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hatter recht ?

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  1. hatter recht ?

    Autor: senf.dazu 15.01.22 - 13:41

    Eindeutig - indem er sagt das Verbrenner und Hybride-Verbrenner nicht mehr gefördert werden sollten..

    Wenn es eine Förderung geben sollte dann für die Techniken die grün machen. BEV, FCV aber auch Technik für die Herstellung von grünem H2, PTX .. efuels. Welcher Mix dieser grünen Techniken sich dann am Markt durchsetzt sollte wohl eher dem Markt überlassen bleiben. Die Firmen können die Investitionsgelder nur einmal ausgeben - und sollte sich den billigsten grünen Technikmix suchen. Ohne die Schere im Kopf.

    Aber - wer das Wort von grünem Wasserstoff, knappem oder gar wertvollen regenerativen WK/PV, knappen Ladesäulen in den Mund nimmt der sollte sich zumindest mal fragen warum die knapp sind bzw. ob das gottgegeben ist.

    Liegts daran das sich deren Fertigungsanlagen technisch so anspruchsvoll ist oder so seltsame Stoffe einsetzen das man sie nur mit Mühe und schleppend vermehren kann oder das sie eben nur eingeschränkt vom Himmel fallen ? Oder liegt es schlicht an einem Nachfrageproblem ? Sprich kein potentielle Produzent traut sich weil ihm der Absatz oder der Ertrag zu gering oder unsicher ist ?

    Wird grüner H2 für Stahlwerke dadurch unmöglich weil mal angenommen superpreiswerte FCV Spaßautos ihnen das H2 wegnehmen - oder ist es eigentlich kein Problem irgendwo in der Welt die PV/WK und Elektrolyseure für die angenommen reichlich fließenden FCV Spaßeinnahmen aufzustellen ? Funktioniert so Marktwirtschaft ? Das eine Produkt nimmt dem anderen was weg - oder kann der Markt einfach durch beides in dem Maße der Nachfrage dieser Marktbereiche wachsen ?

    Echt - ich kann's nicht mehr hören. Knappes Champagner H2. "Wertvolle" efuels.

    PV und Elektrolyse sind technisch sehr sehr einfache sehr sehr billig zu produzierende Techniken. Die man eigentlich in beliebigen Stückzahlen nachbauen kann - in Jahren nicht Jahrzehnten - vorausgesetzt man findet zuverlässige/dauerhafte Abnehmer für's H2 die nicht übermorgen wieder verschwunden sind.

    Die findet man dann wenn's sich rechnet. Wenn Strom direkt billiger ist ist er eben billiger. Für lokale Erzeugung ist das sicher auch so. Auch wenn Strom direkt nie 100% Strom direkt bedeuten wird - ein ordentlicher Prozentsatz wird immer zu H2 werden. Direkter Strom vom Äquator oder vom Polarmeer ist aber keinesfalls fraglos preiswerter als der Energietransport per H2/PTX. Wegen der Transportkosten (da schneidet Strom schlecht ab) und wegen der Produktionskosten (Äquator hat mehr Sonne PV Zellen liefern dort aufgestellt mehr Ertrag, windreiche Küsten sind anderswo viel länger, noch windreicher und dünner besiedelt, Steuern&Abgaben und Transportkosten der letzten Meile sind bei uns auch nicht die niedrigsten). Nicht zu vergessen - Gestehungskosten/internationale Transportkosten sind nur ein mikriger Anteil bei unseren Endkunden-Energiepreisen.



    10 mal bearbeitet, zuletzt am 15.01.22 13:55 durch senf.dazu.

  2. [gelöscht]

    Autor: [gelöscht] 15.01.22 - 23:00

    [gelöscht]

  3. Re: hatter recht ?

    Autor: senf.dazu 16.01.22 - 13:06

    Boandlgramer schrieb:
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    > senf.dazu schrieb:
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    > -----
    > > Aber - wer das Wort von grünem Wasserstoff, knappem oder gar wertvollen
    > > regenerativen WK/PV, knappen Ladesäulen in den Mund nimmt der sollte
    > sich
    > > zumindest mal fragen warum die knapp sind bzw. ob das gottgegeben ist.
    >
    > Das liegt daran, dass die Dekarbonisierung des Primärenergiebedarfs auf
    > absehbare Zeit eine so große Aufgabe ist, dass wir es uns nicht leisten
    > können, da Prozesse ein- und mitzuschleifen, deren Wirkungsgrad so
    > aberwitzig schlecht ist.
    >
    > Sollte sich in 50 Jahren - früher garantiert nicht - herausstellen, dass
    > auch eine Wasserstoffwirtschaft "drin ist", kann man das innerhalb von
    > Monaten vom Zaun brechen - weil es in der Tat nicht kompliziert ist.
    >
    > Bis dahin sollten wir niemandem erlauben, das Geld, das wir dringend für
    > die prioritären Aufgaben brauchen, für rosa Einhörner zu verballern.
    >
    > Die ganze Speicherfrage - die die intelligenteren Teile der
    > PtG-/Wasserstoffdiskussion befeuert - erledigt sich in dem Moment, wo die
    > Natriumbatterie ein Massenprodukt wird. Und es sieht sehr danach aus, dass
    > das nicht mehr lange dauert.
    >
    > Wasserstoff ist ein Zombie, der seit 50 Jahren Steuermittel frisst und
    > deswegen nicht sterben kann!

