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Das Märchen vom Fachkräftemangel

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  1. Das Märchen vom Fachkräftemangel

    Autor: Teeklee 14.01.22 - 09:33

    Es ist eher ein Mangel an Unternehmen, die verstehen, was Fachkräfte wollen. Unternehmen, die dies Verstehen haben auch keine Probleme ihre Positionen zu füllen.

    Aber klar, wenn man nichts Zahlen will, und auch keine anderen Benefits anbieten kann/will, dann wird es schon einen Mangel an Fachkräften geben, die das Mitmachen wollen.

  2. Re: Das Märchen vom Fachkräftemangel

    Autor: ubuntu_user 14.01.22 - 09:50

    Teeklee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist eher ein Mangel an Unternehmen, die verstehen, was Fachkräfte
    > wollen. Unternehmen, die dies Verstehen haben auch keine Probleme ihre
    > Positionen zu füllen.
    >
    > Aber klar, wenn man nichts Zahlen will, und auch keine anderen Benefits
    > anbieten kann/will,

    gibt doch Müsli und nen Kicker

  3. Re: Das Märchen vom Fachkräftemangel

    Autor: Dingens_Urghss 14.01.22 - 10:04

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Teeklee schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es ist eher ein Mangel an Unternehmen, die verstehen, was Fachkräfte
    > > wollen. Unternehmen, die dies Verstehen haben auch keine Probleme ihre
    > > Positionen zu füllen.
    > >
    > > Aber klar, wenn man nichts Zahlen will, und auch keine anderen Benefits
    > > anbieten kann/will,
    >
    > gibt doch Müsli und nen Kicker

    Wasser, du hast das Wasser vergessen.

  4. Re: Das Märchen vom Fachkräftemangel

    Autor: Dino13 14.01.22 - 10:06

    Dingens_Urghss schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ubuntu_user schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Teeklee schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Es ist eher ein Mangel an Unternehmen, die verstehen, was Fachkräfte
    > > > wollen. Unternehmen, die dies Verstehen haben auch keine Probleme ihre
    > > > Positionen zu füllen.
    > > >
    > > > Aber klar, wenn man nichts Zahlen will, und auch keine anderen
    > Benefits
    > > > anbieten kann/will,
    > >
    > > gibt doch Müsli und nen Kicker
    >
    > Wasser, du hast das Wasser vergessen.

    Und Toiletten natürlich auch.

  5. Re: Das Märchen vom Fachkräftemangel

    Autor: Dino13 14.01.22 - 10:09

    Teeklee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist eher ein Mangel an Unternehmen, die verstehen, was Fachkräfte
    > wollen. Unternehmen, die dies Verstehen haben auch keine Probleme ihre
    > Positionen zu füllen.
    >
    > Aber klar, wenn man nichts Zahlen will, und auch keine anderen Benefits
    > anbieten kann/will, dann wird es schon einen Mangel an Fachkräften geben,
    > die das Mitmachen wollen.

    Wir haben in unserem Team ein großes Problem, weil sich die Arbeit bei uns nicht so spannend anhört und wir kein hippes Unternehmen sind. Es wird echt gut gezahlt, aber du bekommst Leute ja kaum zu einem Vorstellungsgespräch und dann sollten sie ja zumindest ein paar grundlegende Sachen gehört haben. Nur weil einer von sich denkt, dass er Programmieren kann, stimmt das noch lange nicht.

  6. Re: Das Märchen vom Fachkräftemangel

    Autor: ubuntu_user 14.01.22 - 10:15

    Dino13 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wir haben in unserem Team ein großes Problem, weil sich die Arbeit bei uns
    > nicht so spannend anhört und wir kein hippes Unternehmen sind. Es wird echt
    > gut gezahlt,

    wieviel? :D

  7. Re: Das Märchen vom Fachkräftemangel

    Autor: Hawk321 14.01.22 - 10:40

    Selbst wenn es viel Geld gibt...was nützt es, wenn die Leute im Team keine Ahnung haben oder der Chef ein Dampfplauderer ist ?!

    Sehe ich immer wieder mal....viel Geld, weil alle abhauen und sobald man da ist, täglich die Krise bekommt.

  8. Re: Das Märchen vom Fachkräftemangel

    Autor: Kleba 14.01.22 - 10:42

    Teeklee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist eher ein Mangel an Unternehmen, die verstehen, was Fachkräfte
    > wollen. Unternehmen, die dies Verstehen haben auch keine Probleme ihre
    > Positionen zu füllen.
    >
    > Aber klar, wenn man nichts Zahlen will, und auch keine anderen Benefits
    > anbieten kann/will, dann wird es schon einen Mangel an Fachkräften geben,
    > die das Mitmachen wollen.

