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Ob Akkuautos wirklich umweltfreundlich sind, wird sich erst noch zeigen

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Ob Akkuautos wirklich umweltfreundlich sind, wird sich erst noch zeigen

    Autor: Netzweltler 15.01.22 - 13:35

    Zunächst ist das nur ein Wechsel von einem Rohstoff (Erdöl) zu einem Bündel anderer (Kupfer, Lithium, Cobalt, etc.). Auch die müssen erst einmal umweltschonend gefördert und verarbeitet werden.
    Und wenn die Entwicklungsländer auch da wie gewohnt ausgebeutet werden, wird sich an der globalen Umweltverschmutzung und dem Klimawandel nichts ändern.

  2. Re: Ob Akkuautos wirklich umweltfreundlich sind, wird sich erst noch zeigen

    Autor: Ach 15.01.22 - 13:43

    Netzweltler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Zunächst ist das nur ein Wechsel von einem Rohstoff (Erdöl) zu einem Bündel anderer
    > (Kupfer, Lithium, Cobalt, etc.). Auch die müssen erst einmal umweltschonend gefördert
    > und verarbeitet werden.

    Gähhhhnnnn ... ach so, sry, Recycling natürlich. Bitte nach Recycling googlen und den
    Begriff recherchieren! Und jetzt sag blos, geht Recycling inzwischen auch bei Erdöl? Wie. nein?
    Gähhhhhnnn ....

  3. Das Zauberwort heißt "Effizienz".

    Autor: Stereo 15.01.22 - 13:44

    Verbrennungsmotoren liegen bei derzeit 30 Prozent Effizienz. Heiß, von einem Liter Kraftstoff verpuffen 700 Milliliter ins Nichts. Bei Elektromotoren hingegen liegt die Effizienz bei ca. 90 Prozent.

  4. Re: Das Zauberwort heißt "Effizienz".

    Autor: mikehak 15.01.22 - 13:55

    Stereo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Verbrennungsmotoren liegen bei derzeit 30 Prozent Effizienz. Heiß, von
    > einem Liter Kraftstoff verpuffen 700 Milliliter ins Nichts. Bei
    > Elektromotoren hingegen liegt die Effizienz bei ca. 90 Prozent.
    Falsch.. Elektrofahrzeug ist bei weitem nicht so effizient. 90% wenn man nur das Fahrzeug in Betrieb anschaut. Aber es kommen noch einige andere Faktoren dazu. Bei der Übertragung von Strom geht auch einige verloren. Hier kommt es auf die Distanz und Last der Leitung an. dann bei Umwandeln in die Passende Energie, dann gibt es Ladeverluste. da kann man gesamthaft etwa von 30% verlust sprechen. Kommt auf die Systeme an etc. Einige haben weniger und andere mehr. Aber es ist nicht so wie alle immer sagen, E ist so effizient. Es ist effizient, aber es hat auf verluste. Übrigens ein Grossteil zahlt man dann als kunde dann noch. Denn man rechnet den Teil ab bevor einen Teil der verluste Passiert. Ist halt so

  5. Re: Ob Akkuautos wirklich umweltfreundlich sind, wird sich erst noch zeigen

    Autor: emdotjay 15.01.22 - 13:56

    Netzweltler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zunächst ist das nur ein Wechsel von einem Rohstoff (Erdöl) zu einem Bündel
    > anderer (Kupfer, Lithium, Cobalt, etc.). Auch die müssen erst einmal
    > umweltschonend gefördert und verarbeitet werden.
    > Und wenn die Entwicklungsländer auch da wie gewohnt ausgebeutet werden,
    > wird sich an der globalen Umweltverschmutzung und dem Klimawandel nichts
    > ändern.

    1) Das Wort Umweltfreundlich sollte bei e-autos genauso wenig verwendet werden wie bei anderen dingen. Und lieber durch Umweltschonender ersetzt werden.

