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Warnen vor etwas, wofür es keine Alternative gibt?

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Re: Warnen vor etwas, wofür es keine Alternative gibt?

    Autor: crazypsycho 19.01.22 - 11:09

    prosumer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wir machen einmal die Woche einen Einkauf mit dem Auto (10
    > Minuten) Es gäbe aber die Alternative, den Tageseinkauf zu Fuß zu erledigen
    > (20 Minuten). Das wäre etwas, was ich dauerhaft opfern könnte. Bedeutet
    > aber, dass ich mir möglichst jeden Abend freihalten müsste, zusammen
    > 100-120 Minuten pro Woche weniger Zeit. Könnte man opfern, aber ist eine
    > starke Einschränkung. Und: in dem zu-Fuß-Markt sind einfach alle Einkäufe
    > pauschal 50-100% teurer… Alternative: 35 Minuten mit dem Auto zum
    > unverpackt-Laden fahren. Macht auch keinen Sinn.

    Es gibt auch die Möglichkeit sich einen Trolley anzuschaffen. Kostet nicht die Welt und man kann den Wocheneinkauf auch zu Fuß erledigen und muss es nicht mehr jeden Tag machen.

  2. Re: Warnen vor etwas, wofür es keine Alternative gibt?

    Autor: ratti 19.01.22 - 12:10

    crazypsycho schrieb:

    > Es gibt auch die Möglichkeit sich einen Trolley anzuschaffen. Kostet nicht
    > die Welt und man kann den Wocheneinkauf auch zu Fuß erledigen und muss es
    > nicht mehr jeden Tag machen.

    Rant.

    Es ist grober Unfug wie dieser, der die Diskussion komplett zerstört. Es macht überhaupt keinen SINN, auf so einer Basis zu diskutieren!

    Die meisten Leute in diesem Land leben nicht in Hamburg-Schanze und kaufen in Hamburg-Schanze ein. Und stellen dann ihre alternativ-Verkehrsmittel in ihrer „Mit-Tiefgarage“-Eigentumswohnung unter.

    Die Millionen „normaler“ Leute in diesem Land haben einen erheblichen Arbeitsweg und dürfen nicht bei Regen müffelnd im Büro erscheinen. Die „normalen Leute“ sind ohnehin schon KOMPLETT am rotieren mit Haushalt, Einkauf, Kindern, Arbeit und suchen sich sogar nur die eher so drittbeste Schule für ihre Kinder aus, weil die „auf dem Weg liegt“ — um sich dann als „Elterntaxi“ belehren zu lassen von Pädagogen, die einen privilegierten Lehrerparkplatz auf dem Schulgelände haben. Die „normalen Leute“ wollen am Wochenende auch mal an die Elbe, in die Heide, an die Ostsee, und sie wollen den Kinderwagen hintenreinpacken und Wechselklamotten dabei haben, falls das Kind sich einpieselt, und da nicht mit einem Bus hinmüssen. „Normale Leute“ schieben den Einkauf zeitlich „irgendwie zwischen“, weil man länger Arbeiten muss und trotzdem mit der Familie essen will, und irgendwie ist auch ständig Mineralwasser alle, Brot verdorben oder das Kind hat die gesamte Wurst „so“ weggefuttert. „Normale Leute“ brauchen frisches Obst und nicht „von Montag“, Windeln kartonweise und definitiv mehr Kram als einen Bollerwagen pro Woche. Normale Leute haben bei ihrer Mietwohnung keinen Abstellplatz für Lastenräder, keinen Keller (oder schlicht nicht mehr die Konstitution, das Fahrrad in und aus dem Keller zu wuppen). „Normalen Leuten“ wird das Lastenfahrrad, wenn es draussen steht, binnen Monaten geklaut. „Normale Leute“ haben keine Lade-Steckdose, keinen eigenen Parkplatz, keine Garage und kriegen vom Vermieter sowieso was gehustet, der macht ja nichtmal das Loch in der Dachrinne zu, das seit drei Jahren lautstark bei Regen tropft. „Normale Leute“ wohnen im Speckgürtel der Stadt und müssen „pendeln“, wegen Grünfläche für's Kind und Budget für die Miete und trotzdem ist ständig alles zu klein, zu weit, zu teuer und schwierig.

    Ich könnte ewig so fortfahren. Checkt mal bitte eure Scheiss Privilegien als Singles, Kinderlose, Gutverdiener, unabhängig-jung-mobile Mittdreissiger im Agenturjob. Und wenn ihr Vorschläge macht, dann überlegt wenigstens EINMAL vorher, was die bedeuten für den „90% Rest von uns“: Die Kleinverdiener und jungen Familien, die Alten und die Hartzer, die Kleinstadt- und Landbewohner, die Leute ohne Zeit, die Leute mit verwandtschaftlicher Verantwortung, die Mieter im Ballungszentrum, die nicht mehr so fitten, die bei denen die Kohle reicht für einen Gebrauchtwagen aber nicht mehr für ein „Luxus-Konglomerat“ aus Car2Go, Uber, Monatskarte, Bahnkarte, Luxusfahrrad, Luxustransportrad, Bollerwagen und Tourenrad, E-Auto, E-Roller, E-Scooter und und und.