    Ach, das betrifft auch Unternehmen, die was bieten. Vielleicht weniger stark als die anderen. Aber gute Leute haben ja meist schon einen super Job, mit den Benefits die sie sich wünschen. Die bekommt man nicht so einfach. Ist bei uns bspw. so. Ich empfinde den Arbeitgeber als ziemlich gut für unsere Branche (Bezahlung passt, Zusatzangebote passen, Benefits passen, Weiterbildung/Mitarbeiterführung passt), trotzdem ist es nicht so einfach gute Leute zu finden.
    Natürlich wird bei uns auch ausgebildet. Aber a) dauert es natürlich b) kann man nicht unbegrenzt ausbilden und c) gehen ja auch Leute bisweilen nach der Ausbildung woanders hin, einfach um auch noch andere Unternehmen kennen zu lernen.

    Wenn man nicht gerade so ein großer Laden wie MS, Google, AWS o.ä. ist, die sich vor Bewerbern meist nicht retten können, ist es nicht immer so einfach.

  9. Re: Das Märchen vom Fachkräftemangel

    Autor: Sybok 14.01.22 - 10:43

    Teeklee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist eher ein Mangel an Unternehmen, die verstehen, was Fachkräfte
    > wollen. Unternehmen, die dies Verstehen haben auch keine Probleme ihre
    > Positionen zu füllen.

    Jein.

    > Aber klar, wenn man nichts Zahlen will, und auch keine anderen Benefits
    > anbieten kann/will, dann wird es schon einen Mangel an Fachkräften geben,
    > die das Mitmachen wollen.

    Richtig, aber nehmen wir mal an, dass jedes Unternehmen bereit wäre unbegrenzt viel zu zahlen - würde dann plötzlich jeder alle Stellen besetzen können? ;-) Ich bezweifle dies, auch wenn ich Dich verstehe und Dir ein Stück weit zustimme.

  10. Re: Das Märchen vom Fachkräftemangel

    Autor: ubuntu_user 14.01.22 - 11:10

    Hawk321 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Selbst wenn es viel Geld gibt...was nützt es, wenn die Leute im Team keine
    > Ahnung haben oder der Chef ein Dampfplauderer ist ?!
    ich glaube das ist überall so

    > Sehe ich immer wieder mal....viel Geld, weil alle abhauen und sobald man da
    > ist, täglich die Krise bekommt.

    geld entschädigt aber

  11. Re: Das Märchen vom Fachkräftemangel

    Autor: Oktavian 14.01.22 - 11:20

    > Richtig, aber nehmen wir mal an, dass jedes Unternehmen bereit wäre
    > unbegrenzt viel zu zahlen - würde dann plötzlich jeder alle Stellen
    > besetzen können?

    Das ist das Problem. Man kann durch Mehrzahlung lokal sein Problem lösen, aber nur solange, bis ein anderer noch mehr zahlt. Man hat dann einen Run to the Top, bei dem am Ende alle verlieren.

    Die Mär von der zu niedrigen Bezahlung geht davon aus, es gäbe Massen an Informatikern, die zur Zeit Taxi fahren, Blumen binden oder Erdbeeren pflücken, weil dies besser bezahlt wird, und die nur auf ein attraktives Angebot warten. Mit mehr Geld schafft man aber keine neuen Informatiker, man kann allenfalls dafür sorgen, dass man (kurzfristig) selbst genug hat.

    Außerdem bekommt man durch eine überproportionale Steigerung der Gehälter das Problem, dass viele in diesen lukrativen Markt drängen, die für das Thema weder Interesse noch Talent haben. Die Erfahrung durfte man schon in den frühen 2000ern machen (.com-Blase). Da wurden aus Bäckern und Metzgern Softwareentwickler, die natürlich auch schnell wieder raus waren aus den Jobs.

    Ein weiteres Problem ist, das Gehalt ist gedeckelt durch die Wertschöpfung. Man kann keinen Mitarbeiter bezahlen über der Wertschöpfung, dann macht man als Unternehmer Minus und es ist sinnvoller, das Geschäft einfach zu lassen. Die Arbeit an sich bleibt aber trotzdem da.

  12. Re: Das Märchen vom Fachkräftemangel

    Autor: Teeklee 14.01.22 - 13:23

    Sybok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Richtig, aber nehmen wir mal an, dass jedes Unternehmen bereit wäre
    > unbegrenzt viel zu zahlen - würde dann plötzlich jeder alle Stellen
    > besetzen können? ;-) Ich bezweifle dies, auch wenn ich Dich verstehe und
    > Dir ein Stück weit zustimme.

    Ne, aber es muss auch nicht jede Stelle besetzt werden.