    2) erst vor paar Wochen hat eine Studie aus Princeton oder Stanford gezeigt, das wenn man alles Mitberücksichtigt (Vom Rohstoffabbau, Fertigung, Nutzung und und Recycling) das die Verbrenner bei weitem schlechter abschneiden als die e-Fahrzeuge.

    Das heißt nicht die e-Fahrzeuge sind super sauber etc... sondern nur das die Verbrenner noch viel Umweltschädlicher waren als man es davor dachte.

    Es ist eine Tatsache das e-Fahrzeuge für die Umwelt weniger schädlich sind.

    Am besten wäre es natürlich komplett aufs auto zu verzichten, aber naja das ist halt nicht immer möglich.

    Und die Effizienz und der Verbrauch spielen sind zweitrangig, wenn man sich vorstellt wieviel Energie in die Produktion und Infrastruktur fließen mussten.

    Anders ausgedrückt, die Autos haben einen sehr großen Fußabdruck, die e-Fahrzeuge einen etwas kleineren.

    PS: Umweltfreundlich ist es:
    Bäume zu pflanzen, und nicht etwa e-Auto statt Verbrenner zu fahren.

    An die Community: Korrigiert mich wenn ich was falsches wiedergegeben habe.
    An Golem: Bitte endlich einen Like-Button ins Forum implementieren.
    An alle: Have a nice day :)

  6. Re: Das Zauberwort heißt "Effizienz".

    Autor: Cavaron 15.01.22 - 14:03

    mikehak schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Falsch.. Elektrofahrzeug ist bei weitem nicht so effizient. 90% wenn man
    > nur das Fahrzeug in Betrieb anschaut. Aber es kommen noch einige andere
    > Faktoren dazu. Bei der Übertragung von Strom geht auch einige verloren.
    Moment - E-Auto und Verbrenner wurden bei dem Vergleich hier BEIDE "nur im Betrieb angeschaut".

    Wenn du den Kraftstofftransport in die Betrachtung einfließen lassen möchtest, dann bitte auch bei den Fossilen. Also per LKW an jede Tankstelle damit Gondeln und dann - das wird dich vielleicht wundern - gibt es tatsächlich eine signifikante Verdunstung/Ausgasungsquote von Treibstoff an den Tankstellen. Kannst du gerne mal googeln wie viel das ist und wie gesund das für die Anreiner ist.

  7. Re: Das Zauberwort heißt "Effizienz".

    Autor: HoffiKnoffu 15.01.22 - 14:27

    Ok, dann musst du aber auch alle Verluste auf beiden Seiten berücksichtigen.
    Strom:
    -Verluste bei Wandlung von z.B. gleichgerichteter Energie (Wind) in Rotationsenergie
    -Rotationsenergie in elektrische Energie
    -Transformation in Hochspannung, bzw. Hoch-Gleichspannung
    -Übertragungsverluste durch den Transport (Wirk- und Blindverluste)
    -Und alle weiteren Verluste, die durch weitere Wandlungen, Speicherung, Nutzung entstehen.

    Kraftstoffe:
    -Verluste durch den Transport aus der Lagerstätte in die Tanks der Bohrinsel
    -Verluste durchs wiederholte Umpumpen (von der Bohrinsel auf hochseetaugliche Frachter) oder Strömungsverluste durch den Transport durch Pipelines (selbst Erdgas wird alle paar 100km eine Verdichterstation, damit am Ende das Gas auch ankommt).
    -Wandlungsverluste in den Raffinerien.
    -Wandlungsverluste im Fahrzeug.

  8. Der Unterschied ist schon ersichtlich

    Autor: Standard 15.01.22 - 14:32

    Netzweltler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zunächst ist das nur ein Wechsel von einem Rohstoff (Erdöl) zu einem Bündel
    > anderer (Kupfer, Lithium, Cobalt, etc.). Auch die müssen erst einmal
    > umweltschonend gefördert und verarbeitet werden.
    > Und wenn die Entwicklungsländer auch da wie gewohnt ausgebeutet werden,
    > wird sich an der globalen Umweltverschmutzung und dem Klimawandel nichts
    > ändern.

