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Folgen zu kurz?

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  1. Folgen zu kurz?

    Autor: countzero 30.12.21 - 10:32

    Die Folgenlänge von 45-60 min ist einer der Gründe warum ich praktisch keine Realfilm-Serien schaue. Bei Animationsserien ist gibt es eigentlich nur 20-25 min/Folge. Dass das negativen Einfluss auf die Handlung hat, habe ich noch nicht festgestellt.

    Bei Filmen ist es ähnlich. Heute ist gefühlt jede Comic-Verfilmung mindestens 2,5 Stunden lang. Meine Lieblings-Popcorn-Action-Filme aus den 80ern, 90ern und 00ern sind so gut wie alle unter zwei Stunden, einige meiner absoluten Favoriten knacken sogar nur knapp die 90 min (Tron, Terminator 1, Robocop...). Selbst ein eher "langatmiger" Blade Runner hat nur 117 min Laufzeit.

    Klar, bei Serien sind 45 min schon lange Standard, aber gerade die ganzen MCU/DC-Filme profitieren meiner Meinung nach nicht wirklich von der längeren Laufzeit. Die Handlung wird eher unnötig komplex statt besser und Action-Szenen werden auch unnötig in die Länge gezogen.

  2. Re: Folgen zu kurz?

    Autor: gan 30.12.21 - 11:12

    countzero schrieb:
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    > Die Folgenlänge von 45-60 min ist einer der Gründe warum ich praktisch
    > keine Realfilm-Serien schaue. Bei Animationsserien ist gibt es eigentlich
    > nur 20-25 min/Folge. Dass das negativen Einfluss auf die Handlung hat, habe
    > ich noch nicht festgestellt.
    >
    > Bei Filmen ist es ähnlich. Heute ist gefühlt jede Comic-Verfilmung
    > mindestens 2,5 Stunden lang. Meine Lieblings-Popcorn-Action-Filme aus den
    > 80ern, 90ern und 00ern sind so gut wie alle unter zwei Stunden, einige
    > meiner absoluten Favoriten knacken sogar nur knapp die 90 min (Tron,
    > Terminator 1, Robocop...). Selbst ein eher "langatmiger" Blade Runner hat
    > nur 117 min Laufzeit.

    Dann hast du eine merkwürdige Einstellung. Gerade Filme sind oft zu kurz, da in der Laufzeit oft nur wenig erzählt werden kann. Serien können weitausumfassendere Handlungen erzählen, sofern sie nicht episodisch sind. Schon eine Animeserie aus nur 12 Folgen mit jeweils 20 Minuten Handlung kommt auf eine Gesamtlaufzeit von 240 Minuten.

    Wie lang die einzelnen Folgen einer Serie sind, ist dabei völlig egal, da man inzwischen jederzeit unterbrechen kann. Ein Problem kurzer Folgen ist dabei, dass immer wieder versucht wird, eine Teilhandlung in einer Folge abzuschließen, was der Gesamthandlung nicht zuträglich ist.

    Die "Standardlänge" von 45 Minuten bei Serien kommt übrigens daher, dass man so sehr einfach Sendeplätze festlegen konnte. Mit Werbung war dann eine Folge eine Stunde lang, so dass man einfach jeweils 1 Stunde reservieren konnte um eine nahezu beliebige Serie zu zeigen.
    Für Streaming ist das jedoch irrelevant, weshalb es keinen Grund gibt, irgendwelche "Standardzeiten" einzuhalten, was zu abweichenden Längen führt. Auf die Idee, die einzelnen Folgen passend zur Handlung unterschiedlich lang zu gestalten ist meines Wissens jedoch noch kein Streaminganbieter gekommen, obwohl die feste Länge ausschließlich für die herkömmliche Ausstrahlung wichtig ist.

