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Aufblähen kann jeder

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  1. Aufblähen kann jeder

    Autor: Steven Lake 10.01.22 - 11:43

    Jeder kann irgendwelche Sammelobjekte in der Welt platzieren oder langweilige und Zeitintensive Quests machen, die die Spieldauer künstlich aufbläht.
    Ich erinnere mal an die "Samen" aus Zelda Breath of the Wild. Ungefähr 50% von den 900 Samen wird wirklich benötigt. Man hat da ein paar verschiedene Arten, aber wenn man die alle kennt, wiederholt sich das einfach und wird schnell langweilig.

    500 Stunden echter Content wäre schon geil, aber komplett unrealistisch. Man hat ein paar Stunden Dialog (Text, Audio, Cutscene) und dann muss man diese durch Gameplay verbinden. Hollywood kommt ja auch nicht mit eine 4 Stunden Film an. Warum daraus nur 1 Film machen, wenn man auch 2-3 Filme daraus machen kann? Klar man kann einen Film künstlich Strecken und zb. eine Szene einbauen, wo man 2 Stunde Farbe beim trocken zuguckt. Guckt sich doch niemand an.

    So etwas schreit nach dummen Sammelobjekten. Ist ja auch deutlich günstiger 1000 Sammelobjekte einzubauen, anstatt 1000 Minuten Dialog.

  2. Re: Aufblähen kann jeder

    Autor: MahatmaPech 10.01.22 - 12:44

    Das hat mich bei Breath of the Wild auch ein wenig gestört, dass es nur so wenige Side-Quests gab und das man für die Erfüllung dieser vom Spiel kaum belohnt wurde. Trotzdem fand ich hatte BotW eine der besseres Open Worlds, da die Karte nicht voller Symbole war, sondern das Spiel es mir überlassen hat, wie ich die Welt erkunden möchte. Ab und zu wurde man ja auch mit schön subtilen Referenzen und Easter Eggs belohnt. Aber hoffe dass Nintendo beim Sequel etwas noch nachbessert.

  3. Re: Aufblähen kann jeder

    Autor: Prypjat 10.01.22 - 12:51

    Breath of the Wild ist kein Spiel für Beginner.
    Ich war überrascht wie alleine man vom Spiel gelassen wird. Man muss alles selbst ergründen und rennt auch mal wie blöde über die Karte, aber das macht den Scham des Spiels aus.
    Die Krog Samen sammel ich zwar auch, aber ich werde nicht aktiv danach suchen.
    Im Moment befinde ich mich ziemlich weit im Nordosten und bin an einer Schlucht bei der aus Löchern im Boden ein Luftstrom kommt und oberhalb der Schlucht liegen große Steine die man mit dem Magnet Modul bewegen kann. Da weiß man als Spieler alter Schule natürlich sofort wo das ganze hinführen wird, aber ich finde es dennoch cool gemacht.
    Es gab auch schon echte Kopfnüsse zu knacken. Ich liebe das Spiel.

  4. Re: Aufblähen kann jeder

    Autor: altuser 10.01.22 - 13:19

    > den Scham des Spiels

    Mit Haaren oder glatt rasiert? ;-}

  5. Re: Aufblähen kann jeder

    Autor: Prypjat 10.01.22 - 13:43

    UPS! *g

    Eine kleine Landebahn oder ein Pfeil muss bleiben. Sonst ensteht verwirrung. ^^

  6. Re: Aufblähen kann jeder

    Autor: fabiwanne 10.01.22 - 16:06

    > 500 Stunden echter Content wäre schon geil, aber komplett unrealistisch.
    GTA SA hat $50 Mio. gekostet. Daying Light 2 werden aufs doppelte geschätzt.
    GTA hatte ~20h Spieldauer, bis zur Endmission wenn man sich zeit lässt. Und bestimmt nochmal 20h dumm-Aufgaben, die zur Erkundung anregen sollen.
    In sofern fände ich 50h "sinnvolle" Spielzeit angemessen.
    Aber man kann locker zusätzlich 450h Nebenquest, bauen die für einige wenige Liebhaber auch interessant sein werden. Auch sowas macht OpenWorld ja so ein bisschen aus. Die werden sicher die wenigsten ALLE spielen. Aber es kann ein Zeichen dafür sein, dass der Entwickler sein Spiel auch abseits des Hauptstrangs mit Liebe gebaut hat. – Muss es zwar nicht. Aber gut gemacht kann ich das schon verstehen, dass man hunderte kleine Mini-Aufgaben an jeder Ecke als Erfolg verkauft. Das kann Spaß machen. In sofern würde ich das nicht negativ sehen.