    E-Autos sind umweltfreundlicher als Verbrenner, das muss nicht mehr gezeigt werden, das wurde schon mehrfach bewiesen und ist auch an mehreren Stellen einleuchtend:
    1. Erdöl ist eine sehr endliche Resource, Krieg, Fördernung, Transport, Weiterverarbeitung, Transport kostet alles deutlich mehr Energie als elektrischen Strom zu transportieren, trotz Leitungsverlusten.
    2. Leitungsverluste können eingeschränkt werden indem lokal erzeugte elektrische Leistung verwendet wird.
    3. Batterie-chemie ist nicht wie bei fossilen Brennstoffen in Stein gemeisselt. Z.B. ist Kobalt gar nicht erforderlich und wird auch schon in vielen Akkus gar nicht mehr verwendet. Es ist auch stetig ein Bestreben die Akkus mit möglichst günstigen und weit verfügbaren Materialien zu bauen. Zudem ist ein Recycling möglich, da die Inhaltsstoffe von Akkus nicht einfach in die Atmosphäre verpuffen sondern in der Akkuzelle verbleiben.
    4. E-Fuels sind teuer und Verbrenner mit E-Fuels sind wesentlich ineffizienter:
    https://www.youtube.com/watch?v=0d0MPg7DxbY
    5. PKW sind vielleicht ein Luxus den wir uns als Menschheit besser nicht mehr leisten sollten, denn fast nichts was wir machen ist umweltfreundlich. Es ist bestensfalls weniger umweltschädlich.

  9. Re: Ob Akkuautos wirklich umweltfreundlich sind, wird sich erst noch zeigen

    Autor: Keep The Focus 15.01.22 - 14:59

    Recycling ist immer mit Verlust behaftet. Klar, besser wie Verbrenner, aber imho sind BEVs nichts, dass aktuell gross skaliert.

    Eine Verkehrswende ist unabdingbar

  10. Re: Das Zauberwort heißt "Effizienz".

    Autor: mikehak 15.01.22 - 15:24

    Cavaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mikehak schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Falsch.. Elektrofahrzeug ist bei weitem nicht so effizient. 90% wenn man
    > > nur das Fahrzeug in Betrieb anschaut. Aber es kommen noch einige andere
    > > Faktoren dazu. Bei der Übertragung von Strom geht auch einige verloren.
    > Moment - E-Auto und Verbrenner wurden bei dem Vergleich hier BEIDE "nur im
    > Betrieb angeschaut".
    >
    > Wenn du den Kraftstofftransport in die Betrachtung einfließen lassen
    > möchtest, dann bitte auch bei den Fossilen. Also per LKW an jede Tankstelle
    > damit Gondeln und dann - das wird dich vielleicht wundern - gibt es
    > tatsächlich eine signifikante Verdunstung/Ausgasungsquote von Treibstoff an
    > den Tankstellen. Kannst du gerne mal googeln wie viel das ist und wie
    > gesund das für die Anreiner ist.

    ich habe jetzt Nicht von der Herstellung gesprochen. Aber etwa bis zu 25% gehen beim E-Auto nur von dern Zapfsäule in die Batterie verloren. Das Zahlst du als endkunde. Gab erst grad kürzlich gar eine Sendung darüber. Wie gesagt, mich stört immer die Aussage, E-Auto hat nur 10% verlust. das stimmt nun mal Technisch schon nicht. Jeder Wechselrichter hat verlust, jeder Akku, jede Leitung ...... Das ein Verbenner mehr verlust hat, ist auf klar.