    Das ist die SCHANDE an dem ganzen Schlamassel. Eine große Mehrheit in diesem Lande WILL eine Veränderung, WILL was gegen CO2 und Klimakatastrophe tun, WILL die Veränderung. Aber die einzigen Ideen und Konzepte, die da kommen, sind von und für Besserverdiener-Schnösel ohne das geringste Gespür für normale Leute, weil die Unterschicht nicht mehr wählen geht.

    Wie wäre es denn mit einer Pflichtnorm für Akkus für E-Autos, sodass jeder mit jedem Wagen an eine Tankstelle ranfahren und umstöpseln kann?

    Wie wäre es denn mal mit Tabularasa: Kostenloser ÖPNV für alle, und massiv aufstocken. Solln'se das Budget vom Militär wegnehmen, oder Geheimdienst, oder für was sonst so Geld verbrannt wird (Dieser Tage: 130 Millionen Euro hat die Corona-App gekostet, bis jetzt. 130 MILLIONEN!? Das hätte jede größere Agentur für EINE Millionen gemacht!)

    Wie wäre es denn mal mit Steuern und Kosten für Autos, die sich so zusammensetzen: Kleine, sparsame Autos günstig — 4x4-„Fahrspass“-Boliden so richtig den Arsch aufreissen mit Steuern, für die man das Papier auf Querformat drehen muss?

    Wie wäre es denn, wenn der Staat die Autoindustrie zu Basisimodellen zwingt: Ohne elektrische Sitzheizung, Audio-Video-System, Motoren am Sitz und Motoren am Spiegel und Motoren am Fenster? Als ich ein Kind war, wog ein PKW ca. eine halbe Tonne, heute sind sie Kleinwagen schwerer als damals die Lastwagen, nur wegen Luxusscheisse. Da geht der Sprit hin!


    Aber das wollt IHR alles gar nicht. Ihr wollt den völlig durchgeknallten Konsum ersetzen durch einen völlig durchgeknallten ÖKO-Konsum. Ihr stellt nicht in Frage, wieso man eigentlich nicht mit 5 Hosen und 5 Paar Schuhen auskommt, sondern ihr wollt die 50 konventionellen Hosen und Schuhe ersetzen durch 50 ÖKO-Schuhe und Hosen. Ihr wollt euren Livestyle weiter durchziehen, und die anderen sollen sich ändern. Die, die eh schon eine ihrer 5 Hosen tragen und das Kind im Regen in ihrem 5000-Euro-Gebrauchtwagen mit Macken zur Schule fahren und sich dann als „Elterntaxi“ beschimpfen lassen müssen. Von Leuten, die in drei Monaten folgende Urlaubsfotos auf Facebook posten werden aus : Malediven, Madrid, London (nur shoppen), wegen „andere Kulturen kennenlernen“, aber alle vier Flugreisen natürlich mit „schlechtem Gewissen“.

    Mann! Ey! Ich will NIE WIEDER irgendeinen Blödsinn von „Lastenrad“ und „Bollerwagen“ hören! Macht endlich ERWACHSENE Vorschläge, oder bleibt mit eurem KASPERKRAM von der Diskussion weg!

    Rant Ende.

  3. Re: Warnen vor etwas, wofür es keine Alternative gibt?

    Autor: crazypsycho 19.01.22 - 13:21

    ratti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > crazypsycho schrieb:
    >
    > > Es gibt auch die Möglichkeit sich einen Trolley anzuschaffen. Kostet
    > nicht
    > > die Welt und man kann den Wocheneinkauf auch zu Fuß erledigen und muss
    > es
    > > nicht mehr jeden Tag machen.
    >
    > Rant.
    >
    > Es ist grober Unfug wie dieser, der die Diskussion komplett zerstört. Es
    > macht überhaupt keinen SINN, auf so einer Basis zu diskutieren!

    Wüsste nicht was daran Unfug sein soll. Es war die Rede davon, dass der Fußweg 20min dauert, aber man das dann täglich machen müsste. Mit einem Trolley, welcher zuhause in jede Ecke passt, würde wöchentlich reichen.

  4. Re: Warnen vor etwas, wofür es keine Alternative gibt?

    Autor: ratti 19.01.22 - 15:02

    crazypsycho schrieb:

    > Wüsste nicht was daran Unfug sein soll. Es war die Rede davon, dass der
    > Fußweg 20min dauert, aber man das dann täglich machen müsste. Mit einem
    > Trolley, welcher zuhause in jede Ecke passt, würde wöchentlich reichen.