    In Deutschland gibt es auch einen massiven Mangel an "Türöffnern", welche den Kunden die Tür auf Machen, wenn sie ein Geschäft betreten wollen. In Indonesien herrscht dieser Mangel nicht, da hat fast jedes etwas größere Einkaufsgeschäft und Hotel solche Leute.

    Informatiker sind nun mal Experten, da sollten die Unternehmen sich die Frage stellen, ob sie für jede Position wirklich eine studierte Kraft benötigen. Oder ob sich Aufgaben automatisieren lassen? Wenn ich mir so manche Job Ausschreibungen anschaue, wird oft jemand gesucht, der eine eierlegende Wollmilchsau ist und im Alleingang Facebook 2 programmieren könnte. Aber die Aufgaben, die er später erfüllen soll, erfordern die ganzen Expertisen gar nicht.

    Die Bezahlung sorgt nur dafür, dass die Ressourcen (oder Arbeiter) so aufgeteilt werden, dass sie dort Arbeiten, wo sie den größten wirtschaftlichen Ertrag haben. Vielleicht sollen die Firmen, die nicht genug zahlen können, einfach pleitegehen, denn es ist ja kein Geschäftsmodell, wenn der Profit am Ende des Jahres rein daherkommt, dass man seinen Angestellten weniger bezahlt, hat als die Konkurrenz.

    Also es gibt keinen Mangel an Informatikern, sondern einen Mangel an unterbezahlten Informatikern.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.01.22 13:34 durch Teeklee.

  13. Re: Das Märchen vom Fachkräftemangel

    Autor: Dino13 14.01.22 - 13:49

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dino13 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wir haben in unserem Team ein großes Problem, weil sich die Arbeit bei
    > uns
    > > nicht so spannend anhört und wir kein hippes Unternehmen sind. Es wird
    > echt
    > > gut gezahlt,
    >
    > wieviel? :D

    60k - 70k kann bei uns ein BSc Software Entwickler ohne Probleme verdienen bei entsprechender Erfahrung.

  14. Das Märchen vom Märchen vom Fachkräftemangel

    Autor: Trollversteher 14.01.22 - 13:54

    Falsch. An erfahrenen Entwicklern mit umfangreicher, langjähriger Erfahrung mangelt es tatsächlich schon seit geraumer Zeit, und das sogar *eklatant*, wie *JEDER* weiß, der sich etwas damit auskennt.
    Junge, unerfahrene Entwickler und zukünftige IT-Experten frisch von der Uni gibt es dagegen derzeit mehr als genug - der Vorwurf dürfte also nicht lauten: Zahlt den erfahrenen Experten mehr, sondern fangt damit an, den jungen Unerfahrenen eine Chance zu geben und "zieht" euch eure Experten selbst auf.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.01.22 14:05 durch Trollversteher.

  15. Re: Das Märchen vom Märchen vomFachkräftemangel

    Autor: patka 14.01.22 - 14:04

    +1 was Trollversteher sagt

  16. Re: Das Märchen vom Fachkräftemangel

    Autor: bauschaummafiosi 14.01.22 - 14:07

    Bei 60-70k steigen bei uns BSc. Informatiker ein…

  17. Re: Das Märchen vom Märchen vom Fachkräftemangel

    Autor: Oktavian 14.01.22 - 14:50

    > sondern fangt damit an, den
    > jungen Unerfahrenen eine Chance zu geben und "zieht" euch eure Experten
    > selbst auf.

    Genau das ist der Punkt. Seit langem schon sind wir deshalb an verschiedenen Unis präsent, bieten Werksstudienplätze, Duale Studiengänge, Bachelor- und Masterarbeiten, etc. Dazu gibt es ein Trainee-Programm, in dem Frischlinge von der Uni weitergebildet werden, später dann Architekten-Ausbildung, PL-Ausbildung, Führungskräfte-Ausbildung, usw.

    Wenn man sich nur um die Experten kloppt und die Preise immer weiter hochjubelt, ist dadurch kein Experte mehr auf dem Markt. Man hat nur mehr Geld dafür ausgegeben.

  18. Re: Das Märchen vom Fachkräftemangel

    Autor: Trockenobst 14.01.22 - 14:57

    Teeklee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist eher ein Mangel an Unternehmen, die verstehen, was Fachkräfte
    > wollen. Unternehmen, die dies Verstehen haben auch keine Probleme ihre
    > Positionen zu füllen.

    Wenn man am Krankenhaus in Rostock einen SAP Spezialisten sucht und fair zahlt, dann muss man eben den finden den Rostock leben will. Es gibt lokalisierten Fachkräftemangel. Bei den Ärzten und Handwerkern ist das in der Pampa genauso.

  19. Re: Das Märchen vom Märchen vom Fachkräftemangel

    Autor: Trockenobst 14.01.22 - 15:02

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > lauten: Zahlt den erfahrenen Experten mehr, sondern fangt damit an, den
    > jungen Unerfahrenen eine Chance zu geben und "zieht" euch eure Experten
    > selbst auf.