  11. Re: Der Unterschied ist schon ersichtlich

    Autor: mikehak 15.01.22 - 15:30

    Standard schrieb:
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    > Netzweltler schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Zunächst ist das nur ein Wechsel von einem Rohstoff (Erdöl) zu einem
    > Bündel
    > > anderer (Kupfer, Lithium, Cobalt, etc.). Auch die müssen erst einmal
    > > umweltschonend gefördert und verarbeitet werden.
    > > Und wenn die Entwicklungsländer auch da wie gewohnt ausgebeutet werden,
    > > wird sich an der globalen Umweltverschmutzung und dem Klimawandel nichts
    > > ändern.
    >
    > E-Autos sind umweltfreundlicher als Verbrenner, das muss nicht mehr gezeigt
    > werden, das wurde schon mehrfach bewiesen und ist auch an mehreren Stellen
    > einleuchtend:
    > 1. Erdöl ist eine sehr endliche Resource, Krieg, Fördernung, Transport,
    > Weiterverarbeitung, Transport kostet alles deutlich mehr Energie als
    > elektrischen Strom zu transportieren, trotz Leitungsverlusten.
    > 2. Leitungsverluste können eingeschränkt werden indem lokal erzeugte
    > elektrische Leistung verwendet wird.
    > 3. Batterie-chemie ist nicht wie bei fossilen Brennstoffen in Stein
    > gemeisselt. Z.B. ist Kobalt gar nicht erforderlich und wird auch schon in
    > vielen Akkus gar nicht mehr verwendet. Es ist auch stetig ein Bestreben die
    > Akkus mit möglichst günstigen und weit verfügbaren Materialien zu bauen.
    > Zudem ist ein Recycling möglich, da die Inhaltsstoffe von Akkus nicht
    > einfach in die Atmosphäre verpuffen sondern in der Akkuzelle verbleiben.
    > 4. E-Fuels sind teuer und Verbrenner mit E-Fuels sind wesentlich
    > ineffizienter:
    > www.youtube.com
    > 5. PKW sind vielleicht ein Luxus den wir uns als Menschheit besser nicht
    > mehr leisten sollten, denn fast nichts was wir machen ist umweltfreundlich.
    > Es ist bestensfalls weniger umweltschädlich.

    Nun ja. bis jetzt sind es vor allem LiIo Akkus die verbaut sind. An andere Techniken wird noch geforscht. Jeder Akku braucht seltene Erde und warum heisst die so, weil sie eher weniger zu finden ist und vor allem in den Händen von China. Dann kommen noch weitere Rohstoffe dazu.. Lithium,.welches unmengen an Trinkwasser verbraucht beim Abbau. Und vieles wird dazu noch in Minen abgebaut, wo nicht alles sauber ist. Aber da macht man die Augen zu. Aber anderen Orten (zb. Palmöl oder so) schreit man. Komisch.
    Dazu kommt noch, das LiIo Akkus nicht ganz Sicher sind. Hatte jetzt privat schon zwei drei mal ein Akku der sich erhoben hat und im geschäft einige Laptop Akkus. Höhere Leistungsdichte um so Heikler.

  12. Re: Der Unterschied ist schon ersichtlich

    Autor: McFly215 15.01.22 - 17:04

    Die heißen seltene Erden, weil sie nur in geringer Konzentration im gesamten Erdmantel, also überall vorkommen.
    Wenn wir wollten könnten wir die selbst fördern.