  7. Re: Aufblähen kann jeder

    Autor: countzero 10.01.22 - 18:33

    Steven Lake schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jeder kann irgendwelche Sammelobjekte in der Welt platzieren oder
    > langweilige und Zeitintensive Quests machen, die die Spieldauer künstlich
    > aufbläht.
    > Ich erinnere mal an die "Samen" aus Zelda Breath of the Wild. Ungefähr 50%
    > von den 900 Samen wird wirklich benötigt. Man hat da ein paar verschiedene
    > Arten, aber wenn man die alle kennt, wiederholt sich das einfach und wird
    > schnell langweilig.
    >
    Das ist aber meiner Meinung nach gutes Spieldesign. Es ist nämlich gar nicht vorgesehen, dass man alle Samen sammelt. Da man für die 50% handfeste Vorteile im Spiel bekommt, sorgt die große Gesamtzahl dafür, dass auch ein Spieler, der nicht jeden Stein umdreht, genug Samen "im Vorbeigehen" findet. Dadurch haben die Durchschnittsspieler keine großen Nachteile und die 100%ler bekommen für ihre Mühe noch ein kleines Easter Egg. Würde man eine echte Belohnung bekommen, würden sich nur wieder viele aufregen, dass diw besten Items hinter unnötigem Grinding versteckt sind.

  8. Re: Aufblähen kann jeder

    Autor: Spiritogre 11.01.22 - 15:40

    fabiwanne schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > 500 Stunden echter Content wäre schon geil, aber komplett unrealistisch.
    > GTA SA hat $50 Mio. gekostet. Daying Light 2 werden aufs doppelte
    > geschätzt.
    > GTA hatte ~20h Spieldauer, bis zur Endmission wenn man sich zeit lässt. Und
    > bestimmt nochmal 20h dumm-Aufgaben, die zur Erkundung anregen sollen.
    > In sofern fände ich 50h "sinnvolle" Spielzeit angemessen.
    > Aber man kann locker zusätzlich 450h Nebenquest, bauen die für einige
    > wenige Liebhaber auch interessant sein werden. Auch sowas macht OpenWorld
    > ja so ein bisschen aus. Die werden sicher die wenigsten ALLE spielen. Aber
    > es kann ein Zeichen dafür sein, dass der Entwickler sein Spiel auch abseits
    > des Hauptstrangs mit Liebe gebaut hat. – Muss es zwar nicht. Aber gut
    > gemacht kann ich das schon verstehen, dass man hunderte kleine
    > Mini-Aufgaben an jeder Ecke als Erfolg verkauft. Das kann Spaß machen. In
    > sofern würde ich das nicht negativ sehen.

    GTA SA und DL 1 zu vergleichen ist allerdings schon wegen des Altersunterschieds nicht sinnvoll. Die Entwicklungskosten sind nach SA explodiert und Dying Light stammt aus Polen und nicht den USA wo ein einzelner Entwickler soviel kostet wie drei in Polen.

    Die Story von Dying Light 1 war etwa 80 bis 100 Stunden lang. Darin enthalten sind sicher auch schon viele Nebenquests aber wenn man die alle auslässt ist man viel zu schlecht ausgestattet, gewisse Ausrüstung braucht man auch um in bestimmte Abschnitte zu kommen, sind also Voraussetzung, etwa der Greifhaken.

    Generall ist Dying Light 1 für ein Spiel seines Genres sehr lang und hat entsprechend weitaus mehr Inhalt als vergleichbare Titel.
    Gestreckt wird das höchstens dadurch, dass man die Wege selbst finden muss und auch mal wirklich beim Rumklettern runterfällt, anders als eben bei vielen neueren Action-Adventures. Und man muss sich halt auch immer wieder mit Crafting beschäftigen, was eher an Rollenspiele erinnert und eben auch Zeit kostet, aber sonst sieht man kein Land.

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