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Das Ende von netflix

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  1. Das Ende von netflix

    Autor: MR-2110 06.01.22 - 15:42

    Wenn Sie nur noch Eigenproduktionen haben werden viele abspringen und lieber einen neuen oder anderen Dienst benutzen.


    Stellt euch mal vor Spotify hätte kein offenen Katalog sondern einfach nur selbst produzierte Musik. Das wäre absurd.


    Aber die media Süchtigen ziehen natürlich immer mit jedem Trend mit den netflix künstlich generiert.


    "Oh wow hast du schon die neue Serie xy gesehen die war so guuuut"


    Im Vergleich zu echten content der verkauft werden musste ist netflix unterirdisch.

    Es mag evtl eine handvoll guter Serien geben die abseits der norm laufen. Aber an die Qualität einer HBO Serie wird das nie ran reichen.

    Und wieso?

    Na weil heute unendlich Spielzeit verfügbar ist früher mit regulärem TV gab es 24std an 7 Tagen. Mehr gab es nicht sofern man nicht einen subsender erfinden wollte.

    Heute kann eine Serie so lang gestreckt werden wie man will. 2min intros.. Kein Problem. Nur ein szenenwechsel in 10min kein Problem.

    Ich bin da schon länger raus.

    Als netflix neu war, war es das sas sich alle gewünscht hatten. Ein Anbieter der nahezu alles vorhandene im Katalog hatte.

    Heute... billig produzierter eigenschrott den Leute innerhalb von 2 Wochen nach dem hype wieder vergessen.


    Aber die "schlaue" Masse will es ja nicht anders. Die feiern es und finden es geil. Weil man sein Hirn nicht anstrengend braucht.


    Disney hält sich nur wegen der vielen Marken.
    Aber irgendwann ist auch marvel und star wars ausgelutscht und verwässert.

    Mir solls egal sein.

    Ich Segel weiter durchs Netz und such mir meine Inhalte selber.

  2. Re: Das Ende von netflix

    Autor: most 06.01.22 - 15:51

    MR-2110 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Als netflix neu war, war es das sas sich alle gewünscht hatten. Ein
    > Anbieter der nahezu alles vorhandene im Katalog hatte.

    Ist doch Unsinn. Wie viele Filme und Serien sind denn "alles"?
    Netflix hatte schon immer nur eine bestimmte Anzahl an Filmen und Serien und die die Inhalte verschwanden auch damals immer wieder.

    Die Simpsons z.B. gab es doch zum ersten Mal bei D+ als VOD, die waren afaik nie wo anders.

  3. Re: Das Ende von netflix

    Autor: perahoky 06.01.22 - 16:09

    im Gegenteil.

    Netflix konnt es sich leisten fast-frei von kapitalistischen "PROFIIT!!!!"-Zwängen einfach mal eine Serie zu produzieren und auch weenn die nciht super krass läuft noch 2-3-4 Staffeln zu bringen um wenigstens die Story abzuschließen.

    Andere Serien werden eingestampft sobald die Quote 50% von xx Millionen unterschreitet.

    Ohne Netflix gäbe es z.B. kein Atypical einfach weil es die wenigsten interessiert, aber Netflix kann einfach weiter machen weil die das alles querfinanzieren können.

    Die konnten basierend auf den Nutzerinteressen ganze Filme generieren lassen, als Gegenteiliges Beispiel das es auch Vorteile in die Gegenrichtung bietet.