  3. Re: Folgen zu kurz?

    Autor: RockEviltwin 30.12.21 - 11:23

    gan schrieb:
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    > countzero schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > Auf die Idee, die einzelnen Folgen passend zur Handlung
    > unterschiedlich lang zu gestalten ist meines Wissens jedoch noch kein
    > Streaminganbieter gekommen, obwohl die feste Länge ausschließlich für die
    > herkömmliche Ausstrahlung wichtig ist.

    Stimmt nicht. Gerade Star Wars Serien haben sehr unterschiedliche Längen pro Folge. Beispiel "The Mandalorian":
    S02E01: 55min
    S02E02: 42min
    S02E03: 36min

  4. Re: Folgen zu kurz?

    Autor: violator 30.12.21 - 11:49

    Naja wenn man genug Stoff hat kann man den auch ruhig erzählen. Aber gerade bei den heutigen Blockbustern wird lieber gerne gestreckt oder gleich in mehrere Teile aufgesplittet.

  5. Re: Folgen zu kurz?

    Autor: Michael H. 30.12.21 - 15:47

    countzero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Folgenlänge von 45-60 min ist einer der Gründe warum ich praktisch
    > keine Realfilm-Serien schaue. Bei Animationsserien ist gibt es eigentlich
    > nur 20-25 min/Folge. Dass das negativen Einfluss auf die Handlung hat, habe
    > ich noch nicht festgestellt.

    Kommt immer drauf an.
    Es gibt auch hier "leichte" Kost, sowie ziemlich "schwere" Kost.
    Animes wie Mirai Nikki, Air oder Steins Gate würd ich von der Handlung her eher als schwere Kost bezeichnen. Genau so Attack on Titan, Bleach oder Sword Art Online und einige andere.
    Das sind alles Animes wo es teils Schlag auf Schlag mit der Story geht. Diese Animes haben aber meist definitiv mehr als 12 Folgen oder gar mehrere Staffeln.
    Da hast du komplexe Charaktere mit drin, Hintergrundstorys und ne Main Story mit Plot-Twists usw die ständig voranschreitet und wo jede Folge quasi Teil dieser Story ist.

    So Animationsserien wie Teen Titans etc. würde ich eher als leichte Kost sehen.. da ist aber auch das Publikum n ganz anderes. Das richtet sich weniger an Erwachsene wie die oben genannten Serien, sondern mehr an Kinder. Da sind 20 Minuten kein Thema, weil 90% der Serie quasi so daily Cases sind was da halt im Alltag passiert und im Hintergrund gibts irgendwo vergraben auch ne schemenhafte Storyline der man gar nicht mal Folgen muss um die Serie zu schauen.

    Bei Animes hat man den Vorteil, dass diese meistens irgendwelchen Mangas, Novellen etc. entspringen und die da quasi pro Folge so ein Mangakapitel abhandeln. Wenns etwas umfangreicher ist, wird so ein Mangakapitel auch auf 2-3 Folgen gestreckt, bevor man ein Kapitel in ne 20 Minutenfolge packt und die Hälfte weglässt. Der Unterschied ist aber... dass die meisten Kapitel in so ner 20 Minuten Episode gut untergebracht sind. Nur die Ausnahmen werden auf mehrere Folgen gestreckt. So hat man aber quasi jede Folge nen behandelten Teilhandlungsstrang.

    > Bei Filmen ist es ähnlich. Heute ist gefühlt jede Comic-Verfilmung
    > mindestens 2,5 Stunden lang. Meine Lieblings-Popcorn-Action-Filme aus den
    > 80ern, 90ern und 00ern sind so gut wie alle unter zwei Stunden, einige
    > meiner absoluten Favoriten knacken sogar nur knapp die 90 min (Tron,
    > Terminator 1, Robocop...). Selbst ein eher "langatmiger" Blade Runner hat
    > nur 117 min Laufzeit.