    Sorry, aber: Warum machst Du das?

    Ich habe einen, vermutlich mal wieder viel zu langen und überengagierten Text geschrieben, warum das alles SO nicht geht. Warum es an täglichen Bedürfnissen einer Familie komplett vorbeigeht. Ddass es in der Großstadt solche Abstellflächen und Möglichkeiten überhaupt nicht gibt. Dass von einem „10minütigen Fußweg“ zum passenden Supermarkt für die meisten Haushalte überhaupt nicht die Rede sein kann, und und und und…
    …und was da von dir zurückkommt, ist mehr oder weniger eingedampft: „Doch.“

    Was Du sagst, ist einfach nicht richtig. Aber die Argumente scheinen an den „Klima-Hipstern“ einfach abzuperlen, einfach weil es nicht IHRE Lebenssituation widerspiegelt. So kommen wir nicht weiter.

    Es ist schändlich. Wir könnten so viel weiter sein, wenn wir mal über echte Lösungen reden könnten. Vorschläge habe ich ja mehrere gemacht.

  5. Re: Warnen vor etwas, wofür es keine Alternative gibt?

    Autor: Locutos 19.01.22 - 15:05

    ratti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mann! Ey! Ich will NIE WIEDER irgendeinen Blödsinn von
    > „Lastenrad“ und „Bollerwagen“ hören! Macht endlich
    > ERWACHSENE Vorschläge, oder bleibt mit eurem KASPERKRAM von der Diskussion
    > weg!
    >
    > Rant Ende.

    Dem gibs nichts mehr hinzu zufügen.
    Ich war ja früher in der Elektrotechnik tätig. Selbst damals lief die Elektro-Energieversorgung schon am Anschlag. Musste da auch sehr oft eine Verbindungsmuffe auswechseln. Jetzt sollen Millionen E-Autos dazu kommen. Ich frag mich, wie das bei dem bestehenden Stromnetz gehen soll. Bei den jetzigen Querschnitten werden die Kabel, wenn da mehrere 1000 Amper durchfließen sollen, zu glühen anfangen. Da brauchen die Straßen dann nicht mehr von Schnee und Eis befreit werden. Ganz zu schweigen von den Verbindungsmuffen. Hab letztens erst einen Bericht im Fernsehen gesehen in dem gesagt wurde, das maximal 6 E-Autos pro Straße geladen werden können ohne das der Strom ausfällt.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 19.01.22 15:10 durch Locutos.

  6. Re: Warnen vor etwas, wofür es keine Alternative gibt?

    Autor: PSmith 19.01.22 - 15:16

    Das kann ich - im Gegensatz zu vielen Öko-Terroristen hier (... "man muss halt verzichten".... "kann man auch zu Fuß erreichen" ... "muss man halt umziehen" .... "benutze doch einfach den ÖPNV" - auch wenn durch meinem Wohnort keinen Bus fährt und der Bahnhof zu Fuß 25min entfernt ist) verstehen, ich sehe ich schon ein, dass die Ausgangslage und die Bedürfnisse verschieden sind.
    Jemand der in der Stadt wohnt, und alles in Fußreichweite hat, braucht auch kein E-Auto übrigens. Das aber nicht alle in der Stadt wohnen, und nicht alle ein Haus besitzen und einen Stellplatz mit Wallbox, muss doch endlich mal ein komplett anderes Verkehrskonzept kommen !
    Stattdessen wird weiter der Nahverkehr beim ÖPNV seitens der Deutschen Bahn gestrichen. Übergreifende Konzept mit Möglichkeiten zum Wechsel des Verkehrsvehikel gibt es auch so gut wie gar nicht. Aber hier von E-Autos predigen, wo es weder genug Ladestationen gibt, noch genügend grüner Strom - denn mit dem E-Auto den Kohlestrom verbrauchen finde ich auch abartig. Aber hier im Forum sehe ich da leider keine Chance, vernünftig darüber zu diskutieren.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.01.22 15:17 durch PSmith.

  7. Re: Warnen vor etwas, wofür es keine Alternative gibt?

    Autor: ratti 19.01.22 - 15:33

    > Jemand der in der Stadt wohnt, und alles in Fußreichweite hat,
    > braucht auch kein E-Auto übrigens

    Da geht's doch schon los. Ich wohne in der Stadt. Der nächste Supermarkt ist 20 Minuten zu Fuß. Das liesse sich Notfall noch hinbiegen.