  13. Re: Das Zauberwort heißt "Effizienz".

    Autor: plutoniumsulfat 15.01.22 - 18:04

    mikehak schrieb:
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    > Cavaron schrieb:
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    > > mikehak schrieb:
    > >
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    > > > Falsch.. Elektrofahrzeug ist bei weitem nicht so effizient. 90% wenn
    > man
    > > > nur das Fahrzeug in Betrieb anschaut. Aber es kommen noch einige
    > andere
    > > > Faktoren dazu. Bei der Übertragung von Strom geht auch einige
    > verloren.
    > > Moment - E-Auto und Verbrenner wurden bei dem Vergleich hier BEIDE "nur
    > im
    > > Betrieb angeschaut".
    > >
    > > Wenn du den Kraftstofftransport in die Betrachtung einfließen lassen
    > > möchtest, dann bitte auch bei den Fossilen. Also per LKW an jede
    > Tankstelle
    > > damit Gondeln und dann - das wird dich vielleicht wundern - gibt es
    > > tatsächlich eine signifikante Verdunstung/Ausgasungsquote von Treibstoff
    > an
    > > den Tankstellen. Kannst du gerne mal googeln wie viel das ist und wie
    > > gesund das für die Anreiner ist.
    >
    > ich habe jetzt Nicht von der Herstellung gesprochen. Aber etwa bis zu 25%
    > gehen beim E-Auto nur von dern Zapfsäule in die Batterie verloren.

    Wenn das so wäre, müsste die installierte Stromleistung ein Vielfaches der heutigen sein. Das ist ne einfache Kabelleitung, evtl. mit nem Spannungswandler dazwischen.

  14. Re: Ob Akkuautos wirklich umweltfreundlich sind, wird sich erst noch zeigen

    Autor: Wakarimasen 15.01.22 - 18:54

    Wo ist jetzt das Problem? es gibt nichts klimaneutraleres als E-Autos als brauchen wir nicht mehr darüber reden das es im vergleich zum verbrenner auch nicht so sauber ist, das hat gerade von den anti EVs bereits hoch und runter geleiert und jene die dafür sind haben das wissen ebenfalls sonst wären sie auch nicht für EVs

  15. Re: Ob Akkuautos wirklich umweltfreundlich sind, wird sich erst noch zeigen

    Autor: Wakarimasen 15.01.22 - 19:09

    Netzweltler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zunächst ist das nur ein Wechsel von einem Rohstoff (Erdöl) zu einem Bündel
    > anderer (Kupfer, Lithium, Cobalt, etc.). Auch die müssen erst einmal
    > umweltschonend gefördert und verarbeitet werden.


    Nach Ergebnissen einer neuen Studie die zur abwechslung endlich mal die Produktionsketten beider Fahrzeugarten begutachtet hat, ist allein die Produktion von verbrennern bereits klimaschädlicher als von E-Autos. In der Studie wurde die komplette produktions und wertschöpfungskette betrachtet von der förderung der minerale und werkstoffe bis zum raffinieren und zusammensetzen am ende im Werk. (Nur verbrenner benutzen noch Kobalt zb., die meisten EVs sind auf Nickel umgestiegen)

    https://winfuture.de/news,127257.html

    NACH der Produktion ist ja bereits allseits bekannt das die Klimafreundlichkeit in erster linie vom Strom abhängt.


    > Und wenn die Entwicklungsländer auch da wie gewohnt ausgebeutet werden,
    > wird sich an der globalen Umweltverschmutzung und dem Klimawandel nichts
    > ändern.

    Umweltverschmutzung hat nichts mit dem Klimawandel zu tun. Dem Klima ist es egal das ein 7. Plastik Kontinent im Mehr herumschwimmt, aber nicht das regenwälder verschwinden und immer mehr jahr millionen konserviertes CO2 wieder ausgestoßen wird.

  16. Re: Der Unterschied ist schon ersichtlich

    Autor: marratj 15.01.22 - 19:09

    Seltene Erdmetalle werden für Lithiumakkus im Normalfall gar nicht gebraucht, die stecken aber in geringen Mengen im Elektromotor.

    Akkus ohne Kobalt sind heute bereits in E-Autos Realität, so etwa im Tesla Model 3 SR+, welches einen Lithium-Eisen-Phosphat (LFP) Akku enthält, der komplett frei von Kobalt ist. Das ist also keine Zukunftsmusik mehr. Das Problem mit dem Thermal Runaway (also das Überhitzen des Akkus und Aufblähen und/oder Entzünden dadurch) gibt es so bei LFP-Akkus im Vergleich zu "klassischen" Li-Ion Zellchemien auch nicht mehr.

