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"Was von der Film-Dystopie heute Realität ist"

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  1. Re: Wir geben uns jedenfalls Mühe

    Autor: toj 15.01.22 - 23:34

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Teile darin nutzen sich ab, die Ressourcen werden also sehr fein nahezu
    > überall verteilt, was die Recyclingfähigkeit dieses Teils auf 0 senkt.

    Mit heutigen Technologien, klar… langfristig kriegen Nanobots das schon hin. Und bis dahin habe wir genug in der Erde.


    > Ein ICE4 liegt bei rund 1,2t pro Person.

    Nicht pro Person sondern pro Sitzplatz. Also wenn er die ganze Strecke zu 100% ausgelastet wäre. Ich nehme aber auch nicht an, dass 5 Leute im 2,5T SUV sitzen, denn dann wären es nur 0,5 T pro Person.


    > Ist aber irrelevant, denn der
    > Antrieb ist effizienter und die Verlustleistung der Räder um ein Vielfaches geringer.

    Nein, das ist einfach quatsch. So ein ICE3 braucht rund 5.4 kWh pro Sitzplatz auf 100 km. Und man kann davon ausgehen, dass weniger als die Hälfte im Schnitt belegt sind, also rund 11 kWH pro Personenkilometer.

    Ein effizienter Eletro SUV wie ein Hyundai Kona kommt auf 12 kWH. Selbst mit einer Person ist der Verbrauch kaum höher. Mit 2 Personen bereits deutlich effizienter.

  2. Re: Wir geben uns jedenfalls Mühe

    Autor: oldmcdonald 16.01.22 - 01:11

    So, und jetzt machen wir dasselbe Spiel noch einmal mit dem Reifenabrieb.
    Und dem Flächenverbrauch, fahrend und stehend.

  3. Re: Wir geben uns jedenfalls Mühe

    Autor: plutoniumsulfat 16.01.22 - 14:38

    toj schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > plutoniumsulfat schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Teile darin nutzen sich ab, die Ressourcen werden also sehr fein nahezu
    > > überall verteilt, was die Recyclingfähigkeit dieses Teils auf 0 senkt.
    >
    > Mit heutigen Technologien, klar… langfristig kriegen Nanobots das
    > schon hin. Und bis dahin habe wir genug in der Erde.

    Das Thema ist nur, dass uns der Laden in 30-40 Jahren um die Ohren fliegt. Ich zweifle, dass es bis dahin Nanobots gibt, die energieeffizient derart geringe Masseanteile akkretieren können.

    > > Ein ICE4 liegt bei rund 1,2t pro Person.
    >
    > Nicht pro Person sondern pro Sitzplatz. Also wenn er die ganze Strecke zu
    > 100% ausgelastet wäre. Ich nehme aber auch nicht an, dass 5 Leute im 2,5T
    > SUV sitzen, denn dann wären es nur 0,5 T pro Person.

    Stimmt. Ich gehe aber auch davon aus, dass bei Forcierung sinnvollerer Optionen die Auslastung steigt. Die 50% gibt es ja heute bereits.

  4. Re: Wir geben uns jedenfalls Mühe

    Autor: Lvdvl 17.01.22 - 07:01

    Die Zahlen stimmen doch nicht wirklich und überhaupt der Vergleich macht doch gar keinen Sinn.

    Zu den Zahlen:
    Ein ICE3 verbraucht laut Wiki/DB im Durchschnitt 2000 kwh/km. Das ergibt bei halber Besetzung (220 Personen) ca 9kW pro Person/100km
    Die 12kw sind für den Kona vielleicht der Wert aus dem Prüflabor
    Ein e-Kona verbraucht laut ADAC real 16,7kW - das gilt aber nur im vom ADAC betrachteten Fahrszenario; Willst du den Kona mit einem ICE (!) vergleichen, dann musst du auch von einer typischen ICE-Strecke ausgehen - also von einer langen Autobahnfahrt bei mindestens Richtgeschwindigkeit und zwischenzeitlichem Stopp am Schnelllader (höhere Ladeverluste) , da liegst du sicher bei über 20 kwh/100km.