    Aber dann geht es ja weiter: Meine Hobbies sind Wandern und Naturfotografie, ich bin jedes Wochenende 1 oder 2 Tage im Hamburger Umland, und zwar gezielt da, wo keiner ist, also auch nix hinfährt. Oder im Hamburger Freihafen, wo Du am Wochenende gar nicht hinkommst ohne Auto: Altenwerden, Neuhof, Kattwyk, Köhlbrand.

    Aber dann geht es noch weiter: Wir sind eine abenteuerlustige Familie: Wenn wir zum Elbstrand fahren, dann Kollmar oder Haseldorf. Gern auf Maps gucken. Und dann haben wir Schaufeln oder Rohre dabei. Im Keller habe ich seit Corona-Ausbruch 1 Kubikmeter Holz für Osterfeuer. Ich bastel mit Treibholz und Treibgut Möbel. Letztes Jahr habe ich einen Tisch gemacht und dafür Zement geholt. Und und und.

    Und dann, was viele überhaupt nicht einkalkulieren: Ein Auto ermöglicht mir, dass ich mit meiner 12jährigen Tochter in Heide, Harburger Bergen, Mooren, an der Este oder im Sachselwald unterwegs bin. Alle anderen Kinder in ihrer Klasse hängen mit ihren Eltern ständig im Kino rum, auf dem Jahrmarkt, in einer kostenpflichtigen Trampolin-Hüpfanlage, das kostet alles viel, viel Geld und ist einfach Scheisse für die Kinder. Ich kann mit meiner Tochter am Kattwyk ein Seil im Treibholz einsammeln und am nächsten Wochenende damit „Klettern“ in den Harburger Bergen. Wir können Sand aus der Kiesgrube klauen oder mit zusammengesteckten Stangen Äpfel in Altenwerder pflücken. Meine Tochter kennt mit 12 essbare Pilze, die Kartoffeln klauen wir auf dem Acker daneben, auf dem Rückweg kaufen wir noch ein Stück Schweinenacken, und dann machen wir die allerbesten Bratkartoffeln der Welt.

    Und im Urlaub sind wir im Harz. 14 Tage Harz heisst 14 Wanderungen, und das heisst 14x irgendwo hinfahren. Und nein, das geht Null mit dem Bus.

    Ich will keinen urbanen Lebensstil der Sorte „Shoppen, Kneipe, Elphi, Jump-Center, Dom“,nur weil ich der Arbeit wegen in Hamburg wohne.

    Das Auto ermöglicht uns das.
    Abstriche sind OK, aber das Auto ist nicht weniger als die Grundlage für unseren kompletten familiären Lebensstil. Als wir vor 2 Jahren ein paar Wochen ohne waren, ging gefühlt nix mehr. (Und Ja, wir haben einen Bollerwagen im Keller, jeder hat ein Fahrrad, aber das reisst es einfach nicht)

  8. Re: Warnen vor etwas, wofür es keine Alternative gibt?

    Autor: crazypsycho 19.01.22 - 16:09

    ratti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > crazypsycho schrieb:
    >
    > > Wüsste nicht was daran Unfug sein soll. Es war die Rede davon, dass der
    > > Fußweg 20min dauert, aber man das dann täglich machen müsste. Mit einem
    > > Trolley, welcher zuhause in jede Ecke passt, würde wöchentlich reichen.
    >
    > Sorry, aber: Warum machst Du das?

    Weil ich helfen wollte.

    > Ich habe einen, vermutlich mal wieder viel zu langen und überengagierten
    > Text geschrieben, warum das alles SO nicht geht.

    Warum das mit einem Trolley nicht geht, hast du aber nicht erwähnt.
    Weiß auch nicht warum du auf meinen Post mit so einem Text antwortest, welcher zum größten Teil am Thema vorbeigeht.

    > Dass von
    > einem „10minütigen Fußweg“ zum passenden Supermarkt für die
    > meisten Haushalte überhaupt nicht die Rede sein kann

    Sofern man nicht komplett außerhalb wohnt hat man so gut wie überall einen Supermarkt der nicht all zu weit weg ist.
    Zudem hab ich auf einen spezifischen Fall geantwortet, bei dem der Supermarkt eben in Fußreichweite ist.


    > Was Du sagst, ist einfach nicht richtig. Aber die Argumente scheinen an den
    > „Klima-Hipstern“ einfach abzuperlen, einfach weil es nicht IHRE
    > Lebenssituation widerspiegelt. So kommen wir nicht weiter.

    Was genau ist falsch daran, dass man die Anzahl der Einkäufe reduzieren kann, wenn man einen Trolley benutzt und somit mehr Waren pro Einkauf mitnehmen kann?

  9. Re: Warnen vor etwas, wofür es keine Alternative gibt?

    Autor: crazypsycho 19.01.22 - 16:14

    ratti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Auto ermöglicht uns das.
    > Abstriche sind OK, aber das Auto ist nicht weniger als die Grundlage für
    > unseren kompletten familiären Lebensstil.