  4. Re: Das Ende von netflix

    Autor: Mafjol 06.01.22 - 16:29

    MR-2110 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn Sie nur noch Eigenproduktionen haben werden viele abspringen und
    > lieber einen neuen oder anderen Dienst benutzen.
    >
    > Stellt euch mal vor Spotify hätte kein offenen Katalog sondern einfach nur
    > selbst produzierte Musik. Das wäre absurd.
    >
    > Aber die media Süchtigen ziehen natürlich immer mit jedem Trend mit den
    > netflix künstlich generiert.
    >
    > "Oh wow hast du schon die neue Serie xy gesehen die war so guuuut"
    >
    > Im Vergleich zu echten content der verkauft werden musste ist netflix
    > unterirdisch.
    >
    > Es mag evtl eine handvoll guter Serien geben die abseits der norm laufen.
    > Aber an die Qualität einer HBO Serie wird das nie ran reichen.
    >
    > Und wieso?
    >
    > Na weil heute unendlich Spielzeit verfügbar ist früher mit regulärem TV gab
    > es 24std an 7 Tagen. Mehr gab es nicht sofern man nicht einen subsender
    > erfinden wollte.
    >
    > Heute kann eine Serie so lang gestreckt werden wie man will. 2min intros..
    > Kein Problem. Nur ein szenenwechsel in 10min kein Problem.
    >
    > Ich bin da schon länger raus.
    >
    > Als netflix neu war, war es das sas sich alle gewünscht hatten. Ein
    > Anbieter der nahezu alles vorhandene im Katalog hatte.
    >
    > Heute... billig produzierter eigenschrott den Leute innerhalb von 2 Wochen
    > nach dem hype wieder vergessen.
    >
    > Aber die "schlaue" Masse will es ja nicht anders. Die feiern es und
    > finden es geil. Weil man sein Hirn nicht anstrengend braucht.
    >
    > Disney hält sich nur wegen der vielen Marken.
    > Aber irgendwann ist auch marvel und star wars ausgelutscht und verwässert.
    >
    > Mir solls egal sein.
    >
    > Ich Segel weiter durchs Netz und such mir meine Inhalte selber.

    Ganz im Gegenteil würden Leute mehr die Neflix Eigenproduktionen á la Caching Coralls, Seasperacy, David Attenborough etc schauen. Wäre das ein echter Mehrwert für alle. Fernsehen sollte in erster Linie Wissensvermittlung sein.

  5. Re: Das Ende von netflix - löl

    Autor: notuf 06.01.22 - 16:48

    MR-2110 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Aber die media Süchtigen ziehen natürlich immer mit jedem Trend mit den
    > netflix künstlich generiert.

    Aha, und welcher "Trend" ist nicht künstlich generiert? Bist du wirklich so naiv zu glauben, dass da irgendwas ohne sog. Vermarktung geht? Marketing ist genau dafür da. Ob jetzt HBO, NBC, Paramount, Disney oder eben Netflix. Die Abteilungen sorgen dafür, dass die Zuschauer/Käufer glauben, etwas unbedingt konsumieren müssen. Willkommen im Kapitalismus.

    > "Oh wow hast du schon die neue Serie xy gesehen die war so guuuut"
    Und die Netflix Serie kann nun einfach deshalb nicht "guuuut" sein weil sie von Netflix ist und nicht von XYZ? Wer sagt das? Siehe oben.

    > Im Vergleich zu echten content der verkauft werden musste ist netflix
    > unterirdisch.

    So wie die sog. Blockbuster, also Einheitsbrei nach dem stets gleichen Drehbuch nur mit austauschbaren Bühnenbildern und Schauspielern? Hier mal eine kleine Lektüre für dich: "Save the Cat!: The Last Book on Screenwriting You'll Ever Need". So werden heute Filme und Serien im großen Stil produziert.

    >
    > Es mag evtl eine handvoll guter Serien geben die abseits der norm laufen.
    > Aber an die Qualität einer HBO Serie wird das nie ran reichen.

    Sagt wer?

    >
    > Und wieso?
    >
    > Na weil heute unendlich Spielzeit verfügbar ist früher mit regulärem TV gab
    > es 24std an 7 Tagen. Mehr gab es nicht sofern man nicht einen subsender
    > erfinden wollte.
    >
    > Heute kann eine Serie so lang gestreckt werden wie man will. 2min intros..
    > Kein Problem. Nur ein szenenwechsel in 10min kein Problem.
    Oder Blockbuster (auch von HBO) beliebig weitergeführt werden, bis das Ende keinen Sinn ergibt (für den Zuschauer! Der Produzent so lange den Zuschauer finanziell ausgequetscht, wie es nur ging, und nur darum geht es. Alles andere ist nämlich Arthouse Kino).

    >
    > Ich bin da schon länger raus.
    >
    > Als netflix neu war, war es das sas sich alle gewünscht hatten. Ein
    > Anbieter der nahezu alles vorhandene im Katalog hatte.


    > Heute... billig produzierter eigenschrott den Leute innerhalb von 2 Wochen
    > nach dem hype wieder vergessen.

