, aber die LED-Lampe war, als die ESL wie Sauerbier angepriesen wurden, auch noch nicht absehbar. Plötzlich ging dann alles ganz schnell, ESL waren binnen Monaten ausgestorben.

    > Genau das ist jetzt bei Elelktroautos der Fall: die Effizenz eines BEVs
    > stellt alle Alternatioven deutlich in den Schatten, die Reichweiten legen
    > kontinuierlich zu und Ladezeiten und Fahrzeugpreise nehmen ab.

    Von mir aus mag das so sein, ich bin da völlig technologieneutral. Vielleicht machen tatsächlich die Akkus noch fabelhafte Entwicklungsschritte durch, die Reichweiten von 800km ermöglichen und Ladezeiten dafür von 5 Minuten. Und sie werden dabei auch noch deutlich billiger. Wenn dem so ist, super, ich freue mich drauf. Warten wir es ab.

    Mein Punkt ist nur, Leute haben Bedürfnisse, und die sollte man ernst nehmen. Es hilft nichts, drüber zu lachen, weil man es nicht versteht, die Bedürfnisse sind da. Und sobald eine Technologie reif ist, diese Bedürfnisse zu erfüllen, kann sie auch gekauft werden. Solange diese Bedürfnisse nicht erfüllt werden, ist die entsprechende Technologie nur eine Krücke und nur mit Zwang zu verkaufen.

    Wessen Bedürfnisse heute bereits durch BEVs erfüllt werden, super, die sollten sowas kaufen. Und bei dem das nicht so ist, der kann immer noch auf die Zukunft hoffen. Manche fanden ja auch die ESL ganz toll.

  11. Re: Ja aber...

    Autor: User_x 29.12.21 - 00:47

    Vom BEV auf die LED zu schließen sehe ich schwierig.

    Es ist derzeit eher so, dass die Vorteile die ein Verbrenner hat nicht verbessert werden, sondern mit Verboten weggestrichen werden sollen.

    Und wenn man sich den Markt für Lampen ansieht ist der alles andere als nachhaltig. Gerade Lampen mit festem Leuchtmittel kosten exorbitant mehr als jede Designerlampe mit Glühbirne zuvor. Und geht das Leuchtmittel kaputt, ist die ganze Lampe futsch. Da ist nix mit Austausch und Umweltbewusstsein.

    Schwappt das nun auf die Autos über, ist die Nutzung vielleicht günstiger, aber Produktion und Recycling dann alles andere als nachhaltig.

  12. Re: Ja aber...

    Autor: pizuzz 29.12.21 - 21:49

    Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich.

    Abgesehen davon, dass es auch Glühbirnen auf LED-Basis gibt, die einfach so in die alten Fassungen passen, ist auch der Rückschluss von festen Leuchtmitteln auf die Nachhaltigkeit von BEVs ziemlicher Unsinn.

    Und der einzige Vorteil des Verbrenners ist nur noch die Reichweite und die Zeit zum Tanken. Dinge, die angesichts der aktuellen technischen Entwicklung in wenigen Jahren auch im BEV-Segment serienmäßig zu finden sein werden.

    User_x schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vom BEV auf die LED zu schließen sehe ich schwierig.
    >
    > Es ist derzeit eher so, dass die Vorteile die ein Verbrenner hat nicht
    > verbessert werden, sondern mit Verboten weggestrichen werden sollen.
    >
    > Und wenn man sich den Markt für Lampen ansieht ist der alles andere als
    > nachhaltig. Gerade Lampen mit festem Leuchtmittel kosten exorbitant mehr
    > als jede Designerlampe mit Glühbirne zuvor. Und geht das Leuchtmittel
    > kaputt, ist die ganze Lampe futsch. Da ist nix mit Austausch und
    > Umweltbewusstsein.
    >
    > Schwappt das nun auf die Autos über, ist die Nutzung vielleicht günstiger,
    > aber Produktion und Recycling dann alles andere als nachhaltig.

  13. Re: Ja aber...

    Autor: User_x 30.12.21 - 13:41

    > Und der einzige Vorteil des Verbrenners ist nur noch die Reichweite und die Zeit zum Tanken. Dinge, die angesichts der aktuellen technischen Entwicklung in wenigen Jahren auch im BEV-Segment serienmäßig zu finden sein werden.


    Dann warte ich Mal so lange ab.

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