    So geht es vielen. Viele haben ihr Leben daran ausgerichtet, dass ein Auto vorhanden ist.
    Da ist der Arbeitsplatz oder das Hobby auch mal einige Kilometer weit weg.
    Darum wird es schwierig bis unmöglich für allgemein weniger Autos zu sorgen. Selbst Ausbau der ÖPVN hilft nur bedingt.

  10. Re: Warnen vor etwas, wofür es keine Alternative gibt?

    Autor: ratti 19.01.22 - 17:31

    > Warum das mit einem Trolley nicht geht, hast du aber nicht erwähnt.

    Das habe ich, aber ich liste es nochmal komprimiert auf:

    - Weil auch im großen Hamburg (hier bei mir z.B.) der nächste Supermarkt mehr als 10 Minuten weit weg ist. Einmal suchen bitte auf GoogleMaps: „hamburg, bahrenfeld, supermarkt“

    - Weil für die meisten von uns die Haushaltskasse nicht zulässt, einfach im „nächsten“ Supermarkt einzukaufen. Alle mir bekannten Familien machen ihr Grundversorgung bei ALDI/LIDL und stocken wichtige Sachen auf bei REWE/EDEKA oder gar Alnatura/Denis. Letzteres sind dann schon gern mal etliche Kilometer pro Richtung.

    - Weil eine Mietwohnung, wie sie in den letzten Jahrzehnten gebaut werden, keine Keller mehr haben, keine Dachböden, und dieser Trolley nirgends stehen kann. Und selbst wenn man sich den in einer guten Hausgemeinschaft gemeinsam unter die Treppe stellt und der Vermieter („Brandschutz!!!!“) ein Auge zudrückt, geht es dann weiter mit Fahrrädern, den Kinderrollern etc. Wir haben so ein Ding, und der muss jedesmal zerlegt werden, damit er in den „Großstadt-Keller“ passt, den wir gottlob noch haben.

    - Weil ich meine Familie Abends etwa eine Stunde lang sehe. Alles andere ist Arbeit, Hausarbeit, Schule etc. Wir haben einen gemieteten Auto-Parkplatz für 30 Euro im Monat. Wenn ich JETZT losgehe, bin ich in 2 Minuten beim Auto, in 8 Minuten beim ALDI mit verlässlich freien Parkplätzen, das gleiche zurück. Um die Zeit gibt es keinen Stau, notfalls fahre ich halt zum anderen ALDI. Das heisst: Ich verbringe das Abendessen mit meiner Familie, und es ist ein guter Abend.
    Wenn ich jetzt mit dem Bollerwagen losziehe, sind das in Summe 1 Stunde mehr, das heisst, meine Familie muss schonmal ohne mich essen.

    Ich glaube, es ist vielen Leuten nicht klar, dass unser „moderner, emanzipierter Lebensstil“ mit zwei arbeitenden Erwachsenen und Kind in der Ganztagsschule bedeutet, das wir als Familie um jede Minute gemeinsamer Zeit hart kämpfen müssen. Und die Schule wuchert zusätzlich wie bescheuert ins Wochenende und die Ferien rein, mit Mega-Hausaufgaben, Arbeiten nachschreiben am Wochenende, Hausaufgaben für Krankzeiten nachholen uns so einem Irrsinn.

    - Weil der Weg mit der Sackkarre zum nächsten ALDI eben keine 10 Minuten dauert, sondern 20-30, und ich Tiefkühlkost dann wegschmeissen kann. Wegen Corona bin ich seit 2 Jahren im Homeoffice, ich brauche Mittagessen, die in eine paar Minuten gekocht sind. Sonst schaffe ich das hier alles nicht.


    Ich möchte nochmal einen neuen Aspekt hinzufügen.

    Ich sehe mich selbst als „klassisch Links“, für mich heisst „Links“ nicht, wir erfinden Geschlechter und zählen Hautfarben durch. Für mich bedeutet „Links“, dass ein starker Staat den Vermietern, Arbeitgebern und Unternehmen dieser Welt auf die Pfoten haut, und das unsere Themen sowas sind wie Mieten, Löhne, Renten, Arbeitszeit.

    Ich gehöre zu der Generation, die damals als erste die Grünen in die Parlamente gewählt hat. Andere Grüne, als wir sie heute haben. Linke Grüne. Grüne, die sich mit Konzernen und dem Militär angelegt haben.

    Was ich sagen will:

    An welcher Stelle des „Umweltgedankens“ sind wir eigentlich so dermaßen falsch abgebogen, dass „die kleinen Leute“ keinen Strohalm mehr benutzen dürfen, während Amazon jeden Fusel in eine PVC-Folie packt?