    Na zum Glück erinnert man sich nicht in zwei Wochen an eine Unterhaltungsserie. Da gibt es wichtigeres, was man sich merken sollte.


    > Aber die "schlaue" Masse will es ja nicht anders. Die feiern es und
    > finden es geil. Weil man sein Hirn nicht anstrengend braucht.

    Du bist Teil dieser "schlauen" Masse. Willst es nur nicht wahrhaben.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.01.22 16:49 durch notuf.

  6. Re: Das Ende von netflix

    Autor: masel99 06.01.22 - 18:30

    perahoky schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > im Gegenteil.
    >
    > Netflix konnt es sich leisten fast-frei von kapitalistischen
    > "PROFIIT!!!!"-Zwängen einfach mal eine Serie zu produzieren und auch weenn
    > die nciht super krass läuft noch 2-3-4 Staffeln zu bringen um wenigstens
    > die Story abzuschließen.
    >
    > Andere Serien werden eingestampft sobald die Quote 50% von xx Millionen
    > unterschreitet.
    >
    > Ohne Netflix gäbe es z.B. kein Atypical einfach weil es die wenigsten
    > interessiert, aber Netflix kann einfach weiter machen weil die das alles
    > querfinanzieren können.
    >
    > Die konnten basierend auf den Nutzerinteressen ganze Filme generieren
    > lassen, als Gegenteiliges Beispiel das es auch Vorteile in die
    > Gegenrichtung bietet.

    Auch bei Netflix werden Serien mitunter schnell eingestellt

    https://www.golem.de/news/netflix-warum-so-viele-serien-nur-zwei-staffeln-lang-laufen-2106-157294.html

  7. Re: Das Ende von netflix

    Autor: violator 06.01.22 - 18:38

    Hast du mal ein Beispiel für tolle, erfolgreiche Serien, für die die "schlaue Masse" zu dumm ist? Was guckst du so? Ich will auch mal was gutes sehen, du kannst da bestimmt was empfehlen!

  8. Re: Das Ende von netflix

    Autor: violator 06.01.22 - 18:40

    Ja und warum sie das getan haben steht ja auch im Artikel. Im Falle von JL einfach, weil die Produktion viel zu teuer war. Da bringen auch gute Einschaltquoten nichts.

  9. Re: Das Ende von netflix

    Autor: notuf 06.01.22 - 19:38

    perahoky schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > im Gegenteil.
    >
    > Netflix konnt es sich leisten fast-frei von kapitalistischen
    > "PROFIIT!!!!"-Zwängen einfach mal eine Serie zu produzieren und auch weenn

    Fehlinterpretationen von Invest für mehr Profit.

    > die nciht super krass läuft noch 2-3-4 Staffeln zu bringen um wenigstens
    > die Story abzuschließen.

    Das war Mal. Mittlerweile stellen sie Serien schneller ein als den Schauspielern lieb ist. Wenn die Serie nicht in den ersten Tagen angeschaut wird, fliegt sie. Die Zeiten der kunstvollen Serien sind vorbei.

    >
    > Ohne Netflix gäbe es z.B. kein Atypical einfach weil es die wenigsten
    > interessiert, aber Netflix kann einfach weiter machen weil die das alles
    > querfinanzieren können.

    Sie finanzieren nichts quer. Wenn es sich nicht trägt, wird es eingestellt.

  10. Re: Das Ende von netflix

    Autor: robinx999 06.01.22 - 19:57

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja und warum sie das getan haben steht ja auch im Artikel. Im Falle von JL
    > einfach, weil die Produktion viel zu teuer war. Da bringen auch gute
    > Einschaltquoten nichts.

    Auch Serien wie Dash und Lilly die ja wohl weit billiger sind haben es nicht überlebt genauso wie Everything Sucks https://www.businessinsider.com/netflix-explains-why-it-canceled-everything-sucks-2018-6
    Da ist die Erklärung auch etwas Dünn

  11. Re: Das Ende von netflix

    Autor: smarty79 06.01.22 - 20:24

    Ein Großteil der Eigenproduktionen von Netflix ist wirklich billig produziert. Und bei den meisten Serie ist nach 2-3 Folgen die Luft raus.

    Haben gerade mal wieder Sky Ticket und die Qualität der HBO oder FOX-Serien ist einfach eine ganz andere. Und irgendwie fiebert man immer den Staffelfinale entgegen. Das passiert bei Netflix irgendwie selten.