    Auch hier ist halt das Thema des Umfangs nicht zu leugnen. In den 80ern und 90ern hats den Leuten aber auch vom Anspruch her gereicht, wenn so n böser Char auftaucht der die Welt vernichten will, weil der Fokus mehr auf dem Protagonisten lag, dass dieser ihn letztendlich besiegt. Da waren die Storys teils auch sehr flach und oberflächlich gehalten. Da hat sich in den vergangenen 30-40 Jahren doch zum Glück einiges getan, was die Storytiefe anging. Das hat dann aber auch tatsächlich etwas mit den eigenen präferenzen zu tun. Ich persönlich mag es, wenn man mehr über die Chars weiss. Wenn man auch weiss, warum jemand böse wurde.

    > Klar, bei Serien sind 45 min schon lange Standard, aber gerade die ganzen
    > MCU/DC-Filme profitieren meiner Meinung nach nicht wirklich von der
    > längeren Laufzeit. Die Handlung wird eher unnötig komplex statt besser und
    > Action-Szenen werden auch unnötig in die Länge gezogen.

    Actionfilme gehören für mich eh zu den eher anspruchsloseren Streifen muss ich sagen. Aber bleiben wir doch mal dabei... vergleich doch mal nen alten Spiderman Streifen mit den neuen. Der Bösewicht hatte gerade in den alten Filmen doch eher nur nen recht kurzen auftritt (zumindest subjektiv - müsste die alten Streifen tatsächlich nochmal schauen), aber im Endeffekt war das Schema oft "Normalo wird zu Superheld - Held lernt seine Kräfte kennen - Bösewicht taucht auf - Final Fight - Held gewinnt"

    Inzwischen kommt noch der Struggle des Helden dazu was mit ihm überhaupt passiert - wie er dazu kommt diese Kräfte sinnvoll einzusetzen - der Bösewicht ist von Anfang des Films quasi schon zu sehen oder stiftet unheil - der Held und der Bösewicht haben mehrere Begegnungen die oft zum Nachteil des Helden verlaufen - der Held wächst aus sich heraus und besiegt den Bösewicht. <- würd ich so als heute gängige Storyline betrachten. Natürlich ist diese dann wesentlich komplexer und wenn man das nicht wie ne News-time Nachrichtensprecherin runterrattern will, sondern auch tiefgründigere Szenen haben will, dauert das halt nunmal... genau so wie man tiefer auf den Bösewicht eingeht.

    Stell dir vor man hätte die Story wie Thanos die Infitysteine sammelt, Schnippt, wie die Avangers in die Vergangenheit reisen um die Steine nochmal zu holen und alles wieder ungeschehen zu machen und erneut gegen den Thanos aus der anderen Zeitlinie kämpfen, in einen 120 Minuten langen Film gepackt. Da hätteste aber ziemlich viele Abstriche in allem machen müssen und sicherlich wären die meisten der Zuschauer genervt, weil viel zu wenig auf die einzelnen Situationen eingegangen wird.

    Klar, langatmiges Strecken is auch doof. Keine Frage. Aber da gehört die gesunde Spannungskurve immer dazu. Und die Leute sind halt einfach gesättigt von der klassischen Spannungskurve... die wollen lieber ein Orchester der Überraschung... die wollen hiermal ein kleiner höhepunkt. Da mal ne Wendung, da mal wieder nen höhepunkt der strikt unterbrochen wird... und dann ein grande finale. Die lassen sich nicht mehr mit 60 Minuten leichter Steigung, 15 minuten zuspitzung ,10 Minuten höhepunkt und 5 Minuten happy end abspeisen.

    Vor allem immer nach nem ähnlichen Schema.
    Da muss ich sagen liegt mir der asiatische Markt mit den Animes eher. Da werden oft Hauptcharaktere getötet, die Bösewichte sind letztendlich die guten, die guten haben lange zeit nicht mal gemerkt, dass sie eigentlich die bösen sind. Die Helden gelangen an die psychischen Belastungsgrenzen oder Teils sind die Protagonisten, vor allem bei den Isekai Animes oft stärker als alle anderen und machen alles problemlos platt, was ja komplett gegenteilig zum westlichen Bild des Helden steht, der ja immer gerade so stark genug wird um den Bösewicht zu besiegen.