    Warum soll ich auf mein Auto verzichten, wenn Logistikkonzerne sinnlose(!) Fahrten mit vollen LKWs machen, weil rollende Lagerflächen billiger sind als Gebäude, wegen Subventionen und Steuern?

    Warum soll ich die Autofahrt in den Harz verzichten, während Flugzeugkonzerne Leerflüge(!) machen, weil sie eine Mindestmenge an Starts und Landungen brauchen, um Lizenzen für Flughäfen zu bekommen?

    Warum soll ich die Batterie in meiner Maus auf einen Akku umstellen, während der Staat zulässt, dass ein völlig ungehemmter Turbokapitalismus Gartengrills mit eingebautem WLAN bewirbt, Bitcoin-Mining zulässt, Werbung wie irre den Konsum befeuert, „normale“ Produkte ohne Label kaum noch erhältlich sind und und und?

    Nein, es geht mir nicht um Whataboutism. Es geht mir darum, dass einfache Lösungen, naheliegende Möglichkeiten, grundsätzliche Fehlkonstruktionen komplett links liegen gelassen werden, und zwar von allen Parteien, weil die alle ihr Besserverdiener-Klientel bedienen wollen. Und dann kacken die mich wegen absoluter Kleinigkeiten an.

    Wie wäre es denn zum Beispiel damit, dass Konzerne nicht mehr allgemeine Artikel als Saisonartikel bewerben dürfen, wie z.B. Kleidung? Hose ist Hose. Man braucht keine neue Hose, nur weil die jetzige von 2021 ist, und nicht von 2022.

    Wie wäre es damit, Packaging und Branding so weit einzuschränken, dass alle Konsumprodukte gleich aussehen und mit der gleichen Typo beschriftet werden müssen. Es darf einfach nicht mehr „geil“ sein, „die neuen Nikes“ zu haben, sondern: Schuhe. Gute, stabile Schuhe. Neue Schuhe kauft man, wenn die Schuhe kaputt sind.

    Wie wäre es denn, wenn wir uns mal mit den Emissionen von Schifffahrt und Bauwirtschaft auseinandersetzen, und nicht immer nur mit der gebrauchten Karre, die sich Hartz-IV-Karlheinz noch irgendwie zusammengekratzt hat?

    Ich sehe es nicht ein, dass ich einen Bollerwagen nehmen muss, während unten auf der Elbe ein Schiff vorbeifährt, das als Treibstoff so eine Art Teer verballert, den man überhaupt erstmal mit Hitze treibstofftauglich verflüssigen muss, damit in China gedruckte Bücher hierher gebracht werden — die wir super hier drucken könnten, für nur ein paar Cent mehr.

    Das System ist kaputt. Hört auf damit, dass wir irgendwo mit dem Fahrrad hinfahren müssten wegen CO2. Lasst uns das System in Ordnung bringen.

  11. Re: Warnen vor etwas, wofür es keine Alternative gibt?

    Autor: crazypsycho 19.01.22 - 19:12

    ratti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Warum das mit einem Trolley nicht geht, hast du aber nicht erwähnt.
    >
    > Das habe ich, aber ich liste es nochmal komprimiert auf:

    Tut mir leid, aber du ließt offenbar nicht was ich schreibe, so kann man keine Diskussion führen.
    Und was ein Trolley ist weißt du wohl auch nicht, denn für den ist in jeder Wohnung Platz.

  12. Re: Warnen vor etwas, wofür es keine Alternative gibt?

    Autor: prosumer 21.01.22 - 10:16

    crazypsycho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ratti schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > Warum das mit einem Trolley nicht geht, hast du aber nicht erwähnt.
    > >
    > > Das habe ich, aber ich liste es nochmal komprimiert auf:
    >
    > Tut mir leid, aber du ließt offenbar nicht was ich schreibe, so kann man
    > keine Diskussion führen.
    > Und was ein Trolley ist weißt du wohl auch nicht, denn für den ist in jeder
    > Wohnung Platz.

    Trolley wäre eine Möglichkeit, dann bliebe es aber mengentechnisch bei einem 1-2 Tage Einkauf. Und dieser erreichbare Fuß-Supermarkt: zu teuer. Aber auf Trolley hatte ich auch geschielt, ist aber kein Wocheneinkauf-Ersatz.

  13. Re: Warnen vor etwas, wofür es keine Alternative gibt?

    Autor: crazypsycho 21.01.22 - 10:28

    prosumer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > crazypsycho schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ratti schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > > Warum das mit einem Trolley nicht geht, hast du aber nicht erwähnt.
    > > >
    > > > Das habe ich, aber ich liste es nochmal komprimiert auf:
    > >
    > > Tut mir leid, aber du ließt offenbar nicht was ich schreibe, so kann man
    > > keine Diskussion führen.
    > > Und was ein Trolley ist weißt du wohl auch nicht, denn für den ist in
    > jeder
    > > Wohnung Platz.
    >
    > Trolley wäre eine Möglichkeit, dann bliebe es aber mengentechnisch bei
    > einem 1-2 Tage Einkauf. Und dieser erreichbare Fuß-Supermarkt: zu teuer.
    > Aber auf Trolley hatte ich auch geschielt, ist aber kein
    > Wocheneinkauf-Ersatz.