  17. Re: Ob Akkuautos wirklich umweltfreundlich sind, wird sich erst noch zeigen

    Autor: MR-2110 15.01.22 - 19:18

    Verstehe die Frage nicht.

    Seit Jahren hat man Probleme mit der beschaffung von Materialien für Akkus. Raubbau um die halbe Welt.

    Aber Hauptsache jeder will ein 500¤ Akku staubsauger der nicht an die leistung eines handelsüblichen saugers für 80¤ ran kommt

    Wenn ich mich richtig erinnere gab es nie einen staubsauger der mit Benzin lief. Zumindest nicht im Handel für Otto normal.


    Akkus sind bei vielen Geräten die einzige Lösung.

    Aber das marketing und influencer tun ihre Arbeit und waschen die Hirne von weniger schlauen Leuten die einfach nur konsumieren wollen ohne nachzudenken.

    Ersatzakkus kosten dann gerne mal 100¤ womit ein Neukauf für viele (warum auch immer) attraktiver wird.

    Ein Hoch auf die freie Marktwirtschaft wo jeder jeden verarschen darf.

  18. Re: Ob Akkuautos wirklich umweltfreundlich sind, wird sich erst noch zeigen

    Autor: gadthrawn 15.01.22 - 20:49

    Ach schrieb:
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    > Netzweltler schrieb:
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    >
    > > Zunächst ist das nur ein Wechsel von einem Rohstoff (Erdöl) zu einem
    > Bündel anderer
    > > (Kupfer, Lithium, Cobalt, etc.). Auch die müssen erst einmal
    > umweltschonend gefördert
    > > und verarbeitet werden.
    >
    > Gähhhhnnnn ... ach so, sry, Recycling natürlich. Bitte nach Recycling
    > googlen und den
    > Begriff recherchieren! Und jetzt sag blos, geht Recycling inzwischen auch
    > bei Erdöl? Wie. nein?
    > Gähhhhhnnn ....

    Esgibt in Europa eine Fabrik zum Lithiumakkurecycling.
    Dabei wird Kupfer rausgebrannt, dass Lithium zu einer Schlacke mit der man maximal dämmen kann.

    Blöde Realität statt grünem feuchten Traum halt.

  19. Re: Das Zauberwort heißt "Effizienz".

    Autor: gadthrawn 15.01.22 - 20:52

    plutoniumsulfat schrieb:
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    > mikehak schrieb:
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    > > Cavaron schrieb:
    > >
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    > > > mikehak schrieb:
    > > >
    > >
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    > >
    > > > -----
    > > > > Falsch.. Elektrofahrzeug ist bei weitem nicht so effizient. 90% wenn
    > > man
    > > > > nur das Fahrzeug in Betrieb anschaut. Aber es kommen noch einige
    > > andere
    > > > > Faktoren dazu. Bei der Übertragung von Strom geht auch einige
    > > verloren.
    > > > Moment - E-Auto und Verbrenner wurden bei dem Vergleich hier BEIDE
    > "nur
    > > im
    > > > Betrieb angeschaut".
    > > >
    > > > Wenn du den Kraftstofftransport in die Betrachtung einfließen lassen
    > > > möchtest, dann bitte auch bei den Fossilen. Also per LKW an jede
    > > Tankstelle
    > > > damit Gondeln und dann - das wird dich vielleicht wundern - gibt es
    > > > tatsächlich eine signifikante Verdunstung/Ausgasungsquote von
    > Treibstoff
    > > an
    > > > den Tankstellen. Kannst du gerne mal googeln wie viel das ist und wie
    > > > gesund das für die Anreiner ist.
    > >
    > > ich habe jetzt Nicht von der Herstellung gesprochen. Aber etwa bis zu
    > 25%
    > > gehen beim E-Auto nur von dern Zapfsäule in die Batterie verloren.
    >
    > Wenn das so wäre, müsste die installierte Stromleistung ein Vielfaches der
    > heutigen sein. Das ist ne einfache Kabelleitung, evtl. mit nem
    > Spannungswandler dazwischen.