  6. Re: Folgen zu kurz?

    Autor: robinx999 30.12.21 - 16:35

    gan schrieb:
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    > countzero schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Folgenlänge von 45-60 min ist einer der Gründe warum ich praktisch
    > > keine Realfilm-Serien schaue. Bei Animationsserien ist gibt es
    > eigentlich
    > > nur 20-25 min/Folge. Dass das negativen Einfluss auf die Handlung hat,
    > habe
    > > ich noch nicht festgestellt.
    > >
    > > Bei Filmen ist es ähnlich. Heute ist gefühlt jede Comic-Verfilmung
    > > mindestens 2,5 Stunden lang. Meine Lieblings-Popcorn-Action-Filme aus
    > den
    > > 80ern, 90ern und 00ern sind so gut wie alle unter zwei Stunden, einige
    > > meiner absoluten Favoriten knacken sogar nur knapp die 90 min (Tron,
    > > Terminator 1, Robocop...). Selbst ein eher "langatmiger" Blade Runner
    > hat
    > > nur 117 min Laufzeit.
    >
    > Dann hast du eine merkwürdige Einstellung. Gerade Filme sind oft zu kurz,
    > da in der Laufzeit oft nur wenig erzählt werden kann. Serien können
    > weitausumfassendere Handlungen erzählen, sofern sie nicht episodisch sind.
    > Schon eine Animeserie aus nur 12 Folgen mit jeweils 20 Minuten Handlung
    > kommt auf eine Gesamtlaufzeit von 240 Minuten.
    >
    > Wie lang die einzelnen Folgen einer Serie sind, ist dabei völlig egal, da
    > man inzwischen jederzeit unterbrechen kann. Ein Problem kurzer Folgen ist
    > dabei, dass immer wieder versucht wird, eine Teilhandlung in einer Folge
    > abzuschließen, was der Gesamthandlung nicht zuträglich ist.
    >
    > Die "Standardlänge" von 45 Minuten bei Serien kommt übrigens daher, dass
    > man so sehr einfach Sendeplätze festlegen konnte. Mit Werbung war dann eine
    > Folge eine Stunde lang, so dass man einfach jeweils 1 Stunde reservieren
    > konnte um eine nahezu beliebige Serie zu zeigen.
    > Für Streaming ist das jedoch irrelevant, weshalb es keinen Grund gibt,
    > irgendwelche "Standardzeiten" einzuhalten, was zu abweichenden Längen
    > führt. Auf die Idee, die einzelnen Folgen passend zur Handlung
    > unterschiedlich lang zu gestalten ist meines Wissens jedoch noch kein
    > Streaminganbieter gekommen, obwohl die feste Länge ausschließlich für die
    > herkömmliche Ausstrahlung wichtig ist.
    Daredevil Staffel 2 zwischen 49 und 61 Minuten
    Sabrina zwischen 51 und 61 Minuten
    Witcher zwischen 47 und 61 Minuten
    Lost in Space finale Staffel 38 und 58 Minuten
    Haus des Geldes zwischen 49 und 76 Minuten

    Gewisse Schwankungen sind schon vorhanden, aber man darf nicht vergessen die Zuschauer erwarten auch eine Gewisse Laufzeit. Außerdem auch wenn diese Serien fürs Streaming produziert werden so ist die Chance das die eine Zweitverwertung im TV bekommen nicht so unwahrscheinlich