    Zum Sinn:
    Was soll der Vergleich den ? Ich fahre nicht mit dem ICE zum Supermarkt oder zum Zahnarzt. Wenn schon vergleichen, dann vielleicht ICE zu Flugzeug oder Kona zu Bus/SBahn/Fahrrad. (Spoiler: das Fahrrad gewinnt in der Nahstrecke immer)
    Und selbst dann sagen Verbrauchswerte überhaupt nicht so viel aus. Für den ICE muss man zB berücksichtigen dass die meisten Leute nicht direkt neben einem Fernbahnhof wohnen, ergo erst mal dorthin müssen. Die für das Auto notwendige Infrastruktur verbraucht wiederum wesentlich mehr Fläche und Instandhaltungskosten. Dann ist da noch die Quellenfrage: Selbst ineffizient genutzte Solarenergie bleibt stets ökologischer als hocheffizient genutzter Kohlestrom oder nachhaltiger als Atomstrom (Ewigkeitskosten).

    Also vielleicht hören wir auf sinnfrei singuläre Zahlen ohne Kontext in den Diskussion zu werfen.

  5. Re: "Was von der Film-Dystopie heute Realität ist"

    Autor: dummzeuch 17.01.22 - 15:16

    smonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dummzeuch schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ja, was ist denn nun heute Realität?
    > > Der Abschnitt sagt darüber absolut nichts.
    >
    > Artikel bis zum Ende gelesen?
    >
    > > Das reale 2022 ist zwar nicht so dystopisch wie das 2022 im Film, aber
    > auch unser Planet nähert sich dem Kollaps: Da ist das starke
    > Bevölkerungswachstum mit allen umweltschädlichen Nebeneffekten, da sind die
    > Klimakatastrophen, da ist das Artensterben.

    Und darüber stand dann schon eine neue Zwischenüberschrift:

    "Zwischen "zu melodramatisch" und "gut und wichtig""

  6. Re: Wir geben uns jedenfalls Mühe

    Autor: Achranon 20.01.22 - 13:08

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Thema ist nur, dass uns der Laden in 30-40 Jahren um die Ohren fliegt.

    Damit bist du ein gutes Beispiel für die pessimistische Denkweise die man auch damals bei diesem Roman hatte :)

    Der Mensch hat unbewußt den Drang sich den Weltuntergang in seiner Lebenszeit herbei zu wünschen weil es etwas "tröstliches" hat zu wissen wenn ich sterbe dann alle anderen entweder mit oder der Planet ist dann eh unbewohnbar also ist es gut das man das größtenteils nicht mehr mit erleben muß.

    Aus dem Grund sind Welt Untergangs Filme so beliebt. Nahezu alle erfolgreichen Sci Fi Filme der Vergangenheit haben eine durchweg düstere Zukunft prophezeiht. Das finden halt alle super.

    Ich behaupte mal in 50 Jahren wird es auch nicht soviel anders aussehen als jetzt. Die Umwelt wird auch dann noch nicht zerstört sein. Man kann eher davon ausgehen das man bis dahin bessere Wege gefunden hat im Einklang mit der Natur zu finden.

    Aber es ist nervtötend zu wissen das diese anderen "Penner", also nicht man selbst, in der Zukunft womöglich ein besseres Leben haben könnten als wir, das geht natürlich auf keinen Fall.

    Nein, die haben gefälligst auf einer verwüsteten Erde ohne Pflanzen und Tiere vor sich hin vegetieren. Als 90 jähriger Greis kann man Blockwart spielen und jedem der vorbeikommt erzählen.

    Wir haben das damals ja schon immer gewußt aber auf uns hat ja keiner gehört!!!

  7. Re: Wir geben uns jedenfalls Mühe

    Autor: plutoniumsulfat 22.01.22 - 11:50

    Das hat nichts mit Pessimismus zu tun, sondern wird schlicht von den erhobenen Daten aufgezeigt. Sicherlich wird der Planet keine Wüste sein, aber es wird ganz sicher nicht mehr so aussehen wie heute. Im Einklang mit der Natur leben wir nämlich schon lange nicht mehr. Ein wirklich großer Teil neuer Entwicklungen oder Erfindungen oder überhaupt Neuerungen geht in genau die entgegengesetzte Richtung.

    Und keine Angst, ich brauche nicht Blockwart spielen für meinen Seelenfrieden. Es wäre schöner, wenn das nicht so kommt. Angesichts der Untätigkeit von Regierungen und Menschen ist das aber unwahrscheinlich.

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