    Für wieviele Personen kaufst du denn ein? Ich komme gut zwei Wochen hin wenn ich einmal mit Trolley und Rucksack einkaufen gehe, selbst wenn ich noch Katzenstreu mitnehme.

  14. Re: Warnen vor etwas, wofür es keine Alternative gibt?

    Autor: prosumer 21.01.22 - 10:29

    @ratti
    Volle Zustimmung. In all Ihren Punkten. Auch Ihre vorigen Ausführungen. Da bin ich 100 % auf Ihrer Seite. Danke dass Sie sich die Zeit genommen haben Dinge anzusprechen.

    Der Durchschnittsdeutsche braucht 3,5 Erden. Selbst wenn man auf Flüge verzichtet, auf ein Auto, keine Fast Fashion kauft, nur BIO ohne Transportwege regional konsumiert, kein Fleisch isst, eine winzige Wohnung hat, wenig heizt, wenig Verbraucher am Stom hängen hat, auf Freizeitaktivitäten komplett verzichtet und sonst asketisch lebt, kommt man allein wegen der allgemeinen Infrastruktur und dem System was in Deutschland existiert, nicht unter einen Wert von 1 Erde.

    Und daher liegt das Problem wo anders, und die Debatte über kleinteiliges -welche Fahrt kann ich einsparen-; verpufft im Großen Ganzen.

    Eine Lösung für das Thema habe ich nicht. Aber auf Branding möchte ich persönlich nicht verzichten, dann müsste ich mir eine neue Arbeit Suchen ;D

  15. Re: Warnen vor etwas, wofür es keine Alternative gibt?

    Autor: prosumer 21.01.22 - 11:10

    crazypsycho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Für wieviele Personen kaufst du denn ein? Ich komme gut zwei Wochen hin
    > wenn ich einmal mit Trolley und Rucksack einkaufen gehe, selbst wenn ich
    > noch Katzenstreu mitnehme.

    2 - allein wegen Getränkekisten ist ein Trolley nichts. 2+ Trolleys plus Sackkarre/Bollerwagen. Organisatorisch nicht möglich.. Schön, dass es bei Ihnen mit so wenig funktioniert.

  16. Re: Warnen vor etwas, wofür es keine Alternative gibt?

    Autor: crazypsycho 21.01.22 - 11:27

    prosumer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > crazypsycho schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Für wieviele Personen kaufst du denn ein? Ich komme gut zwei Wochen hin
    > > wenn ich einmal mit Trolley und Rucksack einkaufen gehe, selbst wenn ich
    > > noch Katzenstreu mitnehme.
    >
    > 2 - allein wegen Getränkekisten ist ein Trolley nichts. 2+ Trolleys plus
    > Sackkarre/Bollerwagen. Organisatorisch nicht möglich.. Schön, dass es bei
    > Ihnen mit so wenig funktioniert.

    Bei nur zwei Personen müsste aber ein Wocheneinkauf locker in so einen Trolley passen.
    Man glaubt manchmal gar nicht was da so alles reinpasst.
    Gut wer Getränke in Kisten kauft, muss dafür dann gesondert einkaufen gehen. So ein Trolley ist gleichzeitig auch eine Sackkarre. Da passen gut drei Kisten drauf.

  17. Re: Warnen vor etwas, wofür es keine Alternative gibt?

    Autor: prosumer 21.01.22 - 17:38

    Das ist absolut praxisfern.

    Sie wollen ernsthaft darüber diskutieren, wieviel Lebensmitteleinkäufe für andere Menschen richtig wären?

    Den Wink mit dem „Troll“ in Trolley habe ich eben erst realisiert..
    Ich bin raus.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.01.22 17:40 durch prosumer.

  18. Re: Warnen vor etwas, wofür es keine Alternative gibt?

    Autor: crazypsycho 21.01.22 - 19:22

    prosumer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist absolut praxisfern.

    Was soll daran praxisfern sein? Was will man bitte für zwei Personen für eine Woche einkaufen, was man nicht in einem Trolley unter bekommt?

    > Sie wollen ernsthaft darüber diskutieren, wieviel Lebensmitteleinkäufe für
    > andere Menschen richtig wären?

    Ne, darum ging es nicht.

    > Den Wink mit dem „Troll“ in Trolley habe ich eben erst
    > realisiert..
    > Ich bin raus.