  7. Re: Folgen zu kurz?

    Autor: Mumu 30.12.21 - 22:12

    countzero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Folgenlänge von 45-60 min ist einer der Gründe warum ich praktisch
    > keine Realfilm-Serien schaue. Bei Animationsserien ist gibt es eigentlich
    > nur 20-25 min/Folge. Dass das negativen Einfluss auf die Handlung hat, habe
    > ich noch nicht festgestellt.
    >
    > Bei Filmen ist es ähnlich. Heute ist gefühlt jede Comic-Verfilmung
    > mindestens 2,5 Stunden lang. Meine Lieblings-Popcorn-Action-Filme aus den
    > 80ern, 90ern und 00ern sind so gut wie alle unter zwei Stunden, einige
    > meiner absoluten Favoriten knacken sogar nur knapp die 90 min (Tron,
    > Terminator 1, Robocop...). Selbst ein eher "langatmiger" Blade Runner hat
    > nur 117 min Laufzeit.
    >
    > Klar, bei Serien sind 45 min schon lange Standard, aber gerade die ganzen
    > MCU/DC-Filme profitieren meiner Meinung nach nicht wirklich von der
    > längeren Laufzeit. Die Handlung wird eher unnötig komplex statt besser und
    > Action-Szenen werden auch unnötig in die Länge gezogen.

    Je länger ein Movie um so besser finde ich. Schnell schnell bam bam kann keinen Film ordentlich entwickeln.
    Kinderserien sind kurz, aber die schau ich ja nicht.
    Mandalorien fiel mir einmal wegen der kurzen Folgen negativ auf und ein zweites mal weil in den Folgen sehr wenig Substanz steckte. Viele Sachen waren dazu noch sehr albern. Passt also von der Länge und dem Inhalt gut in die Kinderkategorie.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.12.21 22:14 durch Mumu.

  8. Re: Folgen zu kurz?

    Autor: gan 30.12.21 - 22:36

    Mumu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kinderserien sind kurz, aber die schau ich ja nicht.
    > Mandalorien fiel mir einmal wegen der kurzen Folgen negativ auf und ein
    > zweites mal weil in den Folgen sehr wenig Substanz steckte. Viele Sachen
    > waren dazu noch sehr albern. Passt also von der Länge und dem Inhalt gut in
    > die Kinderkategorie.

    Gilt das nicht ganz allgemein für Star Wars. Schon die ersten Filme waren ziemlich seifenoprig, aber was dann später kam, war deutlich schlimmer - ich habe mal "Solo: A Star Wars Story " geschaut, das ist ja schon zum fremdschämen seicht. Wenn die anderen neuen Machwerke nicht viel besser sind, dann lohnt es imo generell nicht die zu schauen, schon wegen der verlorenen Lebenszeit.

  9. Re: Folgen zu kurz?

    Autor: captain_spaulding 30.12.21 - 22:49

    Ich weiß nicht ob es daran lag dass die Folgen kurz sind oder ob bei Mandalorian einfach mehr los ist als in anderen Serien, aber ich fands immer sehr unterhaltsam bis zum Schluss. Bei anderen Serien oder Filmen denke ich mir nach der Hälfte oft "Oh mann wie lang geht das denn noch, ich schlaf gleich ein".
    Ich glaube das lag auch oft daran dass die Erzählweise sehr schnell ist, vergleichbar mit einem Comic. Es wird nicht lange ohne Handlung geredet. Alles ist kurz und prägnant. So mag ich das!

  10. Re: Folgen zu kurz?

    Autor: ClausWARE 30.12.21 - 23:56

    Hast Du ein anderes Mandalorian wie ich gesehen? Gerade Mandalorian ist lahm und inhaltsleer. Da könnte man locker eine ganze Staffel zu einem Film normaler Länge eindampfen, dann könnte man sich eventuell auch einige der peinlicheren Momente ersparen.

  11. Re: Folgen zu kurz?

    Autor: john4344 31.12.21 - 04:11

    ClausWARE schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hast Du ein anderes Mandalorian wie ich gesehen? Gerade Mandalorian ist
    > lahm und inhaltsleer. Da könnte man locker eine ganze Staffel zu einem Film
    > normaler Länge eindampfen, dann könnte man sich eventuell auch einige der
    > peinlicheren Momente ersparen.