  12. Re: Das Ende von netflix

    Autor: robinx999 06.01.22 - 21:21

    smarty79 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Großteil der Eigenproduktionen von Netflix ist wirklich billig
    > produziert. Und bei den meisten Serie ist nach 2-3 Folgen die Luft raus.
    >
    > Haben gerade mal wieder Sky Ticket und die Qualität der HBO oder FOX-Serien
    > ist einfach eine ganz andere. Und irgendwie fiebert man immer den
    > Staffelfinale entgegen. Das passiert bei Netflix irgendwie selten.

    Fix ist aber nicht mehr bei Sky das dürfte jetzt nach und nach bei Disney+ landen

  13. Re: Das Ende von netflix

    Autor: Greys0n 06.01.22 - 23:11

    Better Call Saul, und Breaking Bad sind ja wohl echt mächtige Serie, die sehr wohl HBO content das Wasser reichen können. Zu dem ist längst nicht jede HBO Serie gut. Sehe aber dennoch schere Zeiten auf Netflix zu kommen. Abwarten und Tee trinken, und nicht gleich hysterisch den Untergang predigen.

    Und irgendwie habe ich das Gefühl beim lesen des Postes vom TO, das seine ex Ihn verlassen hat mit nem Typen der auch Netflix heißt..

  14. Re: Das Ende von netflix

    Autor: Eisklaue 06.01.22 - 23:26

    Greys0n schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Better Call Saul, und Breaking Bad sind ja wohl echt mächtige Serie, die
    > sehr wohl HBO content das Wasser reichen können. Zu dem ist längst nicht
    > jede HBO Serie gut. Sehe aber dennoch schere Zeiten auf Netflix zu kommen.
    > Abwarten und Tee trinken, und nicht gleich hysterisch den Untergang
    > predigen.
    >
    > Und irgendwie habe ich das Gefühl beim lesen des Postes vom TO, das seine
    > ex Ihn verlassen hat mit nem Typen der auch Netflix heißt..

    Sind jetzt aber auch keine Netflix Serien, sondern auch nur vom AMC gekauft/lizensiert. Im Moment tue ich mich auch schwer gute eigene Netflix Serien zu finden. Die meisten "original Content" Dinger sind eher durchschnitt oder schlechter. Vor allem bei den eigenen Filmen, fällt mir jetzt keiner ein der wirklich gut war.

    * Dont Look Up
    * Red Notice
    * Army of Thieves/Dead
    * Thunder Force
    * Space Sweepers
    * The Old Guard
    * Tyler Rake: Extraction
    * Spenser Confidential
    * 6 Underground

    alle so maximal meh. Der letzte gute Film in Erinnerung war Klaus.

  15. Re: Das Ende von netflix

    Autor: robinx999 07.01.22 - 07:10

    Eisklaue schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Greys0n schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Better Call Saul, und Breaking Bad sind ja wohl echt mächtige Serie, die
    > > sehr wohl HBO content das Wasser reichen können. Zu dem ist längst nicht
    > > jede HBO Serie gut. Sehe aber dennoch schere Zeiten auf Netflix zu
    > kommen.
    > > Abwarten und Tee trinken, und nicht gleich hysterisch den Untergang
    > > predigen.
    > >
    > > Und irgendwie habe ich das Gefühl beim lesen des Postes vom TO, das
    > seine
    > > ex Ihn verlassen hat mit nem Typen der auch Netflix heißt..
    >
    > Sind jetzt aber auch keine Netflix Serien, sondern auch nur vom AMC
    > gekauft/lizensiert. Im Moment tue ich mich auch schwer gute eigene Netflix
    > Serien zu finden. Die meisten "original Content" Dinger sind eher
    > durchschnitt oder schlechter. Vor allem bei den eigenen Filmen, fällt mir
    > jetzt keiner ein der wirklich gut war.
    >
    > * Dont Look Up
    > * Red Notice
    > * Army of Thieves/Dead
    > * Thunder Force
    > * Space Sweepers
    > * The Old Guard
    > * Tyler Rake: Extraction
    > * Spenser Confidential
    > * 6 Underground
    >
    > alle so maximal meh. Der letzte gute Film in Erinnerung war Klaus.