    Das war kein Wink, das Teil nennt sich nun mal so.

  19. Re: Warnen vor etwas, wofür es keine Alternative gibt?

    Autor: plutoniumsulfat 21.01.22 - 19:34

    prosumer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Durchschnittsdeutsche braucht 3,5 Erden. Selbst wenn man auf Flüge
    > verzichtet, auf ein Auto, keine Fast Fashion kauft, nur BIO ohne
    > Transportwege regional konsumiert, kein Fleisch isst, eine winzige Wohnung
    > hat, wenig heizt, wenig Verbraucher am Stom hängen hat, auf
    > Freizeitaktivitäten komplett verzichtet und sonst asketisch lebt, kommt man
    > allein wegen der allgemeinen Infrastruktur und dem System was in
    > Deutschland existiert, nicht unter einen Wert von 1 Erde.
    >
    > Und daher liegt das Problem wo anders, und die Debatte über kleinteiliges
    > -welche Fahrt kann ich einsparen-; verpufft im Großen Ganzen.
    >
    > Eine Lösung für das Thema habe ich nicht. Aber auf Branding möchte ich
    > persönlich nicht verzichten, dann müsste ich mir eine neue Arbeit Suchen ;D

    Die Lösung? Anfangen! Sonst ist man bei der "Warum soll ich in der WG was aufräumen, wenn niemand mitmacht, sieht es eh genauso scheiße aus wie vorher"-Argumentation. Hat auch keiner gewonnen.

  20. Re: Warnen vor etwas, wofür es keine Alternative gibt?

    Autor: ratti 04.02.22 - 13:23

    plutoniumsulfat schrieb:

    > Die Lösung? Anfangen! Sonst ist man bei der "Warum soll ich in der WG was
    > aufräumen, wenn niemand mitmacht, sieht es eh genauso scheiße aus wie
    > vorher"-Argumentation. Hat auch keiner gewonnen.

    Nein.

    Warum soll man „anfangen“ in die Falsche Richtung zu laufen? Und, noch schlimmer, statt die echten Ursachen anzugehen?

    Umweltzerstörung ist, bis auf wenige Ausnahmen, allein das Werk der Industrie. Unnötige Logistik, künstlich angeheizter Konsum, Wegwerf-Hochhäuser, Transport, Großverpackung. Vieles davon basierend auf Konditionen, die überhaupt erst auf den Lobbyismus eben dieser Industrie zurückgehen: Wieso DARF ein China-Produkt aus Zwangsarbeit in einem faschistoiden Land überhaupt hier bei uns rein und billig sein? Warum liegt immer wieder aus Konsumer-Ware eine Extra-Steuer oder Pfand, während die Industrie das gleiche Produkt milliardfach mehr für den Orkus produziert? Warum DARF denn bitteschön ich keine superpraktische, umweltschonenende Plastiktüte nutzen, während eine Fabrik ALLES in Plastikfolie einwickeln, nach Malaysia verschiffen und dort ins Meer kübeln darf?

    Nein, ich möchte nicht, das wir „anfangen“, meinen Strohhalm abzuschaffen. Ich möchte, dass wir „anfangen“, den Müllberg der Industrie abzubauen.

    Aus der Praxis: Ich bin wegen verschiedener Hobbies im Hamburger Hafen unterwegs. Der Teil, wo kein Hamburger hinkommt,der regelmässig absäuft, wo sich das Treibgut aufstapelt und so. Ich habe, auch aufgrund solcher Diskussi wie dieser hier, mal angefangen zu gucken, WAS dort eigentlich antreibt. Und (siehe „Hobbies“), auch mal Fotos vom Treibgut gemacht, bei Interesse lege ich die gern mal irgendwo hin. Ich fasse mal zusammen:

    - Sehr viel Industriekram: Große Folien, Styropor, „Plastikteile“ von Paletten oder Großverpackungen
    - Sehr wenig Müll, der offensichtlich von Schiffen kommt: Japanische Coladosen, Bauhelme, Schuhe
    - Nicht EINE, ich wiederhole: Nicht EINE Plastiktüte aus dem Supermarkt, recht wenig Essensverpackungen, sprich, Hausmüll

    Was am Hamburger Köhlbrand, an der Süderelbe, im Finkenwerder Hafen oder in der Haseldorfer Marsch am Ufer liegt, ist eine Ohrfeige für die politische Diskussion: Problem ignoriert, unsinnige Maßnahmen „schon mal angefangen“.

    Die politische Diskussion ist wieder mal eine ungesunde Mischung aus „Theorie-Ökos“, Firmen-PR, Parteipolitik und aufgeregten Eppendorfer Spätgebärenden-Karens. Wir brauchen durchdachte Lösungen, keine unsinnigen „Anfänge“, so gut gedacht das von vielen auch sein mag.

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