    Ich glaube eher du hast ein anderes Mandalorian gesehen als der Rest hier. The Mandalorian war endlich wieder eine Serie, die starke Handlung mit Star Wars Feeling verbunden hat. Abgesehen von Rogue One war die Serie besser als alle letzten SW Filme.

  12. Re: Folgen zu kurz?

    Autor: countzero 31.12.21 - 13:03

    Ich muss zugeben, dass ich beim MCU irgendwann nach Civil War ausgestiegen bin. Aber die Handlung ist da nicht umbendingt komplex, sondern nur kompliziert. Ein Robocop oder Terminator ist dagegen das komplette Gegenteil. Es erscheint auf den ersten Blick wie ein simpler Actionfilm und hat eher versteckte Tiefe.

    Deshalb habe ich auch typische Actionfilme verglichen, bei denen man keine allzu tiefgründige Handlung erwarten. Filme zum Nachdenken gab und gibt es immer, die dürfen dann auch länger sein. Aber auch da ist Länge <> Komplexität. Ich kann auch einen simplen Film ohne Probleme auf fünf Stunden aufblasen.

    Zum Vergleich aktuelles MCU vs. Sam Rami Spider-Man sind die Bösewichte (zumindest bei Teil 1+2) meiner Meinung nach gerade die Stärke der alten Filme. Der Green Goblin hat nur ein paar kurze Auftritte, aber Norman Osborne hat relativ viel Screentime und auch Otto Octavius wird ausführlich eingeführt, bevor er zu Doc Ock wird. Vor Thanos wurde das MCU dagegen oft für seine schwachen Bösewichte kritisiert.

  13. Re: Folgen zu kurz?

    Autor: gan 31.12.21 - 13:10

    john4344 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaube eher du hast ein anderes Mandalorian gesehen als der Rest hier.
    > The Mandalorian war endlich wieder eine Serie, die starke Handlung mit Star
    > Wars Feeling verbunden hat. Abgesehen von Rogue One war die Serie besser
    > als alle letzten SW Filme.

    Vielleicht ist es einfach eine Frage des Anspruchs. Für manche sind Filme und Serien gut, wenn es einfach viel Geballer gibt. Eine komplexe Handlung stört die nur. Andere wollen eben auch eine Handlung erleben und gerade auf dem Feld war Star Wars noch nie wirklich gut und ist unter Disney wohl richtig schlecht geworden.

    Ein gutes Beispiel für eine starke Handlung ist zum Beispiel das oben erwähnte Steins;Gate. Obwohl der Plot sich gut zusammenfassen lässt, ist er in eine sehr starke Handlung eingebettet, die sich auch noch um so mehr entfaltet, je mehr technisches Vorwissen man besitzt. Die durchweg exzentrischen Charaktere werden dabei ebenfalls trefflich und mit Tiefgang porträtiert.

    Bei Star Wars mag der Plot auch einigermaßen sein, aber die Story wird besonders bei den neueren Filmen ohne jeden Tiefgang erzählt. "Solo" ist ein gutes Beispiel dafür. Der "Hintergrund" des mit allen Wassern gewaschenen Weltraumcowboy sist an Plattheit nicht zu unterbieten. Man hat einfach alle Andeutungen und Informationen über ihn aus den Filmen in einen einzelnen Film gepackt, der ob der Menge nur von einer dieser Andeutungen auf flachstem Weg zur nächsten hetzt. Am Ende fragt man sich, warum man den Schwund überhaupt geschaut hat und ob das Bier nicht ohne Film besser geschmeckt hätte. Dazu kommen völlig primitive Stereotype: Mandalorianer sind immer Kopfgeldjäger, jede Bar auf Tatooine hat die gleiche Alien-Band und so weiter.

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