    Sagen wir es mal so der Großteil gefällt mir zwar auch nicht bei den Netflix Serien es bleibt aber genug über https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_Netflix_original_programming
    hängt aber natürlich stark vom eigenen Geschmack ab persönlich hat mir
    Alice in Borderland, Hellbound, Haus des Geldes, Sky Rojo, Love & Anarchy, Ragnarork, Sexify, Elves, Masters of the Universe: Revelation, Disenchantment, Love, Death & Robots, Big Mouth, Witcher, Sex Education
    jetzt ganz gut gefallen, aber wie gesagt Geschmackssache andere werden es sicherlich anders sehen

  16. Re: Das Ende von netflix

    Autor: BeatPoet 07.01.22 - 08:55

    perahoky schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > im Gegenteil.
    >
    > Netflix konnt es sich leisten fast-frei von kapitalistischen
    > "PROFIIT!!!!"-Zwängen einfach mal eine Serie zu produzieren und auch weenn
    > die nciht super krass läuft noch 2-3-4 Staffeln zu bringen um wenigstens
    > die Story abzuschließen.
    >
    > Andere Serien werden eingestampft sobald die Quote 50% von xx Millionen
    > unterschreitet.
    >
    > Ohne Netflix gäbe es z.B. kein Atypical einfach weil es die wenigsten
    > interessiert, aber Netflix kann einfach weiter machen weil die das alles
    > querfinanzieren können.
    >
    > Die konnten basierend auf den Nutzerinteressen ganze Filme generieren
    > lassen, als Gegenteiliges Beispiel das es auch Vorteile in die
    > Gegenrichtung bietet.

    Ich verstehe deine Argumentation nicht. NETFLIX ist der Inbegriff eines an Profit orientierten Unternehmens. Frag dich mal, was deren Geschäftsmodell ist. Die finanzieren sich nicht über die Abos, sondern über Junk-Anleihen an den Finanzmärkten, wo sie regelmäßig Risikokapital einsammeln, um ihr Schuldenimperium aufrechtzuerhalten. Aktuell sind die mit ca. 24 Milliarden Dollar verschuldet und weit weg profitabel zu sein. So lange die Investoren da mitmachen, ist alles okay, aber man kann das auch als riesige Blase betrachten, die irgendwann platzt.

    Auch dein anderes Argument mit Atypical läuft ins Leere. NETFLIX hat im Grunde überhaupt keine Ahnung, wie heutzutage Serienstoffe professionell entwickelten werden, sodass die Qualität der Stoffentwicklung und der Produktion im Fokus steht. Die verheizen Unmengen, teils auch guter Ideen, indem diese in irrwitzigen Zeiten wie am Fließband entwickelt und produziert werden. Wenn du von der Abnahme des Serienkonzepts (durch NETFLIX) bis zum drehfertigen Drehbuch 4-6 Monate Zeit hast (8 Folgen z.B.), dann brauchst du dich nicht wundern, dass da oftmals am Ende Murks rauskommt. Wenn da mal gute Serien entstehen, dann ist das eher Zufall. Außerdem werten die alles mit verschiedenen Algorithmen aus und setzen Serien inzwischen sofort ab, wenn sie nicht richtig performen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.01.22 09:09 durch BeatPoet.