    Du vergißt dabei nur das wir Marktwirtschaft haben. Dankenswerterweise. Und es sind nicht ich oder du die sagen wir sollten oder nicht in Wasserstoff machen. Es sind Firmen die sich entcheiden H2 Fahrzeuge zu bauen oder nicht. Es sind Firmen die sich entscheiden in H2 Produktion im sonnenreichen TakaTuka Land zu investieren. Es sind Politiker erkennen das sie die Energieunternehmen im Lande nicht davon überzeugen können alle Energie regenerativ im Lande zu erzeugen sondern nur weniger als die Hälfte. Und das man einen großen Anteil an Importen brauchen wird.

    Und wenn sagen wir mal ein Autohersteller sich entscheidet FCV Autos zu bauen - dann wird der sich mit den bisherigen Energiemultis kurzschließen und über H2 Liefermöglichkeiten im großen Stil verhandeln. Und die werden wenn das Projekt zukunftsfähig erscheint dann eben den H2 Import in die Zielländer aufbauen. Für die Autos. Zusätzlich zu dem was sie vielleicht mit Stahlfirmen vereinbart haben. Der Ausbau von H2 Kapazitäten für das eine oder andere hat aber auch gar nichts miteinander zu tun.

    Dinge wie "sollte in 50J mal genug H2 Champagner .." sind was für Gläubige oder 50 Jahresplaner. Nicht für Marktwirtschaft.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.01.22 13:11 durch senf.dazu.

  4. Re: hatter recht ?

    Autor: altuser 16.01.22 - 13:25

    Hmmm... https://www.golem.de/news/oepnv-montpellier-gibt-wasserstoffbusse-auf-und-nimmt-e-busse-2201-162352.html

  5. Re: hatter recht ?

    Autor: plutoniumsulfat 16.01.22 - 13:35

    senf.dazu schrieb:
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    > Boandlgramer schrieb:
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    > > senf.dazu schrieb:
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    > > > Aber - wer das Wort von grünem Wasserstoff, knappem oder gar
    > wertvollen
    > > > regenerativen WK/PV, knappen Ladesäulen in den Mund nimmt der sollte
    > > sich
    > > > zumindest mal fragen warum die knapp sind bzw. ob das gottgegeben ist.
    > >
    > > Das liegt daran, dass die Dekarbonisierung des Primärenergiebedarfs auf
    > > absehbare Zeit eine so große Aufgabe ist, dass wir es uns nicht leisten
    > > können, da Prozesse ein- und mitzuschleifen, deren Wirkungsgrad so
    > > aberwitzig schlecht ist.
    > >
    > > Sollte sich in 50 Jahren - früher garantiert nicht - herausstellen, dass
    > > auch eine Wasserstoffwirtschaft "drin ist", kann man das innerhalb von
    > > Monaten vom Zaun brechen - weil es in der Tat nicht kompliziert ist.
    > >
    > > Bis dahin sollten wir niemandem erlauben, das Geld, das wir dringend für
    > > die prioritären Aufgaben brauchen, für rosa Einhörner zu verballern.
    > >
    > > Die ganze Speicherfrage - die die intelligenteren Teile der
    > > PtG-/Wasserstoffdiskussion befeuert - erledigt sich in dem Moment, wo
    > die
    > > Natriumbatterie ein Massenprodukt wird. Und es sieht sehr danach aus,
    > dass
    > > das nicht mehr lange dauert.
    > >
    > > Wasserstoff ist ein Zombie, der seit 50 Jahren Steuermittel frisst und
    > > deswegen nicht sterben kann!
    >
    > Du vergißt dabei nur das wir Marktwirtschaft haben. Dankenswerterweise. Und
    > es sind nicht ich oder du die sagen wir sollten oder nicht in Wasserstoff
    > machen. Es sind Firmen die sich entcheiden H2 Fahrzeuge zu bauen oder
    > nicht. Es sind Firmen die sich entscheiden in H2 Produktion im
    > sonnenreichen TakaTuka Land zu investieren. Es sind Politiker erkennen das
    > sie die Energieunternehmen im Lande nicht davon überzeugen können alle
    > Energie regenerativ im Lande zu erzeugen sondern nur weniger als die
    > Hälfte. Und das man einen großen Anteil an Importen brauchen wird.
    >
    > Und wenn sagen wir mal ein Autohersteller sich entscheidet FCV Autos zu
    > bauen - dann wird der sich mit den bisherigen Energiemultis kurzschließen
    > und über H2 Liefermöglichkeiten im großen Stil verhandeln. Und die werden
    > wenn das Projekt zukunftsfähig erscheint dann eben den H2 Import in die
    > Zielländer aufbauen. Für die Autos. Zusätzlich zu dem was sie vielleicht
    > mit Stahlfirmen vereinbart haben. Der Ausbau von H2 Kapazitäten für das
    > eine oder andere hat aber auch gar nichts miteinander zu tun.

    Du vergisst, dass wir Marktwirtschaft haben. Wenn die Firma nebenan günstigere Autos mit Batterien baut, die im Unterhalt auch weniger kosten, dann wird Firma A nicht mehr lang existieren.

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