    Ich arbeite bei einem low-budget Medienprojekt mit. Die Jungs und Mädels sind quer aus der gesamten EU (online), aber nicht aus Städten mit klassischen Medienszene. Eher gar nicht.
    Höchstmotiviert und wenn man denen gute Schulungen und Tutorials gibt, merkt man bei ca. 90% wie hungrig diese auf Wissen, Erfahrung etc. sind. So langsam sind wir auch nicht.

    Es ist eben ein fortgeschrittener Skill die Prozesse so zu gestalten, dass man das Jungvolk auch mitnimmt. Ich habe gerade bei älteren Seniors gesehen wie schwierig das ist die Projekte so vorzubereiten. Die meisten können das nicht bzw. wollen das nicht lernen.

    Dann bleibt der HR Abteilungs nichts anderes übrig als den Typen mit 10 Jahre Erfahrung zu suchen weil nur der ins Team passt. Den auch die anderen 1000 Teams suchen, weil sie es auch nicht hinkriegen.

  20. Re: Das Märchen vom Fachkräftemangel

    Autor: Sybok 14.01.22 - 16:22

    Teeklee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sybok schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Richtig, aber nehmen wir mal an, dass jedes Unternehmen bereit wäre
    > > unbegrenzt viel zu zahlen - würde dann plötzlich jeder alle Stellen
    > > besetzen können? ;-) Ich bezweifle dies, auch wenn ich Dich verstehe und
    > > Dir ein Stück weit zustimme.
    >
    > Ne, aber es muss auch nicht jede Stelle besetzt werden.
    >
    > In Deutschland gibt es auch einen massiven Mangel an "Türöffnern", welche
    > den Kunden die Tür auf Machen, wenn sie ein Geschäft betreten wollen. In
    > Indonesien herrscht dieser Mangel nicht, da hat fast jedes etwas größere
    > Einkaufsgeschäft und Hotel solche Leute.

    Ein Mangel kann nur da bestehen, wo auch Nachfrage besteht. Die Nachfrage nach Türöffnern ist hier so etwa gleich Null, die Nachfrage nach ITlern ganz sicher nicht. ;-)

    > Informatiker sind nun mal Experten, da sollten die Unternehmen sich die
    > Frage stellen, ob sie für jede Position wirklich eine studierte Kraft
    > benötigen.

    Sicher, das ist immer zu bedenken.

    > Oder ob sich Aufgaben automatisieren lassen? Wenn ich mir so
    > manche Job Ausschreibungen anschaue, wird oft jemand gesucht, der eine
    > eierlegende Wollmilchsau ist und im Alleingang Facebook 2 programmieren
    > könnte. Aber die Aufgaben, die er später erfüllen soll, erfordern die
    > ganzen Expertisen gar nicht.

    Jepp, kenne ich nur zu gut.

    > Die Bezahlung sorgt nur dafür, dass die Ressourcen (oder Arbeiter) so
    > aufgeteilt werden, dass sie dort Arbeiten, wo sie den größten
    > wirtschaftlichen Ertrag haben. Vielleicht sollen die Firmen, die nicht
    > genug zahlen können, einfach pleitegehen, denn es ist ja kein
    > Geschäftsmodell, wenn der Profit am Ende des Jahres rein daherkommt, dass
    > man seinen Angestellten weniger bezahlt, hat als die Konkurrenz.

    Was zu einem Mangel führt ist ja für die Tatsache, dass er existiert, erstmal egal.

    > Also es gibt keinen Mangel an Informatikern, sondern einen Mangel an
    > unterbezahlten Informatikern.

    Wie gesagt: So einfach ist es auch nicht:

    Variante A) Es liegt am Geld! In dem Fall arbeiten die Leute derzeit aber woanders und wenn man sie abwirbt wird der Mangel nicht kleiner, denn dann hat der vorherige Arbeitgeber wieder eine unbesetzte Stelle.

    Variante B) Es liegt nicht am Geld und die Leute sind derzeit arbeitslos. Dann kann es aber gar keinen Mangel geben, weil die Leute dann sicher nicht ewig in Arbeitslosigkeit bleiben könnten um ihr Wunschgehalt durchzusetzen. Ein Mangel ist schon tatsächlich da, auch wenn die, die sich am Meisten darüber beschweren oft genau die sind, die einfach viel zu schlecht bezahlen - da gehe ich mit!

    Wenn man insgesamt mal schaut wie hoch die Nachfrage derzeit ist und wo man überall Angebote herbekommt, dann ist schon zu erkennen, dass sich die Wettbewerbssituation seitens der Arbeitgeber um gute Kräfte verschärft hat.

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