  17. Re: Das Ende von netflix

    Autor: BeatPoet 07.01.22 - 09:17

    BeatPoet schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > perahoky schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > im Gegenteil.
    > >
    > > Netflix konnt es sich leisten fast-frei von kapitalistischen
    > > "PROFIIT!!!!"-Zwängen einfach mal eine Serie zu produzieren und auch
    > weenn
    > > die nciht super krass läuft noch 2-3-4 Staffeln zu bringen um wenigstens
    > > die Story abzuschließen.
    > >
    > > Andere Serien werden eingestampft sobald die Quote 50% von xx Millionen
    > > unterschreitet.
    > >
    > > Ohne Netflix gäbe es z.B. kein Atypical einfach weil es die wenigsten
    > > interessiert, aber Netflix kann einfach weiter machen weil die das alles
    > > querfinanzieren können.
    > >
    > > Die konnten basierend auf den Nutzerinteressen ganze Filme generieren
    > > lassen, als Gegenteiliges Beispiel das es auch Vorteile in die
    > > Gegenrichtung bietet.
    >
    > Ich verstehe deine Argumentation nicht. NETFLIX ist der Inbegriff eines an
    > Profit orientierten Unternehmens. Frag dich mal, was deren Geschäftsmodell
    > ist. Die finanzieren sich nicht über die Abos, sondern über Junk-Anleihen
    > an den Finanzmärkten, wo sie regelmäßig Risikokapital einsammeln, um ihr
    > Schuldenimperium aufrechtzuerhalten. Aktuell sind die mit ca. 24 Milliarden
    > Dollar verschuldet und weit weg profitabel zu sein. So lange die Investoren
    > da mitmachen, ist alles okay, aber man kann das auch als riesige Blase
    > betrachten, die irgendwann platzt.
    >
    > Auch dein anderes Argument mit Atypical läuft ins Leere. NETFLIX hat im
    > Grunde überhaupt keine Ahnung, wie heutzutage Serienstoffe professionell
    > entwickelten werden, sodass die Qualität der Stoffentwicklung und der
    > Produktion im Fokus steht. Die verheizen Unmengen, teils auch guter Ideen,
    > indem diese in irrwitzigen Zeiten wie am Fließband entwickelt und
    > produziert werden. Wenn du von der Abnahme des Serienkonzepts (durch
    > NETFLIX) bis zum drehfertigen Drehbuch 4-6 Monate Zeit hast (8 Folgen
    > z.B.), dann brauchst du dich nicht wundern, dass da oftmals am Ende Murks
    > rauskommt. Wenn da mal gute Serien entstehen, dann ist das eher Zufall.
    > Außerdem werten die alles mit verschiedenen Algorithmen aus und setzen
    > Serien inzwischen sofort ab, wenn sie nicht richtig performen.

    Nachtrag: Natürlich gibt es auch bei NETFLIX Ausnahmen, z. B. "The Crown". Peter Morgan, der Showrunner, hat aber auch ein Team von 10-15 Leuten, die alleine an der Stoffentwicklung beteiligt sind und wissen, was sie da handwerklich tun.

  18. Re: Das Ende von netflix

    Autor: lunarix 07.01.22 - 10:54

    smarty79 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Großteil der Eigenproduktionen von Netflix ist wirklich billig
    > produziert. Und bei den meisten Serie ist nach 2-3 Folgen die Luft raus.

    Nicht alles was teuer produziert wird, ist automatisch besser. Im übrigen bin ich froh, wenn die Serien nicht ewig fortgeführt werden - es liegt doch in der Natur der Sache, dass irgendwann die Luft raus ist. Ich hab noch keine Serie gesehen, bei der jede Staffel gleich hohe Qualität hatte. Irgendwann geht immer der Stoff aus oder es wiederholt sich.

  19. Re: Das Ende von netflix

    Autor: mnementh 07.01.22 - 13:44

    MR-2110 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn Sie nur noch Eigenproduktionen haben werden viele abspringen und
    > lieber einen neuen oder anderen Dienst benutzen.
    >
    Netflix sind derzeit die einzigen die in dem Maße internationale Filme und Serien im Angebot haben. Ich bin regelmäßiger Besucher von Festivals, obwohl das mit der Pandemie etwas schwieriger wurde. Aber Netflix bietet mir einen kulturellen Querschnitt durch die Welt. Nicht nur der immergleiche amerikanische Kram, der sich inzwischen schon so sehr standardisiert hat. Insofern ob D+ oder Peacock oder so, das ist doch alles weitgehend der gleiche Quatsch. Eine coole ägyptische Serie wie Paranormal oder eine koreanische wie Stranger finde ich dort nicht.

  20. Re: Das Ende von netflix

    Autor: masel99 07.01.22 - 21:05

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja und warum sie das getan haben steht ja auch im Artikel. Im Falle von JL
    > einfach, weil die Produktion viel zu teuer war. Da bringen auch gute
    > Einschaltquoten nichts.

    Das Argument des Vorposters war Netflix macht abgeschlossene Serien weil sie es querfinanzieren können. Offensichtlich hat Netflix bei (absehbar) "meh" Quoten da auch keine Lust drauf und probiert lieber eine neue Serie. Netflix unterliegt eben dem Profitzwang wie alle anderen auch. Die "fetten Jahre" sind mit aufkommender finanzkräftiger Konkurrenz eher vorbei.

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