    Was meinst du, warum Stromnetzbetreiber getestet Probleme bei 8 E-Autos in einer Strasse die gleichzeitig laden haben?

    Die Netze haben Aktuell gar nicht den dafür gewünschten Ausbau.

  20. Re: Der Unterschied ist schon ersichtlich

    Autor: gadthrawn 15.01.22 - 20:59

    Standard schrieb:
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    > Netzweltler schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
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    > > Zunächst ist das nur ein Wechsel von einem Rohstoff (Erdöl) zu einem
    > Bündel
    > > anderer (Kupfer, Lithium, Cobalt, etc.). Auch die müssen erst einmal
    > > umweltschonend gefördert und verarbeitet werden.
    > > Und wenn die Entwicklungsländer auch da wie gewohnt ausgebeutet werden,
    > > wird sich an der globalen Umweltverschmutzung und dem Klimawandel nichts
    > > ändern.
    >
    > E-Autos sind umweltfreundlicher als Verbrenner, das muss nicht mehr gezeigt
    > werden, das wurde schon mehrfach bewiesen und ist auch an mehreren Stellen
    > einleuchtend:
    > 1. Erdöl ist eine sehr endliche Resource, Krieg, Fördernung, Transport,
    > Weiterverarbeitung, Transport kostet alles deutlich mehr Energie als
    > elektrischen Strom zu transportieren, trotz Leitungsverlusten.
    > 2. Leitungsverluste können eingeschränkt werden indem lokal erzeugte
    > elektrische Leistung verwendet wird.
    > 3. Batterie-chemie ist nicht wie bei fossilen Brennstoffen in Stein
    > gemeisselt. Z.B. ist Kobalt gar nicht erforderlich und wird auch schon in
    > vielen Akkus gar nicht mehr verwendet. Es ist auch stetig ein Bestreben die
    > Akkus mit möglichst günstigen und weit verfügbaren Materialien zu bauen.
    > Zudem ist ein Recycling möglich, da die Inhaltsstoffe von Akkus nicht
    > einfach in die Atmosphäre verpuffen sondern in der Akkuzelle verbleiben.
    > 4. E-Fuels sind teuer und Verbrenner mit E-Fuels sind wesentlich
    > ineffizienter:
    > www.youtube.com
    > 5. PKW sind vielleicht ein Luxus den wir uns als Menschheit besser nicht
    > mehr leisten sollten, denn fast nichts was wir machen ist umweltfreundlich.
    > Es ist bestensfalls weniger umweltschädlich.

    Auch das Gegenteil wurde oft bewiesen. Gerade bei Fleisch rechnet man ja gerne, was der Transport an CO2 kostet. Wenn du nur das Mehrgewicht für Akkus nimmt, was VON Förderländern (übrigens alles sehr endliche Ressourcen mit extremen Preiserhöhung letztes Jahr, was bei den 3 Jahresverträgen 2024 richtig reinhaut, allein der 4fach teurere Lithium Preis der durch normalerweise Austrocknung fruchtbarer Gebiete ja richtig umweltfreundlich erkauft wird und da natürlich mit Dieselpumpen....).
    Und blöde Realität ist halt auch das Recycling in ganz Europa einen Fabrik für Lithium Zellen hat, aus denen nur Kobalt geschmolzen wird (bei Tesla übrigens ebenso) - lithium wird unrettbar zu Dämmschlacke verschmolzen...

    Akku kann keine Zukunft sein. Zumindest mit jetzigen Techniken. Ist ein Entsorgungsproblem.

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